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Flagge Kanadas.png
Portal Kanada
St.-Lorenz-StromCN TowerMount ChephrenCool as a moose ;)

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Qsicon Exzellent.svg Exzellente Artikel Derzeit sind 21 Artikel exzellent.

Karte der Bahnlinien der Canadian Pacific Railway
Die Canadian Pacific Railway (CPR) ist eine Eisenbahngesellschaft mit einem fast 22.300 Kilometer langen normalspurigen Streckennetz in Kanada und in den USA. Der Sitz des an der Toronto Stock Exchange im S&P/TSX 60 gelisteten Unternehmens befindet sich in Calgary. Die Hauptstrecke der Gesellschaft, die zwischen 1881 und 1885 erbaute transkontinentale Verbindung, verläuft zwischen Montréal im Osten und Vancouver im Westen. Mit dem Bau der Strecke wurde ein Versprechen an die Provinz British Columbia erfüllt, das 1871 der Kanadischen Konföderation beigetreten war und eine Verkehrsverbindung in den Osten des Landes gefordert hatte. Die Strecke trug wesentlich zur Besiedlung der kanadischen Prärieprovinzen Alberta, Manitoba und Saskatchewan bei. Heute betreibt die Canadian Pacific Railway ausschließlich Güterverkehr, nachdem der Passagierverkehr 1978 an VIA Rail übertragen wurde. weiter lesen
Schnittzeichnung durch den Turmkorb des CN Tower
Der CN Tower [siːˈɛn ˌtaʊəɹ] (Canadian National Tower) in der südlichen Innenstadt Torontos ist ein 553 Meter hoher Fernsehturm und Wahrzeichen der Stadt. Er war von 1975 bis 2009 der höchste Fernsehturm der Welt. Gleichzeitig war er von 1975 bis 2007, als der im Bau befindliche Burj Dubai eine Höhe von 555,30 Metern erreichte, das höchste freistehende und nicht abgespannte Bauwerk der Erde. Er dient der Telekommunikation und der Verbreitung von über 30 Fernseh- und Rundfunkprogrammen.

Die Bauzeit des Fernsehturms betrug nur 40 Monate, was, besonders für damalige Verhältnisse, eine ungewöhnliche Bauleistung darstellte. Der Turm wurde zur Verbesserung der Funkübertragung errichtet und sollte ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Heute ist er touristischer Hauptanziehungspunkt der kanadischen Metropole und verzeichnet mit seinen verschiedenen Ebenen, Aussichtsplattformen und dem Drehrestaurant jährlich bis zu zwei Millionen Besucher. weiter lesen

