Portal:Schmetterlinge

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Portal Schmetterlinge
Hyles euphorbiae.JPG Zum Schmetterling des Jahres 2014 wurde der Wolfsmilchschwärmer (Hyles euphorbiae) gewählt.
Willkommen im Portal Schmetterlinge. Hier gibt es einen Überblick über alle Artikel aus dem Bereich Lepidopterologie, zu Schmetterlingsarten aus Europa und aller Welt. Die Arbeit im Portal organisieren wir in der Redaktion Biologie, Portal Lebewesen und im WikiProjekt Schmetterlinge. Neue Autoren, die sich für die Themen interessieren, sind immer willkommen, wir bieten gerne Hilfe und Beratung beim Erstellen von Artikeln an. Mach mit!
C-Falter

Schmetterlinge in Europa

In Gesamteuropa sind über 10.600 Arten bekannt. In Mitteleuropa sind sie mit etwa 4.000 Arten vertreten. Wir stellen einige der häufigeren Arten vor.

Kleiner Fuchs - Admiral - Waldbrettspiel - Tagpfauenauge - C-Falter - Distelfalter - Mittlerer Weinschwärmer - Kleiner Kohlweißling - Gammaeule - Taubenschwänzchen - Gitterspanner - Braune Tageule

Zebrafalter

Schmetterlinge weltweit

Die Schmetterlinge (Lepidoptera) oder Falter bilden mit mehr als 180.000 beschriebenen Arten in 127 Familien und 46 Überfamilien nach den Käfern (Coleoptera) die an Arten zweitreichste Insekten-Ordnung. Jährlich werden etwa 700 Arten neu entdeckt. Schmetterlinge sind auf allen Kontinenten außer der Antarktis verbreitet.

Atlasspinner - Ornithoptera rothschildi - Großer Weinschwärmer - Gonimbrasia belina - Hyles lineata - Canararctia rufescens - Olepa schleini - Monarchfalter - Zebrafalter - Euploea core - Leptophobia eleone - Bananenfalter
Im Fokus
Totenkopfschwärmer (Acherontia atropos)

Totenkopfschwärmer

Der Totenkopfschwärmer (Acherontia atropos) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae), dessen Hauptverbreitung in den Tropen Afrikas liegt und der in Europa nur im äußersten Süden bodenständig ist. Er fliegt als Wanderfalter jedoch auch nach Mittel- und Nordeuropa ein. Die Art ist gemeinsam mit ihren beiden Verwandten aus der Gattung Acherontia innerhalb der Schwärmer einzigartig, da sie durch einen Mechanismus in der Mundhöhle pfeifende Geräusche erzeugen kann. Auch die Lebensweise der Falter, die sich von Honig ernähren und dafür in Bienenstöcke eindringen, ist sehr ungewöhnlich.

Auf Grund seiner Lebensweise und der imposanten Erscheinung mit dem namensgebenden „Totenkopf“ auf dem Thorax galt er lange Zeit als unheilbringend. Auch heute wird er, etwa im Roman Das Schweigen der Lämmer von Thomas Harris, für das Böse stilisiert. Schon der Erstbeschreiber, Carl von Linné, gab der Art mit „Atropos“, einer Schicksalsgöttin der griechischen Mythologie, einen daran anknüpfenden wissenschaftlichen Namen.

Verwandte Arten

Siehe auch: Familie Schwärmer.
Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae)

Schmetterlinge als Neozoen

Durch menschliche Aktivitäten u. a. im Rahmen der Globalisierung gelang es verschiedenen Schmetterlingsarten in anderen Regionen der Erde heimisch zu werden. Hier werden einige Vertreter mit ihrem in Klammern gesetzten neu erschlossenen Verbreitungsgebiet genannt.

Kleiner Kohlweißling (Nordamerika, Australien) - Hausmutter (Nordamerika) - Paysandisia archon (Europa) - Leucoptera coffeella (Südamerika) - Goldafter (Nordamerika) - Pelargonien-Bläuling (Europa) - Saateule (Südafrika) - Schatten-Mönch (Nordamerika) - Japanischer Eichenseidenspinner (Europa) - Wiesen-Sackträger (Südamerika) - Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter (Nordamerika) - Breitflügelige Bandeule (Nordamerika) - Schneckenhaus-Sackträger (Nordamerika) - Kleine Hanfmotte (Europa, Nordamerika) - Tapetenmotte (Australien) - Pflaumen-Gespinstmotte (Nordamerika) - Lauchmotte (Hawaii) - Buchsbaumzünsler (Mitteleuropa)
Der Monarchfalter (Danaus plexippus) ist für seine Massenwanderungen in Nordamerika bekannt.

Wanderfalter

Wanderfalter sind Schmetterlinge, die aus Reproduktionsarealen gezielt über längere Strecken wandern. Dieses Verhalten ist von über 200 meist tropischen Arten bekannt. Als Wanderung wird eine vom Tier ausgehende, anhaltende Bewegung, in eine mehr oder weniger feste Richtung, die von ihm gesteuert wird, bezeichnet. Die wandernden Falter sind an ihrem zielstrebigen Flug zu erkennen. Es gibt Wanderbewegungen einzelner Tiere im Abstand weniger Minuten oder Sekunden, die schnell und in etwa der gleichen Höhe in die gleiche Richtung fliegen oder Wanderbewegungen von Scharen von Tieren. Auffällig ist auch, dass Hindernisse über- oder umflogen werden, und der Flug danach in der ursprünglichen Richtung fortgesetzt wird.

Bekannte Arten

Urania sloanus

Bedrohte Schmetterlingsarten

Zahlreiche Schmetterlingsarten sind gefährdet. In Europa ist die wichtigste Ursache dafür der Verlust von Lebensräumen. Feuchtgebiete wurden entwässert, Offenland wurde aufgeforstet oder bebaut und die Landwirtschaft wurde stark intensiviert. Dadurch ging nicht nur der Lebensraum von Schmetterlingen und Raupen verloren. Oft wird wichtigen Futterpflanzen die Wachstumsgrundlage entzogen und die an sie angepassten Schmetterlingsarten können sich ohne sie nicht mehr entwickeln.

Auswahl gefährdeter Arten in Mitteleuropa: Gelber Hermelin - Weidenkarmin - Weißes Ordensband - Roter Apollo - Weißdolch-Bläuling - Großer Feuerfalter - Weißer Waldportier - Segelfalter - Fetthennen-Bläuling - Pappelglucke - Löwenzahnspinner - Hofdame - Augsburger Bär - Große Wintereule


Ausgestorbene Schmetterlingsarten:

Battus polydamas antiquus - Agrotis laysanensis - Agrotis kerri - Agrotis fasciata - Madeira-Kohlweißling - Urania sloanus

Personen

Auswahl bekannter Lepidopterologen und Entomologen:

Innerhalb der

sowie in den Kategorien Lepidopterologe und Entomologe sind Namen von Wissenschaftlern aufgeführt, die sich um die Erforschung der Schmetterlinge verdient gemacht haben und die eine Hilfe bei der Suche nach den beschreibenden Autoren der Namen der Taxa der Schmetterlinge sein können.

Neue Artikel

Externe Links

 Commons: Schmetterlinge – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
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