Portal:Oman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Herzlich willkommen im
Portal Oman
TurtleOman.JPG Oman-Oasis.jpg Bilad Sayt.jpg
Bearbeiten
Oman – Kurz und knapp
Flag of Oman.svg
Oman map de.png

Oman ist ein Sultanat im Osten der Arabischen Halbinsel mit der Hauptstadt Maskat. Das Land hat etwa zweieinhalb Millionen Einwohner, die zu etwa 75 % islamische Ibaditen sind. Das Land exportiert hauptsächlich Erdöl und Erdgas. Außerdem wird seit rund 5.000 Jahren Kupfer abgebaut. Im Gegensatz zu den meisten anderen Golf-Staaten verfügt es über eine leistungsfähige Landwirtschaft. Zudem wird seit einigen Jahren gezielt die Tourismusbranche und das produzierende Gewerbe gefördert, um das Land aus seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit von der Ölindustrie zu befreien.

Das Portal:Oman möchte seinen Lesern Oman etwas näherbringen, das über eine vielfältige Naturlandschaft und viele altarabische Sehenswürdigkeiten verfügt. Fragen, Anregungen und Kritik nehmen wir auf der Diskussionsseite gerne entgegen.

Bearbeiten
Geschichte

Bereits um 630 entstanden auf dem Gebiet des heutigen Oman Fürstentümer, die in ihrer Ausdehnung mit dem heutigen Oman vergleichbar waren. Im 16. Jahrhundert eroberten die Portugiesen das bis dahin weitgehend unabhängige und arabisch geprägte Land. Die Portugiesen unterhielten hier unter anderem eine Handelsniederlassung. Diese Kolonialzeit fand ein Ende, als Araber das Gebiet im 17. Jahrhundert zurückeroberten. 1892 geriet das Land unter britischen Einfluss und ist wieder seit 1932 unabhängig.

Hauptartikel.svg Geschichte Omans

Historische Fundplätze: Khor RoriRa's al-DschunaizUbar

Dynastien: Said-DynastieYaruba-Dynastie

Sonstiges: Liste der Herrscher von Oman

Bearbeiten
Bevölkerung
Nizwa goat market (23).jpg

Die Bevölkerung Omans ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Hatte Oman im Jahr 1950 noch gut 500.000 Einwohner, waren es 1980 bereits mehr als eine Million und 2010 zweieinhalb Millionen. Der Anstieg ist hauptsächlich auf den wirtschaftlichen Aufschwung durch die Ölförderung zurückzuführen, der auch die derzeit gut 700.000 Gastarbeiter im Oman mit sich brachte. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 71 Jahren und der Verstädterungsgrad bei rund 80 Prozent. Als weiterer Punkt ist vor allem die fortgeschrittene Gleichberechtigung zwischen Männer und Frauen im Oman zu erwähnen. Verglichen mit der Region ist der Bildungsstand als relativ hoch einzuschätzen.

Sprachen: Arabische Sprache (Offiziell) • Englische SpracheSwahiliBelutschische SpracheSindhiKumzariAjamiJibbāliIndische Sprachen

Colleges: Al-Buraimi CollegeAl-Zahra College for WomenUniversität BuraimiCollege of Banking & Financial StudiesCaledonian College of EngineeringFire Safety Engineering CollegeGulf CollegeIbra College of TechnologyIbri College of TechnologyInternational Maritime College OmanMiddle East College of Information TechnologyNizwa College of TechnologySalalah College of TechnologyScientific College of DesignShinas College of TechnologySur University College

Universitäten: Dhofar UniversitätGerman University of Technology in OmanUniversität NizwaSultan-Qabus-UniversitätUniversität Suhar

Sonstiges: Deutsch-Omanische GesellschaftBildungssystem in OmanIbaditen

Bearbeiten
Geographie
Oman (17).jpg

Das Omanische Staatsgebiet grenzt im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Westen an Saudi-Arabien und im Südwesten an Jemen. Zum Staatsgebiet gehören auch die nördlich des Territoriums der Vereinigten Arabischen Emirate an der Straße von Hormuz gelegene Halbinsel Rus al-Dschibal am Kap Musandam, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten umschlossene Exklave Madha sowie die Gruppe der Kuria-Muria-Inseln und die Insel Masira vor der Ostküste des Landes. Der Staat liegt im Süden und Osten am Arabischen Meer und im Norden am Golf von Oman. Oman ist etwa 13 % kleiner als Deutschland.