Confederation Bridge
Die Confederation Bridge (franz.: Pont de la Confédération) ist eine 1997 eröffnete Brücke über die engste Stelle der Northumberlandstraße (Abegweit Passage) im Osten Kanadas. Sie verbindet Kanadas kleinste Provinz, die Insel Prince Edward Island, mit der auf dem Festland befindlichen Provinz New Brunswick. Der Name Confederation Bridge (Konföderationsbrücke) verweist auf die Charlottetown-Konferenz im Jahr 1864 in Charlottetown, der Provinzhauptstadt von Prince Edward Island, bei der die Grundlage für die Kanadische Konföderation gelegt wurde. Bis zur Fertigstellung der Brücke im Jahr 1997 bestand eine Fährverbindung über die Abegweit Passage. Die Kastenträgerbrücke ist mit knapp 13 Kilometern die längste Brücke Kanadas und gehört weltweit zu den längsten. Aufgrund widriger klimatischer Bedingungen wurden die meisten Teile der Brücke auf Land vorgebaut und mittels Kranschiff an ihre Position geschleppt und zusammengesetzt. Sie gilt als eines der bedeutendsten Brückenbauwerke der Welt. Die Baukosten beliefen sich auf über 1,4 Milliarden Kanadische Dollar. weiter lesen
John George Diefenbaker, PC, CH, QC (* 18. September 1895 in Neustadt, Ontario; † 16. August 1979 in Ottawa) war ein kanadischer Politiker. Er war vom 21. Juni 1957 bis zum 22. April 1963 der dreizehnte Premierminister von Kanada. Von 1956 bis 1967 war er Vorsitzender der Progressiv-konservativen Partei (Tories). 39 Jahre lang, von 1940 bis zu seinem Tod, war er ununterbrochen Abgeordneter des Unterhauses. Diefenbaker, dessen Spitzname „Dief the Chief“ lautete, ernannte die erste Ministerin auf Bundesebene und erstmals einen Ureinwohner als Senator. Während seiner sechsjährigen Amtszeit führte die Regierung die kanadische Bill of Rights (eine Erklärung der Bürgerrechte) ein und gewährte den First Nations sowie den Inuit das uneingeschränkte Wahlrecht. Seine konsequente Haltung gegen die Apartheid hatte den Austritt Südafrikas aus dem Commonwealth zur Folge. weiter lesen
Logo der Expo 67
Die Expo 67 – offizieller Titel: franz.: Exposition universelle et internationale Montreal 1967, engl.: Universal and International Exhibition Montreal – war die in der kanadischen Stadt Montreal stattfindende Weltausstellung. Sie dauerte vom 28. April bis zum 27. Oktober 1967; das Ausstellungsgelände befand sich auf einer Halbinsel und zwei Inseln im Sankt-Lorenz-Strom. Das Motto der Ausstellung lautete „Der Mensch und seine Welt“ (franz.: „Terre des Hommes“, engl.: „Man and his World“). Die Weltausstellung in Montreal zeigte zumeist Leichtbaukonstruktionen und wies mit neuen architektonischen Raumstrukturen, neuartigen Verkehrskonzepten und Weltraumfahrtvisionen einen technologischen Weg zur Bewältigung von Zukunftsproblemen. Als Leitgedanke galt nach wie vor, dass der Mensch die Natur beherrschen könne. Berühmt gewordene Hinterlassenschaften der Ausstellung sind die geodätische Kugel Biosphère des US-amerikanischen Architekten Richard Buckminster Fuller sowie der Wohnbaukomplex Habitat 67 des israelischen Architekten Mosche Safdie. weiter lesen
Wigwam der Anishinabe (Ojibwe), 1846
Mit First Nations (französisch: Premières nations, deutsch Erste Nationen) werden alle indigenen Völker in Kanada bezeichnet, außer den Métis und den Inuit. Die Bezeichnung tauchte wohl Anfang der 1980er Jahre erstmals auf. Damit wurde ein Begriff geschaffen, der sich von dem in Kanada ebenfalls gebräuchlichen Begriff Indians erheblich unterscheidet. Dies hängt damit zusammen, dass ein eigenes Indianergesetz (Indian Act) seit 1876 definiert, was ein Indianer ist. Dieses Gesetz geht darüber hinaus immer noch davon aus, dass ein Individuum nur einem einzigen Stamm angehören kann. Umgekehrt kann niemand, der nicht einem der über 600 anerkannten Stämme angehört, Indianer sein. Dieser Definitionsgewalt soll mit dem Begriff First Nation ein eigenes Verständnis entgegengesetzt werden, das zudem den Nationscharakter stärker betont. Als nationales Repräsentationsorgan fungiert dementsprechend die Versammlung der First Nations. weiter lesen
LegislatureFortEd.jpg
Die Geschichte Albertas, einer Provinz Kanadas, reicht mit Blick auf die menschliche Besiedlung bis an das Ende der letzten Eiszeit zurück. Die Nachkommen dieser frühesten menschlichen Bewohner gehören heute zu den Stämmen der Assiniboine, Blackfoot (Schwarzfuß) und Cree. Insgesamt erkennt das Department of Indian Affairs and Northern Development heute 46 Stämme in der Provinz an. Dazu kommen zahlreiche Métis, Nachkommen von Franzosen und Indianern. Viele Orte, so etwa die Hauptstadt Edmonton, zugleich die zweitgrößte Stadt der Provinz, gehen auf Forts der Pelzhandelsgesellschaften zurück, die von Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Übernahme durch das entstehende Kanada die Region zunehmend dominierten. Hingegen gründet Calgary, die größte Stadt, auf eine Station der Royal Canadian Mounted Police. 1905 entstand die Provinz, deren Wirtschaft auf Rinderzucht und Getreideanbau basierte, während die indigenen Völker, inzwischen in der Minderheit, in Reservate verwiesen wurden weiter lesen
Nordamerikanische Kulturareale.png
Die Geschichte der First Nations, der in Kanada lebenden, und nicht ganz zutreffend als Indianer bezeichneten ethnischen Gruppen, reicht mindestens 12.000 Jahre zurück. Der Begriff First Nations ist relativ jung und bezeichnet die kanadischen Ureinwohner, jedoch ohne die Métis und die Inuit. Die offizielle Bezeichnung von staatlicher Seite ist Indians, die Selbstbezeichnung der weit über 600 als Stämme bezeichneten Gruppen ist ganz überwiegend First Nation, seltener Nation oder Indian Band. Ihre Geschichte ist vor allem in den früheren Phasen durch starke Anpassung an die natürliche Umgebung gekennzeichnet. weiter lesen
Kulturzentrum in Dawson
Die Geschichte der Tr’ondek Hwech’in First Nation, einer der kanadischen First Nations im Yukon-Territorium, reicht ihrer eigenen Anschauung nach mehr als zehn Jahrtausende zurück. Sie betrachten sich seit unvordenklichen Zeiten als Teil des Landes. Die Angehörigen dieser indianischen Gruppe leben um Dawson, daher wurden sie früher auch „Dawson Indian Band“ oder nach der von ihnen gesprochenen Sprache „Han“ genannt. Diese Sprache ist allerdings auch bei kleinen, nahe verwandten Gruppen im östlichen Alaska in Gebrauch. 1995 wählte diese First Nation den heutigen Namen als ihre offizielle Bezeichnung. Dem rauen Klima des kanadischen Nordwestens passten sich die Indianer im Rahmen einer halb-nomadischen Lebensweise an. Nach 1800 wurden europäische Pelzhändler zu Handelspartnern, welche mit der Zeit Krankheiten einschleppten. Der Klondike-Goldrausch brachte ab 1896 eine so massive Zuwanderung, dass die Han zur kleinen Minderheit von wenigen hundert Menschen wurden. Dazu kam die Umsiedlung nach Moosehide, einige Kilometer von Dawson entfernt, wo der Stamm zwischen 1897 und etwa 1960 lebte. Herausragender Führer in dieser Phase war Chief Isaac. In Moosehide entstand ein Stammesrat und das traditionelle Häuptlingstum wurde durch gewählte Häuptlinge abgelöst. 1998 hat sich die First Nation eine Verfassung gegeben. Sprache und Kultur werden extensiv gepflegt, nachdem die kanadische Regierung mehrere Jahrzehnte lang versucht hatte, sie auszulöschen. weiter lesen
Eine der ersten Karten, in denen der Name „Canada“ auftaucht.
Die Geschichte Kanadas reicht mehr als zwölf Jahrtausende zurück. Um diese Zeit boten sich den frühen menschlichen Bewohnern des heutigen Kanadas durch das Ende der letzten Eiszeit günstigere Lebensmöglichkeiten. Dabei entwickelten sich in einem langen Prozess unter Einwanderung weiterer Gruppen aus Asien sehr stark voneinander abweichende Kulturareale, die von den Inuit, die sich den arktischen Bedingungen angepasst hatten, über halbnomadische bis zu bäuerlichen Kulturen reichten. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden die Indianer (First Nations) durch Zwangsmittel und Verträge in Reservate abgedrängt, um europäischen Einwanderern Platz zu machen. Dabei kam es zu Konflikten zwischen Briten und Franzosen im Osten, zu denen im Westen Konflikte zwischen Spaniern, Briten und Russen kamen. 1763 verloren die Franzosen ihre Kolonie Neufrankreich an die Briten. Zwei Jahrzehnte später wurden die britischen Kolonien weiter im Süden unabhängig, womit die USA entstanden. Den frankophonen Bewohnern des britisch gebliebenen Teils Nordamerikas, die vor allem in der Provinz Québec lebten, machte London eine Reihe von Konzessionen. Die Frankokanadier unterstützten daraufhin die britische Kolonialmacht in zwei Kriegen erfolgreich gegen die USA. weiter lesen
Satellitenbild Kanadas
Kanada (englisch und französisch Canada) ist ein Staat in Nordamerika, der zwischen dem Atlantischen Ozean im Osten und dem Pazifischen Ozean im Westen liegt und nordwärts bis zum Arktischen Ozean reicht. Es ist flächenmäßig gesehen der zweitgrößte Staat der Erde. Die einzige Landgrenze ist jene zu den Vereinigten Staaten im Süden und im Nordwesten.

