Portal Diskussion:Recht

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Auf dieser Seite finden allgemeine Diskussionen im Fachbereich Recht statt, auch im Rahmen der Redaktion. Sie steht Lesern und Mitarbeitern für Fragen, Anregungen und Diskussionen zur Verfügung.

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Archivübersicht Archiv

Wie wird ein Archiv angelegt?

Revision der Kategorie:Rechtsgeschichte[Quelltext bearbeiten]

Dieser Baustein verhindert die automatische Archivierung dieses Abschnitts und seiner Unterabschnitte. Hier besteht wohl noch Klärungsbedarf. -- Stechlin (Diskussion)

Die Kategorie:Rechtsgeschichte ist in den vorstehenden Kategorie-Diskussionen schon mehrfach angesprochen worden. Klärungsbedürftig scheint mir hier folgendes:

a) Die Kategorie ist im Ansatz zu Recht weitgehend parallel zu den Kategorien des geltenden Rechts gestaltet. So gibt es eine Untersortierung in der Kategorie:Rechtsgeschichte nach Staat und eine Kategorie:Rechtsgeschichte nach Rechtsgebiet. Weiter haben wir Parallelen zu den juristischen Berufen und den Rechtswissenschaftlern in der Kategorie:Historischer juristischer Beruf und Kategorie:Rechtshistoriker, Parallelen zur Rechtsquellensammlung mit Kategorie:Historische Rechtsquelle und zu den Gerichtsentscheidungen mit Kategorie:Historische Gerichtsentscheidung. Schließlich gibt es den Sonderfall der Kategorie:Rechtsgeschichtliches Museum, die ich als Kategorie aber für sinnvoll halte, so dass man sich hier allenfalls die Befüllung und die Unterkategorien ansehen müsste.

Fremdkörper scheinen mir bei der ersten Zuordnung die Kategorie:Antisemitisches Recht, die ggf. in den Strang der Kategorie:Rechtsgeschichte nach Rechtsgebiet einsortiert werden müsste, wenn sie nicht als Schnittmengenkategorie besser in der Kategorie:Recht im Kontext aufgehoben wäre, und die Kategorie:Justizirrtum, die ich gern als Unterkategorie in die Kategorie:Historische Gerichtsentscheidung einordnen würde. Schließlich ist die Kategorie:Ständegesellschaft meiner Meinung nach hier Fehl am Platz. Einzelne Artikel dieser Kategorie werden von rechtsgeschichtlicher Bedeutung sein, aber das Thema der Ständegesellschaft an sich ist in der Kategorie:Sozialgeschichte wohl besser aufgehoben.

Meinungen hierzu?

b) In der Kategorie:Rechtsgeschichte nach Staat habe ich die bislang separat stehende Kategorie:Recht nach historischem Staat als Unterkategorie eingestellt. Ist das konsensfähig?

c) Schwierigkeiten macht einmal mehr die Kategorie:Recht nach Rechtsgebiet. Wenn wir die im geltenden Recht als Beschlusslage angenommene Vorrangstellung rechtsvergleichender Lemmata durchführen wollten, dürften wir Kategorien nach dem Schema xy-Rechtsgeschichte nur bilden, wenn es dazu rechtshistorisch-vergleichende Literatur gibt, wenigstens das entsprechende Rechtsgebiet aber rechtsvergleichend für mehrere Rechtsordnungen abgegrenzt und definiert ist. Bedeutung könnte das etwa für die Kategorie:Lebensmittelrechtsgeschichte haben. Gibt es diesen Begriff tatsächlich länderübergreifend oder dürften wir sonst nur von einer Deutschen Lebensmittelrechtsgeschichte usw. sprechen?

d) Eine weitere Aufgabe dürfte natürlich die Einordung der aktuell 143 direkt in der Kategorie:Rechtsgeschichte gelisteten Artikel in die entsprechenden Unterkategorien sein.

