Portal Diskussion:Recht

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Auf dieser Seite finden allgemeine Diskussionen im Fachbereich Recht statt, auch im Rahmen der Redaktion. Sie steht Lesern und Mitarbeitern für Fragen, Anregungen und Diskussionen zur Verfügung.

Zu konkreten rechtlichen Fragestellungen wird hier (und auch sonstwo in der Wikipedia) aus rechtlichen Gründen keine Auskunft gegeben!

Themenbereich Recht: Projekt | Portal | DiskussionAbkürzung: PD:R, PD:§
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Archivübersicht Archiv
Wie wird ein Archiv angelegt?

Änderungen an der Vorlage:Infobox Gesetz[Quelltext bearbeiten]

Dieser Baustein verhindert die automatische Archivierung dieses Abschnitts und seiner Unterabschnitte. Anmerkung: Dieses Thema wird uns noch etwas beschäftigen. Von daher ist es sinnvoll nur einen Abschnitt für die Diskussion zu haben, der bei Abschluß ins Archiv wandert. --Markus S. (Diskussion) 17:50, 9. Jan. 2014 (CET)

Hallo werte Portalmitarbeiter, wie im Zuge der Löschdiskussion angekündigt bin ich zur Zeit an der Überarbeitung der Vorlage:Infobox Gesetz. Da es mittlerweile sechs verschiedene Infoboxen gibt und eine gewisse Übereinstimmung mit anderssprachigen Infoboxen geben sollte, zur einfacheren Portierung deren Inhalte, gibt es hier eine entsprechende Gegenüberstellung. Eine entsprechende Diskussion läuft auch schon. Den Entwicklungsfortschritt könnt ihr auf der Seite sehen. Ich würde mich über eine breite Beteiligung von Euch sehr freuen. --Markus S. (Diskussion) 06:37, 30. Dez. 2013 (CET)

Sehr interessant! (Mir graut jedoch davor, die neue Infobox dann fehlerfrei in alle bestehenden Gesetzesartikel einzufügen...) Magst du die hier mitlesenden Benutzer ab und zu an dieser Stelle auf dem Laufenden halten, wenn es etwas Neues gibt? Gruß, --Gnom (Diskussion) 13:46, 4. Jan. 2014 (CET)
Inwieweit die Weiterentwicklung Vorteile bringt, die die Nachteile etwaiger Umstellung bisheriger Handhabung und Eintragungen überwiegen, erscheint mir noch nicht recht erkennbar. Sollte es tatsächlich so gemeint sein, dass alle Infoboxen zu einer zusammengeführt werden sollen, graut mir vor der Kompliziertheit der Ausfüllanweisung. Aber man wird sehen.
Was ich noch für sinnvoll hielte. Man sollte die Infobox so minimal umgestalten, dass sie auch für deutsche Rechtsverordnungen einsetzbar wird (und so wird sie bereits jetzt benutzt). Man müsste dazu nur den Parameter "Datum des Gesetzes" modifizieren, entweder in "Datum der Norm" umwandeln oder zwei fakultative Einträge "Datum des Gesetzes" und "Datum der Verordnung" nebeneinander schaffen.--DiRit 15:29, 9. Jan. 2014 (CET)
Wichtig wäre auch, zu gewährleisten, dass die Eintragungen wie bisher umfassend durch Verarbeitung des Bundesgesetzblattes und der letzten Änderungen aktuell gehalten werden. Da könnten sich Probleme ergeben. --DiRit 15:38, 9. Jan. 2014 (CET)
Die Überarbeitung der Infobox soll zu keiner Verschlechterung der Bedienbarkeit führen (schließlich sind wir nicht Microsoft). Zur Zeit sind wir ja erst in dem Stadium der Bestandsaufnahme von existierenden Infoboxen. Darunter fallen auch solche aus en, fr und pl und was noch so kommt. Hierbei werden wir versuchen die entsprechenden Parameter benutzerfreundlich so zu integrieren, dass ein problemlose Übernahme von dort geht. Natürlich werden hierbei einige Parameter wegfallen. Da ich kein Entwicklung in einem Hinterstübchen machen möchte, seid ihr ganz herzlich eingeladen mitzuwirken, eure Vorschläge und Bedenken vorzubringen. Nur so kann anschließend eine breite Zustimmung zur Änderung kommen. Da ich schon einmal so ein Projekt gemacht habe (Vorlage:Infobox Stadion) kann ich sagen, dass der Prozess ein gutes Jahr dauern wird :( --Markus S. (Diskussion) 17:50, 9. Jan. 2014 (CET)
Bei einer Angleichung der Infoboxen könnten die teilweise erheblichen nationalen Besonderheiten in der Gesetzgebung eine Schwierigkeit sein. Die Vorlage:Infobox Gesetz ist bisher auf aktuelle und auch historische (!) deutsche Rechtsquellen abgestimmt. Bei einer Angleichung sollte daran gedacht werden, dass Parameter, die (vor allem) für die deutsche Gesetzgebung einschlägig sind, in anderen Rechts- bzw. Gesetzgebungsordnungen so nicht bekannt sein müssen. Eine Frage ist hier wohl, ob man die Infobox an die Rechtsquellen oder die Rechtsquellen an die Infobox anpassen will. ;-) --Alros002 (Diskussion) 18:07, 31. Jan. 2014 (CET)
Also dass Gesetzestexte in der Infobox verlinkt werden sollen, ist m.E. unpassend. Wie soll man bitte darauf kommen, dass Gesetzeslinks nun nicht mehr unter "Weblinks" stehen sollen, welche an sich wohl ja das erste Suchziel dazu wären?--Philipp1977 (Diskussion) 21:01, 27. Dez. 2014 (CET)
Weblinks sollten an beiden Stellen stehen: »Bei Artikeln, die eine Infobox-Vorlage mit einem Eintrag für die Website benutzen (Städte, Bands, Unternehmen usw.) sollten die Links sowohl in der Infobox als auch unter der Weblinks-Überschrift eingetragen werden.« (WP:WEB) Aktenstapel (Diskussion) 09:04, 28. Dez. 2014 (CET)
Stimme dem 100% zu. Beide Verlinkungen machen Sinn. Insbesondere solange noch keine einheitliche Verweisung in den Infoboxen durchgeführt wurde. Aber auch so denke ich, dass die Beibehaltung bei "Weblinks" praktisch ist. Sonst wäre bei Artikeln, wo Infoboxen unpassend sind, aber dennoch ein Verweis auf den Gesetzestext nötig wäre, bezüglich Artikeln mit Infoboxen eine uneinheitliche "Verlink"-Systematik vorhanden.--Philipp1977 (Diskussion) 09:13, 28. Dez. 2014 (CET)
Hallo Mitarbeiter des Portals, nachdem ich meine Auszeit von Wikipedia hoffentlich abgeschlossen habe möchte ich die angefangenen Arbeiten endlich zu Ende führen :) Von daher ein Ping an W!B:, DiRit, Alros002, Philipp1977, Aktenstapel und alle anderen Interessierten die Entwicklung der IB geht weiter :) --Markus S. (Diskussion) 12:55, 9. Feb. 2016 (CET)
Hallo Markus S., was für Arbeiten sind denn zu Ende zu bringen? Aus meiner Sicht passt die Box ganz gut. Ich habe zuletzt die häufig benutzten Abkürzungen durch Wikipedia:Lua/Modul/Vorlage:Infobox Gesetz hinterlegt, was in den meisten Fällen funktioniert. Was ist aus deiner Sicht geplant? --Aktenstapel (Diskussion) 13:32, 9. Feb. 2016 (CET)

