Powerwolf

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Powerwolf
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Powerwolf beim Elbriot (2016)
Powerwolf beim Elbriot (2016)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Power Metal, Heavy Metal
Gründung 2004
Website www.powerwolf.net
Aktuelle Besetzung
Gesang
„Attila Dorn“
Bass, Rhythmusgitarre
„Charles Greywolf“
Orgel
„Falk Maria Schlegel“
Schlagzeug
Roel van Helden
Lead- und Rhythmusgitarre
„Matthew Greywolf“
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
„Stéfane Funèbre“ (bis 2010)
Schlagzeug
Tom Diener (bis 2011)

Powerwolf ist eine deutsche Hardrock-/Power-Metal-Band aus Saarbrücken. Die 2004 gegründete Band mit ihren fünf Mitgliedern wird vom Label Napalm Records vertreten.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Matthew Greywolf“ auf dem Rockharz Open Air 2016
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Bible of the Beast
  DE 76 08.05.2009 (1 Wo.)
Blood of the Saints
  DE 23 12.08.2011 (3 Wo.)
  CH 75 14.08.2011 (1 Wo.)
Preachers of the Night
  DE 1 02.08.2013 (6 Wo.)
  AT 24 02.08.2013 (2 Wo.)
  CH 23 04.08.2013 (3 Wo.)
The History of Heresy Part I 2004 - 2008
  DE 88 06.06.2014 (1 Wo.)
Blessed & Possessed
  DE 3 24.07.2015 (9 Wo.)
  AT 17 31.07.2015 (1 Wo.)
  CH 10 26.07.2015 (4 Wo.)
The Metal Mass - Live
  DE 4 05.08.2016 (4 Wo.)
  CH 30 07.08.2016 (1 Wo.)
The Sacrament of Sin
  DE 1 27.07.2018 (… Wo.)
  AT 9 03.08.2018 (5 Wo.)
  CH 4 29.07.2018 (9 Wo.)

Als die Band im Jahr 2004 gegründet wurde, beschlossen die Mitglieder unter Pseudonymen aufzutreten und sich ein Image rund um diese Pseudonyme aufzubauen und aufrechtzuerhalten.[2] So wurde die Band nach offiziellen Angaben von den Brüdern „Matthew Greywolf“ und „Charles Greywolf“ gegründet, die bei einem Urlaub in Rumänien in einer Bar von „Attila Dorn“ gefragt wurden, ob sie einen Sänger bräuchten. Powerwolf stellte den ersten Kontakt von „Attila“ zum Metal dar, der bis dahin nur im klassischen Gesang Erfahrung hatte.[3][4]

Etwas später wurde die Besetzung dann durch „Stéfane Funèbre“ am Schlagzeug und den Organisten „Falk Maria Schlegel“ komplettiert, seit 2011 sitzt der Niederländer Roel van Helden am Schlagzeug.

Das 2005 veröffentlichte Debütalbum Return in Bloodred wurde von Fredrik Nordström betreut, der bereits In Flames und Hammerfall produziert hat. Damit einher ging ein Plattenvertrag mit dem Label Metal Blade. Auf die Veröffentlichung folgten eine Europatournee mit Gamma Ray und Nocturnal Rites sowie diverse Festivalauftritte, u. a. auf dem Summer Breeze. Im Folgejahr trat die Band weiter auf Festivals, u. a. auf dem Bang Your Head auf.

2007 erschien das zweite Album Lupus Dei. Die Band unternahm eine Europatournee mit Candlemass, eine weitere Tour mit Grave Digger und trat auf Festivals auf, u. a. zum zweiten Mal auf dem Summer Breeze. 2008 war die Band mit Brainstorm und Pagan’s Mind auf Europatournee und spielte auf dem Wacken Open Air. Das dritte Album Bible of the Beast erschien Ende April 2009. Nach zweijähriger Studiopause erschien das Album Blood of the Saints im Juli 2011. Parallel zur Singleauskopplung von We Drink Your Blood erschien das gleichnamige Musikvideo.

Später wurde ein Vertrag beim Label Napalm Records unterschrieben. Anfang 2013 wurde im deutschen Kohlekeller Studio das Nachfolgealbum zu „Blood of the Saints“ aufgenommen, welches am 19. Juli mit dem Titel „Preachers of the Night“ veröffentlicht wurde. Das Album wurde der bis dato größte Erfolg für die Band und hielt sich in den deutschen Musikcharts für eine Woche auf dem 1. Platz. Zu dem neuen Album folgte eine Deutschland-Tournee mit den drei Support-Bands Ashes of Ares, Wisdom, Battle Beast und Majesty. Zudem folgten Auftritte auf dem Summer Breeze, Wacken Open Air und anderen Festivals.

2014 wurden zwei Box-Sets veröffentlicht; eines unter dem Namen „The History of Heresy I – 2004–2008“, welches die Alben „Return of the Bloodred“ und „Lupus Dei“ enthält und eines mit dem Namen „The History of Heresy II – 2009–2012“, welches die Alben „Bible of the Beast“ und „Blood of the Saints“ enthält. Am 15. April 2014 wurde bekanntgeben, dass ab November eine Pause folgt, um Aufnahmen für das nächste Album zu ermöglichen, welches am 17. Juli 2015 unter dem Titel "Blessed & Possessed" erschien und es auf Platz 3 der Deutschen Albumcharts schaffte. Auf einem in einer limitierten 2-CD-Box beigelegtem Album namens Metallum Nostrum sind Coverversionen von unter anderem Ozzy Osbourne und Gary Moore enthalten. Am 8. Mai erschien die erste Single des Albums unter dem Titel „Army of the Night“.

