Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe

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PTT-Signete von 1938 (unten) und 1988 (oben)

Die schweizerische PTT (Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe) war zwischen 1928 und 1. Januar 1998 die staatliche Behörde für den Post-, Telefon- und Telefaxbetrieb in der Schweiz und in Liechtenstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Postwesen in der Helvetischen Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1798 brach die Alte Eidgenossenschaft unter dem militärischen und politischen Druck Frankreichs zusammen. Die Helvetische Republik[1] ersetzte ab 12. April 1798 als Zentralstaat das lose Gebilde der 13 Kantone mit ihren zugewandten Orten. Der merkantilistischen Logik gehorchend, sollte das Postwesen nur noch vom Zentralstaat kontrolliert werden.[2] Ein erster Anlauf zur Zentralisierung der kantonalen Postunternehmen machte nicht etwa der Grosse Rat (heute: Nationalrat), sondern das Direktorium in Aarau (Regierung, heute: Bundesrat in Bern) mit dem Postdienst-Kleiderreglement vom 5. Mai 1798. Die juristische Grundlage, das Postregal, erhielt erst ab 1. September 1798 durch den Grossen Rat und den Senat (heute: Ständerat) Gesetzeskraft.[3] Organisatorisch nahm die Helvetische Post mit dem Gesetz über die Einrichtung einer „Regiepostverwaltung“ und Festlegung einheitlicher Posttaxen ab 16. November 1798 Form an. Problematisch erwies sich die örtliche Festlegung der postalischen Zentralverwaltung. Denn 1798 war kein fester Regierungssitz der Republik beschlossen. Im Turnus sollte die Hauptstadt zwischen Aarau, Luzern, Basel, Zürich und Bern wechseln.[4]

Briefkasten der Basler Kantonalpost, um 1845 (Museum für Kommunikation, Bern)

Die Zentralisierung der Post sah die Schaffung von fünf Postkreisen vor. Der erste Postkreis war Basel. Der zweite Postkreis Zürich umfasste die Region Zürich, Baden, Aargau, Graubünden, Glarus, Waldstätten, Bellinzona und Lugano. St. Gallen mit den Kantonen Säntis und Linth war der dritte Postkreis. Auf den vierten Postkreis Schaffhausen, den selbigen Kanton umfassend, folgte der fünfte Postkreis Bern mit den Gebieten Bern, Oberland, Léman, Freiburg, Solothurn und Wallis. Der Kanton Wallis war allerdings ab 1802 durch die Abtrennung von der Helvetischen Republik kurzzeitig eine eigene Republik.[4]

Infolge innerer Unruhen durch föderalistisch gesinnte Aufständische („Stecklikrieg[5]) im Sommer 1802 war der Helvetischen Republik nur eine kurze Dauer beschert. General und Erster Konsul Bonaparte – ab 1804 Kaiser Napoleon – intervenierte 1802 und liess durch die Mediationsakte die kantonale Souveränität wieder herstellen.[6] Während der Mediationszeit (1803–1815) wandelte sich der Zentralstaat zum losen Staatenbund von 19 Kantonen (ohne Genf, Wallis, Neuenburg, Bistum Basel und Biel). Die Zentralgewalt beschränkte sich auf ein Minimum und ein Landammann der Schweiz ersetzte das Direktorium der Helvetischen Republik. Die Vertreter der Kantone beschlossen an der wieder eingeführten Tagsatzung in Freiburg 1803 als direkte Folge die Auflösung der Zentralpostverwaltung per 10. September 1803.[7]

Der Bundesvertrag vom 7. August 1815 ersetzte die Mediationsakte[8] von 1803, jedoch blieb die wiedererlangte kantonale Postsouveränität bis zur Gründung des Bundesstaates erhalten.[7]

Vom Staatenbund zum Bundesstaat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Postbriefkasten, 1880 (Museum für Kommunikation, Bern)

Die schweizerische Post entstand nach dem Sonderbundskrieg (1847) im Zuge der Gründung des Schweizer Bundesstaates von 1848, dessen Verfassung am 12. September 1848 in Kraft trat. Die vormals 17 kantonalen Postverwaltungen und eine Zentrale sollten gemäss Bundesbeschluss der eidgenössischen Räte vom 28. November 1848 unter dem Dach des Post- und Baudepartementes (heute: UVEK) unter Aufsicht des Schweizer Bundesrates vereinigt werden.[9] Mit den Gesetzen über das Postregal[10] und die Postorganisation vom 4. Juni 1849 nahm die Eidgenössische Post Konturen an.[9] Die Übernahme durch den Bund war für den 1. Januar 1849 festgesetzt, erfolgte allerdings erst am 1. Oktober 1849 mit dem Inkrafttreten des einheitlichen Tarifgesetzes.[11][12] Der Basler Benedikt La Roche Stehelin bekleidete das Amt des Generaldirektors der Eidgenössischen Post.[13][14][15] Die politische Oberaufsicht lag beim St. Galler Bundesrat Wilhelm Matthias Naeff. Aus den 18 eidgenössischen Postkreisen entstanden damals deren elf. Diese Einteilung hatte bis 1911 bestand und wurde nur geringfügig durch den Wechsel des Kantons Zug vom Postkreis Zürich in den Postkreis Luzern geändert. Die Kreispostdirektionen ersetzten die Kantonalpostdirektionen. Der Gesamtpersonalbestand betrug ein Jahr nach dem Aufbau der Organisation 2'803 Personen.[16][17]

Mit der ersten Revision der Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 befreite die Bundesversammlung den Bund von der Pflicht der finanziellen Postregalentschädigung an die Kantone. Zudem erhielt der Art. 36 in der Verfassung eine Ergänzung bezüglich des Telegrafenwesens. Fortan war nicht nur das Post-, sondern auch das Telegrafenwesen auf dem Gebiet der Eidgenossenschaft reine Bundessache. Der Ertrag der "Post und Telegraphenverwaltung" floss in die eidgenössische Staatskasse.[18][19]

Die Gründung des Weltpostvereins mit der Schweiz als Gründungsmitglied fiel ebenfalls ins Jahr 1874.[18][20]

Aufbau loser Telefonnetze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pionier auf dem Gebiet der Telefonie war das Deutsche Reich. Die schweizerische Telegraphendirektion, das Reich zum Vorbild nehmend, bestellte 1877 erste Telefongeräte der Firma Siemens & Halske. Im Dezember 1877 erfolgten Versuchsbetriebe zwischen Bern, Thun und Interlaken sowie in Bellinzona. Private Konzessionen erteilte die Telegrafendirektion trotz Anfrage noch nicht, erlaubte aber im Gegenzug dem kantonalen Innendepartement des Kantons Waadt die telefonische Anbindung der psychiatrischen Klinik in Cery. Der schweizerische Bundesrat unterstellte 1878 das Telefonwesen dem Telegrafenmonopol. Dieser staatsmonopolistische Anspruch der Telegrafendirektion war nicht unumstritten. So richtete der Telefonunternehmer Wilhelm Ehrenberg eine Beschwerde an die schweizerische Bundesversammlung. Die eidgenössischen Räte hielten dennoch am erweiterten Postregal fest.[21]

Wechsel des Postpersonals für die Weiterfahrt nach Splügen bzw. Chiavenna, 1914–1918 (Foto: Walter Mittelholzer)