-- Stechlin (Diskussion) 12:34, 3. Okt. 2016 (CEST)

Mir leuchten deine Ideen ein; ad a) würde ich Antisemitisches Recht auch eher nach Kontext verschieben, Justizirrtum gehört auch für mich zur Gerichtsentscheidung, Ständegesellschaft ist sicherlich besser unter Sozialgeschichte aufgehoben. Ad b): Hier habe ich so meine Zweifel, ob es sinnvoll ist, die seltsame Kategorie des Rechts untergegangener Staaten in die Kategorie Rechtsgeschichte existierender Staaten einzuordnen, ich würde Recht nach historischem Staat eher in der allgemeinen Rechtsgeschichte belassen. Ad c): No idea. Ad d): Dito, ich schaue aber mal mit. Wie wäre es, wenn du einen Hinweis an die WP:Redaktion Geschichte gibst, da sie zumindest am Rand mitbetroffen ist? Danke für deinen Einsatz, Gruß, --Andropov (Diskussion) 14:19, 3. Okt. 2016 (CEST)
Danke für Deine Untestützung. Die Redaktion Geschichte kann von mir aus gern eingebunden werden; da die Kategorie:Rechtsgeschichte aber dort unproblematisch unter Kategorie:Geschichte nach Thema eingehängt ist, sollten wir damit vielleicht warten, bis sich abzeichnet, inwieweit größere Artikelinhalte aus dem historischen Kategorienstrang herauszufallen drohen. -- Stechlin (Diskussion) 15:21, 3. Okt. 2016 (CEST)
Zu c) Ich denke, dass Rechtsgeschichte teils beschränkt auf eine Rechtsordnung, teils rechtsvergleichend betrieben wird. Gruß, --Gnom (Diskussion) 21:30, 17. Okt. 2016 (CEST)
Danke Gnom,
wenn aber Rechtsgeschichte ebenso wie die Beschäftigung mit geltendem Recht teils rechtsvergleichend, teils beschränkt auf eine Rechtsordnung betrieben wird, bedeutet das nicht, das auch das Kategoriensystem in beiden Fällen gleichermaßen aufgebaut sein müssste, also analog zu den geltenden Termini in eine Kategorie:Rechtsgeschichte nach Thema und eine Kategorie:Rechtsgeschichte (Rechtsordnung)? -- Stechlin (Diskussion) 22:22, 17. Okt. 2016 (CEST)
@Stechlin: Wahrscheinlich ja. Was machen wir jetzt mit dieser eingeschlafenen Diskussion? --Gnom (Diskussion) 16:37, 19. Mai 2018 (CEST)
@Gnom: Ich denke mit der Diskussion machen wir dasselbe wie mit dem rechtlichen Kategoriensystem insgesamt: Da ich alleine nicht die Kraft habe, die notwendige Revision voranzutreiben und sich außer mir niemand dafür interessiert, lassen wir es liegen und vermodern. Gruß -- Stechlin (Diskussion) 12:48, 23. Mai 2018 (CEST)
Ich verstehe deine Frustration, Stechlin. Das Problem scheint mir aber eher im Fachlichen angesiedelt. Die Kategorien sind ja kein Glasperlenspiel, das so oder auch anders verlaufen könnte, sondern sie folgen der Gliederung der Fächer, alles andere wäre OR/TF, und die Rechtsgeschichte hat vor allem eine Gliederung in Germanistik und Romanistik. In neuerer Zeit sind transnationale Richtungen und die juristische Zeitgeschichte hinzugekommen. Man lese einmal die Veröffentlichungen des MPIER, dann erhält man einen guten Überblick über das Fach heute. Alle Fragen, die du aufgeworfen hast, können damit beantwortet werden. Da ich weiterhin kein Primat des Außenseiterfachs Rechtsvergleichung für die Rechtswissenschaft erkennen kann, lehne ich es ohnehin ab, irgendetwas auf dieser Grundlage aufzubauen oder zu erhalten. Und ja, um konkret zu werden, eine Kategorie:Antisemitisches Recht würde ich auch am ehesten unter Kategorie:Recht im Kontext einordnen, denn das ist nun wirklich kein „Rechtsgebiet“. Rechtsgebiete wären das Privatrecht oder das Verfassungsrecht, während es hier wohl darum ging, rechtliche Phänomene mit entsprechender Stoßrichtung zusammenzufassen – auch das, übrigens, OR/TF und daher anzuzweifeln. Ein wissenschaftlicher Ansatz würde das jeweilige Thema im jeweiligen Rechtsgebiet (materiellrechtlich) in der jeweiligen Rechtordnung (rechtsvergleichend) in der jeweiligen Zeit (rechtshistorisch) einordnen.--Aschmidt (Diskussion) 16:21, 23. Mai 2018 (CEST)
Es mag sein, dass man auf diesem Weg weiter käme, aber diese Diskussion war nur eine Facette von mehreren Fragen, die ich zum Kategoriensystem angestrengt habe. Gegenwärtig scheinen die verfügbaren oder einsatzwilligen Kräfte des Portals nicht auszureichen, um das bestehende System zu warten oder gar zu reformieren. Ich habe vor etwa 18 Monaten versucht, hier etwas zu bewegen, aber allein ist das weder inspirierend, noch zu bewältigen. -- Stechlin (Diskussion) 17:03, 24. Mai 2018 (CEST)

