Posttraumatische Verbitterungsstörung

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Klassifikation nach ICD-10
F43 Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
F43.8 sonstige Reaktion auf schwere Belastung
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Die Posttraumatische Verbitterungsstörung (Posttraumatic Embitterment Disorder, PTED) ist eine psychische Erkrankung aus der Gruppe der Anpassungsstörungen in Reaktion auf Erlebnisse von Kränkung, Ungerechtigkeit oder Vertrauensbruch. Die Leitemotion ist dabei Verbitterung, begleitet von einer Fülle weiterer psychischer Beschwerden bis hin zur Selbst- oder Fremdaggression, wobei die PTED in vielen Fällen auch einen chronischen Verlauf nimmt.[1]

In der Psychiatrie und Klinischen Psychologie resp. Psychotherapie sowie im Gerichtswesen ist diese Art der Störung lange auch unter dem Begriff „Querulantentum“ diskutiert worden. So findet sich beispielsweise schon im Lehrbuch der Psychiatrie von Emil Kraepelin[2] aus dem Jahr 1915 unter den „psychogenen Erkrankungen“ die Beschreibung des „Querulantenwahns“ als einer Form „traumatischer Neurosen“, dort von Kraepelin explizit von den Persönlichkeitsstörungen abgegrenzt. Als eigenständiges klinisches Syndrom dagegen wurde die PTED erstmals 2003 vom deutschen Psychiater und Psychologen Michael Linden beschrieben.[3][4][5][6][7][8][9][10]

Unklar ist momentan noch, ob es neben der Posttraumatischen Verbitterungsstörung im engeren Sinne auch eine „komplexe PTED“ als Folge wiederholter und kumulativer Kränkungserfahrungen gibt.

Auslöser und Symptomatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbitterung ist eine jedem Menschen aus eigener Erfahrung bekannte allgemeinmenschliche Emotion, so wie dies auch für die Angst gilt[7][11]: Letzterer ähnlich, ist Verbitterung eine reaktive Emotion auf Ungerechtigkeit, Kränkung, Herabwürdigung oder Vertrauensbruch, wobei die Verbitterung in vielen Fällen auch wieder abklingt.

Als Sonderform einer solchen Verbitterungsreaktion allerdings hat die Verbitterung bei der PTED die Tendenz, langanhaltend und, sobald ihr Anlass erinnert wird, auch immer wieder reaktivierbar zu sein. Bei größerer Intensität kann sie damit das ganze Leben der Betroffenen und ihrer Umwelt schwer beeinträchtigen.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorläufige Daten sprechen für eine Prävalenz von etwa 2–3 % in der Bevölkerung. Erhöhte Prävalenzzahlen werden beobachtet, wenn größere Menschengruppen sozialen Umbrüchen unterworfen sind. Linden beschrieb dieses Krankheitsbild daher an seinen Patienten erstmals nach der deutschen Wiedervereinigung.[3]

Ursachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu schweren Verbitterungsreaktionen kommt es, wenn durch ein Ereignis oder andere Personen wichtige „Grundannahmen“ grob verletzt werden. Grundannahmen (im Englischen: basic beliefs) sind psychologische Einstellungen und Wertorientierungen, über die sich ein Mensch definiert und die dazu dienen, sich über die Lebensspanne hin kohärent verhalten zu können (zum Beispiel „Die Familie ist das Wichtigste im Leben!“ „Der Beruf ist das Wichtigste im Leben!“ „Materielle Sicherheit oder Reichtum ist das Wichtigste im Leben!“ „Verlässlichkeit und Ehrlichkeit sind das Wichtigste im Leben!“ usw.). Grundannahmen werden dabei oftmals auch über Jahrhunderte transgenerational von den Eltern an die Kinder weitergegeben und prägen damit wesentlich die Kultur von Menschengruppen. Eine der wichtigsten Grundannahmen ist hierbei z. B. der Glaube an eine gerechte Welt (im Englischen: belief in a just world psychology[12]).