Für den Netzaufbau war anfänglich die International Bell Telephone Company im Gespräch. Wilhelm Ehrenberg wiederum stellte für die Firma Kuhn & Ehrenberg ein Gesuch auf Bau einer zentralen Telefonstation in Zürich, die mit der Telefonübertragung des eidgenössischen Sängerfestes in Zürich über eine Leitung nach Basel von sich reden machte. Die „Central-Telephon-Station in Zürich“ ging am 2. Oktober 1880 offiziell in Betrieb. Die private Zürcher Telefongesellschaft blieb aber Episode. 1886 übernahm der Bund das Zürcher Netz. In den anderen Schweizer Städten zeichnete die Telegrafendirektion selbst für den Aufbau des Telefonnetzes verantwortlich. Das Post- und Eisenbahndepartement von Bundesrat Simeon Bavier erteile 1880 dazu die Bewilligung. Entscheidend für den Aufbau war die Zahl der Abonnenten. „Während sich in Basel die Telegrafendirektion selbst auf die Suche nach Teilnehmern machte“, halfen in den anderen Städten die privatwirtschaftlichen Gewerbe-, Industrie- oder Bankiervereinigungen im eigenen Interesse bei der Suche nach Abonnementen. So entstanden zuerst in den Städten, dann in grösseren Gemeinden lose Telefonnetze, die erst nach und nach miteinander verbunden wurden.[21]

Verladen der Postsäcke vor dem Feldpostbureau in Delsberg, 1914–18

Erster Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schweizer Postverkehr mit dem Ausland wurde durch den Kriegsausbruch im Jahr 1914 stark eingeschränkt. Insbesondere die Zustellungen nach Übersee konnten nicht garantiert werden, da die Sendungen mehrere Male dem U-Boot-Krieg zum Opfer fielen. Mit dem Kriegseintritt Italiens 1915 spitzte sich die Situation weiter zu. Die neutrale Schweiz übernahm während des Ersten Weltkriegs die Zustellung der Interniertenpost. Der dabei entstandene finanzielle Mehraufwand wurde der Schweiz nach dem Kriegsende 1918 von einigen Staaten teilweise zurückerstattet.[22]

Zwischenkriegszeit und Gründung der PTT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Postbriefkasten, 1920 (Museum für Kommunikation, Bern)

Die Zwischenkriegszeit brachte grosse Herausforderungen für die Schweizer Post mit sich. Die Weltwirtschaftskrise zu Beginn der 1930er Jahre führte zu einem Rückgang des Postverkehrs, worauf die Generaldirektion Rationalisierungsmassnahmen vornahm, die unter anderem auch eine Personalkürzung mit sich zogen. Ab 1920 wurden die ersten Schritte eingeleitet, um das Postwesen mit dem Telefon- und Telegrafenwesen organisatorisch zusammenzufassen. Im Jahre 1928 wurde Reinhold Furrer zum ersten Generaldirektor der neu gegründeten Schweizerischen Post- Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT) ernannt.[23]

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kriegsausbruch in Europa in den ersten Septembertagen 1939 hatte auch für die schweizerische Post, die europaweit vernetzt war, einschneidende Konsequenzen auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Zuerst einmal bedeutete der Krieg für die PTT einen Rückgang der zivilen Briefpostbeförderung im In- und Ausland. Die Statistiken weisen jedoch auf längerfristige Tendenzen hin. So nahmen die Brief- und Paketpost sowie der Zeitungsverkehr nach Deutschland aber auch in die anderen Nachbarländer schon in den 1930er Jahren langsam ab. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland hatte insbesondere einen hemmenden Einfluss auf den Zeitungsverkehr, der verstärkt einer Zensur unterlag. Beim Rückgang der Briefpost ist anzunehmen, dass die Konkurrenz des aufkommenden Telegramms die Briefpost teilweise verdrängte.[24] Im Gegensatz zu den rückläufigen Tendenzen der regulären Post explodierte zahlenmässig der Bereich der Feldpost. Neu hinzu kamen im Zweiten Weltkrieg die Abfertigung der Interniertenpost sowie die Kriegsgefangenpost.

Personalbestand der Verwaltung der PTT, 1939–1945
PTT Gesamtbestand zwischen, 1939–1945

Der Personalbestand in der Verwaltung stieg in den Kriegsjahren kontinuierlich an (siehe Diagramm). Der Frauenanteil lag in diesem Zeitraum bei einem Mittel von 26,2 %, wobei er zu Kriegsende von 30,8 % (1944) auf 27,9 % (1945) sank. Der Gesamtpersonalbestand der PTT verkleinerte sich einzig zwischen den Jahren 1939 und 1941 von 21'809 über 21'252 auf 21'216 Personen. Ende 1945 bestäftigte die PTT 23'171 Personen gegenüber 21'809 im Jahr 1939. Auf die gesamte Belegschaft gerechnet kamen in diesen Jahren auf 100 Mitarbeitende durchschnittlich 18 Frauen (17,7 %). Weibliche Mitarbeitende setzte die schweizerische Post mehrheitlich als nicht beamtete Telefonistin ein.[25]

Postverkehr mit Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Postverkehr mit Deutschland blieb im Zweiten Weltkrieg weitestgehend unberührt. Für Diskussionen sorgte jedoch die Tatsache, dass sich deutsche Postbeamte weiterhin bis in die Stadt Basel hinein frei bewegen durften. 1939 hatten die PTT beschlossen, die deutschen Reichspostwagen weiterhin bis zur Poststelle Basel 17 Transit, die sich im Bahnhof SBB befand, fahren zu lassen: einerseits aufgrund der effizienteren Handhabung, andererseits aufgrund der Landessicherheit. Die PTT befürchteten eine Änderung der Praktik und damit eine Postauswechslung an der Grenze, was einen Mehraufwand sowie eine Verkehrsbehinderung bedeutete. Ausserdem wollte man aus Gründen der Landessicherheit die deutsche Seite nicht vor den Kopf stossen.[26]

Der Krieg führte zu verlängerten Sende- und Lieferzeiten. Es kam aufgrund der deutschen und französischen Zensurbehörden auch beim schweizerischen Postverkehr zu Verspätungen. Der Krieg hatte somit einen grossen Einfluss auf den Postverkehr der Schweiz mit dem Ausland.

Kriegsgefangenenpost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Interniertenpost, wahrscheinlich Büren an der Aare, Kanton Bern
Vollgeladener deutscher Eisenbahnwagen, Erster Weltkrieg

Die PTT nahmen im Zweiten Weltkrieg bezüglich des Internationalen Postverkehrs eine zentrale Rolle ein. Da die Schweiz im Zweiten Weltkrieg offiziell neutral blieb, während sich die angrenzenden Länder im Krieg befanden, war ihre Lage prädestiniert dafür, die Vermittlung von Kriegsgefangenenpost zu übernehmen. Die Verantwortlichen gingen von einem Stellungskrieg im Westen aus und rechneten nicht mit vielen Gefangenen. Sie nahmen daher an, dass die Vermittlung der Kriegsgefangenenpost – im Gegensatz zum Ersten Weltkrieg – nur einen geringen Aufwand mit sich bringen würde.[27]

Sie sprachen sich sogar dafür aus, die Kriegsgefangenenpost proaktiv zu vermitteln. Das heisst, die PTT gingen auf die kriegsführenden Länder zu und boten sich als Vermittlerin an. Damit konnten die PTT auch der politisch isolierten Schweiz auf dem internationalen Parkett eine Rolle zuteilen. Durch die Vermittlerrolle wurden ausserdem die Landessicherheit und die Neutralität bestärkt. Eine finanzielle Motivation der PTT ist auszuschliessen, sind doch Kriegsgefangenensendungen gemäss dem Weltpostvertrag von 1940 von allen Taxen befreit. Die Schweiz bekam als Transitland für die Kriegsgefangenenpost lediglich eine kleine Vergütung.[28]

Am 24. Oktober 1939 traf die erste Ladung Kriegsgefangenenpost aus Deutschland mit Zielort Südfrankreich in Basel 17 Transit ein. Es handelte sich um 200 Postkarten französischer Kriegsgefangener, die auf vorgedruckten Karten schrieben, dass sie in Kriegsgefangenschaft geraten seien und es ihnen gut gehe.[29]

Ab 1. Dezember 1939 rollte täglich ein Wagen mit deutscher Kriegsgefangenenpost aus Frankreich über Basel 17 Transit nach Frankfurt. In umgekehrter Richtung wurde die Post von Franzosen in deutscher Kriegsgefangenschaft durch die Deutsche Reichspost der Poststelle Basel 17 Transit übergeben, wo sie von der PTT umgeladen und über Genf nach Frankreich weitergeleitet wurde. Ab 1940 vermittelte die PTT auch den Postverkehr zwischen Deutschland und Grossbritannien und dessen Kolonien. Um die Kriegswirren zu umgehen, wurden Umwege in Kauf genommen. Die Kriegsgefangenenpost zwischen Deutschland und Grossbritannien wurde teilweise über Spanien (Gibraltar) abgewickelt.

