Porto Azzurro

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Porto Azzurro
Wappen
Porto Azzurro (Italien)
Porto Azzurro
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Livorno (LI)
Koordinaten 42° 46′ N, 10° 24′ OKoordinaten: 42° 46′ 4″ N, 10° 23′ 48″ O
Höhe m s.l.m.
Fläche 13 km²
Einwohner 3.740 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 288 Einw./km²
Postleitzahl 57036
Vorwahl 0565
ISTAT-Nummer 049013
Volksbezeichnung Longonesi, Portoazzurrini
Schutzpatron San Giacomo
(26. Juli)
Website Porto Azzurro
Porto Azzurro vom Monte Castello
Porto Azzurro vom Monte Castello

Porto Azzurro ist eine der sieben Gemeinden auf der Insel Elba und zugleich kommunaler Hauptort mit 3740 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017). Sie gehört zur Provinz Livorno in der Toskana.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt an der Ostküste Elbas in einer Bucht, dem Golf von Mola. Die Nachbargemeinden sind Capoliveri, Portoferraio und Rio.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Namen Porto Azzurro („Blauer Hafen“), nach der Farbe des Meers, nahm die Gemeinde erst 1947 an. Vorher hieß der Ort Longone und ab 1873 Porto Longone.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Festung San Giacomo di Longone (auch Forte Longone oder Forte Beneventano genannt) entstand in der Zeit der spanischen Herrschaft. Die sternförmige Anlage geht auf die Zeit des spanischen Königs Philipp III. zurück und sicherte den Golf von Mola. Sie dient heute als Gefängnis und ist nicht öffentlich zugänglich.
  • Das Santuario della Madonna di Monserrato (Heiligtum der Madonna von Montserrat) ließ 1606 der spanische Gouverneur errichten. Der Name wurde von dem spanischen Marien-Wallfahrtsort Montserrat übernommen. Ein Altarbild aus dem 17. Jahrhundert stellt deshalb auch die dort verehrte Madonna dar. Der Baustil zeigt Einflüsse des spanischen Barocks.
  • Dank dem Nationalpark Toskanischer Archipel stehen die Gewässer vor Porto Azzurro unter Naturschutz, weshalb es viele artenreiche Tauchplätze gibt. In Porto Azzurro gibt es mehrere Tauchbasen und Tauchschulen.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist hauptsächlich vom Tourismus geprägt. Im Umland wird auch Landwirtschaft betrieben.

Von Porto Azzurro aus verkehrten bis 2008 Fähren nach Piombino – der Fährverkehr wurde jedoch eingestellt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Porto Azzurro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Il pino di Monserrato a Porto Azzurro (italienisch), abgerufen am 19. April 2019