Am 29. Juli 2016 erschien das Live-Album „The Metal Mass Live“. Es enthält Aufnahmen der Konzerte auf dem Summer Breeze und dem Masters of Rock Festival 2015, eine ausverkaufte Show in der Turbinenhalle Oberhausen, die im Rahmen der „Wolfsnächte“ Tour 2015 stattfand, sowie die Dokumentation „Kreuzweg – Of Wolves and Men“. Die Auftritte und die Dokumentation wurden in ausgewählten Kinos in Deutschland aufgeführt.

Am 26. Mai 2018 erschien die erste Vorabsingle Demons Are A Girl's Best Friend des Albums The Sacrament of Sin. Die Songs Fire & Forgive und Incense & Iron folgten. Das vollständige Album erschien am 20. Juli 2018 und stieg auf Platz 1 der deutschen Charts ein. Neben der herkömmlichen Variante ist in der Special Version eine Bonus-CD mit dem Titel Communio Lupatum vorhanden. Sie enthält Cover-Versionen anderer Bands, welche Songs von Powerwolf nachspielen. Zu hören sind unter anderem Epica, Amaranthe oder Saltatio Mortis. Im Herbst des Jahres 2018 folgt die Wolfsnächte Tour, bestehend aus zwölf Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.[5]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dominierende Sprache der Texte ist Englisch, es sind aber auch lateinische (Werewolves of Armenia, Lupus Dei), selten auch deutsche Textstellen (Moscow After Dark, We Take the Church by Storm, Werewolves of Armenia, Kreuzfeuer, Amen & Attack, Stossgebet) vorhanden. Die Texte der Band sind geprägt von Behandlung des Christentums und alten Sagen Rumäniens. Powerwolf sehen sich jedoch nicht als religiöse Band an, sondern bezeichnen sich vielmehr als spirituell. Neben den klassischen Metalinstrumenten finden Orgelklänge Verwendung. Für die Studioalben wurde ein Kirchenchor aufgenommen.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Attila Dorn“ beim Rockharz 2018
„Roel van Helden“ beim Rockharz 2018
„Matthew“ und „Charles Greywolf“ beim Rockharz 2018

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Return in Bloodred (Metal Blade Records)
  • 2007: Lupus Dei (Metal Blade Records)
  • 2009: Bible of the Beast (Metal Blade Records)
  • 2011: Blood of the Saints (Metal Blade Records)
  • 2013: Preachers of the Night (Napalm Records)
  • 2015: Blessed & Possessed (Napalm Records)
  • 2018: The Sacrament of Sin (Napalm Records)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Head öf the Pack / Blood of the Saints (Split-Single mit Skull Fist)
  • 2013: Amen & Attack (Napalm Records)
  • 2015: Army of the Night (nur digital)
  • 2015: Armata Strigoi (nur digital)
  • 2018: Demons Are a Girl's Best Friend
  • 2018: Fire & Forgive
  • 2018: Incense & Iron

Wolfsnächte-EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstige Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Trinity in Black (Boxset mit den ersten drei Alben auf Vinyl, Metal Blade Records)
  • 2012: Alive in the Night (Livealbum, Beilage zum Metal Hammer April 2012)
  • 2013: The Rockhard Sacrament (Beilage zum Rock Hard Juni 2013)
  • 2014: The History of Heresy Part I 2004–2008 (Boxset mit den Alben Return in Bloodred, Lupus Dei und einer DVD)
  • 2014: The History of Heresy Part II 2009–2012 (Boxset mit den Alben Bible of the Beast und Blood of the Saints)
  • 2016: The Metal Mass – Live (Livealbum)

Musikvideos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: We Drink Your Blood
  • 2013: Amen & Attack
  • 2015: Army of the Night
  • 2018: Demons Are a Girl's Best Friend
  • 2018: Fire & Forgive
  • 2018: Killers With The Cross

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011 – Aufsteiger des Jahres (Metal Hammer)
  • 2011 – Powermetal-Album des Jahres für „Blood of the Saints“ (Metal Hammer)
  • 2015 – Beste deutsche Band (Metal Hammer)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Powerwolf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: Deutschland - Österreich - Schweiz
  2. Saarbrücker Zeitung: International erfolgreiche saarländische Metal-Band Powerwolf setzte neues Album in Saarbrücken in Szene (abgerufen am 26. November 2014)
  3. vampster.com: Powerwolf: King Diamond? Wer ist das?, abgerufen am 2. August 2015
  4. Super User: POWERWOLF Announce „Wolfsnächte“ Tour 2018! Abgerufen am 15. März 2018 (britisches Englisch).
  5. POWERWOLF: weiterer Song von "The Sacrament Of Sin" • News • vampster.com. Abgerufen am 29. Juli 2018 (deutsch).