Ggf. von Interesse, diese Neuerscheinung zur Rechtsgeschichte: Baldus, Christian. 2019. Geschichte der Rechtsmethode – Methode der Rechtsgeschichte. Der Entscheidungsspielraum als Angelpunkt rechtsgeschichtlichen Methodendenkens. JuristenZeitung (JZ) 74, Nr. 13: 633–639. doi:10.1628/jz-2019-0236: „Der Beitrag fragt nach der Funktion juristischer Methodengeschichte in einer als Entscheidungswissenschaft verstandenen Rechtswissenschaft. Methode, Methodik und Methodologie sind für eine solche Rechtswissenschaft zentral; Methodengeschichte ist deshalb von anderen Perspektiven der Rechtsgeschichte nicht isolierbar und braucht keine andere Methode als diese.“--Aschmidt (Diskussion) 11:24, 14. Sep. 2019 (CEST)

Staatsaufsicht[Quelltext bearbeiten]

Dieser Baustein verhindert die automatische Archivierung dieses Abschnitts und seiner Unterabschnitte. --Aschmidt (Diskussion) 21:49, 13. Nov. 2019 (CET)

Hallo zusammen,

bin beim Abarbeiten der Fehlerliste Weblinks im Fließtext auf den Artikel gestoßen. Eigentlich wollte ich die Vorlage:§ und Vorlge$$ anwenden. Allerdings ist mir aufgefallen, dass ein Teil der Links nicht mehr funktioniert und auch die Waybackmaschine keine Anhaltspunkte liefert (wobei ich von da auch keinen Link einfügen will). Bei anderen Links bin ich mir nicht wirklich sicher, ob die tatsächlich auf die richtigen Stellen verweisen, da auf der Seite rv.hessenrecht.hessen.de Referrer auf andere URL´s verweisen. Mir fehlt hier der rechtliche Background um das beurteilen zu können. Es dreht sich um folgende Links:

  • http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=lemmata&term=Kanzleivisitation&darstellung=V
  • http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_rv.html#docid:146137,159,20050401
  • http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_rv.html?doc.hl=1&doc.id=jlr-GemOHE2005V1P137&documentnumber=177&numberofresults=199&showdoccase=1&doc.part=S&paramfromHL=true#docid:146137,152,20050401
  • http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_rv.html?doc.hl=1&doc.id=jlr-GemOHE2005V1P137&documentnumber=177&numberofresults=199&showdoccase=1&doc.part=S&paramfromHL=true#docid:146137,153,20050401 (Link ist dreimal vorhanden)
  • http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_rv.html?doc.hl=1&doc.id=jlr-GemOHE2005V1P137&documentnumber=177&numberofresults=199&showdoccase=1&doc.part=S&paramfromHL=true#docid:146137,154,20050401
  • http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_rv.html?doc.hl=1&doc.id=jlr-GemOHE2005V1P137&documentnumber=177&numberofresults=199&showdoccase=1&doc.part=S&paramfromHL=true#docid:146137,155,20050401
  • http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_rv.html?doc.hl=1&doc.id=jlr-GemOHE2005V1P137&documentnumber=177&numberofresults=199&showdoccase=1&doc.part=S&paramfromHL=true#docid:146137,156,20050401

Vielleicht könnte sich das jemand von Euch mal ansehen. LG --Starkiller3010 (Diskussion) 20:35, 4. Nov. 2019 (CET)

