Prüfmittel

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Prüfmittel sind in der Messtechnik technische Mittel zur Prüfung von Produkten.[1] Sie werden in einem Produktionsprozess zur Sicherstellung der Produktqualität eingesetzt und lassen sich in drei Gruppen unterteilen: Messgeräte, Lehren und Hilfsmittel.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Prüfmittelüberwachung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 müssen qualitätsrelevante Prüfmittel einer regelmäßigen Überwachung unterliegen. Diese definiert die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) als Gesamtheit der Tätigkeiten der Kalibrierung, Justierung, Eichung sowie Instandhaltung von Prüfmitteln und Prüfhilfsmitteln.[2] Durchgeführt wird diese Überwachung am Beispiel einer Grenzrachenlehre bspw. durch Vergleich mit einem Endmaß oder durch Ermitteln eines Messwertes mit einem Messgerät höherer Genauigkeit. So ermittelte Abweichungen werden mithilfe von Kalibrierscheinen dokumentiert. Ein Aufkleber auf dem Prüfmittel gibt Auskunft über die Fälligkeit der nächsten Überwachung. Entscheidungskriterien für die Kalibriertoleranz und das Prüfintervall sind u. a. der Einsatzort und die Einsatzhäufigkeit des Prüfmittels jeweils unter Betrachtung des Risikos, das von einer fehlerhaften Prüfung mit diesem Prüfmitten ausgehen kann.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Norm DIN 1319-2, Oktober 2005: Grundlagen der Messtechnik – Teil 2: Begriffe für Messmittel.
  2. DGQ-Schrift 11-04, S. 136, Nr. 2.5.9