Das Land war während mehr als zehntausend Jahren von zahlreichen Gruppen von Indianern (die hier First Nations heißen) und Inuit, die man früher Eskimos nannte, besiedelt. Ab dem späten 15. Jahrhundert erforschten Italiener, Basken, Engländer und Franzosen die atlantische Küste und begannen um 1600 mit der Besiedlung und Kolonialisierung. Frankreich trat 1763 nach dem Franzosen- und Indianerkrieg fast alle seine Kolonien in Nordamerika an Großbritannien ab. 1867 gründeten vier britische Kolonien den Bundesstaat Dominion of Canada. weiter lesen

Qulliq 1999-04-01.jpg
Als Inuit („Menschen“) bezeichnen sich diejenigen eskimoischen Volksgruppen, die im arktischen Zentral- und Nordostkanada sowie in Grönland leben. Aussagen zur Kultur der Inuit beschränken sich dementsprechend im Wesentlichen auf diese Regionen; immer wieder ergeben sich dabei jedoch auch Parallelen zu anderen eskimoischen Volksgruppen. Das traditionelle Leben der Inuit ist von extremen klimatischen Verhältnissen bestimmt, und seine wesentlichen Ressourcen lagen im Jagen und Fallenstellen. Aufgrund der in nördlichen Breiten herrschenden Umweltbedingungen war Landwirtschaft, d. h. Agrikultur und Viehzucht, auf dem Millionen von Quadratkilometern umfassenden Gebiet der Tundren und eisigen Küsten des asiatischen Sibiriens, des amerikanischen Nordens und Grönlands zu keiner Zeit möglich. weiter lesen
Montreal - QC - Skyline.jpg
Montreal (deutsch [mɔntreˈa:l], englisch [ˌmʌntɹiːˈɑːl]) bzw. Montréal (französisch [mõʀeˈal]) ist eine Millionenstadt in Kanada. Sie liegt im Südwesten der Provinz Québec auf der Île de Montréal, der größten Insel im Hochelaga-Archipel, die vom Sankt-Lorenz-Strom und von Mündungsarmen des Ottawa umflossen wird. Die Nachbarprovinz Ontario liegt knapp 60 Kilometer westlich, die Grenze zu den USA etwas mehr als 50 Kilometer südlich. Das Stadtbild wird vom Mont Royal geprägt, einem 233 Meter hohen Hügelzug vulkanischen Ursprungs im Zentrum der Insel, von dem sich der Name der Stadt ableitet. Als der französische Seefahrer Jacques Cartier im Jahr 1535 als erster Europäer die Gegend erforschte, lebten Sankt-Lorenz-Irokesen auf der Insel. 1642 gründeten Paul Chomedey de Maisonneuve und Jeanne Mance das Fort Ville-Marie, eine katholische Missionsstation. Daraus entwickelte sich in der Folge die Siedlung Montreal, die 1760 unter britische Herrschaft kam. Montreal erhielt 1832 die Stadtrechte und gehört seit 1867 zu Kanada. Die Stadt wuchs rasch und entwickelte sich zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Landes, verlor aber im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts diese führende Rolle an Toronto. Bedeutende Ereignisse von weltweiter Ausstrahlung waren die Weltausstellung Expo 67 und die Olympischen Sommerspiele 1976. weiter lesen
Howie Morenz
Howard William „Howie“ Morenz (* 21. September 1902 in Mitchell, Ontario; † 8. März 1937 in Montreal, Québec) war ein kanadischer Eishockeyspieler, der von 1923 bis 1937 für die Montréal Canadiens, Chicago Black Hawks und New York Rangers in der National Hockey League (NHL) auf der Position des Centers spielte. Mit den Canadiens gewann der Angreifer dreimal den Stanley Cup. 1937 brach sich Morenz während eines Ligaspiels sein linkes Bein. Nach der folgenden Operation kam es zu Komplikationen und der Stürmer starb wenig später an den Folgen einer Embolie. Die Montréal Canadiens sperrten daraufhin seine Rückennummer 7, sie wird seither von keinem weiteren Spieler des Teams mehr getragen. Howie Morenz gehörte zu den ersten zwölf Eishockey-Persönlichkeiten, die 1945 in die neu gegründete Hockey Hall of Fame aufgenommen wurden. weiter lesen
Louis Riel
Louis „David“ Riel (* 22. Oktober 1844 in der Red-River-Kolonie; † 16. November 1885 in Regina) war ein kanadischer Rebell und Politiker. Er war Mitbegründer der Provinz Manitoba und eine Führungspersönlichkeit der Métis. Riel führte in der kanadischen Prärie zwei Aufstände gegen die Bundesregierung unter Premierminister John Macdonald an. Er strebte danach, Rechte und Kultur seines Volkes, der Métis, zu bewahren, deren Heimat, die zuvor von der Hudson’s Bay Company verwaltet worden war, 1869 von der Canadian Dominion gekauft wurde und zunehmend unter anglo-kanadischen Siedlungsdruck geriet. Während der Red-River-Rebellion von 1869/70 führte Riel in der Red-River-Kolonie eine provisorische Regierung an. weiter lesen
STS-115 patch.svg
STS-115 (englisch Space Transportation System) ist die Missionsbezeichnung für einen Flug des US-amerikanischen Space Shuttle Atlantis (OV-104) der NASA. Der Start fand am 9. September 2006 statt. Es war die 116. Space-Shuttle-Mission und der 27. Flug der Raumfähre Atlantis. Dieser 19. Flug einer US-Raumfähre zur Internationalen Raumstation (ISS) war der erste operationelle Shuttle-Flug seit der Columbia-Katastrophe und dem weiteren ISS-Ausbau gewidmet. Mit dieser Shuttle-Mission wurde erstmals wieder seit STS-113 im November 2002 die Internationale Raumstation (ISS) weiter ausgebaut. Hauptnutzlast war der P3/P4-Träger mit den Solarmodulen 2A und 4A. Dieser Kollektor ist das zweite von vier geplanten Paneelen, die die Energie für die ISS liefern. weiter lesen
STS-118 patch new.svg
STS-118 (englisch Space Transportation System) ist die Missionsbezeichnung für den 20. Flug des US-amerikanischen Space Shuttles Endeavour (OV-105) der NASA. Es war die 119. Space-Shuttle-Mission sowie nach fast fünfjähriger Pause der erste Flug dieses Orbiters, bedingt durch das Unglück der Columbia im Februar 2003 (STS-107). Es war der letzte Flug eines Spacehab-Moduls. Der Start von STS-118 erfolgte am 8. August 2007. Die Endeavour transportierte den S5-Träger zur Internationalen Raumstation (ISS). Diese Gitterstruktur wurde von den Astronauten bei einem Außenbordeinsatz montiert. weiter lesen
Ottawa - ON - Parlamentsgebäude (Centre Block).jpg
Der kanadische Senat (englisch: Senate of Canada, französisch: Le Sénat du Canada) ist, ebenso wie die kanadische Königin und das Unterhaus (englisch: House of Commons, französisch: Chambre des communes), ein Teil des kanadischen Parlaments. Das kanadische Parlament ist nach dem Vorbild des britischen Westminster-Systems gestaltet. Im Einklang mit diesem wird der Senat als „Oberhaus“ (englisch: Upper House, französisch: chambre haute), das House of Commons als „Unterhaus“ (englisch: Lower House, französisch: chambre basse) bezeichnet. Diese Bezeichnung steht zwar im Einklang mit der protokollarischen Rangordnung, macht jedoch keine Aussage über die politische Bedeutung. De facto ist das Unterhaus wesentlich einflussreicher. weiter lesen
Toronto - ON - Skyline bei Nacht.jpg
Toronto [təˈɹɒntoʊ] ist mit 2,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Kanadas und Hauptstadt der Provinz Ontario. Sie liegt im Golden Horseshoe (Goldenes Hufeisen), einer Region mit über 8,1 Millionen Einwohnern, die sich halbkreisförmig um das westliche Ende des Ontariosees bis zu den Niagarafällen erstreckt. Rund ein Drittel der Bevölkerungszunahme des ganzen Landes entfiel in den letzten Jahren auf diesen Großraum. Die Einwohnerzahl der Metropolregion (Census Metropolitan Area) betrug 2006 insgesamt 5,1 Millionen. Die Stadt liegt am nordwestlichen Ufer des Ontariosees. Durch die Eingemeindung einer Reihe von Vorstädten, die bereits mit Toronto verschmolzen waren (Etobicoke, Scarborough, East York und North York), wurde Toronto Ende der 1990er Jahre mehrmals vergrößert. weiter lesen
Vancouver ib.jpg
Vancouver [vænˈkuːvɚ] ist eine Stadt im Südwesten von British Columbia an der Westküste Kanadas. Sie ist nach dem englischen Kapitän George Vancouver benannt und liegt zwischen der Straße von Georgia und den Coast Mountains, rund 45 Kilometer nordwestlich der Grenze zu den USA. Die Stadt gehört zum Greater Vancouver Regional District, der mit 2,18 Millionen Einwohnern (2006) die größte Metropolregion im Westen Kanadas und die drittgrößte des Landes ist. Die Bevölkerungszahl der eigentlichen Stadt Vancouver beträgt 611.869 (2007). Vancouver ist für die Austragung der XXI. Olympischen Winterspiele vom 12. bis 28. Februar 2010 gewählt worden. Einige Wettbewerbe der Spiele sollen im 125 Kilometer von Vancouver entfernten Whistler stattfinden. weiter lesen
Ortslage von Victoria an der Südostküste Vancouver Islands
Victoria ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia. Ihren Ursprung hat sie in einem 1843 errichteten Handelsposten der Hudson's Bay Company, von wo aus die Stadt unter dem Namen Fort Victoria Zentrum des Pelzhandels in den westlichen Gebieten Kanadas wurde. Der Name geht auf die englische Königin Victoria zurück. Aus dem zentralen Handelsposten entwickelte sich die Hauptstadt der Vancouver-Insel, dann der Kronkolonie British Columbia, schließlich der gleichnamigen Provinz. Ihre wirtschaftliche Basis war anfangs der Handel, wozu sich Verwaltung, Militär und Polizei, dann die Marine gesellten. Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, vor allem von Holz, Kohle und der fischreichen Gewässer, besonders aber die Goldfunde auf dem Festland machten die Ansiedlung zu einer vergleichsweise großen Stadt. Starke Zuwanderung und politische Dominanz gaben ihr einen ausgesprochen „britischen“ Charakter. weiter lesen

