Pottendorfer Linie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pottendorfer Linie
(Wien Meidling–Ebreichsdorf–Wiener Neustadt Hbf)
Streckennummer (ÖBB): 106 01
Kursbuchstrecke (ÖBB): 511 (Wien Hbf - Wiener Neustadt Hbf)
512 (Wien Meidling - Deutschkreutz)
Streckenlänge: 51,010 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Netzkategorie: A
Stromsystem: 15 kV / 16,7 Hz ~
Maximale Neigung: 8,4 
Minimaler Radius: 300 m
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Zweigleisigkeit: Abzweigung Altmannsdorf – Wien Blumental
Wampersdorf – Wiener Neustadt Hbf
Strecke – geradeaus
Südbahn von Wien Hbf
Bahnhof, Station
-0,095 Wien Meidling Stammstrecke (Wien) S-Bahn Wien S-Bahn Wien U6 210 m ü. A.
BSicon BS2+l.svgBSicon BS2+r.svg
BSicon STR2u.svgBSicon STR3.svg
Oswaldschleife
BSicon STR+1.svgBSicon STR+4u.svg
BSicon ABZr+r.svgBSicon STR.svg
Donauländebahn von Wien Penzing
BSicon STR.svgBSicon ABZgl.svg
Anschlussbahn E-Werk
BSicon ABZg+l.svgBSicon xABZgr.svg
Beginn der alten Trasse
BSicon BST.svgBSicon exSTR.svg
1,412 Abzweigung Altmannsdorf 216 m ü. A.
BSicon ABZgr.svgBSicon exSTR.svg
Anschlussgleis Badner Bahn
BSicon BRÜCKE1.svgBSicon exBRÜCKE1.svg
B 17
BSicon BRÜCKE1.svgBSicon exSTR.svg
A 23
BSicon ABZg+l.svgBSicon exSTR.svg
Neue Westbahn von Salzburg
BSicon DST.svgBSicon exSTR.svg
4,184 Wien Inzersdorf 193 m ü. A.
BSicon ABZgl+l.svgBSicon xKRZo.svg
Donauländebahn zur Winterhafenbrücke
BSicon eABZg+l.svgBSicon exSTRr.svg
Ende alte Trasse
BSicon WBRÜCKE.svgBSicon .svg
Liesing (L 17,50 m)
BSicon HST.svgBSicon .svg
6,350 Wien Blumental S-Bahn Wien
BSicon eABZgr.svgBSicon .svg
ehem. Anschlussbahn Großmarkt Inzersdorf
BSicon DST.svgBSicon .svg
6,800 Inzersdorf Frachtenbahnhof
BSicon eABZgr.svgBSicon .svg
ehem. Anschlussbahn Metzgerwerke
BSicon BHF.svgBSicon .svg
9,429 Hennersdorf S-Bahn Wien 188 m ü. A.
BSicon eABZgl.svgBSicon .svg
9,471 Anschlussbahn Fa. Viessmann
BSicon KRZu.svgBSicon .svg
Aspangbahn
BSicon eKRZu.svgBSicon .svg
12,767 Aspangbahn
BSicon BHF.svgBSicon .svg
13,157 Achau S-Bahn Wien 177 m ü. A.
BSicon WBRÜCKE.svgBSicon .svg
13,829 Mödlingbach (L 32,00 m)
BSicon WBRÜCKE.svgBSicon .svg
14,470 Lobenbach (L 2x10,43 m)
BSicon WBRÜCKE.svgBSicon .svg
14,782 Aubach (L 12,40 m)
BSicon WBRÜCKE.svgBSicon .svg
18,651 Triesting (L 35,60 m)
BSicon BHF.svgBSicon .svg
19,030 Münchendorf S-Bahn Wien 186 m ü. A.
BSicon eABZgl.svgBSicon exSTR+r.svg
Beginn der Neutrassierung, Baubeginn 2019 [1]
BSicon WBRÜCKE.svgBSicon exWBRÜCKE.svg
25,274 Kalter Gang (L 7,20 m)
BSicon WBRÜCKE.svgBSicon exWBRÜCKE.svg
26,352 Piesting (L 2x7,27 m)
BSicon eABZg+r.svgBSicon exSTR.svg
26,960 Anschlussbahn Landwirtschaftliche Gen.
BSicon BHF.svgBSicon exBHF.svg