@Starkiller3010: Danke für deine Anfrage, auf die wir aus aktuellen Gründen leider erst jetzt zurückkommen können… Leider kann ich dir derzeit auch nicht wirklich tatkräftig unter die Arme greifen, möchte aber auf diesen Hinweis von Christoph Braun vom Juli und das Update vom August verweisen, was das Portal Hessenrecht angeht. Es wurde von Wolters Kluwer auf Juris zurück umgestellt und ist seitdem anders zu verlinken.--Aschmidt (Diskussion) 21:49, 13. Nov. 2019 (CET)
OK. Werde mal nachschuaen, ob ich die umgebogen bekomme. --Starkiller3010 (Diskussion) 23:03, 22. Nov. 2019 (CET)

Bushaltestellen an einer Autobahn–Rechtliche Grundlage?[Quelltext bearbeiten]

Liebe Redaktion Recht, ich habe zwei Artikel über die Berliner Buslinien 65 und 84 angelegt. Deren Besonderheit war, dass sie Haltestellen an den Autobahnen A 100 und A 103 hatten, die von den Linienbussen angefahren wurden. Halten an Autobahnen ist aber nach § 18 Abs. 8 StVO verboten. Im § 20 StVO werden Autobahnen nicht erwähnt. Weiss jemand, ob es da vielleicht eine Ausnahmengenehmigung nach §46 StVO für die BVG gab, hat jemand von Euch Zugang zu juristischen Datenbanken und kann dort recherchieren? Dank im Voraus. -Big Virgil (Diskussion) 12:53, 21. Nov. 2019 (CET)