Qsicon lesenswert.png Lesenswerte Artikel Derzeit sind 22 Artikel lesenswert.

Atlantic City, USA ist ein Spielfilm von Louis Malle in französisch-kanadischer Koproduktion aus dem Jahr 1980. Burt Lancaster spielt in diesem Kriminaldrama mit komödiantischen Untertönen den alternden Möchtegern-Gangster Lou, dem durch die Begegnung mit der jungen Sally (Susan Sarandon) seine langgehegten Wünsche erfüllt werden. Die Stadt Atlantic City spielt an ihrem Wendepunkt vom heruntergekommenen Seebad zum modernen, unpersönlichen Spielerparadies eine Hauptrolle im Film. Nach Malles erstem amerikanischen Film, dem kontrovers diskutierten Pretty Baby, ergab sich für ihn 18 Monate lang keine Möglichkeit, ein Filmprojekt zu verwirklichen. Mitte 1979 bekam er das Angebot, den Krimi The Neighbour von Laird Koenig zu verfilmen: ein kanadischer Filmfonds hatte 5 Millionen Dollar und ein fertiges Drehbuch bereitgestellt; die Voraussetzung war, dass der Film bis zum Jahresende 1979 abgedreht sein musste. weiter lesen
Karte des Kriegsverlaufs im Britisch-Amerikanischen Krieg
Der Britisch-Amerikanische Krieg, auch bekannt als Krieg von 1812 oder Mr.-Madisons-Krieg oder als zweiter Unabhängigkeitskrieg, zwischen den USA und Großbritannien begann mit der Kriegserklärung der USA am 18. Juni 1812 und wurde durch den Frieden von Gent vom 24. Dezember 1814 beendet. Bei einem Einmarsch in Kanada rechnete man auf Seiten der Amerikaner mit keinem nennenswerten Widerstand. Doch konnten die US-Truppen trotz einer teilweise erdrückenden zahlenmäßigen Überlegenheit keine nennenswerten Erfolge erreichen. Mit Henry Dearborn hatte Madison einen in jeder Hinsicht völlig ungeeigneten Oberbefehlshaber der US-Truppen ernannt. weiter lesen
Ansiedlungen der NHL-Teams von der Zeit der Original Six bis heute
Eishockey gehört in Kanada und den Vereinigten Staaten, wo es zumeist nur als Hockey bezeichnet wird, zu den vier beliebtesten Mannschaftssportarten, zu denen des Weiteren American Football, Baseball sowie Basketball gezählt werden. Mit der National Hockey League (NHL) bei den Männern sowie der National Women’s Hockey League (NWHL) bei den Frauen sind zudem die jeweils als beste Eishockeyligen angesehenen Spielklassen der Welt auf nordamerikanischem Boden anzufinden. Populär wurde der nordamerikanische Eishockeysport in Europa vor allem durch NHL-Größen wie Wayne Gretzky, wie auch durch die vielen europäischen Legionäre in den vergangenen Jahren, die es schafften, der National Hockey League in Übersee eine größere Bedeutung einzuräumen. Kanada gilt heute als Mutterland des modernen Eishockeys, da kanadische Studenten aus Montréal den populären keltischen Sport Shinney Ende des 19. Jahrhunderts aufs Eis übertrugen und damit den Grundstein für den modernen Eishockeysport legten. weiter lesen
Ortstafel von Oak Bluff
Die Hutterer sind eine täuferische Kirche, die auf Jakob Hutter zurückgeht und deren Anhänger in Gütergemeinschaft leben. Ihre Lehre und Glaubenspraxis waren der Grund, weshalb ihre Mitglieder seit der Gründung im Jahr 1528 häufig emigrieren mussten. Heute leben die rund 50.000 Anhänger nahezu ausschließlich in den USA und Kanada. Sie sprechen noch immer das Hutterische – ein dialektal gefärbtes Deutsch – als Muttersprache. Die Hutterer berufen sich gemeinsam mit den anderen Täufern auf die erste Gläubigentaufe in Zürich um 1525 als den Ausgangspunkt ihrer Geschichte. Mit ihrem Bekenntnis zur urchristlichen Gütergemeinschaft stellten sie innerhalb der taufgesinnten Bewegung einen eigenen Flügel dar. Unter den im ganzen Land verstreut lebenden Täufern taten sich Menno Simons in Norddeutschland und den Niederlanden sowie der aus dem Südtiroler Pustertal stammende Jakob Hutter in Süddeutschland als Führungspersönlichkeiten der Täufer hervor. weiter lesen
Logo der Hydro-Québec
Hydro-Québec (französisch [ˈʏdʀo keˈbɛk]) ist ein kanadisches Unternehmen der Elektrizitätsversorgung. Das der Regierung der Provinz Québec unterstellte Staatsunternehmen mit Sitz in Montreal ist für die Erzeugung, die Übertragung und die Verteilung von elektrischer Energie in Québec verantwortlich. Mit 59 Wasserkraftwerken und einem Kernkraftwerk ist Hydro-Québec der größte Elektrizitätsproduzent Kanadas und der weltweit größte Produzent von elektrischer Energie aus Wasserkraft. Im Jahr 2011 betrug die installierte Leistung der Anlagen 36.971 Megawatt (MW) und 22.501 Mitarbeiter erwirtschafteten einen Umsatz von 12,392 Milliarden kanadischen Dollar (CAD). Darüber hinaus trug Hydro-Québec entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung der Provinz bei. Allerdings hatte der massive Ausbau der Wasserkraft auch negative Auswirkungen auf die Umwelt im Norden der Provinz, insbesondere die Überflutung weiter Landstriche durch Stauseen. weiter lesen
Lucy Maud Montgomery (* 30. November 1874 in Clifton, heute New London (Prince Edward Island), Kanada; † 24. April 1942 in Toronto, Kanada, beigesetzt in Cavendish, Prince Edward Island) war eine kanadische Schriftstellerin. Montgomery veröffentlichte zu Lebzeiten 23 Romane, einen Gedichtband sowie ein Essay über tapfere Frauen. Sie schrieb etwa 450 Gedichte und 500 Kurzgeschichten, ihre postum veröffentlichten Tagebücher umfassen über 5000 Seiten. Die Romanreihe über das temperamentvolle, rothaarige Waisenmädchen Anne wurde ein Welterfolg. Das erste Buch, Anne auf Green Gables, wurde im Juni 1908 veröffentlicht. Die Heldinnen in Montgomerys Büchern sind starke, unabhängige Mädchen und Frauen, die nach höherer Bildung streben und sich nicht den damals üblichen Konventionen unterwerfen. weiter lesen