Revision der Kategorie:Rechtsgeschichte[Quelltext bearbeiten]

Dieser Baustein verhindert die automatische Archivierung dieses Abschnitts und seiner Unterabschnitte. Hier besteht wohl noch Klärungsbedarf. -- Stechlin (Diskussion)

Die Kategorie:Rechtsgeschichte ist in den vorstehenden Kategorie-Diskussionen schon mehrfach angesprochen worden. Klärungsbedürftig scheint mir hier folgendes:

a) Die Kategorie ist im Ansatz zu Recht weitgehend parallel zu den Kategorien des geltenden Rechts gestaltet. So gibt es eine Untersortierung in der Kategorie:Rechtsgeschichte nach Staat und eine Kategorie:Rechtsgeschichte nach Rechtsgebiet. Weiter haben wir Parallelen zu den juristischen Berufen und den Rechtswissenschaftlern in der Kategorie:Historischer juristischer Beruf und Kategorie:Rechtshistoriker, Parallelen zur Rechtsquellensammlung mit Kategorie:Historische Rechtsquelle und zu den Gerichtsentscheidungen mit Kategorie:Historische Gerichtsentscheidung. Schließlich gibt es den Sonderfall der Kategorie:Rechtsgeschichtliches Museum, die ich als Kategorie aber für sinnvoll halte, so dass man sich hier allenfalls die Befüllung und die Unterkategorien ansehen müsste.

Fremdkörper scheinen mir bei der ersten Zuordnung die Kategorie:Antisemitisches Recht, die ggf. in den Strang der Kategorie:Rechtsgeschichte nach Rechtsgebiet einsortiert werden müsste, wenn sie nicht als Schnittmengenkategorie besser in der Kategorie:Recht im Kontext aufgehoben wäre, und die Kategorie:Justizirrtum, die ich gern als Unterkategorie in die Kategorie:Historische Gerichtsentscheidung einordnen würde. Schließlich ist die Kategorie:Ständegesellschaft meiner Meinung nach hier Fehl am Platz. Einzelne Artikel dieser Kategorie werden von rechtsgeschichtlicher Bedeutung sein, aber das Thema der Ständegesellschaft an sich ist in der Kategorie:Sozialgeschichte wohl besser aufgehoben.

Meinungen hierzu?

b) In der Kategorie:Rechtsgeschichte nach Staat habe ich die bislang separat stehende Kategorie:Recht nach historischem Staat als Unterkategorie eingestellt. Ist das konsensfähig?

c) Schwierigkeiten macht einmal mehr die Kategorie:Recht nach Rechtsgebiet. Wenn wir die im geltenden Recht als Beschlusslage angenommene Vorrangstellung rechtsvergleichender Lemmata durchführen wollten, dürften wir Kategorien nach dem Schema xy-Rechtsgeschichte nur bilden, wenn es dazu rechtshistorisch-vergleichende Literatur gibt, wenigstens das entsprechende Rechtsgebiet aber rechtsvergleichend für mehrere Rechtsordnungen abgegrenzt und definiert ist. Bedeutung könnte das etwa für die Kategorie:Lebensmittelrechtsgeschichte haben. Gibt es diesen Begriff tatsächlich länderübergreifend oder dürften wir sonst nur von einer Deutschen Lebensmittelrechtsgeschichte usw. sprechen?

d) Eine weitere Aufgabe dürfte natürlich die Einordung der aktuell 143 direkt in der Kategorie:Rechtsgeschichte gelisteten Artikel in die entsprechenden Unterkategorien sein.

-- Stechlin (Diskussion) 12:34, 3. Okt. 2016 (CEST)

Mir leuchten deine Ideen ein; ad a) würde ich Antisemitisches Recht auch eher nach Kontext verschieben, Justizirrtum gehört auch für mich zur Gerichtsentscheidung, Ständegesellschaft ist sicherlich besser unter Sozialgeschichte aufgehoben. Ad b): Hier habe ich so meine Zweifel, ob es sinnvoll ist, die seltsame Kategorie des Rechts untergegangener Staaten in die Kategorie Rechtsgeschichte existierender Staaten einzuordnen, ich würde Recht nach historischem Staat eher in der allgemeinen Rechtsgeschichte belassen. Ad c): No idea. Ad d): Dito, ich schaue aber mal mit. Wie wäre es, wenn du einen Hinweis an die WP:Redaktion Geschichte gibst, da sie zumindest am Rand mitbetroffen ist? Danke für deinen Einsatz, Gruß, --Andropov (Diskussion) 14:19, 3. Okt. 2016 (CEST)
Danke für Deine Untestützung. Die Redaktion Geschichte kann von mir aus gern eingebunden werden; da die Kategorie:Rechtsgeschichte aber dort unproblematisch unter Kategorie:Geschichte nach Thema eingehängt ist, sollten wir damit vielleicht warten, bis sich abzeichnet, inwieweit größere Artikelinhalte aus dem historischen Kategorienstrang herauszufallen drohen. -- Stechlin (Diskussion) 15:21, 3. Okt. 2016 (CEST)
Zu c) Ich denke, dass Rechtsgeschichte teils beschränkt auf eine Rechtsordnung, teils rechtsvergleichend betrieben wird. Gruß, --Gnom (Diskussion) 21:30, 17. Okt. 2016 (CEST)
Danke Gnom,
wenn aber Rechtsgeschichte ebenso wie die Beschäftigung mit geltendem Recht teils rechtsvergleichend, teils beschränkt auf eine Rechtsordnung betrieben wird, bedeutet das nicht, das auch das Kategoriensystem in beiden Fällen gleichermaßen aufgebaut sein müssste, also analog zu den geltenden Termini in eine Kategorie:Rechtsgeschichte nach Thema und eine Kategorie:Rechtsgeschichte (Rechtsordnung)? -- Stechlin (Diskussion) 22:22, 17. Okt. 2016 (CEST)

Lemma für europäische Rechtsnormen[Quelltext bearbeiten]

Dieser Baustein verhindert die automatische Archivierung dieses Abschnitts und seiner Unterabschnitte. Anmerkung: Das Thema ist zu bedeutend und bedarf längeren Nachdenkens. --Opihuck 01:14, 23. Okt. 2016 (CEST)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf der Seite Schengener Grenzkodex ist die Frage aufgekommen, wie wir das Lemma bei Europäischen Verordnungen und Richtlinien formulieren.