27,229 Ebreichsdorf S-Bahn Wien 203 m ü. A.
BSicon WBRÜCKE.svgBSicon exWBRÜCKE.svg
28,047 Fischa (L 7,96 m)
BSicon HST.svgBSicon exSTR.svg
28,295 Weigelsdorf S-Bahn Wien 203 m ü. A.
BSicon eABZg+l.svgBSicon exSTRr.svg
Ende geplante Linienverlegung
BSicon STR.svgBSicon STR.svg
Ostbahn von Wien Hbf
BSicon STR.svgBSicon BHF.svg
13,517 Gramatneusiedl S-Bahn Wien 182 m ü. A.
BSicon STR.svgBSicon ABZgl+xl.svg
Ostbahn nach Hegyeshalom
BSicon STR.svgBSicon BST.svg
11,312 Reisenberg-Marienthal 181 m ü. A.
BSicon STR.svgBSicon DST.svg
8,003 Mitterndorf-Moosbrunn 187 m ü. A.
BSicon STR.svgBSicon eHST.svg
2,536 Unterwaltersdorf (Awanst) 201 m ü. A.
BSicon STRl.svgBSicon ABZg+r.svg
BSicon .svgBSicon eBHF.svg
30,224
0,000
Wampersdorf (alter Bahnhof)
BSicon .svgBSicon BHF.svg
30,811
-0,587
Wampersdorf (neuer Bahnhof) S-Bahn Wien 209 m ü. A.
BSicon .svgBSicon SBRÜCKE.svg
32,274 L 4047
BSicon .svgBSicon SBRÜCKE.svg
32,710 A 3
BSicon .svgBSicon ABZgr.svg
33,380 Anschlussbahn (Awanst) Fa. Polsterer
BSicon .svgBSicon HST.svg
33,999 Pottendorf-Landegg vorm. Bahnhof S-Bahn Wien 220 m ü. A.
BSicon STR+l.svgBSicon ABZgr.svg
Güterzugumfahrung
BSicon STR.svgBSicon ABZg+l.svg
Raaberbahn von Sopron
BSicon BRÜCKE1.svgBSicon BRÜCKE1.svg
37,815 B 60
BSicon STR.svgBSicon BHF.svg
38,074 Ebenfurth S-Bahn Wien 230 m ü. A.
BSicon STRl.svgBSicon ABZg+r.svg
BSicon .svgBSicon KMW.svg
39,114
39,200
Fehlerprofil (-86 m)
BSicon .svgBSicon eABZgr.svg
Lokalbahn Ebenfurth–Wittmannsdorf
BSicon .svgBSicon HST.svg
41,689 Untereggendorf S-Bahn Wien 252 m ü. A.
BSicon .svgBSicon eABZg+l.svg
42,229 ehem. Anschlussbahn (Awanst) Fa. Seutter
BSicon .svgBSicon BHF.svg
43,816 Obereggendorf S-Bahn Wien 252 m ü. A.
BSicon .svgBSicon ABZg+l.svg
44,206 Anschlussbahn Fa. Hofer
BSicon .svgBSicon BRÜCKE1.svg
45,441 Ostumfahrung Wr. Neustadt
BSicon .svgBSicon KMW.svg
47,010
47,100
Fehlerprofil (-90 m)
BSicon .svgBSicon HST.svg
47,690 Wiener Neustadt Civitas Nova S-Bahn Wien 263 m ü. A.
BSicon .svgBSicon STR.svg
BSicon .svgBSicon DST.svg
48,450 Abzw. Obereggendorf 1
vorm. Wiener Neustadt Schleppbf
265 m ü. A.
BSicon .svgBSicon STR.svg
BSicon .svgBSicon BRÜCKE1.svg
48,476 B 17
BSicon .svgBSicon ABZg+r.svg
Südbahn von Wien Hbf
BSicon .svgBSicon BST.svg
49,797 Wiener Neustadt Hbf Gleisgruppe 300
BSicon .svgBSicon BHF.svg
50,915 Wiener Neustadt Hbf S-Bahn Wien S-Bahn Wien S-Bahn Wien 268 m ü. A.
BSicon .svgBSicon ABZgl.svg
Wiener Neustadt Ausfahrbf
BSicon .svgBSicon ABZgl.svg
Mattersburger Bahn nach Sopron
BSicon .svgBSicon ABZgl.svg
Aspangbahn nach Aspang
BSicon .svgBSicon ABZgr.svg
Schneebergbahn nach Puchberg am Schneeberg
BSicon .svgBSicon STR.svg
Südbahn nach Spielfeld-Straß
zweigleisige Strecke in Betrieb
zweigleisige Strecke in Bau