Karte der Montrealer Metro
Die Montrealer Metro ist das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in Montréal. Diese wurde 1966 eröffnet und ist damit nach der U-Bahn von Toronto das zweitälteste U-Bahnsystem in Kanada. Die U-Bahn in Montréal genießt für ihre Stationsarchitektur große Anerkennung. Unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Jean Drapeau wurde ein kanadischer Architektenwettbewerb ausgeschrieben, so dass jede Station anders gestaltet werden konnte. So ist die Station Berri-UQÀM sehr vom Stil der Moderne geprägt. Das aktuelle Metronetz Montréals hat 68 Stationen und ist 69 Kilometer lang, davon gehören 60,85 Kilometer zum Linienbetrieb. Es gibt derzeit vier Linien, die sowohl durch ihre Farbe als auch ihre Nummer und ihre Endstationen unterschieden werden. weiter lesen
NHL Entry Draft 2006.gif
Die Saison 2006/07 war die 89. reguläre Saison der National Hockey League (NHL). Eigentlich handelte es sich bereits um die 90. Ausgabe, doch durch den kompletten Ausfall der Saison 2004/05 musste bis zum 90-jährigen Jubiläum noch eine weitere Saison gewartet werden. Das NHL All-Star Game fand, nach dem durch die Olympischen Winterspiele in Turin bedingten Ausfall in der Saison 2005/06, im American Airlines Center in Dallas im US-Bundesstaat Texas statt. Der 44. NHL Entry Draft fand am 24. Juni 2006 im General Motors Place in Vancouver, British Columbia, Kanada statt. Die Auswahlreihenfolge wurde bei einer Lotterie am 20. April 2006 festgelegt. Diese gewannen die St. Louis Blues vor den Pittsburgh Penguins und den Chicago Blackhawks. weiter lesen
Flagge der Northwest Territories
Die Nordwest-Territorien (engl. Northwest Territories (ˌnɔrθˌwɛstˈtɛrɨtɔriz), frz. Territoires du Nord-Ouest) sind ein Territorium im Norden Kanadas. Hauptstadt ist Yellowknife. Im Jahr 2006 lebten auf einer Fläche von 1.346.106 km² 41.464 Menschen. Davon zählten sich 20.635 zu den Ureinwohnern, also Inuit, Métis oder First Nations, wie die Indianer in Kanada genannt werden. Letztere gliedern sich in 26 Stämme mit mehr als 17.000 Angehörigen auf. Die Bevölkerung lebt ganz überwiegend um die Hauptstadt und an der Mündung des Mackenzie in die Beaufortsee. Das Klima ist vor allem im Norden polar, Flora und Fauna sind an die kurzen Sommer und die langen Winter angepasst, wobei vor allem die größten Karibuherden Amerikas, im Norden auch Herden von Moschusochsen, prägend sind. Die Wirtschaft basiert überwiegend auf der Ausbeutung von Rohstoffen. Keine bedeutende Rolle mehr spielt der Pelzhandel, der allerdings für die Entwicklung des Gebiets von erheblicher Bedeutung war. weiter lesen
Frau der Nuu-chah-nulth mit Hut aus feinen Holzfasern (um 1785)
Die Nuu-chah-nulth (Eigenname, Betonung auf chah), Nuučaan̓uł oder Nootka (veraltete Fremdbezeichnung) sind Süd-Wakash sprechende Indianer der Westküste Nordamerikas. Ihre Wohngebiete liegen an der Westküste der Vancouver-Insel und am Cape Flattery, der nordwestlichen Ecke des US-Bundesstaates Washington. Rund 11.000 Menschen waren im Januar 2008 entweder beim kanadischen Department of Indian Affairs and Northern Development als Mitglieder der 15 Nuu-chah-nulth-Gruppen registriert (ca. 8.500), oder beim Bureau of Indian Affairs in den USA, wo als einzige Nuu-chah-nulth die Makah leben (ca. 2.500). Seit 1958 schlossen sich die Bands, wie in Kanada diese Gruppen genannt werden, zusammen und legten sich 1978 den Namen Nuu-chah-nulth zu. Bei der Selbstbezeichnung bestehen manche Gruppen auch auf dem Zusatz First Nation oder Tribe, wobei sich in Kanada die Bezeichnung First Nations für die 615 anerkannten ethnischen Gruppen des Landes durchgesetzt hat. Nuu-chah-nulth bedeutet „Alles (Volk oder Land) entlang der Berge und des Meeres“. weiter lesen
Parlamentshügel von Ottawa
Robert Gordon „Bobby“ Orr, OC, (* 20. März 1948 in Parry Sound, Ontario) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler, der von 1966 bis 1978 in der National Hockey League (NHL) aktiv war und als einer der besten Spieler seiner Zeit gilt. Bereits im Jahr nach dem verletzungsbedingten Ende seiner aktiven Laufbahn wurde er in die Hockey Hall of Fame aufgenommen. Den überwiegenden Teil seiner aktiven Zeit spielte der Verteidiger für die Boston Bruins, mit denen er auf dem Höhepunkt seiner Karriere 1970 und 1972 den Stanley Cup gewann. Von 1976 an stand er bei den Chicago Black Hawks unter Vertrag. In diese Zeit fallen auch seine Spiele für die Kanadische Nationalmannschaft, mit der er den Canada Cup 1976 gewann. Insgesamt kam Bobby Orr in der NHL auf über 700 Spiele und mehr als 1000 Scorerpunkte. In den Spielzeiten 1970 und 1975 wurde ihm für die meisten erzielten Punkte die Art Ross Trophy verliehen – er ist bis heute der einzige Verteidiger, der diese Auszeichnung gewinnen konnte. Darüber hinaus hält er zahlreiche weitere Rekorde sowie mehrere individuelle Auszeichnungen. weiter lesen
Parlamentshügel von Ottawa
Ottawa [ˈɑːtəwə] ist die Bundeshauptstadt Kanadas. Sie liegt im östlichen Teil der Provinz Ontario am Fluss Ottawa, unmittelbar an der Grenze zur Provinz Québec. Ottawa bedeutet „Händler“ in der Sprache der Algonkin, einem Volk, das zur Zeit der Besiedlung am Fluss Handel trieb. Am anderen Ufer des Flusses liegt die Zwillingsstadt Gatineau. Ottawa selbst zählt 812.129 Einwohner und ist damit die sechstgrößte Stadt Kanadas, der Großraum Ottawa-Gatineau ist mit 1.130.761 Einwohnern (Volkszählung 2006) der viertgrößte Ballungsraum Kanadas.