Die Vermittlung von Kriegsgefangenenpost war mit etlichen Schwierigkeiten verbunden. Der Bahnverkehr war teils unterbrochen, und mit zunehmender Kriegsdauer fehlten die benötigten Beförderungsgelegenheiten, insbesondere Rollmaterial. Gegen Kriegsende weigerten sich die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), Rollmaterial für den Posttransport nach Deutschland zur Verfügung zu stellen. Die deutsche Seite sandte die Waggons nicht zurück, wodurch über 1000 Schweizer Waggons in Deutschland verloren gingen.[30]

Das internationale Postnetz war durch den Krieg derart beeinträchtigt, dass ein reibungsloser Postverkehr nicht mehr möglich war. Das hatte besonders bei Postsendungen verderblichen Inhaltes negative Konsequenzen. Die Generaldirektion der PTT konstatierte im Juni 1940 bezüglich Kriegsgefangenenpakete, dass sich wegen unterbrochener Postverbindungen bei den teils “schon seit Wochen unterwegs befindlichen Sendungen Fäulniserscheinungen und Verderb bemerkbar” machten. Nahrungsmittel mussten daher teilweise entsorgt werden. Dies betraf insbesondere die Grenztransitstellen Basel 17 und Genf 2.[31] Im ersten Drittel des Jahres 1942 wurden insgesamt 153 mit Kriegsgefangenenpaketpost gefüllte Bahnwaggons von Basel 17 nach Deutschland abgefertigt. Diese Zahl lässt die Menge an verdorbenen Nahrungsmitteln erahnen, die aufgrund fehlender Zustellungsmöglichkeiten vernichtet werden musste. In Zeiten von Lebensmittelrationierung kam derartige Verschwendung bei der Bevölkerung schlecht an. 1945 wurde die Poststelle Basel 17 in einem Leserbrief an die Zeitung Die Nation heftig kritisiert, weil die verderblichen Nahrungsmittel nicht an die Schweizer Bevölkerung verteilt worden seien. Zu dieser Zeit stauten sich derart viele Kriegsgefangenenpakete, dass besagte Poststelle einen Teil der Sendungen auf den Bahnsteigen lagern musste, da sämtliche Lagerräume bereits überfüllt waren. In Zusammenarbeit mit dem Internationale Komitee vom Roten Kreuz konnten verderbliche Nahrungsmittel schliesslich weiter verwertet werden. Ein Teil der Pakete wurde zudem in die Herkunftsländer zurück verschickt.[32]

Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der europäischen Liberalisierung des Fernmeldewesens wurden die PTT per 1. Januar 1998 aufgelöst und ihre Aufgaben der Schweizerischen Post und der Swisscom übertragen.

Organisationsstruktur der PTT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte der Zentralverwaltung der Post-, Telegrafen- und Telefonbetriebe
1849 Generalpostdirektion
1879 Oberpostdirektion
1927 Eidgenössische Post- und Telegraphenverwaltung
1928 Generaldirektion PTT
1935 Schweizerische Post- und Telegraphenverwaltung
1936 Schweizerische Post-, Telegraphen- und Telephonverwaltung (PTT)
1960 Schweizerische Post-, Telefon- und Telegrafen-Betriebe (PTT)
1993 Die Post / La Poste / La Posta PTT
1998 Die Post / La Poste / La Posta
(Die Schweizerische Post)
Quelle: PTT-Archiv

Generaldirektion (PTT)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als ersten Generalpostdirektor berief der Bundesrat am 9. Januar 1849 den Basler Benedikt La Roche-Stehelin ins Amt. Noch im Juli gleichen Jahres demissionierte La Roche-Stehelin aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem Vorsteher des Post- und Baudepartementes, Bundesrat Naeff. Differenzen bestanden bezüglich der Zahl der Beamten und Höhe der Besoldung innerhalb der Zentralverwaltung. Die Stelle blieb bis 1. Januar 1879 unbesetzt und wurde vom Vorsteher des Postdepartementes ausgefüllt.[33]

Erst mit dem Bundesgesetz vom 21. August 1878 schufen die eidgenössischen Räte finanzielle Anreize zur Wiederbesetzung des obersten Beamten, der neu Oberpostdirektor hiess. Ab 1. Januar 1879 ging aus der Generaldirektion der Post die Oberpostdirektion hervor. Das neue Postgesetz von 1910 erweiterte die Kompetenzen der Oberpostdirektion nur geringfügig, regelte dafür die Organisation der Zentralverwaltung.[34][35] Im August 1920 übernahm die Oberpostdirektion die Telegrafenverwaltung.[36] Durch die Gründung der PTT 1928 wechselte auch der Name der Zentralverwaltung von Oberpostdirektion zu Generaldirekton PTT. Die Zuständigkeiten erweiterte die Bundesversammlung zweimal: im Oktober 1930 und im März 1946. Weder dem Bundesrat noch der Bundesversammlung oblag die allgemeine Geschäftsführung (Gebühren, Postkonzessionen, Besoldung, etc.), die nun alleine der Generaldirektion vorbehalten war.[37]

1961 trat ein neues PTT-Organistationsgesetz in Kraft. Die nun dreiköpfige Postverwaltung, anstelle eines einzigen Generaldirektors, teilte sich in die internen Departemente Post, Fernmeldedienst und Präsidialdepartement auf. 1970 erhielt sie einen Verwaltungsrat mit Weisungsbefugnis gegenüber der PTT-Verwaltung.[38]

TT Direktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsbezeichnungen der Telegrafen- und Telefonbetriebe
1852 Eidgenössische Telegraphenverwaltung; Telegrapheninspektionskreise
1854 Eidgenössische Telegraphendirektion
1880 Eidgenössische Telegraphen- und Telephonverwaltung
1909 Eidgenössische Obertelegraphendirektion
1927 Eidgenössische Post- und Telegraphenverwaltung
1935 Schweizerische Post- und Telegraphenverwaltung
1936 Schweizerische Post-, Telegraphen- und Telephonverwaltung (PTT)
1938 Telephondirektion; Kreistelephondirektionen (KTD)
1960 Schweizerische Post-, Telefon- und Telegrafen-Betriebe (PTT)
1983 Fernmeldekreisdirektionen (FKD)
1993 Die Post / La Poste / La Posta PTT
1994 Fernmeldedirektionen (FD) / Telekommunikationsdirektionen (TD)
1997 Swisscom AG
Quelle: PTT-Archiv

Die Schweizer Telegrafenverwaltung bestand faktisch seit dem Jahre 1854, nachdem der Bundesrat ein entsprechendes Gesetz erlassen hatte. Im Jahre 1883 erhielt die Telegrafenverwaltung zusätzlich die Aufgabe, auch das neuaufkommende Telefonwesen zu leiten. Im Jahre 1928 wurde die Telefon- und Telegrafenverwaltung schliesslich Teil der PTT, womit die TT-Direktion neu dem Generaldirektor der PTT unterstand.[39]

1961 wurde die Generaldirektion umstrukturiert und bestand von nun an aus je einem Direktor für Post- und Fernmeldewesen sowie aus einem Präsidialdepartementsvorsteher.

