Potez-CAMS 141

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Potez-CAMS 141
Typ: Flugboot, Fernaufklärer
Entwurfsland: FrankreichFrankreich Frankreich
Hersteller: Chantiers Aéro-Maritimes de la Seine (CAMS)
Erstflug: 21. Januar 1938
Indienststellung: 1939
Stückzahl: 1 ausgeliefert

Die Potez-CAMS 141 war ein französisches Fernaufklärer-Flugboot, das in den 1930er Jahren im Werk des französischen Unternehmens CAMS entwickelt und hergestellt wurde. Konstrukteur war Maurice Hurel. Der erste Prototyp flog erstmals Ende Januar 1938 und das offizielle Training bei den französischen Marinefliegern begann im August des gleichen Jahres auf dem Wasserfluggelände Lanvéoc-Poulmic.

Es wurde nur ein Exemplar ausgeliefert und registriert als FW-071, bevor die deutsche Invasion in Frankreich begann und die Produktion am 18. Juni 1940 eingestellt werden musste. Die CAMS 141 war ab 1939 bei der französischen Marine Escadrille an Stützpunkten in Französisch-Nordafrika bis Ende 1943 im Einsatz und flog Patrouillen im Mittel- und Südatlantik.

Beim letzten Einsatz der CAMS 141, die mit dem Maschinennamen Antares beschriftet war, versenkte die FW-071 das deutsche U-Boot U 105 am 2. Juni 1943 im Mittelatlantik vor Dakar. Ende 1943 wurde die Antares ausgeschlachtet und der Rest verschrottet.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Besatzung:9 bis 12
  • Länge: 24,31 m
  • Spannweite: 41,01 m
  • Höhe: 7,85 m
  • Flügelfläche: 171,1 m²
  • Leergewicht: 15.031 kg
  • Gesamtgewicht: 23.148 kg
  • Maximales Startgewicht : 26.055 kg
  • Triebwerke: 4 davon 2 × Hispano-Suiza 12Y-26, flüssigkeitsgekühlter V-12 Kolbenmotor mit 640 kW (860 PS) und 2 × Hispano-Suiza 12Y -27, flüssigkeitsgekühlter V-12 Kolbenmotor mit 640 kW (860 PS)
  • Propeller: Dreiblatt-Verstellpropeller
  • Flächenbelastung: 135 kg/m²
  • Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h
  • Reisegeschwindigkeit: 260 km/h
  • Reichweite: 30 Stunden Flugzeit
  • Dienstgipfelhöhe : 5.600 m
Bewaffnung
  • Insgesamt 6 Stück 7,5 mm Maschinengewehre auf verschieden Positionen verteilt
  • Bombenlastträger: bis zu 1500 kg schwere Bomben oder Minenmunition

Literatur[Bearbeiten]

  • William Green: „Warplanes of the Second World War, Volume 5, Flying Boats“. London: Macdonald 1968 ISBN 0-356-01449-5, S. 42–43

Weblinks[Bearbeiten]