Koordinaten: 48° 10′ 27,8″ N, 16° 20′ 1,8″ O Die Pottendorfer Linie ist eine Bahnstrecke im Industrieviertel in Niederösterreich. Sie gehört zum Kernnetz der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für dieses Gebiet wurden mehrmals Bahnen bis in den Orient geplant, aber nie verwirklicht.

Für die von mehreren Fabriksbesitzern schon zu Beginn der 1860er Jahre geplante Verbindungslinie von Raaber (k.k. priv. oesterreichische Staatseisenbahn-Gesellschaft) und Gloggnitzer Bahn (k.k. priv. Südbahn-Gesellschaft) wurde bereits am 30. September 1864 eine Konzession ausgestellt, gemäß der die Bahn spätestens im Jahre 1868 hätte in Betrieb gehen sollen.[2] Trotz der Wohlhabenheit der Konzessionäre und deren Mitinteressenten konnte man sich in Finanzfragen nicht einigen, und nach dem missglückten Versuch, nachträglich Steuerbefreiung zu erlangen, wurde die Konzession zurückgegeben.[3]

Ab 1. September 1871 geltende Fahr-Ordnung der Eisenbahn Wien–Neustadt–Grammat-Neusiedl. (Ab 10. Oktober 1871 verkehrten drei Zugpaare)

Gemäß neu erwirkter Concessionsurkunde vom 23. August 1869, zum Bau und Betrieb einer Locomotiv-Eisenbahn von Wiener-Neustadt nach Grammat-Neusiedl[4] wurde die über Wampersdorf geführte (4,290 Postmeilen bzw. 32,5 km lange)[5] Bahn am 1. September 1871 (für Personen und Güter) eröffnet (Wiener-Neustadt–Gramat-Neusiedler Eisenbahn).[6][Anm. 1] An der Linie befanden sich bei Verkehrsübergabe folgende sieben Stationen: Neustadt, Ober-Eggendorf, Ebenfurth, Pottendorf-Landegg, Unter-Waltersdorf, Mitterndorf, Gramat-Neusiedl.[7]

Unter den vielen Eisenbahnprojekten jener Zeit war die am rechten Donauufer von Wien nach Preßburg zu führende Bahn jene, deren Verwirklichung die Reichshauptstadt auf kürzestem Weg mit dem noch jungen Transleithanien verbinden und daher aus wirtschaftlicher Sicht entsprechende Bedeutung haben würde. Bereits kurz nach Inbetriebnahme der Bahn Neustadt–Grammat-Neusiedl bestand der Plan, eine Eisenbahn Wien–Preßburg mit einer von Fischamend über Neusiedl, Schwadorf und Ebergassing führenden Linie mit der Anschlussstation Gramatneusiedl zu verbinden.[8][Anm. 2]

Mit 10. September 1872 erhielt der Wiener Bank-Verein eine Konzession zum Bau und Betrieb einer Locomotiv-Eisenbahn von Wien über Inzersdorf nach Pottendorf und an die ungarische Landesgränze gegen Oedenburg[9] und erreichte 1875 auch eine Vereinigung dieser Bahn mit der bestehenden zu einer handelsgerichtlich eingetragenen Bahngesellschaft, der Firma Wien-Pottendorf-Wiener-Neustädter Bahn.[10]

Die Eröffnung der Strecke zwischen Wampersdorf und Wien Blumental (früher Inzersdorf Metzgerwerke) fand am 7. Mai 1874 statt. Das Stück zwischen Blumental und Meidling folgte am 3. November 1875 und verlief auf einer Hochstrecke, die aber im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Seither wird hier die Donauländebahn befahren, die alte Trasse war aber bis zum zweigleisigen Ausbau noch bis 2005 sichtbar.