Post[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreispostdirektionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Postgebiet der Schweiz wurde bereits ab 1849 in sogenannte Postkreise eingeteilt. Der Bundesrat schlug damals vor, elf solcher Postkreise zu schaffen, wogegen sich Widerstand regte, da die Zahl vielen Abgeordneten zu hoch erschien. Andere sprachen sich dafür aus, pro Kanton einen Postkreis zu betreiben, da so die kantonalen Posten aus der Zeit vor 1848 hätten weitergeführt werden können. Dennoch konnte sich schliesslich der Vorschlag durchsetzen, elf Postkreise zu errichten.

Elf Postkreise der Schweiz ab 1849  
  1. Postkreis Genf, mit dem gleichnamigen Kanton und dem waadtländischen Bezirk Nyon
  2. Postkreis Lausanne, mit dem Kanton Waadt (ohne Nyon), sowie den Kantonen Freiburg und Wallis
  3. Postkreis Bern, ohne den Berner Jura und mit dem Bezirk Laufen
  4. Postkreis Neuenburg, mit dem Berner Jura und ohne den Bezirk Laufen
  5. Postkreis Basel, mit den Kantonen Basel-Land, Basel-Stadt und Solothurn (ohne wenige dem Postkreis Aarau zugeteilten solothurnischen Gemeinden)
  6. Postkreis Aarau, mit dem Kanton Aargau und einigen solothurnischen Gemeinden
  7. Postkreis Luzern, mit den Kantonen Luzern, Zug, Uri, und Unterwalden sowie den schwyzerischen Bezirken Schwyz, Gersau und Küssnacht
  8. Postkreis Zürich, mit den Kantonen Zürich, Schaffhausen und Thurgau
  9. Postkreis St.Gallen, mit dem Kanton St. Gallen ohne den Bezirk Sargans, den beiden Appenzell-Kantonen und Glarus, sowie den schwyzerischen Bezirken Einsiedeln, March und Höfe
  10. Postkreis Chur, mit dem Kanton Graubünden ohne den Bezirk Moesa, sowie mit dem sanktgallischen Bezirk Sargans
  11. Postkreis Bellinzona, mit dem Kanton Tessin sowie dem Bezirk Moesa

Die Postkreise blieben abgesehen von kleineren Grenzverschiebungen so bestehen, obwohl es stets Stimmen gab, die sich für eine straffere Verwaltung aussprachen und dementsprechend nur fünf oder sechs Postkreise befürworteten.[40]

Die Postkreise erhielten je einen Direktor, dessen Hauptaufgabe es war, seine Poststellen zu inspizieren und zu garantieren, dass der Betrieb den Erwartungen entsprach. Oftmals hatten die Kreispostdirektoren aber zu wenig Zeit und zu wenig Personal, um regelmässige Inspektionen durchzuführen.[41]

Post in Versam (2015)

Poststellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Gründung der Eidgenössischen Post 1849 entstanden auch die Poststellen zur Besorgung des Betriebsdienstes. Die Poststellen am Sitz der Kreispostdirektion wurden Hauptpostbureaux genannt und aufgrund ihrer Grösse jeweils in Unterabteilungen gegliedert.

Ab 1870 wurden die Bureaux in drei Klassen eingeteilt. Dabei waren die Postbureaux I. Klasse die grossen Poststellen und die Postbureaux 2. Klasse diejenigen, die wenigstens zwei Beamte aufweisen konnten. Die Postbureaux 3. Klasse schliesslich waren die kleinen Bureaux, die lediglich von einem Posthalter geführt wurden.[42]

Basel 16 Badischer Bahnhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Poststelle Basel 16 Badischer Bahnhof stellt unter den 1’464 Filialen (Stand 2015[43]) eine Besonderheit dar: Sie befindet sich auf dem Gelände des Badischen Bahnhofes und somit auf deutschem Staatsgebiet. Im Vertrag von 1852 zwischen der Schweiz und dem Grossherzogtum Baden, der den Bau des Badischen Bahnhofes auf Schweizer Boden regelte, war auch eine Schweizer Postfiliale innerhalb des Bahnhofgeländes vorgesehen. Sie wurde 1862 mit der Bezeichnung „Basel Badischer Bahnhof“ eröffnet.[44] Ab 1913 übernahm diese Poststelle den deutschinternen Umladdienst der Bahnpost "gegen Entschädigung", wobei die genauen Konditionen nicht bekannt sind.[45]

Im Vertrag von 1933 wurde die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur des Badischen Bahnhofs geregelt. Dabei ging es um die sogenannten Gepäck- und Eilguttunnelanlagen, die die Gleise unterirdisch miteinander verbanden und so den Postverlad beschleunigten. Besagte Anlagen wurden von der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft an die PTT sowie an die Deutsche Reichspost gleichermassen vermietet, wobei sich der jeweilige Mietanteil proportional zur Nutzung verhielt. In der Vereinbarung von 1935 zwischen dem Reichspostministerium und der PTT wurden die “Entschädigungen für Leistungen im Interesse des deutschen Postdienstes”, insbesondere für die “Besorgung des innerdeutschen Postdienstes”, neu ausgehandelt und festgelegt. Die Deutsche Reichspost vergütete der PTT den Lohn von sieben Arbeitskräften, was einen Betrag von jährlich 35’000 CHF ergab.[46]

Zwischen 1914 und 1919 blieb die Poststelle aufgrund des Ersten Weltkrieges und der daraus erfolgten Besetzung des Badischen Bahnhofes durch Schweizer Truppen geschlossen. Während des Zweiten Weltkrieges hielt die Poststelle ihren Betrieb aufrecht. Allerdings wurden die Schweizer Briefpostkästen, die sich auf den Bahnsteigen befanden, aufgrund von „devisenpolitischen Gründen“ 1940 entfernt, vermutlich um den Versand von Schweizer Franken ins Ausland zu unterbinden.[47]

Die Poststelle wird heute unter der Bezeichnung "4016 Basel Bad. Bahnhof" betrieben.[48]

Basel 17 Transit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Postamt Basel 17 Transit vermittelt die über Basel ein- und austretenden Stücke im Verkehr mit dem Ausland.

Seit 1878 gab es in unmittelbarer Nähe des Badischen Bahnhofs ein Fahrposttransitbüro, dessen Aufgabe die Abwicklung des Postverkehrs mit der Deutschen Reichspost war. Etwa zur selben Zeit übernahm der damalige Centralbahnhof die Stückauswechslung mit Frankreich, Belgien, Grossbritannien sowie dem Elsass. Für diese Aufgabe wurde dann 1907 ein Pakettransitbüro geschaffen. Das Fahrpostransitbüro hatte im Jahr 1912 einen Gesamtverkehr von nahezu 3.5 Millionen Stücken. Dieses Verkehrsvolumen war zu gross für die alten Räume im Badischen Bahnhof. Deshalb wurde dafür von 1911 bis 1913 ein neues Gebäude im Bahnhof Basel SBB gebaut, welches eine Insel innerhalb des Bahnhofs darstellt. Zu dem neuen Postgebäude führten sieben eigene Abstellgleise.[49]