Die Bevölkerung ist zu 63 % englisch- und zu 15 % französischsprachig. Ottawa ist in der Region die einzige offiziell zweisprachige Stadt. In der Stadt selbst überwiegt die englische Sprache, im Gegensatz zu dem auf der anderen Seite des Ottawa-Flusses gelegenen Gatineau, in dem die französische Sprache überwiegt. Durch eine große Zahl von Einwanderern sind auch zahlreiche weitere Sprachen geläufig. weiter lesen

Paul Kane: Selbstporträt, um 1845
Paul Kane (* 3. September 1810 in Mallow, Grafschaft Cork, Irland; † 20. Februar 1871 in Toronto, Kanada) war ein einflussreicher kanadischer Maler irischer Herkunft. Berühmt wurde Kane für seine Gemälde, die das Leben der nordamerikanischen Indianer darstellen. Bis heute sind seine Gemälde und insbesondere seine Zeichnungen eine wichtige Quelle für Ethnologen. Kane gilt als einer der ersten kanadischen Künstler, der von seiner Kunst leben konnte. Der in Toronto aufgewachsene Kane erwarb seine malerischen Kenntnisse vor allem während einer Studienreise nach Europa, bei der er Gemälde europäischer Meister kopierte. Zwei Reisen führten ihn in das damals noch weitgehend unerschlossene Gebiet des kanadischen Westens. Auf beiden Reisen zeichnete und malte Kane nordamerikanische Indianer und dokumentierte auf diesem Weg ihren Lebensstil. Die 120 Ölgemälde, die er im Anschluss an seine Reisen nach seinen Zeichnungen und Skizzen malte, zählen heute zum kanadischen Kulturerbe. weiter lesen
Rabid – Der brüllende Tod (Originaltitel: Rabid, deutsche Alternativtitel: Überfall der teuflischen Bestien und Rabid – Bete, dass es dir nicht passiert) ist ein kanadischer Spielfilm von David Cronenberg aus dem Jahr 1977. In diesem Horrorfilm mit Anleihen beim Wissenschaftsthriller spielt Marilyn Chambers eine junge Frau, die Opfer eines medizinischen Experiments wird und über ein penisartiges Organ, das ihr als Folge in der Achselhöhle wächst, für eine tollwutartige Epidemie sorgt. Zusammen mit Parasiten-Mörder (1975) und Die Brut (1979) bildet Rabid Cronenbergs Beitrag zum Subgenre des Venereal Horror (zu deutsch: Geschlechtlicher Horror). Cronenbergs Vorgängerfilm Parasiten-Mörder war in der Fachpresse und Öffentlichkeit als „pervers“ und „geschmacklos“ verrissen worden. Die Arbeit an einem neuen Filmprojekt gestaltete sich deshalb für Cronenberg schwierig. Die staatliche Filmfinanzierungsorganisation Canadian Film Development Corporation (CFDC) scheute sich trotz des Markterfolgs von Parasiten-Mörder, bei der Finanzierung eines weiteren Films behilflich zu sein. weiter lesen
Joe Sakic 1997 im Spielerdress der Colorado Avalanche
Joseph Steven „Joe“ Sakic ([sækɨk]; * 7. Juli 1969 in Burnaby, British Columbia als Joseph Steven Šakić) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler und heutiger -funktionär. Während seiner Spielerkarriere absolvierte er von 1988 bis 2009 mehr als 1500 Partien für die Québec Nordiques und deren Nachfolge-Franchise, die Colorado Avalanche, auf der Position des Centers. In seiner 20 Spielzeiten dauernden Karriere in der National Hockey League (NHL) gewann er unter anderem zweimal mit der Avalanche den Stanley Cup und bei den Olympischen Winterspielen 2002 mit der kanadischen Nationalmannschaft die Goldmedaille. Sakic wurde 1992 zum Kapitän der Nordiques ernannt und hatte dieses Amt bis zu seinem Karriereende 2009 in Colorado inne. Zum Zeitpunkt seines Karriereendes belegte er den achten Platz auf der Liste der erfolgreichsten Scorer der NHL-Geschichte. Sein Stammverein Colorado Avalanche ehrt den Spieler damit, dass seine Rückennummer 19 seit seinem Rücktritt vom aktiven Sport nicht mehr vergeben wird. Im April 2011 wurde Sakic zum Vorstandsmitglied der Avalanche ernannt. weiter lesen
Scanners – Ihre Gedanken können töten ist ein kanadischer Spielfilm von David Cronenberg aus dem Jahr 1981. Der Film ist dem Genre des Phantastischen Films zuzuordnen, wobei Cronenberg Versatzstücke des Horrorfilms, des Science-Fiction-Films, des Actionfilms und des Thrillers verwendet. Scanners behandelt die Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen telepathisch und telekinetisch begabter Menschen. Die beiden Anführer Darryl Revok und Cameron Vale, die am Schluss zum tödlichen Duell gegeneinander antreten, entpuppen sich als Brüderpaar und Söhne des Auslösers der Mutation, Dr. Paul Ruth. Scanners gilt als Cronenbergs thematisch und inszenatorisch konventionellster Film der mittleren Schaffensphase und markiert gleichzeitig seinen kommerziellen Durchbruch. Bekannt ist der Film heute vor allem durch eine relativ realistisch wirkende Sequenz eines explodierenden Kopfes. weiter lesen
Logo der Toronto Maple Leafs