Die Wien-Pottendorf-Wiener Neustädter Eisenbahn überließ den Betrieb der Strecken der Südbahngesellschaft, nach deren Verstaatlichung 1924 wurden die Strecken von der BBÖ betrieben, die Verstaatlichung der Bahngesellschaft erfolgte aber erst später. Am 29. April 1974 wurde der elektrische Betrieb aufgenommen.

Heute zweigt die Strecke in Wien Meidling von der Südbahn ab. Seit 1983 wurde der Teil zwischen Wiener Neustadt und Wampersdorf zweigleisig ausgebaut. Die restliche Strecke soll ebenfalls komplett zweigleisig ausgebaut werden.

Mit Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 wurde der Bahnhof Wien Blumental aufgelassen. Nach Rück- und Umbau wurde der Bahnhof am 1. August 2011 als Haltestelle Wien-Blumental wiedereröffnet; die Haltestelle Wien-Inzersdorf wurde aufgelassen.[11]

Denkmalgeschützte Aufnahmsgebäude befinden sind in Ebreichsdorf – dieses ist noch in Betrieb – und in Unterwaltersdorf. Letzteres wurde infolge der am 15. Dezember 2002[12] wirksam gewordenen Einstellung des Personenverkehrs zwischen Gramatneusiedl und Wampersdorf aufgelassen und beherbergt nunmehr ein Heimatmuseum.

Der zweigleisige Ausbau der rund 50 Kilometer langen Pottendorfer Linie zwischen Wien Meidling und Wiener Neustadt stellt eine wichtige Maßnahme zur Kapazitätserweiterung auf der Südstrecke dar. Am 26. Juni 2016 haben Franz Bauer, Vorstandsdirektor ÖBB-Infrastruktur AG, und Niederösterreichs Verkehrslandesrat Karl Wilfing gemeinsam mit Jozef Vasak von der Europäischen Kommission den offiziellen Startschuss für den Ausbau der Strecke vorgenommen.[13]

Im Dezember 2016 wurde das Güterzentrum Wien Süd mit Anlagen für den Containerumschlag, die Kontraktlogistik und den konventionellen Wagenladungsverkehr in Betrieb genommen, das im Bereich des ehemaligen Bahnhofes Inzersdorf Frachtenbahnhof errichtet wurde.[14]

Zukunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fahrdienstleitungen von Wien-Inzersdorf und Wien-Blumental werden zusammengelegt und ziehen auf den neu errichteten Turm, der kurz vor Blumental entstehen wird.

Auch der Bahnhof Hennersdorf soll komplett erneuert werden. So soll in der kleinen Gemeinde ein neues Ortszentrum mit einer Hochstation und Einkaufsmöglichkeiten entstehen.[15]