Am 13. September 1913 wurde das Transitbüro beim Badischen Bahnhof mit dem Pakettransitbüro im Bahnhof Basel SBB zusammengelegt. Die neue Poststelle Basel 17 Transit bekam ein eigenes Gebäude mit separaten Abstellgleisen im Bahnhof Basel SBB und umfasste ein Post- und Zollamt. Es bestand eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Reichspost. Beide Seiten einigten sich auf ein gemeinsames Amt innerhalb der Poststelle Basel 17 Transit. In diesem übernahm die PTT die Verwaltung für die Dienste beider Länder und verrichtete Arbeiten, die ausschliesslich im Interesse der Deutschen Reichspost lagen. Die Reichspost betrieb lediglich ein kleines Rechnungsbüro. Die Post konnte dadurch die Grenze effizienter durchlaufen, da sie nur noch eine Poststelle passieren musste.[50]

Diese enge Zusammenarbeit wurde während des Zweiten Weltkriegs weitergeführt. Dennoch strahlte das Deutsche Reich auch eine Bedrohung aus. Weil man zugunsten der Landessicherheit die deutsche Seite nicht vor den Kopf stossen wollte, entschied 1939 die PTT, die deutschen Reichspostwagen weiterhin bis nach Basel Transit fahren zu lassen.[51] Über die Poststelle Basel Transit lief ein Grossteil des internationalen Postverkehrs im Zweiten Weltkrieg. Die Brief- und Paketpost sowie der Zeitungsverkehr zwischen der Schweiz und Deutschland wurden gänzlich über diese Poststelle abgewickelt. Über Basel Transit führte die Kriegsgefangenenpost, die die PTT nach Ausbruch des Krieges mitorganisierte. Die Kriegsgefangenenpost durchlief die Schweiz als Transitland, wodurch diese verschlossene Post nicht durch die Schweizer Zoll- oder Zensurbehörden kontrolliert werden musste. Die Poststelle war nach Kriegsausbruch überbelegt, da der Postverkehr insgesamt zusammenbrach. Deshalb wurden im Gegensatz zu anderen Poststellen, die unter Arbeitskräftemangel aufgrund der Mobilmachung litten, den Arbeitnehmern Ferien gewährt. Die Umstellung auf die Kriegsfahrpläne brachte zu Beginn Verspätungen des Postverkehrs nach Deutschland mit sich. Zu Verspätungen kam es auch aufgrund der deutschen und französischen Zensurbehörden.

Nach der deutschen Besetzung Frankreichs im Juni 1942 fand die Abwicklung des französischen Postverkehrs infolge der Kontrolle durch deutsche Instanzen über Basel 17 Transit statt.

Die Poststelle wird heute unter der Bezeichnung "4017 Basel 17 Transit" betrieben.[52]

Berufsgattungen innerhalb der PTT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Postbote zu Pferd im Jura, anfangs 20. Jahrhundert

Der Beamtenstatus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges waren die Anstellungsbedingungen des Bundespersonals relativ lückenhaft geregelt. 1918 wurden erste Schritte zur Erarbeitung von verbindlichen, ganzheitlichen Normen eingeleitet. Nach jahrelangem Verhandeln trat schliesslich das Bundesgesetz über das Dienstverhältnis der Bundesbeamten per 1. Januar 1928 in Kraft. Der Beamtenstatus wurde darin klar definiert. Beamter war nur, wer vom Bundesrat, von einer nachgeordneten Amtsstelle oder von einem eidgenössischen Gericht für eine dreijährige Amtszeit gewählt wurde. Die Bundesverwaltung musste die vakanten Beamtenstellen ausschreiben. Für die Besetzung der Dienststellen kamen nur Schweizer Bürger mit tadellosem Ruf infrage. Die Wahl zum Beamten konnte aber auch noch von weiteren Voraussetzungen abhängig gemacht werden, beispielsweise von einer bestimmten Zahl an Dienstjahren.[53] Im Jahre 2002 wurde der Beamtenstatus in der Schweiz offiziell abgeschafft.

Uniformen von Postboten 1900, 1980, 1870, 1950 (von links nach rechts; Museum für Kommunikation, Bern)

Der Postbote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um Briefträger zu werden, mussten sich die Interessenten in den 1950er Jahren direkt bei einer der elf Kreispostdirektionen bewerben. Die Bewerber sollten in der Regel zwischen 18 und 23 Jahre alt sein. Fremdsprachenkenntnisse wurden nur in Postkreisen vorausgesetzt, durch die eine Sprachgrenze verlief. Je nach Postkreis wurden auch physische Anforderungen an die Bewerber gestellt. So mussten die Postboten in Bergregionen eine gute Gesundheit aufweisen, da gerade die Arbeit im Winter und bei schlechter Witterung eine erhebliche körperliche Belastung bedeutete. Die ranghöchsten uniformierten Beamten unter den Postboten waren die Betriebsgehilfen, die vor allem Tätigkeiten in den Umleitstellen ausübten.[54] Seit 1963 sind offiziell auch Frauen als Postbotinnen zugelassen.[55]

Die Postgehilfin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Postgehilfe oder die Postgehilfin war in erster Linie für die Schalter- und Büroarbeiten zuständig. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts konnten 18 bis 22-Jährige in eine zwölfmonatige Berufslehre eintreten. Eine weitere Anforderung war der Abschluss einer Handels-, oder Sekundarschule. Die Arbeit wurde mehrheitlich von weiblichen Angestellten verrichtet. Die Privatpostgehilfen arbeiteten in kleineren Landpoststellen und waren von einem Posthalter angestellt, bei dem sie eine einjährige Lehrzeit durchliefen. Darauf folgte ein weiteres Ausbildungsjahr auf einer anderen Poststelle.[56]

Postkutsche auf der Julierstrasse, vor 1882
Postauto, 1920

Der Postchauffeur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zu den ersten Versuchen mit Autobussen im Jahr 1906 setzte die PTT zur Beförderung von Reisenden schweizweit Pferdekutschen ein. Das Postauto konnte sich erst in der Zwischenkriegszeit definitiv durchsetzen.[57] In den 1950er Jahren gab es bei der PTT 400 Postchauffeure, deren Hauptaufgabe es war, die für den Personenverkehr genutzten Postautos zu lenken. Zugelassen waren damals Bewerber zwischen 22 und 28 Jahren, die eine Mindestkörpergrösse von 165 cm erreichten und als militärtauglich galten. Der Chauffeur war auch für die Wartung des Fahrzeuges zuständig. Vor allem gelernte Automechaniker und Fahrzeugschlosser eigneten sich für den Beruf als Postchauffeur. Des Weiteren wurde vorausgesetzt, dass die Fahrer bereits mindestens ein Jahr Praxis im Fahren von schweren Lastwagen besassen. Auf die bestandene Prüfung folgte ein Jahr Probezeit. Nach weiteren zwei Jahren und einer darauffolgenden Prüfung stieg der Chauffeur zum Wagenführer-Mechaniker auf. Zudem bestand auch die Möglichkeit, sich zum Garagenchef oder Meister weiterzubilden.[58]

Sonderauftrag in Berlin im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkrieges vertrat die Schweiz die Interessen verschiedener Staaten als diplomatische Schutzmacht. PTT-Beamte waren als (Post-)Wagenführer, Chauffeure und Mechaniker für den Automobildienst der Schweizer Gesandtschaft, Abteilung für Schutzmachtangelegenheiten in Deutschland tätig.[59]

Durch den erhöhten Bedarf an Fahrzeugen und fachkundigem Betriebspersonal stellte die Abteilung für fremde Interessen in Bern infolge der Zunahme an übernommenen Schutzmachtmandaten durch die Schweiz zusätzliche (Post-)Wagenführer, Chauffeure und Mechaniker ein. Die Generaldirektion der PTT in Bern entsandte mehrere Personen, die in einem Zeitraum von Februar 1944 bis Januar 1945 ihre Stelle beim Automobildienst der Schweizer Delegation in Berlin neu antraten. Anfangs Februar 1945 arbeiteten alleine in der Gesandtschaft 12 Personen für den Automobildienst.[60]

