Präfektur Ibaraki

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Ibaraki-ken
茨城県
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Über dieses Bild
Basisdaten
Verwaltungssitz: Mito
Region: Kantō
Hauptinsel: Honshū
Fläche: 6.095,72 km²
Wasseranteil: 4,8 %
Einwohner: 2.885.625
(1. April 2018)
Bevölkerungsdichte: 473 Einw. pro km²
Landkreise: 7
Gemeinden: 44
ISO 3166-2: JP-08
Gouverneur: Kazuhiko Ōigawa
Website: www.pref.ibaraki.jp
Symbole
Präfekturflagge:
Flagge der Präfektur Ibaraki
Präfekturbaum: Ume
Präfekturblume: Rose
Präfekturvogel: Feldlerche
Präfekturfisch: Paralichthys olivaceus
Präfekturlied: Ibaraki-kenmin no uta
(„Lied der Bürger von Ibaraki“)
Gymnastik: Ibaraki-kenmin taisō

Die Präfektur Ibaraki (jap. 茨城県, Ibaraki-ken) ist eine der Präfekturen Japans und liegt in der Region Kantō auf der Insel Honshū in Japan. Sitz der Präfekturverwaltung ist Mito.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Präfektur grenzt im Süden an die Präfekturen Chiba und Saitama, im Westen an die Präfektur Tochigi und im Norden an die Präfektur Fukushima. Ibaraki ist ein industrialisierter Küstenstreifen mit ausgedehnten Hafenanlagen und der angeblich größten Ölraffinerie der Welt, mit Japans Kernenergie-Forschungsinstitut und Kernkraftwerken im Dorf Tokai.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ibaraki war im traditionellen Japan für seine Bergwerke und seine kriegerischen Bewohner bekannt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fraktionen im Präfekturparlament
(Stand: 2017)[1]
      
Insgesamt 61 Sitze
  • Ibaraki Jimintō („LDP Ibaraki“): 41
  • Minshintō („Demokratische Fortschrittspartei“): 5
  • Jimin Kensei Club („LDP Präfekturbürgerklub“; ex-LDP): 5
  • Kōmeitō: 4
  • KPJ: 3
  • Fraktionslos: 3

Gouverneur von Ibaraki ist seit 2017 Kazuhiko Ōigawa, ein ehemaliger METI-Beamter und IT-Manager. Er setzte sich bei der Gouverneurswahl im August 2017 mit Unterstützung von Liberaldemokratischer Partei (LDP) und Kōmeitō gegen Masaru Hashimoto durch, der seit 1993 Gouverneur gewesen war und eine siebte Amtszeit anstrebte. Wichtige Wahlkampfthemen waren die lange Amtszeit Hashimotos und die Wiederinbetriebnahme des Kernkraftwerks im Dorf Tōkai.[2][3][4]

Das Präfekturparlament Ibaraki ist neben Tokio, Okinawa und drei Präfekturen in Tōhoku derzeit eines von sechs in Japan, die nicht bei einheitlichen Regionalwahlen gewählt werden. Aus den letzten Wahlen 2014, die mit den nationalen Abgeordnetenhauswahlen zusammenfielen, ging die LDP mit einer klaren absoluten Mehrheit hervor. Das Mandat der Abgeordneten endet am 7. Januar 2019, die nächste Wahl findet aber voraussichtlich wie die vorherigen Wahlen im Dezember 2018 statt, so dass kein Wahlkampf über Neujahr fällt.

Im nationalen Parlament ist Ibaraki mit sieben direkt gewählten Abgeordneten im Shūgiin und mit vier im Sangiin vertreten. Die sieben Wahlkreise Ibarakis im Shūgiin gewannen bei der Wahl 2017 sechs Liberaldemokraten und der parteilose, ehemalige LDP-Abgeordnete Kishirō Nakamura, der sich im Januar 2018 der Minshintō-geführten Fraktion Mushozoku no Kai angeschlossen hat. Im Sangiin vertreten nach den Wahlen 2013 und 2016 zwei Minshintō-Mitglieder und zwei Liberaldemokraten die Präfektur.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Kreisfreie) Städte (, shi)
Landkreise (, gun)

Liste der Landkreise der Präfektur Ibaraki, sowie deren Städte (, chō) und Dörfer (, mura).

Größte Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Einwohner
1. Oktober 2000
Einwohner
1. Oktober 2005
Mito 261.562 262.532
Tsukuba 191.814 200.546
Hitachi 206.589 199.203
Hitachinaka 151.673 153.624
Koga 146.452 145.268
Tsuchiura 134.702 135.057
Chikusei 116.120 112.589
Toride 115.993 111.329
Kamisu 87.626 91.875
Ishioka 83.119 81.889
Ryugasaki 76.923 78.954
Ushiku 73.258 77.220

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Präfektur Ibaraki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Präfekturparlament Ibaraki: Abgeordnete nach Wahlkreis, Fraktion und Ausschuss
  2. 現新3氏の争いに=多選、原発再稼働争点-茨城知事選. In: Jiji Tsūshin. 10. August 2017, abgerufen am 17. Januar 2018 (japanisch).
  3. 茨城知事選 かいらい批判かわす 自公系の大井川氏勝利. In: Mainichi Shimbun. 28. August 2017, abgerufen am 17. Januar 2018 (japanisch).
  4. Ibaraki Gov. Hashimoto denied seventh term after losing to ruling coalition-backed rookie. In: The Japan Times. 28. August 2017, abgerufen am 17. Januar 2018 (englisch).

Koordinaten: 36° 14′ N, 140° 17′ O