Postgeschichte und Briefmarken von Ungarn

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Die erste Serie gedruckter ungarischer Briefmarken, 1871 (hier die lithografierte Ausgabe)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste von der ungarischen Post gedruckte Briefmarke wurde 1871 herausgegeben: zwei Serien mit sechs verschiedenen Werten, die Ferenc József (Franz Joseph) abbilden.

Nachdem der Erste Weltkrieg endete, wurden Teile Ungarns mehrmals besetzt (von Frankreich (Arad), Rumänien (Debrecen, Temesvàr) und Serbien (Baranya, Temesvàr)), was jedes Mal in den betroffenen Gebieten neue Aufdrucke in das ungarische Postsystem brachte.

1919 wurde nach der Besetzung von Budapest durch die bolschewistischen Truppen der Restbestand der Briefmarken in der Hauptpost von Szegedin durch die nationale ungarische Regierung mit "MAGYAR NEMZETI KORMANY SZEGED, 1919", überdruckt. Ebenfalls wurden Briefmarken der Lokalausgabe Sopron (Ödenburg) 1956 mit Stempeln markiert.

Im frühen 20. Jahrhundert wurden auf den Briefmarken hauptsächlich der mythische Vogel „Turul“ oder der ungarische Schutzheilige Stephan dargestellt. Über die Zeit gab es verschiedene Währungen, wie zum Beispiel Fillér, Korona, Forint oder Pengő. Heute ist der Forint die Hauptwährung und die Briefmarken sind mit Magyarország (ungar. für Ungarn) bedruckt. Ungarn ist berühmt für die Verwendung von Blattgold in seinen Briefmarken.

Wasserzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ungarischen Briefmarken zeichnen sich oftmals durch Wasserzeichen aus. Insgesamt sind 12 Wasserzeichen bekannt.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Typische Dauermarken der 1960er-Jahre

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]