Von zwei Kollegen ist unter Hinweis auf die Namenskonventionen die Auffassung vertreten worden, wenn es für europäische Normen eine amtliche Abkürzung gäbe, dann sei diese zu verwenden. Was im Übrigen (= falls keine amtliche Abkürzung vorhanden) zu gelten habe, sei dagegen ungeklärt.

Bevor wir jetzt alle Artikel über Richtlinien und Verordnungen ändern, sollten wir hier im Portal/Recht über diese Frage diskutieren, deren Ergebnis weit reichende Folgen haben dürfte. Denn es gibt bereits sehr viele Artikel über EU-Verordnungen und EU-Richtlinien.

Aus meiner Sicht ist die in den NK festgelegte Regelung ausschließlich auf deutsche Gesetze zugeschnitten. Die Regel ist, die amtliche Kurzbezeichnung der amtlichen Langfassung vorzuziehen, um das Lemma nicht platzmäßig ausufern zu lassen. Das ist sicher vernünftig, denn statt Arbeitsschutzgesetz ist Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit eher zu mächtig.

In Europa ticken die Uhren anders: Entsprechend den nationalen Rechtstraditionen vieler Mitgliedstaaten werden Richtlinien und Verordnungen der Europäischen Union nach dem Jahr der Veröffentlichung und einer Nummer fortlaufend durchnummeriert à la Richtlinie 2016/1/EU oder Verordnung (EU) 1/2016. Angaben über den Inhalt der Norm fehlten bisher Siehe im Anschluss; Kurzinhaltsbezeichnungen gab es nicht. Die Nummer ist daher in Literatur und der Rechtsprechung des EuGH bestimmend und in der Regel die einzige Quellenbezeichnung. Deswegen haben die allermeisten WP-Artikel auch die laufende Nummer als Hauptlemma, ergänzt um eine in Klammern gesetzte kurze Inhaltsbezeichnung zur besseren Orientierung, siehe z. B. hier und hier. Zweckmäßige Inhaltskurzbezeichnungen wurden auch vergeben, wenn es an einer amtlichen Kurzbezeichnung fehlte.

In den letzten Jahren ist die Europäische Union dazu übergangen – möglicherweise aufgrund der Wünsche der Mitgliedstaaten, die in ihren nationalen Rechtsordnungen die inhaltsprägende Bezeichnung bevorzugen – vor allem EU-Verordnungen eine amtliche Kurzinhaltsbezeichnung hinzuzufügen. Bei EU-Richtlinien ist diese Praxis – ich habe alle Richtlinien meines Interessenbereichs durchgesehen und keinen einzigen Fall gefunden – nach wie vor eher selten.

Das hat die Frage aufgeworfen, ob in Anwendung der für deutsche Rechtsnormen geltenden Namenskonventionen die amtliche Kurzbezeichnung als ausschließliches Lemma zu verwenden sei. Also: Statt Verordnung (EG) Nr. 810/2009 (Visakodex) nur noch Visakodex.

Ich habe mich aus guten Gründen gegen diesen Vorschlag ausgesprochen.

Schlagwörter wie Visakodex, Schengener Grenzkodex und Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie sind weniger eingängig als Lemmata mit der eindeutigen laufenden Nummer wie

Der Nummer kommt im europäischen Recht ein hoher Wiedererkennungswert zu. Amtliche oder nicht-amtliche Kurzbezeichnungen mögen dem deutschen Wunsch entsprechen, Richtlinien und Verordnungen mit einem inhaltsumreißenden Schlagwort zu verorten, haben sich bislang aber kaum als ausschließliche Bezeichnung durchgesetzt.

Da sehr viele Richtlinien und die meisten Verordnungen keine amtliche Bezeichnung haben, würde es zudem zu einer Zersplitterung der Namensstruktur führen, wenn die amtliche Bezeichnung vorgreiflich wäre. Denn bei der Mehrheit der Verordnungen und Richtlinien verbliebe es bei der numerischen Bezeichnung, während die Rechtsquellen mit amtlicher Kurzbezeichnung unter einer rein verbalen Bezeichnung abgelegt werden würden, bei der die Nummer verloren gehen würde. Die Nummer hat aber eine erhebliche Bedeutung. So hat z. B. die Ursprungsfassung des Schengener Grenzkodex Verordnung (EG) Nr. 562/2006 (Schengener Grenzkodex) dieselbe Kurzbezeichnung erhalten wie die Neufassung Verordnung (EU) 2016/399 (Schengener Grenzkodex). Die Verwechselungsgefahr ist somit groß.

Ich schlage deswegen vor, die Kurzbezeichnung (amtlich oder nicht-amtlich) nur als Weiterleitung anzulegen und im Übrigen die Rechtsquelle mit ihrer offiziellen Nummer und einer Kurzinhaltsbezeichnung (amtlich oder nicht-amtlich) anzulegen.

Wie sehen das die Kolleginnen und Kollegen? --Opihuck 20:05, 9. Okt. 2016 (CEST)

Kleine Ergänzung zu Vorstehendem, damit kein Missverständnis aufkommt: Natürlich haben EU-Richtlinien und EU-Verordnungen neben der amtlichen Nummer auch eine amtliche Inhaltsbeschreibung. Die ist aber häufig sehr ausufernd und als Lemma ungeeignet. Beispiel: Die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 heißt in voller Länge amtlich: Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (Neufassung) (Dublin-III-Verordnung). Solche "Bandwürmer" sind noch nie in der Wikipedia angelegt worden. Üblich war es bisher, die amtliche Nummer und eine Kurzbezeichnung, auch in Klammern, anzugeben, also Verordnung (EU) Nr. 604/2013 (Dublin III). Das ist es, was aus meiner Sicht sinnvoll ist und so bleiben sollte. --Opihuck 17:36, 10. Okt. 2016 (CEST)

Inhaltlich stimme ich Dir zu und meine, dass wir die von Dir vorgeschlagene Verfahrensweise anwenden sollten, inbesondere auch hinsichtlich der Weiterleitung von den Kurzbezeichnungen. In den Fällen, in denen mehrere identische Kurzbezeichnungen bestehen, kann dann eine sinnvolle BKL zu systematischer Klarheit führen.
Angesichts der Diskutierfreudigkeit der Wikipedia sollte das aber in den Namenskonventionen kurz vorgestellt werden. -- Stechlin (Diskussion) 17:42, 10. Okt. 2016 (CEST)
Danke Stechlin, ich werde auf der Disk von WP:NK einen Vermerk auf die hiesige Disk anbringen. --Opihuck 17:53, 10. Okt. 2016 (CEST)