Die Toronto Maple Leafs (offiziell: Toronto Maple Leafs Hockey Club) sind eine Eishockeymannschaft in der nordamerikanischen Profiliga NHL. Gegründet wurde die Mannschaft am 14. Februar 1927 in Toronto (Ontario), Kanada. Die Toronto Maple Leafs sind das Nachfolgeteam der Toronto Arenas (1917–1919) und der Toronto St. Patricks (1919–1926) und gehören zu den Original Six-Teams der NHL. Ihre Teamfarben sind seit 1928 blau und weiß. Mit 13 Stanley Cup-Siegen (zuletzt 1967) gehört das Team zu den erfolgreichsten Mannschaften im nordamerikanischen Eishockey. Die Maple Leafs tragen ihre Heimspiele seit 1999 im Air Canada Centre, einer 18.819 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. Die Namensrechte an der Arena hält die kanadische Fluggesellschaft Air Canada seit Eröffnung der Halle, diese gelten noch bis 2019. Das Unternehmen zahlt für die gesamte Dauer von 20 Jahren 30 Millionen US-Dollar. weiter lesen
Ukkusiksalik-Nationalpark: Lageplan
Der Ukkusiksalik-Nationalpark wurde am 23. August 2003 als vierter Nationalpark des Territoriums Nunavut (Kanada) gegründet. Er erstreckt sich unmittelbar südlich des Polarkreises und der Siedlung Repulse Bay von der Hudson Bay (Roes-Welcome-Sund) nach Westen in die „Barrenlands“ bis zu den Quellen des Brown River und ist mit einer Fläche von etwas mehr als 20.000 Quadratkilometern zwar der kleinste Nationalpark von Nunavut, jedoch der sechstgrößte der mehr als 40 Nationalparks in Kanada. Der Name des Parks geht auf Vorkommen von Steatit-Mineralien zurück; Ukkusiksalik bedeutet „wo es Material für den Steintopf gibt“. Über die Geschichte der Wager Bay und der an ihren Ufern beheimateten Menschen ist verhältnismäßig wenig bekannt, da hier bis ins 19. Jahrhundert hinein ausschließlich nomadisierende Inuit lebten, die Begebenheiten (unter den Inuit üblich) nur mündlich überlieferten. Auffällig viele steinerne Zeugnisse, vor allem Zeltringe, Inuksuit und die Reste von Vorratslagern und Schutzunterständen, belegen allerdings, dass die Küsten der Wager Bay seit Jahrtausenden von Menschen besiedelt wurden. weiter lesen
Voivod beim Masters of Rock (2009)
Voivod ist eine kanadische Heavy-Metal-Band. Die musikalische Ausrichtung variierte im Laufe der Zeit zwischen Thrash Metal und Progressive Metal mit Einflüssen aus Industrial und Elektro. Auf Grund der Verwendung von Technologie-Themen wie Nanotechnologie oder Virtuelle Realität und der düsteren Endzeitszenarien in ihren Texten werden Voivod oftmals dem Cyberpunk zugeordnet. Der Bandname wird gelegentlich Voi Vod, VoiVod oder Voïvod geschrieben. Die Band wurde im November 1982 im kanadischen Jonquière (Provinz Québec) von den Schulfreunden Michel „Away“ Langevin (Schlagzeug), Jean-Yves „Blacky“ Theriault (Bass) und Denis „Piggy“ D'Amour (Gitarre) gegründet. Anfang 1983 vervollständigte Sänger Denis „Snake“ Belanger das erste Line-up. Die Musiker waren frankophon, weshalb sie sich das Verfassen von Texten in englischer Sprache aneignen mussten. weiter lesen
Vineyards Lake Okanagan.jpg
Der Weinanbau in Kanada wird seit etwa 200 Jahren in vier der zehn Provinzen Kanadas betrieben. Auf etwa 9.580 Hektar werden rund 990.000 Hektoliter Wein produziert. Die Hauptanbaugebiete liegen in den Provinzen Nova Scotia, Québec, Ontario und British Columbia. Heute werden in Kanada Rot-, Rosé- und Weißweine sowie Schaumweine erzeugt. Die Weine werden überwiegend trocken ausgebaut, ein geringer Anteil entfällt auf Süß- und Dessertweine. Die größten Weinbaugebiete sind die Niagara-Halbinsel in Ontario und das Okanagan Valley in British Columbia. Der überwiegende Anteil der Weine sind Weißweine, doch der Trend geht einer Mode folgend zu Rotweinen. Während 1994 die Menge der ausgebrachten Weißweine mit ca. 43 Millionen Litern fast 3 mal größer war als die Menge des Rotweins (14,3 Millionen Liter), war das Verhältnis beider Mengen zueinander mit 45 Millionen Liter Rotwein und 51,7 Millionen Liter Weißwein im Jahr 2004 fast schon ausgeglichen. Ein Ende dieses Trends ist noch nicht abzusehen. weiter lesen
William Lyon Mackenzie King (1947)
William Lyon Mackenzie King , PC, OM, CMG (* 17. Dezember 1874 in Kitchener, Ontario; † 22. Juli 1950 in Kingsmere bei Gatineau, Québec) war ein kanadischer Politiker. Er gehört zu den bedeutendsten Politikern seines Landes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 32 Jahre war er auf Bundesebene politisch aktiv, davon 22 Jahre als Premierminister. Während dieser Zeit wandelte sich Kanada von einem halbkolonialen Dominion des Vereinigten Königreichs zu einem autonomen Staat innerhalb des Commonwealth. King führte das Land durch die expansive Phase der 1920er Jahre, die Depression der 1930er Jahre und den Zweiten Weltkrieg. Mit Ausnahme der zwei letzten Amtsjahre als Regierungschef war er auch als Außenminister tätig. Kein anderer Premierminister im Commonwealth war zusammengenommen länger im Amt als er. weiter lesen
Flagge Yukons
Yukon (bis 2003 Yukon-Territorium genannt) ist ein Territorium im äußersten Nordwesten Kanadas mit einer Fläche von 482.443 km². Sein Name leitete sich vom größten Fluss des Territoriums, dem Yukon River ab. Er bedeutet „großer Fluss“. Im Westen grenzt das Territorium an Alaska (Vereinigte Staaten), im Osten an die Nordwest-Territorien und im Süden an die Provinz British Columbia. Etwa drei Viertel der 34.157 Einwohner (Juni 2009) leben in der weit im Süden gelegenen Hauptstadt Whitehorse. Von den Einwohnern des Territoriums zählt das für die Indianer zuständige Ministerium über 8.300 zu den 16 First Nations.

