Poppy (Sängerin)

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Poppy (2016)

Poppy (auch bekannt als That Poppy, eigtl. Moriah Rose[1] Pereira[2]; * 26. Juni 1995 in Whitman, Massachusetts[3]) ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin und Internet-Persönlichkeit. Aufgewachsen in Nashville, Tennessee[4], zog sie 2014 nach Los Angeles, um eine Karriere als Musikerin zu verfolgen. Dort unterzeichnete sie bei Island Records und veröffentlichte ihre Debüt-EP mit dem Namen Bubblebath. Ende 2016 wurde sie das Gesicht der „Hello Sanrio“-Kollektion des japanischen Großhandelsunternehmens Sanrio.

Leben & Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Poppy wurde am 26. Juni 1995 in Whitman, Massachusetts geboren und wuchs in Nashville, Tennessee auf. Sie erinnert sich, als Kind eine Rockette werden zu wollen[5]. Ihr Vater spielte in einer Band das Schlagzeug und Poppy sah der Band als Kind beim Spielen zu. Der Name der Band ist unbekannt. Vor 2014 trat sie bei verschiedenen Social-Media-Festivals auf, wie zum Beispiel der VidCon 2012. Im Juli 2013 sang sie den Refrain zu Rapper Eppics Lied „Hide and Seek“.

2014 zog sie nach Los Angeles, um ihre Karriere als Sängerin weiterzuverfolgen. Dort begann sie, mit Regisseur Titanic Sinclair zu arbeiten, um eine Reihe abstrakter Videos zu produzieren, die unter anderem dem Zweck der Promotion dienen. 2015 unterzeichnete Poppy bei dem Plattenlabel Island Records und veröffentlichte unter diesem im Juni 2015 auch ihren ersten Song, „Everybody Wants to Be Poppy“. Einen Monat später veröffentlichte sie ihre Debütsingle „Lowlife“. Im Februar 2016 veröffentlichte sie dann unter Island Records ihre erste EP namens „Bubblebath“. August 2016 veröffentlichte sie auf ihrem YouTube-Kanal eine Reihe von Werbevideos für die Schuhmarke Steve Madden als Teil des „Steve Madden Music“-Programms. Poppy veröffentlichte im Oktober 2016 ein experimentelles Ambient-Music-Album unter dem Titel „3:36 (Music To Sleep To)“, komponiert von Titanic Sinclair und ihr selbst, mithilfe von Polysomnographisten der Washington University in St. Louis. Das Album wurde speziell konstruiert, um Schlafprobleme zu beseitigen. Im selben Jahr wechselte Poppy von Island Records zu Interscope Records. Im November 2016 veröffentlichte sie den ersten Song „Adored“ unter dem neuen Label. Gleichzeitig wurde sie das Gesicht der „Hello Sanrio“-Kollektion der japanischen Marke Sanrio. Ihre nächste Single, die den Namen „I’m Poppy“ trägt, veröffentlichte sie im Februar 2017 unter ihrem eigenen Label, I’m Poppy Records. Im gleichen Monat spielte sie in einer Reihe von Videos für Comedy Central mit dem Titel „Internet Famous With Poppy“. Im Mai 2017 folgte die Single „Computer Boy“, welche sie unter dem von Wesley Pentz alias Diplo gegründeten Label Mad Decent veröffentlichte.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Poppy beschreibt sich selbst als ein „Kawaii-Barbie-Kind“ und sagt, ihr Style sei von J-Pop-Künstlern geprägt. Ihre Musik beschreibt sie als „Musik, die dich dazu bringt, die Welt beherrschen zu wollen“. Sie begann 2012, erstmals selbst Musik zu schreiben. Ihre größte Inspiration und zugleich ihre Lieblingsmusikerin ist Cyndi Lauper. Außerdem nennt sie Elvis Presley als eine Inspiration[6].