Was soll ich sagen? Gedanken wie das haben wir noch nie gemacht blockieren jede notwendige Weiterentwicklung von vornherein. Das ist ein typisches Beispiel für eine Selbstblockade. Das Lemma bei einem Gesetz/Satzung/VO/Rili sollte der amtliche Name sein. Wenn das ein Bandwurm ist, ist es eben so. Dafür gibt es Weiterleitungen. Ich sehe keinen Grund, Komplexität aus der Materie herauszunehmen, wenn sie nun einmal vorhanden ist. Deshalb war ich noch nie für die Verwendung von Abkürzungen. Wir wählen ja auch nicht "BGB" als Lemma, nur weil es häufiger benutzt (insbesondere auch gesprochen) wird als "Bürgerliches Gesetzbuch". Klammerlemmata wie Verordnung (EG) Nr. 562/2006 (Schengener Grenzkodex) wirken dagegen ganz merkwürdig, weil sie in Wikipedia nicht üblich sind. Klammerlemmata gibt es nur, um Mehrdeutigkeit zu vermeiden, und das ist hier nicht der Fall, denn die VO ist ja schon durch ihre Nummer eindeutig bezeichnet. Damit werden also Autoren aus anderen Bereichen irritiert, weil das gegen die allgemeinen Regeln von WP verstößt.--Aschmidt (Diskussion) 23:54, 10. Okt. 2016 (CEST)

Erst einmal ein Dankeschön an Opihuck dafür, dass er dieses Problem zur Sprache bringt. Die Benamung von EU-Rechtsquellen hätte schon längst geklärt werden müssen. Wir hatten in diesem Bereich viel Wildwuchs, der nur mühsam und unbefriedigend gebändigt worden konnte. Nun zum Thema selbst: Ich unterstütze Opihucks Vorschlag dem Grundsatz nach, kann ihm jedoch in einem Punkt nicht folgen: Wenn es eine amtliche EU-Rechtsquellen-Kurzbezeichnung gibt, sollte diese gewählt werden und nicht die Variante mit Nummer und Jahr. Beispiele sind die Datenschutz-Grundverordnung und die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie.

Das von Opihuck gewählte Beispiel Schengener Grenzkodex ist unglücklich gewählt. Beide Lemmata führen zu dem gleichen Artikel. In diesem Zusammenhang stellt sich mir eine andere Frage: Sollen wir bei Rechtsquellen, die juristisch gesehen nicht identisch sind, aber den gleichen Titel haben, einen oder mehrere Artikel anlegen? Ich nenne mal ein paar Beispiele: Maschinenrichtlinie (es gibt zwei davon), Bundesdatenschutzgesetz (Originalversion von 1977, Neufassung von 1990), Bundesgleichstellungsgesetz (Original von 2001, Neufassung von 2015). Falls wir uns für die Variante "Identischer Name = ein Artikel" entscheiden, wäre die von Opihuck vorgeschlagene Namenskonvention mit Nummer und Jahreszahl schon hinfällig.

--Forevermore (Diskussion) 21:04, 11. Okt. 2016 (CEST)

Bei der Frage der Lemmafindung bin ich ohne große Leidenschaften, weil das ohnehin via Weiterleitung geklärt wird, aber keinesfalls halte ich einen Grundsatz "gleicher Name = ein Artikel" für richtig. Das Ideal ist "eine Rechtsquelle = ein Artikel". Zusammenfassungen können im Einzelfall möglich sein, aber ein Rechtsquellenartikel, der vollständig oder exzellent wäre, umfasst Entstehungsgeschichte Rezeptionsgeschichte, Änderungsgeschichte, Problemfälle, Auslegung - da mögen wir auf absehbare Zeit noch weit vor entfernt sein, aber die Struktur muss es ermöglichen, weswegen eine zwingende Zusammenfassung mehrerer Gesetze/Verordnungen in einem Artikel keinen Sinn haben dürfte. -- Stechlin (Diskussion) 21:14, 11. Okt. 2016 (CEST)
Grundsätzlich stimme ich Dir zu, Stechlin, aber ich würde es wie sonst auch in Wikipedia handhaben: Bei Novellen von Gesetzen kann man zunächst einen Abschnitt in der Gesetzgebungsgeschichte schreiben und dann in einen eigenen Artikel ausgliedern, wenn dafür genügend Stoff zusammengetragen worden ist. Ich mag nämlich keine Stubs, die in diesem Fall angelegt würden, nur weil es eine neue Fassung eines Gesetzes gäbe. Wenn es dann mehrere Artikel über mehrere Fassungen eines Gesetzes gibt, können sie mit der Jahreszahl in Klammern unterschieden werden.
Forevermores Neigung zum Kurzlemma kenne ich ja. ;) Aber das Lemma, also der Name des beschriebenen Gegenstands und damit des Artikels, ist ja auch beispielsweise bei einer Behörde etc. nicht die umgangssprachliche Bezeichnung oder die Kurzbezeichnung, sondern der vollständige Name, also z.B. nicht Bundestag, sondern Deutscher Bundestag. Ich denke schon, daß das Lemma bei einer Rechtsquelle der vollständige amtliche Name sein sollte, gerade weil es eben Redirects gibt, die eine Verlinkung auch auf andere Bezeichnungen ermöglichen. Und wenn die Datenschutz-Grundverordnung vollständig Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG heißt, dann ist eben dies das Lemma. Über den Namen bestimmt der Gesetzgeber, nicht Wikipedia, das wäre TF. Auch wenn eine kürzere Bezeichnung verwendet wird, ist das kein Grund, sie zum Lemma zu machen, siehe BGB. Ist doch eigentlich klar. Auch wenn wir einen noch so langen Namen einer EU-Rechtsquelle abwegig oder doof finden sollten, stände es uns trotzdem nicht an, ihn zu kaschieren.--Aschmidt (Diskussion) 21:45, 11. Okt. 2016 (CEST)
Ich verstehe deinen Standpunkt, @Aschmidt, aber das ist aus meiner Sicht praktisch unerreichbar. Kleine Kostprobe aus meinem Repertoire zu deiner Anregung, die amtliche Vollbezeichnung als Lemma zu wählen:
  • Richtlinie 2011/98/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Dezember 2011 über ein einheitliches Verfahren zur Beantragung einer kombinierten Erlaubnis für Drittstaatsangehörige, sich im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats aufzuhalten und zu arbeiten, sowie über ein gemeinsames Bündel von Rechten für Drittstaatsarbeitnehmer, die sich rechtmäßig in einem Mitgliedstaat aufhalten
  • Richtlinie 2004/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über das Recht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten frei zu bewegen und aufzuhalten, zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1612/ 68 und zur Aufhebung der Richtlinien 64/221/EWG, 68/360/EWG, 72/194/EWG, 73/148/EWG, 75/34/EWG, 75/35/EWG, 90/364/EWG, 90/365/EWG und 93/96/EWG
  • Richtlinie 2011/95/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Dezember 2011 über Normen für die Anerkennung von Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen als Personen mit Anspruch auf internationalen Schutz, für einen einheitlichen Status für Flüchtlinge oder für Personen mit Anrecht auf subsidiären Schutz und für den Inhalt des zu gewährenden Schutzes (Neufassung)
  • Verordnung (EG) Nr. 1560/2003 der Kommission vom 2. September 2003 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist
  • Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 zur Aufstellung der Liste der Drittländer, deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Außengrenzen im Besitz eines Visums sein müssen, sowie der Liste der Drittländer, deren Staatsangehörige von dieser Visumpflicht befreit sind
  • Verordnung (EU) Nr. 603/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über die Einrichtung von Eurodac für den Abgleich von Fingerabdruckdaten zum Zwecke der effektiven Anwendung der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist und über der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung dienende Anträge der Gefahrenabwehr- und Strafverfolgungsbehörden der Mitgliedstaaten und Europols auf den Abgleich mit Eurodac-Daten sowie zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1077/2011 zur Errichtung einer Europäischen Agentur für das Betriebsmanagement von IT-Großsystemen im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts (Neufassung)
Wollen wir das ernsthaft als Lemma anlegen? Überschriften mit gigantischen Längen sind in Europa keine Seltenheit, sondern Alltag. Als Schlagwort ist das für mich eher ungeeignet. Da ist der Bildschirm bereits voll mit dem Titel ausgefüllt, ohne dass man noch irgendwas vom Artikel erkennen könnte.
Klammerzusätze erscheinen in den amtlichen europäischen Bezeichnungen zunehmend; da beißt sich dein Vorschlag, Klammerzusätze einerseits nur erläuternd zu verwenden mit deinem Vorschlag, die amtlichen Vollformen (die vermehrt einen Klammerzusatz enthalten) anzugeben.
Wir müssen hier aufgrund der Andersartigkeit europäischer Titulierungen neue Wege gehen. Das hat nichts mit Das haben wir noch nie gemacht zu tun, sondern schlicht und einfach mit neuen Gegebenheiten, die das deutsche Recht in dieser Form nicht kennt. --Opihuck 22:05, 11. Okt. 2016 (CEST)
Ja, ich kenne diese Titel, und ich hatte ja auch einen selbst zitiert. Der Bildschirm ist voll davon, so ist das eben. Aber mit diesem EU-Wahnsinn muß man leben, das muß man aushalten, die Welt ist so, wir sollten sie nicht weichspülen, nur weil es praktischer ist oder weil wir es nicht ertragen, wie es ist. „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, sagte mal die Dichterin. – Nochmal: Es geht nur ums Lemma, das taucht genau einmal in der Einleitung des Artikels auf.--Aschmidt (Diskussion) 22:13, 11. Okt. 2016 (CEST)
Du weißt, ich bin sehr oft deiner Meinung, hier aber mal nicht :-) --Opihuck 17:14, 12. Okt. 2016 (CEST)
Kein Problem. ;) Ich habe mich auch nicht geäußert, weil ich damit gerechnet hätte, die Mehrheitsmeinung zu treffen, kenne ja die Lage hier zu gut... ;) --Aschmidt (Diskussion) 20:17, 12. Okt. 2016 (CEST)