Bis voraussichtlich 2022 soll der Streckenabschnitt zwischen Wien Meidling und Wampersdorf vollständig zweigleisig ausgebaut sein, um die stark befahrene Südbahn zwischen Wiener Neustadt und Wien zu entlasten und neue Kapazitäten für Personen- und Güterverkehr zu erhalten.[16] Zehn Kilometer davon werden als Neubau die Umfahrung Ebreichsdorf bilden. Dabei wird der Bahnhof Ebreichsdorf aus dem bisherigen Ortsgebiet heraus nach Osten verlegt (womit auch Unterwaltersdorf „näher“ rückt) und ein neuer Stadtteil soll entstehen.[17]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1. A bis L. Pottendorf. Technische Denkmäler. Pottendorfer Bahnlinie. Aufnahmegebäude Pottendorf-Landegg. Brücke über die Fischa. Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8, Seite 1720.
  • Peter Wegenstein (Text), Heinz Albrecht (Fotogr.): Bahnen im Wiener Becken. Dieser Band beinhaltet die Strecken Wien Südbahnhof (Ostseite) – Staatsgrenze bei Nickelsdorf, Meidling – Wampersdorf – Wiener Neustadt und Wampersdorf – Gramatneusiedl. Bahn im Bild, Band 31, ZDB-ID 52827-4. Pospischil, Wien 1983.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pottendorfer Linie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://youtube.com/watch?v=nUR3ewgHEbM
  2. Concession vom 30. September 1864, zum Baue und Betriebe einer Locomotiv-Eisenbahn von Wiener-Neustadt nach Grammet-Neusiedl. In: Reichsgesetzblatt für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder, Jahrgang 1864, RGBl 1864/90, S. 301–307. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/rgb.
  3. Ignaz Konta: Wiener-Neustadt-Grammat-Neusiedler Bahn. In: Hermann Strach (Red.): Geschichte der Eisenbahnen der österreichisch-ungarischen Monarchie. Band 1,2. Karl Prochaska, Wien 1898, S. 93.
  4. Concessionsurkunde vom 23. August 1869, zum Bau und Betrieb einer Locomotiv-Eisenbahn von Wiener-Neustadt nach Grammat-Neusiedl. In: Reichsgesetzblatt für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder, Jahrgang 1869, RGBl 1869/160, S. 565–570. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/rgb.
  5. Handel, Industrie und Verkehr. Stand der Arbeiten auf österreichischen Eisenbahnen. In: Wiener Zeitung, Nr. 279/1871, 19. November 1871, S. 672, Mitte links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz.
  6. K. k. priv(ilegirte) Südbahn-Gesellschaft. (…) Wiener-Neustadt–Gramat-Neusiedler Eisenbahn (…). In: Wiener Zeitung, Nr. 210/1871, 27. August 1871, S. 712, unten rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz.
  7. Geschäfts- und Verkehrszeitung. (…) Eröffnung der Eisenbahnstrecke Neustadt-Grammat-Neusiedl. In: Neues Fremden-Blatt, Morgenblatt, Beilage, Nr. 232/1871 (VII. Jahrgang), 22. August 1871, S. 10 (unpaginiert), Mitte links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfb.
  8. Eisenbahn Wien-Preßburg. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, Nr. 2664/1872, 24. Jänner 1872, S. 11, Mitte rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp.
  9. Concessionsurkunde vom 10. September 1872, für die Locomotiv-Eisenbahn von Wien nach Pottendorf und an die ungarische Landesgränze gegen Oedenburg. In: Reichsgesetzblatt für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder, Jahrgang 1872, RGBl 1872/138, S. 437–443. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/rgb.
  10. Gesetz vom 24. März 1875, betreffend die der Unternehmung der Wien-Pottendorf-Wiener-Neustädter Eisenbahn zu gewährenden Begünstigungen. In: Reichsgesetzblatt für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder, Jahrgang 1875, RGBl 1875/55, S. 133 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/rgb;
    Kundmachung des Handelsministeriums vom 3. Juli 1875, betreffend die Abänderung einiger Bestimmungen der Concessionsurkunden vom 23. August 1869 (R. G. Bl. Nr. 160) und vom 10. September 1872 (R. G. Bl. Nr. 138) für die Locomotiv-Eisenbahnen von Wiener-Neustadt nach Grammat-Neusiedel, dann von Wien nach Pottendorf an die ungarische Landesgränze gegen Oedenburg. In: Reichsgesetzblatt für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder, Jahrgang 1875, RGBl 1875/101, S. 262. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/rgb.
  11. Neue S-Bahn Station „Wien Blumental“ eröffnet. In: derstandard.at, 1. August 2011, abgerufen am 5. Dezember 2012.
  12. Kursbuch „Fahrpläne Österreich“ der ÖBB.
  13. Zweigleisiger Ausbau der Pottendorfer Linie von Wien nach Wiener Neustadt. WN24.at, abgerufen am 3. Juli 2016 (deutsch).
  14. Neues Güterzentrum Wien-Süd soll ÖBB stärken auf ORF vom 5. Dezember 2016 abgerufen am 5. Dezember 2016
  15. Mitschrift der Aussagen 4.3. Zur Entwicklung der Entscheidungen. In: hennersdorf.at, abgerufen am 5. Dezember 2012.
  16. Zweigleisiger Ausbau der Pottendorfer Linie - Niederösterreich. ÖBB Infra, Juni 2014, abgerufen am 8. Juli 2014.
  17. noe.orf.at: Ebreichsdorf soll „Smart City“ werden, 18. Juni 2017 (abgerufen am 20. Juni 2017)