Hauptartikel.svg Geographie Omans

Gebirge und Berge: Dschabal KawrDschabal MischtDschabal SchamsDschabal al-AchdarHadschar-Gebirge

Orte und Städte: ar-RusailBahlaBarkaBuchaBuraimiAl-ChasabDalkutDibbaHaimaIbraIbriKumzarMaskatAl-MazyunaMirbatMuqschinNizwaQadahQurumRa's al-DschunaizRachyutRas al-JinzRustaqRuwiSadahSalalaSchalimSibSuharSurTaqaThumraitUbarweitere

Wüsten: Ramlat es-SayhadRimal Al WahibaRub al-ChaliUmm as-Samim

Regionen und Departements: BuraimiDhofarMadhaMusandamSchalim und Hallaniyyat-Inseln

Gouvernements: DhofarBuraimiMaskatMusandam

Sonstiges: CharifChuriya-Muriya-InselnISO 3166-2:OMListe der Regionen und Distrikte in OmanMaganMajlis al Jinn Straße von HormusZyklon GonuZyklon Phet

Bearbeiten
Flora und Fauna
Wadi Bani Khalid.jpg

Zur Flora und Fauna Omans gehören zahlreiche Wüstenpflanzen und Tiere. In den Oasen und dem teilweise sehr feuchten Küstenstreifen, der auch landwirtschaftlich genutzt wird, findet sich typische subtropische Flora und Fauna, zu der besonders Palmen gehören. Die warmen Meere vor den Küsten Omans sind Lebensraum vieler Korallen, Schildkröten, Wasserpflanzen und Fische.

Säugetiere (Auswahl): Arabische OryxArabischer TahrStreifenhyäneKaphaseKropfgazelleLeopardSyrischer Steinbock

Vögel (Auswahl): FleckenuhuGanges-BrillenvogelHalsbandliestHemprichmöweHindurackeKaptrielKragentrappeMaskentölpelNektarvögelOhrengeierRosenseeschwalbeRotlappenkiebitzSchieferfalkeSchwarzkopfsteinhuhnAfrikanischer SilberschnabelSmaragdspintSokotrakormoranSteinadlerSteinlercheStreifenohreuleWachtelfrankolin

Reptilien (Auswahl): Ägyptischer DornschwanzKarettschildkröteOliv-BastardschildkröteOman-EidechsenSuppenschildkröte

Gliederfüßer (Auswahl): Compsobuthus acutecarinatusHottentotta jayakari

Pflanzen (Auswahl): Afrikanischer AffenbrotbaumSilberhaargras

Bearbeiten
Politik
Gates & Qaboos of Oman cropped.jpg

Das Politische System Omans ist eine absolute Monarchie mit einem Sultan als Machtinhaber. Er übernimmt zugleich die Rolle des Staatsoberhaupts und Regierungschefs und darf seine Minister ernennen. Der derzeitige Sultan ist Sultan Qabus ibn Said. In den letzten Jahrzehnten hat er das Land grundlegend modernisiert.

Herrscher: Nasir ibn MurschidSultan ibn Saif I.Bilʿarab ibn SultanSaif ibn Sultan I.Saif ibn Sultan II.Saif ibn Sultan II.Ahmad ibn SaidSaid ibn AhmadHamad ibn SaidSultan ibn AhmadSaid ibn SultanThuwaini ibn SaidSalim ibn ThuwainiAzzan ibn QaisTurki ibn SaidFaisal ibn TurkiTaimur ibn FaisalSaid ibn TaimurQabus ibn Saidweitere

Hoheitszeichen und Hymne: Flagge OmansWappen OmansYa Rabbana Ahfiz Lana Dschalalat as-Sultan

Sonstiges: Bildungssystem in OmanYoussef al-Alawi AbdullahOmanische Streitkräfte

Bearbeiten
Kultur und Religion
Bahla Fort.jpg

Die Kultur und Religion Omans ist arabisch geprägt. In der Architektur konnte sich ein eigenständiger Stil entwickeln, der von den vielfältigen Einflüssen der Seefahrernation zeugt. Die Mehrzahl der Omaner - vor allem im Norden des Landes - gehören der ibaditischen Richtung des Islam an. Daneben existieren islamische und christliche Minderheiten, die sich vor allem aus den zahlreichen Gastarbeitern rekrutieren.

Bauwerke: Festung Hisn TamahSchloss von JabrinGroße Sultan-Qabus-MoscheeRoyal Opera House Muscat

Religion: Christentum in Oman

Sonstiges: FaladschKhor RoriKofia

Bearbeiten
Wirtschaft
1 oman rial obverse.jpg

Die Wirtschaft Omans war lange Zeit sehr rückständig und überwiegend von einer Subsistenzwirtschaft geprägt. Neben Ackerbau und Viehzucht wurde Fischfang und ein wenig Handel, vor allem mit dem wertvollen Weihrauch getrieben. Erst mit den ersten Ölfunden Ende der 1960er Jahren und der Machtergreifung Sultan Qabus erlebt das ganze Land einen Aufschwung, der auch als "omanische Renaissance" bezeichnet wird. Durch die Ölförderung, die heute immer noch den größten Teil der Staatseinnahmen ausmacht, konnte in Bildung und Infrastruktur investiert werden, was sich durch die stetig wachsende Industrie- und Gewerbebranche auszahlte.

