Porto Azzurro
| Porto Azzurro | ||
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| Staat | Italien | |
| Region | Toskana | |
| Provinz | Livorno (LI) | |
| Koordinaten | 42° 46′ N, 10° 24′ O | |
| Höhe | 2 m s.l.m. | |
| Fläche | 13 km² | |
| Einwohner | 3.751 (31. Dez. 2015)[1] | |
| Bevölkerungsdichte | 289 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 57036 | |
| Vorwahl | 0565 | |
| ISTAT-Nummer | 049013 | |
| Volksbezeichnung | longonesi, portoazzurrini | |
| Schutzpatron | San Giacomo (26. Juli) | |
| Website | http://www.comune.portoazzurro.li.it | |
Porto Azzurro ist eine der acht Kommunen auf der Insel Elba und zugleich kommunaler Hauptort mit 3751 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015). Sie gehört zur Provinz Livorno in der Toskana.
Inhaltsverzeichnis
Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Ort liegt an der Ostküste Elbas in einer Bucht, dem Golf von Mola. Die Nachbarkommunen sind Capoliveri, Portoferraio, Rio Marina und Rio nell’Elba.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Den Namen Porto Azzurro ("Blauer Hafen"), nach der Farbe des Meers, nahm die Gemeinde erst 1947 an. Vorher hieß der Ort Longone und ab 1873 Porto Longone.
Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Von Porto Azzurro aus verkehrten bis 2008 Fähren nach Piombino - der Fährverkehr wurde jedoch eingestellt. Der Ort ist hauptsächlich vom Tourismus geprägt. Im Umland wird auch Landwirtschaft betrieben.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Die Festung San Giacomo di Longone (auch Forte Longone oder Forte Beneventano genannt) entstand in der Zeit der spanischen Herrschaft. Die sternförmige Anlage geht auf die Zeit des spanischen Königs Philipp III zurück und sicherte den Golf von Mola. Sie dient heute als Gefängnis und ist nicht öffentlich zugänglich.
- Das Santuario della Madonna di Monserrato (Heiligtum der Madonna von Montserrat) ließ 1606 der spanische Gouverneur errichten. Der Name wurde von dem spanischen Marien-Wallfahrtsort Montserrat übernommen. Ein Altarbild aus dem 17. Jahrhundert stellt deshalb auch die dort verehrte Madonna dar. Der Baustil zeigt Einflüsse des spanischen Barocken.
- Dank dem Nationalpark Toskanischer Archipel stehen die Gewässer vor Porto Azzurro unter Naturschutz, weshalb es viele artenreiche Tauchplätze gibt. In Porto Azzurro gibt es mehrere Tauchbasen und Tauchschulen.
Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
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