Grundsätzlich sollte der Artikel den Titel tragen, mit in der Wikipedia am häufigsten auf ihn verwiesen wird. Daher bin ich sehr für [[Datenschutz-Grundverordnung]] statt [[VERORDNUNG (EU) 2016/679 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung)|Datenschutz-Grundverordnung]].

Dass die Union mit der Vergabe amtlicher Kurzbezeichnungen für ihre Rechtsakte nur Deutschland eine Freude machen wollte, dass es eine zunehmende Tendenz wäre, ist unbelegt. Viel plausibler ist auch, dass einige Rechtsakte der Union so herausragend und bedeutsam für die Bürger sind, dass sie eine Kurzbezeichnung verdienen.

Zwar finde ich Datenschutz-Grundverordnung als Titel schöner und populärer, aber auch der Titel Verordnung (EU) 2016/679 wird derzeit in einem Gesetzentwurf (BDSG-E) als Zitiername verwendet. Warten wir mal ab, ob das die Rechtsförmlichkeitsprüfung übersteht.

Zur Diskussion habe ich folgende Anmerkungen: Die Namenkonvention verlangt grundsätzlich die amtliche Kurzbezeichnung, nicht die amtliche Abkürzung als Titel. Soweit Rechtsakte der Union in deutscher Sprache amtlich verkündet sind, handelt es sich um deutschsprachige Rechtsquellen. Die Namenskonvention lässt sich dann unmittelbar anwenden. Ich teile die Auffassung nicht, dass die Namenskonvention ausschließlich auf deutsche Gesetze zugeschnitten wäre. Da steht nicht deutsch, sondern deutschsprachig; da steht nicht Gesetz, sondern Rechtsquelle. Eine Begründung gibt die Namenskonvention nicht. Das Lemma nicht platzmäßig ausufern zu lassen ist zwar schön, aber nicht Bestandteil der Regelung. Bezüglich keinen einzigen Fall gefunden möchte ich auf den vom selben Autor zitierten Schengener Grenzkodex verweisen, der zunächst von ihm unter diesem Titel angelegt und erst kurze Zeit später von ihm unter den heutigen Titel verschoben wurde. Auch leuchtet mir nicht ein, warum Schengener Grenzkodex ... weniger eingängig als ... Verordnung (EU) 2016/399 (Schengener Grenzkodex) wäre. Eine Verwechslungsgefahr bei Neufassungen mit gleichem Kurztitel sehe ich nicht. Neufassungen von Rechtsquellen werden schon heute unter demselben Artikeltitel weitergeführt. Zur Unterscheidung wird das Datum angegeben, wann sie erlassen wurde.

Wir sollten mal sammeln, worauf es ankommt: Darstellung von Kategorien, Handhabung von Wiki-Verweisen, Informationshaltigkeit etc.

Kurzer Exkurs zu den deutschen Rechtsnormen: Warum soll die amtliche Kurzbezeichnung verwendet werden und wann ist diese amtlich? Es ist gut möglich, dass dies auf das HdR zurückgeht:

„(Rn. 173) Zitiername eines Gesetzes oder einer Rechtsverordnung ist die Bezeichnung (Rn. 324 ff.), d. h. die Überschrift ohne eine Abkürzung. Wurde eine Kurzbezeichnung (Rn. 331 ff.) festgelegt, ist nur diese der Zitiername (Nummer 1 der Anlage [4] zu § 42 Absatz 2 GGO). Eine Abkürzung (Rn. 341 ff.) wird im Vollzitat und im Vorschriftentext nie angegeben (nicht Artikel 3 GG, sondern Artikel 3 des Grundgesetzes).“

Interessant finde ich an diesem Beispiel, dass Grundgesetz gar nicht als Kurzbezeichnung im Gesetz selbst festgelegt wurde, daher auch beim Zitat die vollständige Bezeichnung verwendet wird. Anders beim Fünften Buch Sozialgesetzbuch: nicht im Gesetz festgelegt, jedoch bei allen Änderungen amtlich so zitiert (hier die letzte: Art. 3 G vom 11. November 2016, BGBl. I S. 2500, 2507).