Eine Erwähnung des Automobildienstes in der Fachliteratur ist selten. Paul Widmer beschreibt ihn implizit: "Der viel grössere Stab der Schutzmachtabteilung bezog Unterkünfte, die 50 bis 100 Kilometer ausserhalb Berlins lagen. Uniformierte PTT-Chauffeure, die sozusagen ihren militärischen Aktivdienst auf deutschem Boden erfüllten, fuhren das Gesandtschaftspersonal hin und her. Sie standen auch dem Personal der Schutzmachtabteilung zur Verfügung, das sich in Wutike, Blumenow, Bantikow und in fünf andern Dörfern der Mark Brandenburg einquartiert hatten."[61]

Als Hauptaufgabe stellte der Automobildienst den Kontakt zwischen den Dienststellen der Schweizer Vertretungen in Deutschland sicher.[62] Mit fortlaufender Kriegsdauer erwies er sich gerade darin als unverzichtbar, zumal die Telefonverbindungen als Folge der Tages- und Nachtangriffe alliierter Bomberverbände des Öfteren ausfielen.[63] Zusätzlich sicherte der Automobildienst die Versorgung mit Lebensmitteln sowie Ersatzteilen[64], deren Besorgung als Folge der deutschen Kriegswirtschaft schwierig war. Der Garagenchef des Automobildienstes erläuterte in seinem Tätigkeitsbericht vom 20. November 1945 exemplarisch, wie die Verantwortlichen des Automobildienstes den Ersatzteilmangel durch das Sammeln von Leichtmetallresten abgeschossener "Fliegender Festungen" (B-17) umgingen.[65] In grösserem Masse übernahm der Dienst die Beförderung der Schweizer Angestellten für Dienst- und Urlaubsfahrten zwischen Bern und Berlin, da die direkte Zugverbindung in den Wintermonaten 1944 und 1945 zwischen der Schweiz und Deutschland nach der Bombardierung der Eisenbahninfrastruktur häufiger unterbrochen war.[66]

Die allmonatlichen Lagerinspektionen der internierten Zivilpersonen der mit Deutschland kriegführenden Staaten, des festgehaltenen diplomatischen Personals und der Kriegsgefangenen durch Vertreter der Schweizer Delegation gehörten zum erweiterten Aufgabenbereich der Abteilung für Schutzmachtangelegenheiten.[67] Inspektionen der Konzentrationslager untersagte das deutsche Aussenministerium dem schweizerischen Gesandtschaftspersonals mit dem Verweis auf "innenpolitische Angelegenheiten"[68][69], die ausserhalb des Geltungsbereichs der Genfer Kriegsgefangenenabkommen von 1929 waren. Trotz der beginnenden Offensive auf Berlin durch die Rote Armee setzte die Schweizer Delegation die Fahrten zu den Internierten im Februar und März 1945 in gesteigerter Zahl (bis zum Ende des Krieges) fort. In diesen beiden Monaten legten die Chauffeure des Automobildienstes die grösste Fahrleistung mit 40‘174 km respektive 41‘659 km bei einer monatlichen Durchschnittleistung von ca. 22‘555 km zurück.[70]

Die Intensivierung des Kriegsgeschehens rund um Berlin führte im Frühjahr 1945 zur Evakuierung des Automobildienstes von Herzberg über Grosswudicke (Nordwesten Berlins) nach Kisslegg im Allgäu. Im Oktober 1945 folgte die letzte Übersiedlung von Kisslegg nach Bad Homburg bei Frankfurt am Main.[71]

Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 löste sich die schweizerische Abteilung für Schutzmachtangelegenheiten in Deutschland mit dem dazugehörenden Automobildienst der Schweizer Gesandtschaft auf.[72]

Der Telegrafist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl eines Telegraphisten durch den Bundesrat, 1887

Die Hauptaufgabe des Telegrafisten stellte das Übermitteln von Telegrammen dar. Dabei war die Korrespondenz meist mit Code-Wörtern verfasst. Auch das Verteilen, Verbuchen und Verrechnen der Telegramme gehörte zu den Aufgaben. Durch den rasant zunehmenden Telefonverkehr ab dem Ende des Ersten Weltkrieges verlor der Telegraf langsam an Bedeutung, wodurch weniger Telegrafisten benötigt wurden.[73] Die Kenntnis verschiedener Sprachen war für die Ausübung des Berufes eine Voraussetzung. Darüber hinaus musste der Telegrafist auch imstande sein, technische Störungen zu beheben. In den 1950er Jahren konnte er nach fünf Jahren, in denen die Lehrzeit mit eingerechnet ist, in den Verwaltungsdienst der Telefondirektion übertreten.[74] Die Postämter und Banken waren durch Rohrpostanlagen mit dem Telegrafenamt verbunden. Dort zeigten verschiedene Stationen mit Signallampen die Ankunft von Sendungen an. Zudem wurden ab den späten 1930er-Jahren Fernschreiber gebraucht, die äusserlich einer Schreibmaschine glichen. Mit diesen Fernschreibern mussten die Telegrafisten die Meldungen nicht mehr mit Morsezeichen schreiben, sondern konnten direkt Buchstaben verwenden. Die Übermittlungsart des Telegramms wurde vom Empfänger gewählt. Es konnte telefonisch, per Rohrpost, per Ausläufer ausgetragen, oder per Fernschreiber übermittelt werden.[75]

Die Telefonistin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Telefonistin 1930 (Deutschland)

Die Hauptaufgabe der Telefonistin bestand darin, die telefonischen Verbindungen in den Telefonzentralen manuell herzustellen, bevor die Telefonie ab Mitte des 20. Jahrhunderts flächendeckend automatisiert wurde. Seit der Inbetriebnahme der ersten Schweizer Telefonnetzen in den 1880er Jahren setzten die Telefondirektionen ausschliesslich Frauen als Arbeitnehmerinnen in den Telefonzentralen ein. Einen öffentlichen Beschluss, der den Männern die Arbeit im Vermittlungsdienst untersagt hätte, gab es zwar nie, aber die Telefonverwaltung war der Meinung, dass die höheren Frauenstimmen am Telefon besser verständlich waren. Des Weiteren schrieb man dem weiblichen Geschlecht mehr Sanftheit und Geduld im Umgang mit den Kunden und Kundinnen zu.[76] Nicht zuletzt waren weibliche Arbeitskräfte zur damaligen Zeit kostengünstiger, was die TT-Direktion durchaus in ihren Überlegungen berücksichtigte.[77] Im Vergleich zu sämtlichen Angestellten der Telefon- und Telegrafenverwaltung befanden sich die Telefonistinnen am untersten Ende der Lohnskala.[78] Zugelassen zur Aufnahmeprüfung als Telefonistin waren um 1940 Bewerberinnen, die zwischen 17 und 20 Jahre alt waren und Kenntnisse einer zweiten Amtssprache besassen. Die Arbeit in den Telefonzentralen war sehr fordernd. Die Arbeitnehmerinnen mussten in einer lärmigen Umgebung flink arbeiten und wurden dabei von einer Oberaufsicht überwacht. Dabei hatten sie den Telefonabonnenten und -abonnentinnen gegenüber stets freundlich und zuvorkommend zu sein.[79] Die Telefonistinnen unterstanden zudem dem Amtsgeheimnis. Es war ihnen strengstens verboten, Drittpersonen Auskunft über getätigte Telefonate zu geben. Bei Missachtung des Telefongeheimnisses folgte in leichteren Fällen die Kündigung, während schwere Verstösse mit Gefängnisstrafen geahndet wurden.[80]