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das offizielle Eröffnungsdatum, 1. September 1871, wurde von der k.k. priv. Südbahngesellschaft ausgegeben und daher von den Medien entsprechend wiederholt. Entgegen den Konzessionsbestimmungen dürfte sich die Fertigstellung der Strecke jedoch verzögert haben, was am 12. August 1871 eine Fristverlängerung (bis Ende Oktober des Jahres) durch das zuständige Ministerium nach sich zog. Der 30. September 1871 kann als Tag der tatsächlichen Inbetriebnahme der Linie den Gegebenheiten entsprochen haben. – Siehe: Eisenbahn-Nachrichten. (…) Die außerordentlichen Schwierigkeiten, welchen die Concessionäre der Wiener-Neustadt–Grammat-Neusiedler Bahn (…). In: Die Presse, Nr. 241/1871 (XXIV. Jahrgang), 31. August 1871, S. 8, Mitte unten (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/apr sowie Wiener Handelsbank. (…) Die Wiener-Neustadt–Gramat-Neusiedler Lokalbahn (…). In: Neues Fremden-Blatt, Morgenausgabe, Nr. 81/1872 (VIII. Jahrgang), 22. März 1872, S. 6, unten rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfb.
  2. Diesen Überlegungen entgegenkommend, wurde zehn Jahre später, im Mai 1882, Oscar von Lazarini (1844–1907) die Konzession zum Bau und Betrieb einer (28,73 km langen) Locomotiveisenbahn von Schwechat nach Mannersdorf erteilt. In dieser Urkunde wurde der Konzessionär verpflichtet, über Verlangen der Staatsverwaltung von der über Groß-Schwechat, Fischamend und Schwadorf führenden Trasse eine Abzweigung von Schwadorf nach Gramatneusiedl vorzusehen, deren Zweck der Anschluss an die Brucker-Linie war – eine Verbindung mit der Bahn Neustadt–Grammat-Neusiedl bleib in der Konzessionsurkunde unerwähnt. (Auch wurde eine Ebergassing berührende Verbindung Schwadorf–Gramatneusiedl nie gebaut wurde, sondern mit 1. September 1884 ein in die Ostbahn-Station Götzendorf führendes Verbindungsgleis in Betrieb genommen.) – Siehe: Concessionsurkunde vom 19. Mai 1882, für die Locomotiveisenbahn von Schwechat nach Mannersdorf. In: Reichsgesetzblatt für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder, Jahrgang 1882, RGBl 1882/74, S. 243–248 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/rgb sowie Eisenbahn-Nachrichten. Die Lokalbahn Schwechat-Mannersdorf (…). In: Neuigkeits-Welt-Blatt, Nr. 223/1884, 26. September 1884, S. 11 (unpaginiert) Mitte. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nwb.
    Mit der am 1. September 1884 geänderten Fahrordnung wurde auf Basis der neuerbauten Gleiskurve die Strecke Fischamend–Mannersdorf unterteilt in Fischamend–Gramat-Neusiedl sowie Gramat-Neusiedl–Mannersdorf. – Siehe: Handel, Industrie, Verkehr und Landwirthschaft. (…) Staatseisenbahn-Gesellschaft. In: Wiener Zeitung, Nr. 199/1884, 28. August 1884, S. 5, unten rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz.
    Ebenfalls geplant war 1884 bei Kledering ein Verbindungsgleis von der Ostbahn zu der (Klein Schwechat berührenden) Donauländebahn, um (über Fischamend bis Götzendorf) eine Entlastungsstrecke für die eingleisige Ostbahn zu schaffen bzw. sich deren zweigleisigen Ausbau zu ersparen. – Siehe: Eisenbahn-Nachrichten. Die Lokalbahn Schwechat-Mannersdorf. In: Neuigkeits-Welt-Blatt, Nr. 223/1884, 26. September 1884, S. 11 (unpaginiert) Mitte. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nwb.