Präfektur Ibaraki

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Ibaraki-ken
茨城県
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Über dieses Bild
Basisdaten
Verwaltungssitz: Mito
Region: Kantō
Hauptinsel: Honshū
Fläche: 6.095,72 km²
Wasseranteil: 4,8 %
Einwohner: 2.896.675
(1. Oktober 2017)
Bevölkerungsdichte: 475 Einw. pro km²
Landkreise: 7
Gemeinden: 44
ISO 3166-2: JP-08
Gouverneur: Kazuhiko Ōigawa
Website: www.pref.ibaraki.jp
Symbole
Präfekturflagge:
Flagge der Präfektur Ibaraki
Präfekturbaum: Ume
Präfekturblume: Rose
Präfekturvogel: Feldlerche
Präfekturfisch: Paralichthys olivaceus
Präfekturlied: Ibaraki-kenmin no uta
(„Lied der Bürger von Ibaraki“)
Gymnastik: Ibaraki-kenmin taisō

Die Präfektur Ibaraki (jap. 茨城県, Ibaraki-ken) ist eine der Präfekturen Japans und liegt in der Region Kantō auf der Insel Honshū in Japan. Sitz der Präfekturverwaltung ist Mito.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Präfektur grenzt im Süden an die Präfekturen Chiba und Saitama, im Westen an die Präfektur Tochigi und im Norden an die Präfektur Fukushima. Ibaraki ist ein industrialisierter Küstenstreifen mit ausgedehnten Hafenanlagen und der angeblich größten Ölraffinerie der Welt, mit Japans Kernenergie-Forschungsinstitut und Kernkraftwerken im Dorf Tokai.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ibaraki war im traditionellen Japan für seine Bergwerke und seine kriegerischen Bewohner bekannt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fraktionen im Präfekturparlament
(Stand: 2015)[1]
      
Insgesamt 63 Sitze
  • LDP: 45
  • DPJ: 5
  • Jimin Kensei Club (ex-LDP): 5
  • Kōmeitō: 4
  • KPJ: 3
  • Fraktionslos: 1

Gouverneur von Ibaraki ist seit 1993 der Unabhängige Masaru Hashimoto, derzeit der am längsten amtierende Gouverneur landesweit. Er wurde ursprünglich mit Unterstützung der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und weiterer Parteien gewählt, 2001 und 2005 als Allparteienkandidat mit nur einem KPJ-Gegenkandidaten im Amt bestätigt, 2009 aber ohne die formale Unterstützung von Parteien gegen einen LDP-Kandidaten wiedergewählt und bei der Gouverneurswahl im September 2013 wieder gegen nur einen, KPJ-gestützten Kandidaten zum sechsten Mal gewählt.

Das Präfekturparlament Ibaraki ist neben Tokio, Okinawa und drei Präfekturen in Tōhoku derzeit eines von sechs in Japan, die nicht bei einheitlichen Regionalwahlen gewählt werden. Aus den letzten Wahlen 2014, die mit den nationalen Abgeordnetenhauswahlen zusammenfielen, ging die LDP mit einer klaren absoluten Mehrheit hervor.

Im nationalen Parlament ist Ibaraki mit sieben direkt gewählten Abgeordneten im Shūgiin und mit vier im Sangiin vertreten. Von den sieben Wahlkreise Ibarakis im Shūgiin gewannen bei der Wahl 2014, als zwei Wahlkreise in Ibaraki neu zugeschnitten wurden, unverändert fünf Liberaldemokraten, ein Demokrat und der parteilose, ehemalige LDP-Abgeordnete Kishirō Nakamura. Im Sangiin vertreten nach den Wahlen 2010 und 2013 zwei Demokraten und zwei Liberaldemokraten die Präfektur.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Kreisfreie) Städte (, shi)
Landkreise (, gun)

Liste der Landkreise der Präfektur Ibaraki, sowie deren Städte (, machi) und Dörfer (, mura).

Größte Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Einwohner
1. Oktober 2000
Einwohner
1. Oktober 2005
Mito 261.562 262.532
Tsukuba 191.814 200.546
Hitachi 206.589 199.203
Hitachinaka 151.673 153.624
Koga 146.452 145.268
Tsuchiura 134.702 135.057
Chikusei 116.120 112.589
Toride 115.993 111.329
Kamisu 87.626 91.875
Ishioka 83.119 81.889
Ryugasaki 76.923 78.954
Ushiku 73.258 77.220

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Präfektur Ibaraki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Präfekturparlament Ibaraki: Abgeordnete nach Wahlkreis, Fraktion und Ausschuss

Koordinaten: 36° N, 140° O