Forschung und Archiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Akten und Bibliotheksbestände der ehemaligen PTT-Betriebe verwaltet das PTT-Archiv (Historisches Archiv und Bibliothek PTT). Seit 2014 betreibt das PTT-Archiv zudem ein Oral History Archiv. Dazu werden jährlich etwa 10 bis 15 ehemalige Mitarbeiter der PTT interviewt, mit dem Ziel, den Wandel des Unternehmens zu dokumentieren.[81]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bern, PTT-Archiv: P-507, Berichte zum Einsatz von PTT Wagenführern in Berlin im Zweiten Weltkrieg, 2017.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernest Bonjour: Die Geschichte der Schweizerischen Post. PTT-Generaldirektion, Bern 1949.
  • Karl Kronig (Hrsg.): Ab die Post. 150 Jahre schweizerische Post. Museum für Kommunikation, Bern 1999, ISBN 3-905111-40-3.
  • Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte durch 2000 Jahre. Hallwag-Verlag, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2.
  • Yvonne Bühlmann, Kathrin Zatti: Frauen im schweizerischen Telegrafen- und Telefonwesen, 1870–1914. Chronos-Verlag, Zürich 1992, ISBN 3-905278-96-0.
  • Helmut Gold (Hrsg.), Annette Koch (Hrsg.), Rolf Barnekow (Beiträge): Fräulein vom Amt. Prestel-Verlag, München 1993, ISBN 3-7913-1270-7.
  • Generaldirektion PTT (Hrsg.): 100 Jahre elektrisches Nachrischtenwesen in der Schweiz, 1852–1952, Band 3. Bern 1962.
  • Berufe der PTT. In: Städtische Berufsberatung Zürich (Hrsg.): Aufklärungsschrift für die Schüler der 2. und 3. Sekundarklasse und den übrigen Abschlussklassen. Nr. 29. Zürich 1953, S. 55–56.
  • Oskar Hauser: Der Telepgraphist. In: Robert Bratschi (Hrsg.): Mein Dienst, mein Stolz. Basel 1941, S. 140–141.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Postregal – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andreas Fankhauser: Helvetische Republik. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 27. Januar 2011, abgerufen am 30. Mai 2017.
  2. Ernest Bonjour: Geschichte der Schweizerischen Post. 1849-1949. Die Eidgenössische Post, Bern 1949, S. 16.
  3. Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte durch 2000 Jahre. Hallweg Verlag, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2, S. 113.
  4. a b Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte durch 2000 Jahre. Hallweg Verlag, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2, S. 115
  5. Jürg Stüssi-Lauterburg: Stecklikrieg. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Februar 2012, abgerufen am 30. Mai 2017.
  6. Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte durch 2000 Jahre. Hallweg Verlag, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2, S. 118.
  7. a b Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte durch 2000 Jahre. Hallweg, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2, S. 119.
  8. Andreas Fankhauser: Mediationsakte. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 8. Dezember 2009, abgerufen am 30. Mai 2017.
  9. a b Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte durch 2000 Jahre. Hallweg Verlag, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2, S. 211.
  10. Online-Amtsdruckschriften BAR: Gesetz über die Postregale. In: Bundesblatt. Band 2, Nr. 30, 1849, S. 102–108.
  11. Karl Kronig (Hrsg.): Ab die Post. 150 Jahre schweizerische Post. Museum für Kommunikation, Bern 1999, S. 8.
  12. Generalpostdirektion / Oberpostdirektion, 1849-1920. In: Historisches Archiv und Bibliothek PTT. Abgerufen am 29. Mai 2017.
  13. Thomas Schibler: La Roche, Benedikt. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 13. November 2008, abgerufen am 31. Mai 2017.
  14. Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte in 2000 Jahre. Hallweg, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2, S. 213.
  15. Ernest Bonjour: Geschichte der Schweizerischen Post. 1849-1949. Die Eidgenössische Post, Bern 1949, S. 39, 44.
  16. Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte in 2000 Jahre. Hallweg Verlag, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2, S. 213–214.
  17. Online-Amtsdruckschriften BAR: Bericht des Schweizerischen Bundesrates an die hohe Bundesversammlung über seine Geschäftsführung im Jahr 1850. In: Bundesblatt. Band 2, Nr. 39, 1851, eingesehen am 30. Mai 2017, S. 277–343, hier: S. 283.
  18. a b Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte in 2000 Jahre. Hallweg Verlag, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2, S. 215.
  19. Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 29. Mai 1874. 20. April 1999, S. 26, abgerufen am 30. Mai 2017 (PDF).
  20. Karl Kronig: Post. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Januar 2011, abgerufen am 1. Juni 2017.
  21. a b Telegraphendirektion / Obertelegraphendirektion / Generaldirektion PTT Technische Abteilung, 1852-1932. In: Historisches Archiv und Bibliothek PTT. Abgerufen am 1. Juni 2017.
  22. Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Hallwag Verlag, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2, S. 185.
  23. Arthur Wyss: Die Post in der Schweiz. Hallwag Verlag, Bern/Stuttgart 1987, ISBN 3-444-10335-2, S. 185–186.
  24. Bern, PTT-Archiv: Jahrbuch 1945, S. 90–92; http://pttarchiv.mfk.ch/detail.aspx?ID=203574
  25. Bern, PTT-Archiv: Jahrbuch (1939–1945). Geschäftsbericht, Jahresrechnung, Statistik. Schweizerische Post-, Telegraphen und Telephonverwaltung, Bern (1940–1946), S. 2–3.
  26. Bern, PTT-Archiv: P-00 C_0040_01 Kriegsmassnahmen, Kriegsfahrplan, 1939 (Dossier).
  27. Bern, PTT-Archiv: P-00 C_0040_01 Kriegsmassnahmen, Kriegsfahrplan, 1939.
  28. Online-Amtsdruckschriften BAR: Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung über die am 11. Weltpostkongress in Buenos-Aires abgeschlossenen Abkommen. (Vom 7. Mai 1940.). In: Bundesblatt. Band 1, Nr. 19, 1940, abgerufen am 29. Mai 2017, S. 457–603, hier: S. S. 460, 484, 534.
  29. Bern, PTT-Archiv: P-00 C_0040_01 Kriegsmassnahmen, Kriegsfahrplan, 1939.
  30. Bern, PTT-Archiv: Vers-057 A 0009_2, Kriegsgefangenenpost Zweiter Weltkrieg.
  31. Bern, PTT-Archiv: P-00 C_0066_01 Kriegsmassnahmen, Kriegsfahrplan 1940.
  32. Bern, PTT-Archiv: Vers-057 A 0009_2, Kriegsgefangenenpost Zweiter Weltkrieg.
  33. Ernest Bonjour: Geschichte der Schweizerischen Post. 1849-1949. Die Eidgenössische Post, Bern 1949, S. 44–45.