In der Infobox werden Titel, Kurzbezeichnung und Abkürzung aufgeführt. Gibt es keine amtliche Kurzbezeichnung oder Abkürzung, werden oft mit <small>(nicht amtlich)</small> gekennzeichnete, im Schrifttum vorhandene Entsprechungen angegeben. Als Titel wird nicht die vollständige Bezeichnung angegeben, die ja oft Kurzbezeichnung und Abkürzung umfasst, sondern die Bezeichnung ohne Klammerzusätze. Das wäre störend redundant. Zusätze wie (EU) sollten sicherlich nicht entfernt werden. Dafür aber das stereotype des Europäischen Parlaments und des Rates sowie die Angabe des Datums. Was könnte hierbei entscheidend sein?

Am Rande sei erwähnt, dass es in Österreich Langtitel gibt, die (in kleiner wenn auch fetter Schrifttype) eine halbe Seite des Verkündungsmediums füllen und in Wikipedia selbstverständlich nicht in der Infobox vollständig angegeben sind.

(Problemfälle: Titel mit oder ohne Klammerzusätzen? Zusatz "amtlich"? Zitiername nicht amtlich? [1] Sollte der Zusatz "nicht amtlich" kursiv ausgezeichnet sein (ist er fast überall nicht)? [2])

Kurz: Ich bin für die Einhaltung der Namenkonvention, soweit Rechtsakte der Union eine amtliche Kurzbezeichnung festlegen. Ansonsten halte ich dort die etwas länglichen "Titel", die im Original mehrfach durch größeren Durchschuss unterbrochen gesetzt sind, nicht wirklich für eine gute Wahl als Artikeltitel.

Aktenstapel (Diskussion) 18:03, 6. Dez. 2016 (CET)

@Aktenstapel Gut, aber für die pure Einhaltung der Namenskonvention plädierst du selbst auch nicht – jedenfalls nicht, was die Länge der amtlichen Bezeichnungen angeht. Also besteht doch auch aus deiner Sicht Änderungsbedarf. Das genau war die Frage: Führt die Namenskonvention bei europäischen Rechtsnormen zu vernünftigen Ergebnissen oder sollte sie geändert werden? Die Regelungen in der Namenskonvention sind dabei weder "gottgegeben" noch "unabänderlich"; wie sie gestaltet werden, sollte allein den Regeln der Vernunft und vielleicht noch dem folgen, was im lexikalischen Bereich üblich ist.
Das Handbuch der Rechtsförmlichkeit des Bundesjustizministeriums hilft da leider nicht weiter, weil es sich nicht mit der Frage der lexikalischen Einordnung von deutschen Rechtsnormen, geschweige denn von europäischen befasst. Das Handbuch enthält allein Regelungen zur Zitierweise europäischer Rechtsnormen in deutschen Rechtsvorschriften (Rdnrn. 273 bis 283). Das Handbuch sieht übrigens ausschließlich das amtliche Vollzitat oder ein Kurzzitat, bestehend aus der Angabe des Rechtsaktes und der Bezugsnummer vor (Rdnr. 281). Das Zitieren amtlicher Kurzbezeichnungen ist dagegen nicht vorgesehen. Das aber ist doch gerade das, was du für das Lemma bevorzugst.
Was ich teile, ist deine Bemerkung, dass gesammelt werden sollte, worauf es ankommt: Darstellung von Kategorien, Handhabung von Wiki-Verweisen, Informationshaltigkeit etc. Ich füge noch hinzu: Erscheinungsform in der Literatur und Eingängigkeit der Bezeichnung.
Bezüglich deines keinen einzigen Fall gefunden lautete mein ursprünglicher Text weiter oben: Bei EU-Richtlinien ist diese Praxis – ich habe alle Richtlinien meines Interessenbereichs durchgesehen und keinen einzigen Fall gefunden – nach wie vor eher selten. Meine Aussage wird durch dein Beispiel des Schengener Grenzkodex, einer EU-Verordnung, nicht in Frage gestellt.
Ich bin auch keinem Sinneswandel bei der Lemmatierung unterlegen, was die gleiche Bemerkung von dir nahe legen könnte. Die Anlage des Artikels Schengener Grenzkodex erfolgte von mir am 30.12.2012 um 15:20 Uhr. Exakt eine Minute später, um 15:21 Uhr, verschob ich den Artikel mit dem Vermerk "versehentlich falsch angelegt" auf die numerische Bezeichnung mit dem Klammerzusatz der amtlichen Kurzbezeichnung. Mein oben geäußerter Standpunkt war somit schon damals kein anderer. --Opihuck 19:19, 7. Dez. 2016 (CET)
Folgende geltende Rechtsakte haben Kurzbezeichnungen. Es ist eine verschwindend geringe Zahl, angesichts der 2100 Seiten Fundstellennachweis, die ich durchforstet habe.
  1. BNE-Verordnung
  2. Datenschutz-Grundverordnung
  3. Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation
  4. EG-Fusionskontrollverordnung
  5. Equidenpass-Verordnung
  6. Genehmigungsrichtlinie
  7. IMI-Verordnung
  8. Interoperabilitäts-Verordnung
  9. kodifizierte Fassung
  10. Luftraum-Verordnung
  11. Marktmissbrauchsrichtlinie
  12. Marktmissbrauchsverordnung
  13. Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
  14. Richtlinie über alternative Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten
  15. Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste
  16. Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverke
  17. Richtlinie über die Eisenbahnsicherheit
  18. Richtlinie über die Verwendung von Standardformularen für die Bekanntmachung öffentlicher Aufträge
  19. Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken
  20. Universaldienstrichtlinie
  21. Verfahrensordnung
  22. Verordnung über Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten
  23. Verordnung über tierische Nebenprodukte
  24. VIS-Verordnung
  25. Zugangsrichtlinie
Eventuell gehören auch noch diese dazu:
  • Erste Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • Dritte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • Vierte Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • Fünfte Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • Achte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • Neunte Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • zehnte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • Zwölfte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • 13. Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • vierzehnte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • Fünfzehnte Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
  • 16. Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG
Rahmenrichtlinie und Rahmenverordnung werden auch in Klammern angegeben, sind aber wohl keine Kurzbezeichnung. In der Wikipedia ist für diese Kurzbezeichnungen ohnehin nur eine Minderheit als Artikel vertreten. Ich bin unentschlossen, ob die Namenskonvention geändert werden sollte. Es ist eher die Frage, was als Bezeichnung des Rechtsaktes und damit als Lemma gilt, wenn dieser keine Kurzbezeichnung führt. Bei deutschen Bundesgesetzen wird auch nicht alles Fettgedruckte, die gesamte Überschrift als Bezeichnung gesehen, z. B. Gesetz zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs statt Gesetz zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs (StORMG). Es kommt aus meiner Sicht auf die Interpretation des Titels an. Ich denke, dass die Bezeichnung eines Rechtsaktes homogener Text auf derselben Gliederungsebene ist. Ein Indikator ist also, ob zwischendurch ein Zeilenumbruch erzwungen wird, nicht durchgängig in Versalien gesetzt oder geklammert wird etc. Aktenstapel (Diskussion) 18:45, 14. Dez. 2016 (CET)

