Poppenberg (Harz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Poppenberg
Aussichtsturm Poppenbergturm

Aussichtsturm Poppenbergturm

Höhe 600,6 m ü. NHN [1]
Lage nahe Ilfeld; Landkreis Nordhausen, Thüringen (Deutschland)
Gebirge Harz
Koordinaten 51° 35′ 17″ N, 10° 49′ 39″ OKoordinaten: 51° 35′ 17″ N, 10° 49′ 39″ O
Poppenberg (Harz) (Thüringen)
Poppenberg (Harz)
Besonderheiten Poppenbergturm (AT)

Der Poppenberg nahe Ilfeld im thüringischen Landkreis Nordhausen ist ein 600,6 m ü. NHN[1] hoher Berg des Südharzes. Auf ihm steht der Aussichtsturm Poppenbergturm.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Poppenberg erhebt sich im Naturpark Südharz ostnordöstlich von Ilfeld und nördlich von Neustadt. In Richtung Süden fällt seine Landschaft zur Rüdigsdorfer Schweiz ab, die zu den Südausläufern des Harzes gehört. Östlich des Bergs fließt der Kappelbach und nach Nordwesten leitet die Landschaft über den Rabenkopf (547,4 m) und Sandlünz (516,2 m) zum Tal der Bere über.

Auf dem Poppenberg befinden sich Teile des Landschaftsschutzgebiets Südharz (CDDA-Nr. 324908; 1960 ausgewiesen; 115,09 km² groß).[1]

Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Poppenberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Harz (Nr. 38), in der Haupteinheit Unterharz (382) und in der Untereinheit Unterharz-Südrand (382.7) zum Naturraum Ilfelder Bergland (382.71).

Poppenbergturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bewaldete Poppenberg trägt seit 1894 einen vom Zweigverein Nordhausen des Harzklubs errichteten 33,5 m hohen Aussichtsturm in Stahlfachwerkbauweise, der nach Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode benannt wurde. Aus Anlass der Turmweihe am 12. Juli 1894 wurde der Berggipfel in Verehrung des Waldbesitzers Fürst-Otto-Höhe getauft. Der Turm wurde 1994 saniert.[2] Von ihm bietet sich bei guten Sichtbedingungen eine umfassende Aussicht auf den Südharz, über den Unterharz mit dem Josephskreuz auf dem Großen Auerberg, in die Goldene Aue und zum Kyffhäuser.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Poppenberg bis 1932 zur preußischen Provinz Hannover gehörte, wechselte er damals zur Provinz Sachsen. Er ist als Nr. 92[3] in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Der Poppenbergturm – Fürst Otto's Höhe, auf ausflugsziele-harz.de
  3. Harzer Wandernadel: Stempelstelle 92 / Poppenberg mit Aussichtsturm, auf harzer-wandernadel.de

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]