  34. Ernest Bonjour: Geschichte der Schweizerischen Post. 1849-1949. Die Eidgenössische Post, Bern 1949, S. 45.
  35. Online-Amtsdruckschriften BAR: Gesetz betreffend das schweizerische Postwesen. (Vom 5. April 1910). In: Bundesblatt. Band 2, Nr. 15, 1910, eingesehen am 4. Juni 2017, S. 677–720, hier: S. 701.
  36. Ernest Bonjour: Geschichte der Schweizerischen Post. 1849-1949. Die Eidgenössische Post, Bern 1949, S. 40.
  37. Ernest Bonjour: Geschichte der Schweizerischen Post. 1849-1949. Die Eidgenössische Post, Bern 1949, S. 46.
  38. Generaldirektion PTT, 1980-1997. In: Historisches Archiv und Bibliothek PTT. Abgerufen am 29. Mai 2017.
  39. Generaldirektion PTT (Hrsg.): Hundert Jahre elektrisches Nachrichtenwesen in der Schweiz, 1852-1952. Band 3. Bern 1962, S. 943–944.
  40. Ernest Bonjour: Geschichte der Schweizerischen Post. 1849-1949. Hrsg.: Die Eidgenössische Post. Bern 1949, S. 67–68.
  41. Ernest Bonjour: Geschichte der Schweizerischen Post. 1849-1949. Hrsg.: Die eidgenössische Post. Bern 1949, S. 68–69.
  42. Ernest Bonjour: Geschichte der Schweizerischen Post. Hrsg.: Die Eidgenössische Post. Bern 1949, S. 77–78.
  43. Statista: Anzahl der Poststellen in der Schweiz von 2010 bis 2016. Abgerufen am 19. Juni 2017.
  44. Poststellenchronik Schweiz 1849 – 2017. Abgerufen am 30. Mai 2017.
  45. Bern, PTT-Archiv: Post-199 A 0005 Basel 16 Bad. Bahnhof.
  46. Bern, PTT-Archiv: P-00 C_PAA 06105, Internationale Postverträge.
  47. Bern, PTT-Archiv: P-00 C_0143_03, Staatsverträge (1944).
  48. Poststellenchronik Schweiz 1849 – 2017. Abgerufen am 30. Mai 2017.
  49. Alfred Dietiker: Vom Postamt Basel 17 Transit und seinem Paketauswechslungsverkehr mit dem Ausland. In: Postzeitschrift. Nr. 2, 1932, S. 56–68.
  50. Alfred Dietiker: Vom Postamt Basel 17 Transit und seinem Paketauswechslungsverkehr mit dem Ausland. In: Postzeitschrift. Nr. 2, 1932, S. 56–68.
  51. Bern, PTT-Archiv: P-00 C_0040_01 Kriegsmassnahmen, Kriegsfahrplan, 1939.
  52. Poststellenchronik Schweiz 1849 – 2017. Abgerufen am 30. Mai 2017.
  53. Generaldirektion TT (Hrsg.): 100 Jahre elektrisches Nachrichtenwesen in der Schweiz, 1852-1952. Band 3. Bern 1962, S. 665–667.
  54. Berufe der PTT. In: Städtische Berufsberatung Zürich (Hrsg.): Zur Berufswahl. Aufklärungsschrift für die Schüler der 2. und 3. Sekundarklasse und den übrigen Abschlussklassen. Nr. 29. Zürich 1953, S. 51–52.
  55. Die Post ist da! Briefträgerinnen und Briefträger. Abgerufen am 24. Mai 2017.
  56. Berufe der PTT. In: Städtische Berufsberatung Zürich (Hrsg.): Zur Berufswahl. Aufklärungsschrift für die Schüler der 2. und 3. Sekundarklasse und den übrigen Abschlussklassen. Nr. 29. Zürich 1953, S. 58–59.
  57. Das Postauto: Vom Postwagen bis zu den Tarifverbunden. Abgerufen am 24. Mai 2017.
  58. Berufe der PTT. In: Städtische Berufsberatung Zürich (Hrsg.): Zur Berufswahl. Aufklärungsschrift für die Schüler der 2. und 3. Sekundarklasse und den übrigen Abschlussklassen. Nr. 29. Zürich 1953, S. 52–53.
  59. Sammlung: Verwaltungsakten der Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (heute Schweizerische Post und Swisscom), 1848-1997. Bestand: Druckschriften PTT, 1848-1997. Vorschriften, Weisungen und Formulare. Dossier: Berichte zum Einsatz von PTT Wagenführern in Berlin im Zweiten Weltkrieg. Tätigkeitsbericht des Automobildienstes vom 1.3.44 bis 31.10.45. Bern, PTT-Archiv. 2017. Signatur: P-507. Link, S. 1.
  60. Bern, PTT-Archiv: P-507, Tätigkeitsbericht des Automobildienstes, S. 8.
  61. Paul Widmer: Die Schweizer Gesandtschaft in Berlin. Geschichte eines schwierigen diplomatischen Postens. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1997, ISBN 3-85823-683-7, S. 265.
  62. Bern, PTT-Archiv: P-507, Tätigkeitsbericht des Automobildienstes, S. 5.
  63. Bern, PTT-Archiv: P-507, Tätigkeitsbericht des Automobildienstes, S. 1.
  64. Bern, PTT-Archiv: P-507, Tätigkeitsbericht des Automobildienstes, S. 2.
  65. Bern, PTT-Archiv: P-507, Tätigkeitsbericht des Automobildienstes, S. 10.
  66. Bern, PTT-Archiv: P-507, Tätigkeitsbericht des Automobildienstes, S. 14–15.
  67. Bern, PTT-Archiv: P-507, Tätigkeitsbericht des Automobildienstes, S. 6.
  68. Rechenschaftsbericht der Abteilung für fremde Interessen des Eidgenössischen Politischen Departementes für die Zeit von September 1939 bis Anfang 1946, S. 46–47. in der Datenbank Dodis der Diplomatischen Dokumente der Schweiz
  69. Dominique Frey: Zwischen "Briefträger" und "Vermittler". Schweizer Schutzmachttätigkeit zwischen Grossbritannien und Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Nordhausen 2006, S. 78–79.
  70. Bern, PTT-Archiv: P-507, Tätigkeitsbericht des Automobildienstes, S. 16, 22.
  71. Bern, PTT-Archiv: P-507, Tätigkeitsbericht des Automobildienstes, S. 16–17, 19.
  72. Bern, PTT-Archiv: P-507, Tätigkeitsbericht des Automobildienstes, S. 17, 19.
  73. Oskar Hauser: Der Telegraphist. In: Robert Bratschi (Hrsg.): Mein Dienst – mein Stolz. Basel 1941, S. 140–141.
  74. Berufe der PTT. In: Städtische Berufsberatung Zürich (Hrsg.): Zur Berufswahl. Aufklärungsschrift für die Schüler der 2. und 3. Sekundarklasse und den übrigen Abschlussklassen. Nr. 29. Zürich 1953, S. 55–56.
  75. Berufe der PTT. In: Städtische Berufsberatung Zürich (Hrsg.): Zur Berufswahl. Aufklärungsschrift für die Schüler der 2. und 3. Sekundarklasse und den übrigen Abschlussklassen. Nr. 29. Zürich 1953, S. 62–64.
  76. Yvonne Bühlmann, Kathrin Zatti: Sanft wie eine Taube, klug wie eine Schlange und verschwiegen wie ein Grab. Frauen im schweizerischen Telegrafen- und Telefonwesen, 1870–1914. Chronos-Verlag, Zürich 1992, ISBN 978-3-905278-96-5, S. 10.
  77. Generaldirektion PTT (Hrsg.): 100 Jahre elektrisches Nachrichtenwesen in der Schweiz, 1852-1952. Band 3. Bern 1962, S. 733.
  78. Yvonne Bühlmann, Kathrin Zatti: Sanft wie eine Taube, klug wie eine Schlange und verschwiegen wie ein Grab. Frauen im schweizerischen Telegrafen- und Telefonwesen, 1870–1914. Chronos-verlag, Zürich 1992, S. 252.
  79. Helmut Gold, Annette Koch (Hrsg.): Fräulein vom Amt. München 1993, ISBN 3-7913-1270-7, S. 48–49.
  80. Schweizer Post- Telegraphen- und Telefonverwaltung (Hrsg.): Pflichtstellung des PTT-Personals. Bern 1940, S. 5.
  81. Wir, die PTT. Oral History Projekt des PTT-Archivs: Über das Projekt. Abgerufen am 24. Mai 2017 (deutsch).