Bitte[Quelltext bearbeiten]

Guten Tag. Hat einer der Kollegen gelegentlich Zeit den Artikel Sprengstoffrecht (Deutschland) nachzusehen? Ich sehe nicht was ich da verbessern könnte. LG --Tom (Diskussion) 19:40, 20. Feb. 2017 (CET)

Die Frage war sarkastisch gemeint? --Opihuck 16:48, 21. Feb. 2017 (CET)
Hallo Tom, das Problem ist in diesem Diskussionsbeitrag ganz gut beschrieben – eine Aneinanderreihung von Abschnitten zu einzelnen Regelungen ist nicht so gut, besser wäre eine Darstellung des Rechtsgebiets insgesamt. Gruß, --Gnom (Diskussion) 21:37, 6. Mär. 2017 (CET)

Strafrecht - AT und BT![Quelltext bearbeiten]

Lass uns ein gemeinsames Projekt starten, bei dem wir möglichst alle Straftatbestände (§266b und 142 haben es ja schon geschafft!) ins Review bringen und dann für blau (oder, wenn möglich, grün!)) kandidieren lassen! Erst BT, dann AT, oder sollen wir der Gesetzessystematik folgen und bei Nulla poena sine lege und dem Strafanwendungsrecht anfangen--ObersterGenosse (Diskussion) 18:54, 6. Mär. 2017 (CET)

Siehe auch hier. --Opihuck 19:50, 6. Mär. 2017 (CET)
Hallo ObersterGenosse, dazu gab es in der Tat schon Versuche, zum Beispiel wollten wir gemeinsam Strafrecht (Deutschland) schreiben – ich habe in diesem Zusammenhang mal Strafrecht (Deutschland)#Internationale Dimensionen des Strafrechts erarbeitet. Ein anderes Projekt aus dem BT ist Gefährliche Körperverletzung (Deutschland). Ich weiß nicht, ob du hier genug Leute für ein gaaanz großes Projekt findest, daher solltest du dir vielleicht erst mal einen Abschnitt aus dem Strafrechtsartikel herauspicken. Gruß, --Gnom (Diskussion) 21:31, 6. Mär. 2017 (CET)
+1. Ich glaube, Gruppenarbeit wird schwer möglich sein, aus ganz verschiedenen Gründen. Bei dem erwähnten Strafrechts-Projekt hatte ich die Einleitung neu gefaßt… es fehlt nicht an vielen kleinen Einzelheiten, sondern eher am Überblick beim Modernisieren des ganzen Bestands, der in seinem Kern immer noch very much 2005ff. geblieben ist. Und man sollte sich dabei auch nicht auf eine Auszeichnungekandidatur festlegen, denn die Beteiligung und der Sachverstand dort ist meist recht schwach; Review dito. Also eher hier nach Rat und Gegenlesen fragen. Aber grundsätzlich sehe ich es erst einmal positiv, wenn jemand, der im Lernen und also auf dem aktuellen Stand der Literatur ist, mitmachen möchte. Loads of AGF ;) – BTW, die BSG-Richter sind seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert worden, und dort gibts ein größeres Stühlerücken. Ich habe jetzt erstmal alle Pressemitteilungen gesammelt und arbeite das in den nächsten Wochen mal durch…--Aschmidt (Diskussion) 22:33, 6. Mär. 2017 (CET)
Ach, es gab schon fehlgeschlagene Versuche? Sollten wir die Sache dann vielleicht besser Abschnitt für Abschnitt angehen?

Was haltet ihr von einem Beginn im 18. Abschnitt (sind erstmal nur ca. 10 Paragraphen)? --ObersterGenosse (Diskussion) 22:36, 6. Mär. 2017 (CET)

Guter Ansatz. --Chewbacca2205 (D) 20:31, 11. Mär. 2017 (CET)

Symposium "Rechtsquelle Wikipedia?" an der Fernuni Hagen[Quelltext bearbeiten]

Toblu, WiseWoman, Malabon, DerHexer, bitte ggf. ergänzen und ich haben am vergangenen Wochenende am Symposium "Rechtsquelle Wikipedia? Praxis – Fiktion – Standards" an der Fernuni in Hagen teilgenommen. Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen einen Bericht für den Kurier anzufertigen. Wer mag, kann mir unter Benutzer:Gnom/wikisymp helfen. Berichte gibt es bereits auf Eric W. Steinhauers Blog und in der Legal Tribune Online. Toblu und ich werden unseren Vortrag auch im Tagungsband veröffentlichen. Gruß, --Gnom (Diskussion) 23:58, 6. Mär. 2017 (CET)

Durch diese Diskussionsseite bin ich auf das Symposium aufmerksam gemacht worden, vielen Dank. Angeregt durch Franziska Krauß habe ich Europäisches Übereinkommen betreffend Auskünfte über ausländisches Recht verfasst, AuRAG wird noch folgen. Gruß --Malabon (Diskussion) 20:32, 19. Mär. 2017 (CET)
Cool, hast du sie schon um einen Review gebeten? --Gnom (Diskussion) 20:36, 19. Mär. 2017 (CET)
Sie hatte nur erwähnt, dass es das Übereinkommen gibt, aber lt. ihren Interviewpartnern nicht angewandt wird. --Malabon (Diskussion) 20:45, 19. Mär. 2017 (CET)

Nicht-deutsches Recht?[Quelltext bearbeiten]

Seid ihr auch international zuständig für nicht-deutsches Recht? Könnte man hier Artikel über schwedisches, spanisches, oder meinetwegen auch laotisches Zivilrecht anlegen? Oder über das Strafrecht des Gabun oder von Burkina Faso - auf Tatbestände heruntergebrochen?