Banken: BankMuscat

Unternehmen: Oman Oil CompanyOman Telecommunications CompanyPetroleum Development OmanKhaleej Times

Bearbeiten
Tourismus
Wahiba Sands (33)-2 cropped.png

Der Tourismus in Oman ist noch sehr jung. Das Land wurde erst vor wenigen Jahren in erster Linie von Individualtouristen bereist. Seit wenigen Jahren wird auch der reguläre Tourismus gefördert. Die Sehenswürdigkeiten im Oman umfassen hauptsächlich die Wüsten, Wadis, alte Städte, zahlreiche Festungen und Schlösser und Canyons, sowie den Küstenstreifen, wo in letzter Zeit zahlreiche Ferienresorts entstehen.

Hauptartikel.svg Tourismus im Oman

Wichtige Sehenswürdigkeiten: Festung Hisn Tamah

Wichtige Tourismusgebiete und -orte: Hadschar-GebirgeMajlis al Jinn

Bearbeiten
Verkehr
Oman Air.jpg

Der Verkehr Omans ist derzeit durch drei Verkehrsmittel geprägt. Im Inland spielt der Straßenverkehr mit PKW und einer jedoch rückläufigen Anzahl von Fernbussen eine der wichtigsten Rollen, gefolgt vom Flugverkehr, der mehrere Orte im Oman mehrmals täglich verbindet. International ist im Passagierverkehr fast nur noch der Luftverkehr von Bedeutung. Zudem gibt es zahlreiche Häfen an der Küste. Im Oman gibt es derzeit keine Eisenbahnen, es gibt jedoch Pläne zur Errichtung eines 475 Kilometer langen Netzes.

Fluggesellschaften: Oman Air

Flughäfen: Flughafen ChasabFlughafen MaskatFlughafen SalalaFlughafen Sohar (im Bau)

Sonstiges: Kfz-Kennzeichen (Oman)

Bearbeiten
Sport
Asian Cup Thailand-Oman.jpg

Die omanische Regierung fördert den Sport in Oman stark. Fußball ist sehr populär und wird im ganzen Land gespielt. Oman war in den letzten Jahrzehnten öfters Gastland für internationale Wettkämpfe.

Organisationen: Oman Football Association

Sportler: Ali al-HabsiMohamed Amer Al-Malky

Schiedsrichter: Abdullah Al Hilali

Teams: Arabische Rugby-Union-MannschaftOmanische EishockeynationalmannschaftOmanische Fußballnationalmannschaft

Wettkämpfe: Golfpokal 1984Golfpokal 2009Oman CupOFA Oman Mobile LeagueOmani Super CupTour of OmanTour of Oman 2011

Sonstiges: Sultan-Qabus-Sportzentrum

Bearbeiten
Bild des Monats
Bearbeiten
Artikel des Monats
Islam by country.png

Die Ibaditen (arabisch ‏الإباضية‎, DMG al-ibāḍīya) sind der einzig übrig gebliebene Zweig der Charidschiten, einer frühen Glaubensrichtung des Islams, und folgen einer eigenen, von Dschabir ibn Zaid gegründeten Rechtsschule (madhhab). Einer ihrer Führer war Abdallah ibn Ibad, der auch als Namensgeber diente. Die meisten Ibaditen leben heute im Oman. Der Oman ist das einzige Land, in dem sie mit 75% die Mehrheit der Bevölkerung bilden.


Bearbeiten
Landkarte
Oman map de.png

Landkarte des Oman.

Bearbeiten
Unsere Besten

Hier finden sich ausgezeichnete Artikel mit Bezug zum Oman.


Altes Südarabien Qsicon lesenswert.png

Als Altes Südarabien oder Sayhad-Kultur bezeichnet man die Gebiete des heutigen Jemen, des westlichen Oman und des äußersten Südens Saudi-Arabiens von der Gründung der Reiche Saba, Ausan, Qataban und Hadramaut zu Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. bis zur Ausbreitung des Islam ab 632 n. Chr.


Altsüdarabische Kunst Qsicon lesenswert.png

Die Altsüdarabische Kunst entstand gleichzeitig mit der altsüdarabischen Hochkultur zu Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. im alten Südarabien. Neben Einflüssen aus dem Alten Orient war sie seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. starken griechischen Einflüssen ausgesetzt, die an der Fortentwicklung der altsüdarabischen Kunst mutmaßlich stark beteiligt war.

Bearbeiten
Betreuer
Bearbeiten
Hilfreiche Weblinks

Wir möchten an dieser Stelle einen kleinen Auszug an Weblinks bieten, die womöglich helfen könnten, auch außerhalb der Wikipedia den Oman ein Stück näher zu bringen.

Bearbeiten
Mitmachen

Neue Autoren sind in der Wikipedia stets Willkommen. Nutze für das Erlernen von Artikelverfassungen bitte das Autorenportal.

Informationen über fehlende und zu wartende Artikel findest du im WikiProjekt Oman.


Hilfe: Wikimedia Commons Bilder  Hilfe: Wiktionary Wörterbuch  Hilfe: Wikinews News

Diese Seite wurde als informative Liste oder Portal ausgezeichnet.
Diese Seite wurde am 30.03.2011 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.