Hmm. Gute Frage. Ich kenne die Problematik noch aus meiner Jugend. Bin oft mit dem 65er auf der Stadtautobahn und mit dem 84er auf der Westtangente gefahren. Das Rausfahren aus der Haltestellenbucht war für die Fahrer immer eine Herausforderung. Ich saß im Doppeldecker beider Busse immer oben; da war die Überlebenschance größer :-). Ich glaube, auf beiden Autobahnen war zwar die Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt, sodass die Situation keine andere war wie auf einer gewöhnlichen Landstraße, auf der 100 km/h erlaubt sind (da gibt es ja auch Haltestellen, ohne dass sich jemand Sorgen um das Wiedereinfädeln des Busses in den fließenden Verkehr macht). Aber: Berliner und Geschwindigkeitslimits - das waren schon immer zwei falsche Freunde; früher wurde da zuweilen über die Autobahn gekachelt, dass einem Hören und Sehen verging. Um nun aber deine Frage zu beantworten: Ich habe adhoc nichts in der StVO, in einem großen Kommentar zur StVO und in der JURIS-Datenbank gefunden. Halten und Parken auf der Autobahn ist immerhin - entgegen § 18 Abs. 8 StVO - nicht ausnahmslos verboten, z. B. nicht auf den Autobahnraststätten. Die Busbucht war übrigens nach meiner Erinnerung auch kein Seitenstreifen i. S. v. § 18 Abs. 8 StVO, sondern eben eine Busbucht, die von der durchgehenden Fahrbahn durch unterbrochene Linien getrennt war. Was ich gefunden habe, ist ein netter Artikel, der die Situation von damals beschreibt, den du aber wahrscheinlich schon kennst. Tut mir leid, ansonsten muss ich leider passen. Keine Ahnung, wie das rechtlich geregelt war. --Opihuck 21:17, 21. Nov. 2019 (CET)
Ich habe gerade keinen juris-zugang oder dergl. griffbereit, finde die Frage aber außerordentlich spannend. Daher auf die Schnelle nur so eine Idee: Autobahnen sind ja Fernstraßen. Ggf. irgendeine Ausnahmebestimmung, Öffnungsklausel oder Berlin-Regelung im BFernStrG?--Flag of Europe.svg Matthias v.d. Elbe (Benutzer- und Diskussionsseite) 22:25, 21. Nov. 2019 (CET)
Berlin-Regelung glaube ich nicht, da die Berliner bei der Übernahme von Bundesgesetzen peinlich genau darauf geachtet haben, das Bundesgesetz 1 : 1 ohne jegliche Änderung zu übernehmen. Dass der Bundesgesetzgeber seinerseits Grund hatte, von sich aus bereits eine besondere Regelung für Berliner Autobahnen vorzusehen, glaube ich auch nicht. Es gab keinen sachlichen Grund, aufgrund der besonderen Berliner Verhältnisse die Rechtseinheit zum Bund aufzugeben. Die einzige Besonderheit, die damals (vielleicht auch heute noch) galt, war, dass alle West-Berliner Autobahnen (auch die AVUS ohne Geschwindigkeitsbegrenzung) innerhalb der geschlossenen Ortschaft lagen. Das heißt: Wenn man auf die Stadtautobahn fuhr, war Berlin nicht "zu Ende" (gelbes Ortsschild mit rotem Balken), sondern man fuhr auf der Autobahn innerorts weiter. Festgestellte erhebliche Geschwindigkeitsverstöße hatten deswegen viel häufiger ein Fahrverbot zur Folge als auf westdeutschen Autobahnen, weil eben die Bußgeldregeln für Innerortslagen galten. Ich glaube, das ist auch heute noch so. --Opihuck 22:40, 21. Nov. 2019 (CET)
Danke für eure Mühe. Was die Raststätten angeht, so sind die ja von der Autobahnstraße abgegrenzt auf eigenem Gelände. Wenn ich mich richtig erinnere (ich bin seit Jahren nicht mehr Auto gefahren), steht an jeder Raststättenzufahrt dieses Zeichen; dort, wo man wieder auf die Autobahn fährt, kommt dann dies. Also verlässt man die Autobahn, was bei den Bushaltestellen natürlich nicht der Fall war. -Big Virgil (Diskussion) 09:53, 22. Nov. 2019 (CET)
Man könnte das natürlich auch wegerechtlich über die Widmung regeln. Ein Verkehrszeichen wäre dafür nicht einmal zwingend nötig.--Flag of Europe.svg Matthias v.d. Elbe (Benutzer- und Diskussionsseite) 15:39, 22. Nov. 2019 (CET)
Das, Matthias, ist vielleicht der Ansatz für eine Antwort auf die gestellte Frage: Wenn die Straßenverkehrsbehörde an den Haltestellen das Zeichen 224 aufstellt (sah bei Bushaltestellen damals noch etwas anders, nämlich wie auf dem Bild hier links, aus, war aber an den Haltestellen der Stadtautobahn sogar in beleuchteter Form vorhanden), wird die Buszone ja gerade als Ein- und Einstiegszone für Fahrgäste ausgewiesen. Das allgemeine Halteverbot auf Autobahnen gilt dann dort als speziellere Regelung nicht, weil der Widerspruch zwischen den gegenläufigen Regelungen andernfalls nicht auflösbar wäre. Für das, was offiziell angeordnet wird (= Bushaltestelle), bedürfte es zudem keiner Ausnahmegenehmigung (wofür?).
Spannende Frage unter der Geltung des heutigen Rechts wäre allerdings, ob die allgemeinen Verhaltensregeln für Bushaltestellen auch für die Autobahnbushaltestellen gelten:
  • § 20 Abs. 1 StVO: nur vorsichtiges Vorbeifahren erlaubt,
  • § 20 Abs. 3 StVO: Überholverbot bei Linienbussen, die sich mit Warnblinklicht der Haltestelle nähern,
  • § 20 Abs. 4 StVO: Vorbeifahren an mit Warnblinklicht haltenden Linienbussen nur mit Schrittgeschwindigkeit, notfalls muss gewartet werden,
  • § 20 Abs. 5 StVO: Ermöglichung des Abfahrens von Haltestellen; notfalls muss gewartet werden.
Als die Haltestellen auf der Stadtautobahn noch in Betrieb waren, galten die meisten der vorstehenden Regeln allerdings noch nicht. Das Sicherheitsniveau ist im Laufe der Jahre gestiegen; unter der Geltung der heutigen Rechtslage scheint mir eine Wiedereröffnung der Autobahnbushaltestellen kaum noch denkbar. --Opihuck 12:30, 23. Nov. 2019 (CET)
Wen's interessiert, hier sind noch ein paar Bilder dieser verkehrsrechtlichen Ausnahme: [1], [2], [3], [4]. lg -Big Virgil (Diskussion) 18:14, 30. Nov. 2019 (CET)

Relevanzkriterien zu lebenden Personen[Quelltext bearbeiten]

Ist vielleicht OT, aber trotzdem: Nach der Diskussion Thema Relevanzkriterien für lebende Personen weise ich daraufhin, dass ein Meinungsbild im Entwurfsstadium ist, für das ich gerne noch Unterstützer und Personen werben möchte, die sich inhaltlich beteiligen möchten. Vielen Dank und Grüße --Chz (Diskussion) 12:51, 23. Nov. 2019 (CET)