Grundannahmen entscheiden mit darüber, was Menschen für wichtig halten und wofür sie sich einsetzen. Daher gilt, dass Menschen vor allem in den Bereichen, in denen sie besonders leistungsstark sind, auch besonders kränkbar sind[13]. Kränkungen und Ungerechtigkeit sind psychologisch als Aggressionen zu verstehen, und wenn auf diese nicht mit wirksamer Verteidigung reagiert werden kann, können Hilflosigkeit, Resignation und Verbitterung die Folge sein, wobei letztere ihrerseits ebenfalls den Charakter einer Aggression hat, in diesem Fall freilich unter Inkaufnahme der Selbstzerstörung, was die z. T. dysfunktionalen Aktionen bis hin zu erweiterten Suiziden erklärt.

Faktoren, die vor einer Verbitterungsreaktion schützen können und die auch therapeutisch genutzt werden, sind „Weisheit“ im Sinn der modernen „Weisheitspsychologie“ (Expertise im Umgang mit schwierigen und unauflösbaren Lebensfragen) oder auch die Fähigkeit zur Vergebung im Sinne der „Vergebungspsychologie“. Nach erfolgreicher Bewältigung von Verbitterungsreaktionen kann dementsprechend auch wieder posttraumatisches Wachstum stattfinden.

Charakteristika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Kriterien kennzeichnen eine Posttraumatische Verbitterungsstörung[14]:

  • Klinisch signifikante emotionale Symptome oder Verhaltensauffälligkeiten, die nach einer einmaligen außergewöhnlichen, wenn auch – von außen gesehen – oft „nur“ lebensüblichen Belastung auftreten.
  • Der Patient kennt das ihn belastende Ereignis und sieht es als Ursache seiner Erkrankung.
  • Die traumatische Belastung wird in folgender Art und Weise erlebt:
  1. das belastende Ereignis wird als ungerecht, beleidigend oder als Vertrauensbruch erlebt;
  2. der Patient reagiert, wenn er an das Ereignis erinnert wird, erneut mit emotionaler Erregung;
  3. die Reaktion des Patienten auf das Ereignis beinhaltet Gefühle der Verbitterung, Wut und Hilflosigkeit.
  • Zu den Symptomen gehören regelhafte, sich aufdrängende Erinnerungen, eine dysphorische Herabgestimmtheit, eine Antriebsreduktion oder -blockade, unspezifische psychosomatische Symptome, phobische Vermeidung von ereignisbezogenen Orten und Personen, Rachephantasien und aggressive Gefühle gegenüber dem Aggressor, querulatorische Hartnäckigkeit im Kampf um die Wiederherstellung von Gerechtigkeit, Lebensüberdruss bis hin zu Phantasien eines erweiterten Suizids.
  • Vor dem Ereignis gab es keine psychische Erkrankung, die die abnorme Reaktion erklären könnte.
  • Das Ausüben täglicher Aktivitäten und Aufgaben ist eingeschränkt.
  • Die Symptome bestehen seit mehr als sechs Monaten.

Die Störung ist dabei nicht „traumatisch“ mit Blick auf das vorangegangene Auslöseereignis, sondern wegen ihres zeitlichen Verlaufs: Noch Minuten vor dem belastenden Ereignis waren die Menschen gesund, Minuten später dagegen sind sie krank und schwerst beeinträchtigt (was in gleicher Weise allerdings auch für die Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) gilt).

Differentialdiagnostik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Posttraumatische Verbitterungsstörung ist abzugrenzen von anderen psychiatrischen Erkrankungen:

  • Von der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD), mit der sie aber einige strukturelle Aspekte gemeinsam hat: Bei der PTSD steht am Anfang ein lebensbedrohlicher, nicht lebensüblicher und unbedingt Panik auslösender Stimulus, der entsprechend zu Angst als Leitsymptom führt, während am Anfang einer PTED lediglich ein Kränkungs- oder Ungerechtigkeitserleben steht und Verbitterung die von ihm ausgelöste vorherrschende Emotion ist.
  • Einfache Anpassungsstörungen haben keine so ausgeprägte Symptomatik wie die PTED und sollten auch nach kurzer Zeit wieder abklingen.
  • Mit Ausnahme der „Andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extremerfahrung“, die allerdings eine Belastung katastrophalen Ausmaßes verlangt, gib es bei Persönlichkeitsstörungen, von denen die PTED abzugrenzen ist, keine ereignisgebundene Entstehung. Stattdessen findet bei letzteren, anders als bei der PTED, eine stetige Entwicklung der Störung über die Lebensspanne hin statt. (Inzwischen allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass es „verbitterungsgeneigte“ Persönlichkeiten gibt bzw. dass manche Persönlichkeitsstörungen auch mit leichter Kränkbarkeit und damit einer erhöhten Neigung zur Verbitterung einhergehen.)

Messinstrumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berner Verbitterungsbogen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Berner Verbitterungsbogen (BVB) (Znoj, 2008; 2011) erfasst:

  1. emotionale Verbitterung
  2. leistungsbezogene Verbitterung
  3. Pessimismus/Hoffnungslosigkeit
  4. Misanthropie/Aggression.

PTED-Skala[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die PTED-Skala ist ein 19 Punkte umfassender Selbstrating-Fragebogen, der als Screening-Instrument zur Erfassung reaktiver Verbitterung (Linden et al., 2009[15]) eingesetzt wird und inzwischen in Bosnisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Koreanisch, Kroatisch, Portugiesisch, Türkisch und Pakistanisch verfügbar ist. Ein gemittelter Summenwert ≥ 2,5 kann dabei als Hinweis auf das Vorliegen einer klinisch relevanten Verbitterungsreaktion angesehen werden.

Standardisiertes diagnostisches Interview für PTED[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das standardisierte diagnostische Interview für PTED[14] fragt nach den zentralen Kriterien der PTED, wobei der Untersucher beurteilen muss, was der Patient meint und insbesondere, ob eine Verbitterungsreaktion vorliegt.

Psychotherapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Behandlung der Posttraumatischen Verbitterungsstörung ist erschwert durch die regelhaft anzutreffende resignativ-aggressiv-abwehrende Grundhaltung der Patienten, die sich auch gegen therapeutische Hilfsangebote richten kann. Ein Behandlungsansatz ist die von Linden entwickelte „Weisheitstherapie“, eine Form der kognitiven Verhaltenstherapie, die den Patienten in die Lage versetzen soll, das kritische Lebensereignis und insbesondere die damit verbundenen Kränkungen und Herabwürdigungen durchzuarbeiten, sich von ihnen zu distanzieren und neue Lebensperspektiven aufzubauen[16][17]. Hierzu setzt man einerseits übliche kognitive Strategien der Einstellungsänderung und Problemlösung ein wie

  • verhaltenstherapeutische Verfahren der Verhaltensanalyse und des kognitiven Rehearsals;
  • Analyse automatischer Gedanken und Schemata;
  • Reframing oder kognitives Neubenennen;
  • Expositionsverfahren;
  • Aktivitätsaufbau;
  • Wiederaufbau von Sozialkontakten und
  • Förderung von Selbstwirksamkeitserfahrungen.

Ein spezielles Therapiemodul ist dabei außerdem das gezielte Training von „Weisheitskompetenzen“, insbesondere die Förderung der Fähigkeit

  • zum Perspektivwechsel,
  • zur Empathie,
  • zu Emotionswahrnehmung und Emotionsakzeptanz,
  • zu emotionaler Ausgeglichenheit und zu Humor (Serenität) bzw. Heiterkeit,
  • zum Kontextualismus,
  • zu einer Nachhaltigkeitsorientierung,
  • zum Wertrelativismus,
  • zu einer Ungewissheitstoleranz sowie
  • zu Selbstdistanz und Anspruchsrelativierung (Selbstrelativierung).

Methodisch wird das Verfahren der „unlösbaren Probleme“ eingesetzt, bei dem man fiktive schwerwiegende und unlösbare Konfliktsituationen vorgibt, anhand derer die Patienten die vorgenannten Fähigkeiten einüben können/sollen, um sie anschließend auch auf die eigene Situation zu übertragen (sog. „Lerntransfer“)[16][18].