Poppys wahre Identität wird so weit wie möglich geheimgehalten. Die Sängerin erklärt: „Ich möchte nicht, dass Leute über mein Alter sprechen; ich möchte, dass sie über das sprechen, was ich mache […] Menschen, besonders heutzutage, sind so davon besessen, alles zu wissen. Sie müssen ihre Zeit investieren, um es zu finden.“ Ihr Alter ist zusätzlich unbekannt, da sich der Charakter Poppy nicht mit einem Alter identifiziert. Es wird davon ausgegangen, dass Poppy von Moriah Pereira kreiert wurde, da bereits Pereiras frühere Werke oft auf den Namen Poppy hinwiesen.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl viele die Musik von Poppy aufgrund der Eingängigkeit loben, steht die Person bzw. der Charakter Poppy immer wieder zur Diskussion und wird realitätsfern beschrieben. Racked beschrieb Poppy als „süß [und] niedlich, aber außerirdisch [und] bizarr“ und auch „stark süchtig machend“. PopularTV sagte über Poppys Musik: „Gwen Stefani in der No-Doubt-Ära ähnelnd, mischt That Poppy Punk mit Ska-Pop und bringt dich dazu, aufstehen und tanzen zu wollen.“

Ihre YouTube-Videos werden oft als Kommentar zu Social Media betrachtet. Mogendorff sagte, ihre Videos wären „wie Kommentare über die Gesellschaft, die die Ängste des modernen Lebens berühren.“

YouTube[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Poppys YouTube-Kanal wurde am 6. Oktober 2011 erstellt. Das älteste Video auf dem Kanal wurde im November 2014 hochgeladen, ein abstrakter Sketch unter der Regie von Titanic Sinclair namens „Poppy Eats Cotton Candy“ (Englisch für Poppy isst Zuckerwatte). Sinclair beschreibt die Videos als „eine Kombination aus Andy Warhols Pop-Akzessibilität, David Lynchs Unheimlichkeit und Tim Burtons irrsinnig komischen Ton“. Poppys Kanal wurde von vielen anderen YouTubern diskutiert, darunter PewDiePie, MatPat und den Fine Brothers in deren React-Serie. Poppy selbst spielte in einer Folge der React-Serie, in der sie auf Kinder reagierte, die auf ihre Videos reagierten.

Neben ihren abstrakten Videos lud Poppy auf ihrem Kanal auch ihre offizielle Musik, mehrere Cover und Akustikversionen ihrer Songs „Lowlife“ und „Everybody Wants To Be Poppy“ hoch.

Außerdem hat sie auf ihrem Kanal eine animierte Mini-Serie namens „Everybody Wants To Be Poppy“. Regie führte Titanic Sinclair, die Animationen stammen von Melanie Foreman. Poppy spricht sich selbst, Titanic Sinclair spricht Rex, Schauspieler Matt Bennett spricht Pho, Singer-Songwriterin Simon Wilcox spricht Phoebe und Fotograf Sam McGuire spricht Wyatt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3:36 (Music To Sleep To) (2016)
  • Poppy.computer (2017)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bubblebath (2016)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Everybody Wants To Be Poppy[7](2015)
  • Lowlife (2015)
  • Lowlife (Slushii Remix) (2016)
  • Money (2016)
  • Adored (2016)
  • I’m Poppy (2017)
  • Computer Boy (2017)
  • Let's Make a Video (2017)
  • Interweb (2017)
  • My Style [feat. Charlotte] (2017)
  • Moshi Moshi (2017)
  • Bleach Blonde Baby (2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Poppy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemasuche. Abgerufen im 15. September 2017 (Suchmaske: Titel:LOWLIFE und Interpret: POPPY Als Beteiligte wird "PEREIRA, MORIAH ROSE 00730354274 Komponist/Textdichter" gelistet.).
  2. Discover: That Poppy. In: CelebMix. 6. September 2016 (celebmix.com [abgerufen am 22. Mai 2017]).
  3. Moriah Pereira. In: Poppy Wiki. (wikia.com [abgerufen am 1. April 2018]).
  4. Listen to Free Music with That Poppy Radio on iHeartRadio. Abgerufen am 22. Mai 2017 (englisch).
  5. Niko: That Poppy Talks 'Princesses, Unicorns, and Real Life Experiences' with Niko. Abgerufen am 22. Mai 2017.
  6. Fashion, Music and Prom According to Pop Sensation That Poppy | TigerBeat. Abgerufen am 22. Mai 2017 (amerikanisches Englisch).
  7. Island Records: Island Records. Abgerufen am 22. Mai 2017 (englisch).