Rechtsstaat[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

ich habe versucht, alles im Artikel Rechtsstaat zu konzentrieren. Den Artikel Rechtsstaat (Deutschland), geltendes Verfassungsrecht habe ich nach Rechtsstaat (Deutschland) verschoben, seinen vormaligen Inhalt völlig gelöscht (da waren wir uns einig, dass der Artikel einfach nur schlecht ist). Die drei Artikel Rechtsstaatsbegriff, Formeller und materieller Rechtsstaat und Integrales und summatives Rechtsstaatsverständnis habe ich ihrem Inhalt nach weitestgehend erhalten. Diese drei Artikel befinden sich jetzt neben dem Ausgangsartikel Rechtsstaat in dem neuen Monster-Artikel Rechtsstaat unter einem Dach. Bei Rechtsstaatsbegriff, Formeller und materieller Rechtsstaat und Integrales und summatives Rechtsstaatsverständnis befinden sich nur noch Weiterleitungen auf Rechtsstaat. Ich muss aber dazusagen, dass der neue Artikel Rechtsstaat zwar mordsmäßig ausschaut, er schaut aber auch nur so aus, weil ich in Wahrheit sehr, sehr wenig Arbeit reingesteckt habe. Ich hätte also wirklich Verständnis, wenn es Kritik nur so hageln würde.--Bohnenblust (Diskussion) 15:16, 2. Dez. 2019 (CET)

Zunächst einmal danke für die Mühe. Ich hatte noch keine Gelegenheit, mir den Artikel inhaltlich anzusehen. In formaler Hinsicht fällt mir auf, dass Rechtsstaat (Deutschland) jetzt auf Rechtsstaat weiterleitet. Gibt es einen bestimmten Grund für diese Weiterleitung? --Domitius Ulpianus (Diskussion) 20:31, 2. Dez. 2019 (CET)
Auch meinerseits Danke für die Überarbeitung! Muss mich aber ebenfalls entschuldigen, bis ich die Zeit finden werde, mir die Artikel näher anzuschauen. – Ich nehme an, bei dem Redirect handelt sich es sich um eine noch nicht bereinigte Übergangslösung?--Aschmidt (Diskussion) 22:10, 2. Dez. 2019 (CET)
Rechtsstaat (Deutschland) könnte man eigentlich löschen, wenn es nur eine Weiterleitung ist, weil niemand dieses Klamma-Lemma nutzen wird. Hast du die 100KB Ergänzungen in Rechtsstaat auss den anderen von dir genannten Artikeln kopiert? Dann müsste man neben der WL ggf. die Versionsgeschichten vereinen. --Johannnes89 (Diskussion) 12:16, 4. Dez. 2019 (CET)
Zwei Fragen, zwei Antworten: (1) Die WL bei Rechtsstaat (Deutschland) hat im wesentlichen den Sinn, die Versionsgeschichte zu erhalten. (2) "Die Versionsgeschichten vereinen" - gute Idee, mach das. Ich wüsste nämlich nicht, wie ich das technisch machen sollte.--Bohnenblust (Diskussion) 12:31, 4. Dez. 2019 (CET)
Siehe Hilfe:Artikel zusammenführen im Zweifelsfall eine Kopie der vollständigen VG der jeweiligen Artikel in Artikeltext einfügen + Hinweis in der Zusammenfassungszeile und dann Revert, damit die VG natürlich nicht im Artikeltext steht, aber halt über die VG auffindbar ist. --Johannnes89 (Diskussion) 12:36, 4. Dez. 2019 (CET)
Uff, kannst Du das nicht machen? Meinen Segen hast Du. Dein Vorschlag ist mir auch insofern sympathisch, als dann auf diese Weise wohl - wenn man unten rechts auf "Autoren" klickt - die wahren Textanteile der verschiedenen Autoren angegeben werden, während ich im Moment dort zu drei Viertel als "Autor" benannt werde, obwohl eigentlich nur verschwindend geringe Bruchteile des Textes von mir stammen. --Bohnenblust (Diskussion) 12:39, 4. Dez. 2019 (CET)
Nee um das Autoren-Tool anzupassen, reicht nicht das Copy+Paste der VG in den Artikel, sondern dann müsste wirklich die VGs der verschiedenen Artikel zusammengeführt werden. Dafür müsste man bei WP:A/A nachfragen. --Johannnes89 (Diskussion) 13:08, 4. Dez. 2019 (CET)
Ich habe inzwischen auf der Seite nachgeschaut, die Du oben angegeben hast. Das ist mir, ehrlich gesagt, alles viel zu kompliziert. Also werde ich jedenfalls die Finger davon lassen. --Bohnenblust (Diskussion) 13:22, 4. Dez. 2019 (CET)