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Problem der Verbitterungsreaktionen und auch die Posttraumatische Verbitterungsstörung gewinnen in letzter Zeit international zunehmend an Aufmerksamkeit[19][20][21][22][23][24][25][26][27][28]. Dennoch gibt es dabei noch eine Reihe ungelöster Probleme. So bedarf es bspw. weiterer Untersuchungen zur Abgrenzung von anderen psychischen Störungen sowie zur Klärung, wann bei einer beobachteten Störung tatsächlich von einer (neuen) eigenständigen Erkrankung auszugehen ist[29].

So erwähnte etwa der Wissenschaftsjournalist Jörg Blech 2014 in seinem Buch "Die Psychofalle – Wie die Seelenindustrie uns zu Patienten macht" die hier diskutierte Störung exemplarisch gleich mehrfach als Beispiel zahlreicher neuer Diagnosen im Bereich psychischer Störungen, die lediglich auf Lebenskrisen, d. h. individuell und/oder gesellschaftlich gestörten Lebensumständen, basieren und nicht in bisher gängige Diagnoseschemata passen, wodurch im Endeffekt immer mehr Probleme wie Arbeitslosigkeit, Trauer oder Enttäuschungen pathologisiert und damit gesellschaftliche und/oder soziale Probleme in den Bereich der Psychiatrie abgeschoben würden – eine Entwicklung, die letztendlich nur der Pharma- und Gesundheitsindustrie, nicht aber den Patienten (vgl. auch die Stigmatisierung psychisch Kranker) selber nützt.

Ein weiterer Effekt dieses Trends wäre, dass dadurch die Grenzlinie zwischen „gesund“ und „krank“ immer mehr zu Ungunsten des Patienten verschoben würde, und das auch in den Statistiken[30].

