Praseodym(III)-sulfid

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Wikipedia:Redaktion Chemie/ausgeblendete Strukturformel
Allgemeines
Name Praseodym(III)-sulfid
Andere Namen

Dipraseodymiumtrisulfid

Summenformel Pr2S3
Kurzbeschreibung

grüner Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 12038-13-0
EG-Nummer 234-874-1
ECHA-InfoCard 100.031.691
PubChem 166019
Wikidata Q4845428
Eigenschaften
Molare Masse 378,01 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

5,1 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

1765 °C[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Praseodym(III)-sulfid ist eine anorganische chemische Verbindung aus der Gruppe der Sulfide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Praseodym(III)-sulfid kann durch Reaktion von Praseodym(III)-oxid mit Schwefelwasserstoff gewonnen werden.[4]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Praseodym(III)-sulfid ist ein (als γ-Modifikation) grüner Feststoff.[1] Die Verbindung kommt in drei Modifikationen vor. Die α-Form hat eine orthorhombische Kristallstruktur mit der Raumgruppe Pnma (Raumgruppen-Nr. 62)Vorlage:Raumgruppe/62, die β-Form eine tetragonale Kristallstruktur mit der Raumgruppe I41/acd (Nr. 142)Vorlage:Raumgruppe/142 und die γ-Form eine kubische Kristallstruktur mit der Raumgruppe I43d (Nr. 220)Vorlage:Raumgruppe/220.[5] Bei 1650 °C im Vakuum zersetzt sich die Verbindung, wobei sich das Monosulfid bildet.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Edwin B. Faulkner, Russell J. Schwartz: High Performance Pigments. John Wiley & Sons, 2009, ISBN 3-527-62692-1, S. 28 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. a b William M. Haynes: CRC Handbook of Chemistry and Physics, 93rd Edition. CRC Press, 2012, ISBN 1-4398-8049-2, S. 4–84 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  4. Georg Brauer: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearb. Auflage. Band I. Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 1098.
  5. J.B. Goodenough, A. Hamnett, G. Huber, F. Hullinger, M. Leiß, S.K. Ramasesha, H. Werheit: Physics of Non-Tetrahedrally Bonded Binary Compounds III / Physik Der Nicht ... Springer, 1984, ISBN 3-540-12744-5, S. 332 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. G. Meyer, Lester R. Morss: Synthesis of Lanthanide and Actinide Compounds. Springer, 1991, ISBN 0-7923-1018-7, S. 335 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).