Bei den "eingemeindeten" Artikeln weiß ich nicht so recht, was man sonst damit machen sollte, außer von der Eingemeindung auf Rechtsstaat zu verweisen. Es muss ja auch irgendwie die Versionsgeschichte jeweils erhalten bleiben. Aber für Vorschläge, dieses Problem zu lösen, bin ich natürlich jederzeit zu haben. Und Rechtsstaat (Deutschland) (müsste noch gesichtet werden bitte) war früher mal die Leiche, die in meinen Keller verfrachtet worden war. Ich war bei der Bearbeitung auch der Anregung gefolgt, bei der Leiche in meinem Keller erstmal tabula rasa zu machen. Dann habe ich dort den Artikel montiert (aus den "eingemeindeten" Artikeln). Wie ich damit fertig war, habe ich den gesamten Artikel zum Artikel Rechtsstaat gemacht. Und ich werde nicht müde zu unterstreichen: Ich bin froh darüber, wenn Vorschläge kommen, wie man die Sache anders machen kann und fühle mich dadurch ganz und gar nicht auf den Schlips getreten.--Bohnenblust (Diskussion) 07:36, 3. Dez. 2019 (CET)

Du hast einen lange von mir beanstandeten literarischen Missstand (Komplex: Rechtsstaat) aufgegriffen und diesen aufgebrochen, dafür grundsätzlich schon mal vielen Dank meinerseits. Du hast Worten Taten folgen lassen. Im Moment habe ich ein Zeitproblem und die „Rechtsstaatsproblematik“ inspiziert man nicht im Vorbeigehen. Wenn Du jetzt etwas Geduld mitbringst, können sich alle Beteiligten verständig darauf einlassen. Viele Grüße --Stephan Klage (Diskussion) 07:58, 3. Dez. 2019 (CET)

Ich habe herausgefunden, wo 2010 die Wegscheide lag (nachfolgend Auszüge):

"Themenschwerpunkt
Ich beschäftige mich aus staats-/demokratie-theoretischer sowie wissenschafttheoretischer Perspektive v.a. mit Fragen des Verfassungsrechts und der juristischen Methodologie, darüber hinaus insb. mit Teilbereichen des Straf- und Zivilrechts. --Jewgenia 15:33, 14. Dez. 2010 (CET)
Neu angelegte Artikel
* Formeller und materieller Rechtsstaat
* Integrales und summatives Rechtsstaatsverständnis
* Gesetzesstaat
* Deutscher Rechtsstaat
* État légal
* Substantialistisch
Grundlegende Artikelüberarbeitung
* Rechtsstaat - Gründliche Überarbeitung und (nach Absprache mit dem Portal Recht) Aufteilung in drei Teil-Artikel Rechtsstaat (Deutschland) (Wort- und Begriffsgeschichte), Rechtsstaat (Deutschland) (geltendes Verfassungsrecht) und Rechtsstaat (Schweiz), wobei der letztgenannte Artikel der Weiterbearbeitung durch Schweiz-ExpertInnen bedarf.
Inhaltliches Anliegen
Mir geht es u.a. darum, darauf zu achten, daß in den Wikipedia-Artikeln zu juristischen Themen nicht nur parteiisch die Sichtweise des anti-positivistischen deutschen mainstreams, sondern - im Sinne des Versuchs einen neutralen Standpunkt einzunehmen - auch die Position der positivistischen Mindermeinung dargestellt wird.
Meine eigene Position ist dabei stark von den Juristen Helmut Ridder und Hans Kelsen sowie den PolitikwissenschaftlerInnen Ingeborg Maus und Peter Römer beeinflußt. Deren - insoweit ähnlicher - Ausgangspunkt läßt sich vielleicht mit folgenden vier Zitaten charakterisieren. --Jewgenia 15:33, 14. Dez. 2010 (CET)"

--Bohnenblust (Diskussion) 10:18, 4. Dez. 2019 (CET)