Auf die Idee kam ich vor allem, weil neulich in der Auskunft bezüglich Frau Sahlin mal nach der "deutschen Entsprechung eines schwedischen Straftatbestandes" (die irgendwo zwischen 267, 271, 348 und 263 lag, aber kein einzelner § aufzutreiben war) gefragt wurde... --ObersterGenosse (Diskussion) 17:04, 11. Mär. 2017 (CET)

Ich bin nicht "zuständig", aber: natürlich kann man hier Artikel über jegliches Recht anlegen. Mir fällt z.B. gerade der Uruguay Round Agreements Act ein (weil für die Arbeit in der Wikipedia relevant). Kategorie:Bundesgesetz der Vereinigten Staaten hat 61 Einträge. Kategorie:Rechtsquelle (Schweden) ist etwas kleiner, aber ein paar Artikel gibt es auch schon. Gestumblindi 17:25, 11. Mär. 2017 (CET)
Solche Artikel sind sehr erwünscht! Hilfreich bei der Anlage könnte ein Blick in die Richtlinien sein. --Bubo 17:42, 11. Mär. 2017 (CET)
Ohja, sehr, sehr erwünscht sogar. Mich würde da so einiges brennend interessieren. Leider fehlt es bislang aber an Autoren mit entsprechender Fachkenntnis.--Losdedos (Diskussion) 18:39, 11. Mär. 2017 (CET)

Zwangsversteigerung[Quelltext bearbeiten]

Guten Abend ans Portal,

ich dachte, ich wende mich einfach mal an euch. Im Zuge der Aktion, Fließtext-Links, die auf BKLs verweisen, auszumerzen, bin ich über die Zwangsversteigerung gestolpert. Soweit ich das sehe, wurde das 2014 auf zwei länderspezifische Artikel aufgeteilt (Deutschland und Schweiz), wobei der deutsche Artikel deutlich ausführlicher ist (wie es hier ja meist gang und Gebe ist). Allerdings gibt es immer wieder auch Links, die sich nur allgemein auf den Term "Zwangsversteigerung" beziehen, oder in anderen Staaten (mir fällt da spontan die Imobilienkrise in den USA ein, wo sowas ja auch auf der Tagesordnung stand. Was sollte eurer Meinung nach mit diesen Links geschehen - hat jemand Lust, einen international und eher thematisch gehaltenen Leitartikel zu schreiben? Oder sollte man diese Links einfach ganz rausnehmen? Liebe Grüße, --Fallen Sheep (Diskussion) 20:21, 12. Mär. 2017 (CET)

Hallo Fallen Sheep, wenn in Artikeln allgemein auf Zwangsversteigerung verlinkt wird und dabei nicht näher auf das deutsche und schweizerische Recht eingegangen wird, sollte eine Verlinkung unterbleiben. Das ist dann eben so; wir haben dazu eben noch nichts. Sobald ein Artikel allgemein zum Artikel Zwangsversteigerung vorliegt, wäre das wieder anders. Dann kann eine Verlinkung dorthin erfolgen. Möglicherweise lässt sich der Ausgangsartikel aber so präzisieren, dass er für eine Verlinkung auf die länderspezifischen Artikel geeignet ist. Gruß --Opihuck 21:04, 12. Mär. 2017 (CET)
Also den Link ganz rausnehmen, gut. Wollte nur angefragt haben, ob jemand sich dazu inspirieren lässt, so eine allgemeine Abhandlung zu schreiben, aber dann bleibts wohl bei Verlinkungen auf die Schweiz und Deutschland. Vielen Dank! --Fallen Sheep (Diskussion) 22:52, 12. Mär. 2017 (CET)
Ich pinge auch mal vorsorglich: Weiß nicht, ob es sooo sinnvoll wäre, Links auf BKL-Seiten grundsätzlich zu tilgen. Dazu kann man keine allgemeine Regel aufstellen, und wer einen BKS-Link löscht, sollte auf alle Fälle sachkundig sein, um ggf. in den Artikel auch inhaltlich redigierend eingreifen zu können; sonst würde ich von einer Bearbeitung ganz abraten. – Einen internationalen Leitartikel wird es nicht geben, weil es das nicht geben soll. Die Lösung wäre dann wohl, die BKS um einen Übersichtsartikel zu erweitern und die Weiterleitungen in den Siehe-auch-Abschnitt zu packen. Dazu müßte man aber erst einmal genügend zu dem Thema zu sagen haben, damit es auch ein Artikel würde. Das ist nicht so aus dem Stand zu machen. – Hope this helps.--Aschmidt (Diskussion) 23:07, 12. Mär. 2017 (CET)
@Aschmidt: "weil es das nicht geben soll"? Im Falle von Ersitzung beispielsweise gibt es das ja auch, und meines Wissens sind allgemeine bzw. rechtsvergleichende Artikel hier durchaus nicht unerwünscht, bloss aufwendig und daher selten vorhanden? Gestumblindi 03:00, 13. Mär. 2017 (CET)
Gestumblindi, wenn Du die Disk von damals nachliest (sehr zu empfehlen), wirst Du bemerken, daß Du bei dem Thema in ein Wespennest stichst. Das war eine Art feindliche Übernahme des Fachbereichs, und der gesamte Artikelbestand wurde in einer geradezu manischen Art umgeschrieben, so daß nachträglich kaum noch etwas davon wieder herzustellen war. Heute ist es freilich so, daß der Überblicksartikel auf Rechtsvergleichung beruhen müßte, und da das keiner von uns gelernt hat, können wir ihn auch ganz praktisch nicht schreiben. Die Artikel über ausländische Rechtsordnungen sind ganz überwiegend mit sehr heißer Nadel gestrickt, schnell abgeschrieben, ohne eine gründlichere Kenntnis der Materie. Und insoweit kann man schon sagen, daß es einen internationalen Artikel, der sich mit mehreren Rechtsordnungen gleichzeitig beschäftigt und der nicht Rechtsvergleichung wäre, durchaus unerwünscht wäre.--Aschmidt (Diskussion) 09:44, 13. Mär. 2017 (CET)
Vielen Dank für die Pings - habe die Seite zwar auch auf der Beobachtungsliste, wenn ich das Gefühl habe, dass da nichts mehr kommt, verschwindet sie aber auch eben wieder von da.

So etwas wie du meinte ich wohl auch, Aschmidt, habe das nur ein wenig unglücklich ausgedrückt. Vielleicht hilft es ja, ein paar Beispiele zu haben, was im momentanen Zustand nur sinnvoll auf die BKL verlinkt werden kann: Die Kühe sind los (fiktional, keinem Staat zugeordnet), Cleveland (USA, Immobilienkrise]] , Grunderwerbsteuer (Österreich) (Sachlage in Österreich). Allerdings ist der Leser nach der BKL ja auch nicht schlauer (und kann sich höchstens im deutschen Artikel generell einlesen). Ich muss leider gestehen, dass ich da vorhin - erst tun, dann nachdenken - schon ein wenig dran gewerkelt habe, bevor ich euch kontaktiert habe. Selber habe ich grundlegend keine Ahnung vom Thema und bin auch nicht im Bereich Recht unterwegs. Wenn jemand Infos oder zumindest verlässliche Quellen bietet, könnte ich vielleicht einen Entwurf starten (habs ja schließlich putt gemacht), wo dann nochmal jemand mit ordentlich Sachkenntnis drüber schauen könnte. Status Quo finde ich halt eher ungeschickt. --Fallen Sheep (Diskussion) 23:17, 12. Mär. 2017 (CET) PS: Ich pinge mal nicht zurück, oder ist das gewünscht?

Bauvertrag (Deutschland)[Quelltext bearbeiten]

i Info: Bemerke gerade, daß der Artikel demnächst aktualisiert werden müßte: [3][4]. Falls also jemand Interesse am privaten Baurecht hätte…--Aschmidt (Diskussion) 23:56, 21. Mär. 2017 (CET)