Im Südwesten des Territoriums liegt der mit 5959 Metern höchste Berg Kanadas, der Mount Logan. Er ist nach dem 6195 Meter hohen Mount McKinley in Alaska der zweithöchste Berg Nordamerikas. weiter lesen

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William Lyon Mackenzie: erster Bürgermeister von Toronto

Diese Liste führt die Bürgermeister von Toronto, der größten Stadt Kanadas. Kurz nach dem Wechsel des Stadtnamens von „York“ auf „Toronto“ am 6. März 1834 – um sich von New York City besser unterscheiden zu können – erhielt die Stadt am 27. März desselben Jahres ihren ersten Bürgermeister William Lyon Mackenzie (1795–1861). Mackenzie wurde nicht direkt von den Bürgern gewählt sondern durch den Rat (City Council) berufen. In der Folge geschah dies bis 1857 und später noch von 1867 bis 1874. Seit 1953 ist Toronto Teil des sogenannten Metropolitan Toronto. weiter lesen

Portraits der kanadischen Premierminister bis 1963

Die Liste der Premierminister von Kanada führt alle Premierminister (engl. prime minister, franz. premier ministre) von Kanada auf. Kanada besitzt ein Zweikammernparlament mit einer auf dem Westminster-System basierenden parlamentarischen Regierung. Dabei ist der Premierminister zugleich Vorsitzender jener Partei, die im Unterhaus die meisten Sitze hält (in Kanada gilt das Mehrheitswahlrecht). Der Premierminister tritt als Regierungschef auf, während das Staatsoberhaupt, der kanadische Monarch, durch den Generalgouverneur vertreten wird. weiter lesen

Stadtflagge Torontos

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