Im Fall von PTED jedoch ist, da Patienten mit dieser Störung auch vorher schon regelmäßig mit unterschiedlichsten Diagnosen bedacht wurden, das primäre Problem nicht die Abgrenzung zwischen „gesund“ und „krank“, sondern das einer differentialdiagnostischen Abgrenzung dieser speziellen Störung von anderen als Voraussetzung ihrer gezielten Behandlung.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verbitterungsstörung: Wissenschaftliche Neuentwicklung. In: Deutsches Ärzteblatt. 6, Juli, S. 258.
  2. E. Kraepelin: Psychiatrie. In: Barth Verlag. 1915.
  3. a b Michael Linden: Verbitterung und Posttraumatische Verbitterungsstörung. In: Fortschritte der Psychotherapie. Band 65. Hogrefe, 2017, ISBN 978-3-8444-2822-3, 1.5.1 Epidemiologie.
  4. M. Linden: Posttraumatic embitterment disorder.. In: Psychother Psychosom. 72, Nr. 4, Juli, S. 195–202. doi:10.1159/000070783. PMID 12792124.
  5. M. Linden: Verbitterung und Posttraumatische Verbitterungsstörung. Fortschritte der Psychotherapie.. In: Hogrefe Verlag. Juli.
  6. M. Linden, M. Rotter, K. Baumann, B. Lieberei: Posttraumatic embitterment disorder. Definition, Evidence, Diagnosis, Treatment.. In: Hogrefe & Huber. Juli.
  7. a b M. Linden, A. Maercker: Embitterment. Societal, psychological, and clinical perspectives. In: Springer. Juli.
  8. M. Linden, K. Baumann, B. Lieberei, C. Lorenz, M. Rotter: Treatment of posttraumatic embitterment disorder with cognitive behaviour therapy based on wisdom psychology and hedonia strategies. In: Psychotherapy and Psychosomatics. 80, Juli, S. 199–205.
  9. M. Linden, K. Rutkowsky: Hurting memories and beneficial forgetting. Posttraumatic stress disorders, biographical developments, and social conflicts.. In: Elsevier. Juli.
  10. H.J. Znoj, S. Abegglen, U. Buchkremer, M. Linden: The embittered mind: Dimensions of embitterment and validation of the concept.. In: Journal of Individual Differences. 37, Nr. 4, Juli, S. 213–222.
  11. J. Alexander: The psychology of bitterness.. In: International Journal of Psycho-Analysis. 41, Juli, S. 514–520.
  12. C.L. Hafer, R. Sutton: Belief in a just world.. In: Handbook of social justice theory and research. Juli, S. 145–160.
  13. M. Linden: Posttraumatische Verbitterungsstörung. Befreite Psyche durch „Weisheitstherapie“.. In: NeuroTransmitter. 3, Juli, S. 63.
  14. a b M. Linden, K. Baumann, M. Rotter, B. Lieberei: Diagnostic Criteria and the Standardized Diagnostic Interview for Posttraumatic Embitterment Disorder (PTED).. In: International Journal of Psychiatry in Clinical Practice. 12, Juli, S. 93–96.
  15. M. Linden, M. Rotter, K. Baumann, B. Schippan: The Posttraumatic Embitterment Disorder Self-Rating Scale (PTED Scale).. In: Clinical Psychology and Psychotherapy. 16, Juli, S. 139–147.
  16. a b K. Baumann, M. Linden: Weisheitstherapie. In: Verhaltenstherapiemanual (Springer). Juli, S. 416–422.
  17. M. Linden: Psychotherapie der Verbitterung: Weisheitstherapie. In: Fachtagung: Verletzung, Verbitterung, Vergebung. Juli.
  18. M. Linden: Verbitterung und Posttraumatische Verbitterungsstörung. In: Hogrefe Verlag. Juli.
  19. A. Hasanoglu: Yeni Bir Tanı Kategorisi Önerisi: Travma Sonrası Hayata Küsme Bozukluğu.. In: Türk Psikiyatri Dergisi. 19, Nr. 1, Juli, S. 94–100.
  20. T. Sensky: Chronic Embitterment and Organisational Justice.. In: Psychother Psychosom. 79, Juli, S. 65–72.
  21. M. Dobricki, A. Maercker: (Post-traumatic) embitterment disorder: Critical evaluation of its stressor criterion and a proposed revised classification.. In: Nord J Psychiatry. Juli, S. 1–26.
  22. S. Joel, J.S. Lee, S.Y. Kim, S. Won, J.S. Lim, K.S. Ha: Posttraumatic Embitterment Disorder and Hwa-byung in the General Korean Population.. In: Psychiatry Investig. 14, Nr. 4, Juli, S. 392–12792124.
  23. D. Blom, S. Thomaes, M.B. Kool, H. van Middendorp, M.A. Lumley, J.W.J. Bijlsma, R. Geenen: A combination of illness invalidation from the work environment and helplessness is associated with embitterment in patients with FM.. In: Rheumatology. 51, Juli, S. 347–353.
  24. H. Ege: Different typologies of workplace conflict and their connections with post traumatic embitterment disorder (PTED).. In: HEALTH. 2, Juli, S. 234–236.
  25. C. Belaise, L.M. Bernhard, M. Linden: L’embitterment: caratteristiche cliniche.. In: Rivista di psichiatria. 47, Nr. 5, Juli, S. 376–387.
  26. E. Michailidis, M. Cropley: Exploring predictors and consequences of embitterment in the workplace.. In: Ergonomics. Juli. doi:10.1080/00140139.2016.1255783.
  27. C. Shin, C. Han, M. Linden, J.H. Chae, Y.H. Ko, Y.K. Kim, S.H.. Kim, S.H.. Joe, I.K. In-Kwa Jung: Standardization of the Korean Version of the Posttraumatic Embitterment Disorder Self-Rating Scale.. In: Psychiatry Investigation. 9, Juli, S. 368–372.
  28. M. Linden, M. Rotter, K. Baumann, B. Lieberei: Posttraumatic Embitterment Disorder – Japanese Translation. In: Okayama-shi, Japan: Okayama University Press. Juli.
  29. Y. Dvir: Posttraumatic Embitterment Disorder: Definition, Evidence, Diagnosis, Treatment.. In: Psychiatric Services. 58, Nr. 11, Juli, S. 1507–1508. doi:10.1176/appi.ps.58.11.1507-a.
  30. Jörg Blech: Die Psychofalle – Wie die Seelenindustrie uns zu Patienten macht.. In: Fischer Verlag. Juli.