Prayer

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Prayer
Studioalbum von Robin Schulz
Veröffentlichung 16. September 2014
Label Tonspiel, Warner Music Group
Format CD, Digital, Vinyl
Genre Elektronische Tanzmusik
Anzahl der Titel 20 (+ Bonus-Tracks)
Laufzeit 66:56 (+ Bonus-Tracks)

Besetzung

Robin Schulz (DJ)

Produktion Robin Schulz
Chronologie
Prayer Sugar
(2015)

Prayer (dt.: ‚Gebet‘) ist das Debütalbum des deutschen DJs Robin Schulz.

Entstehung und Artwork[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Prayer handelt es sich größtenteils um ein Remixalbum mit einigen neuen Stücken von Robin Schulz, Dadurch wurden die meisten Stücke von externen Komponisten und Textern bzw. den Originalinterpreten geschrieben; wobei Schulz drei Mal als Autor auftaucht und damit an den meisten Stücken in dieser Funktion mitwirkte. Abgemischt und größtenteils produziert wurden die Lieder von Schulz. Das Album wurde unter den Musiklabels Tonspiel und Warner Music Group veröffentlicht. Auf dem Cover des Albums ist – neben Künstlernamen und Liedtitel – ein schwarz-weiß Porträt von Schulz, vor einem roten Hintergrund, zu sehen.

Veröffentlichung und Promotion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung von Prayer erfolgte als digitale Veröffentlichung am 16. September 2014.[1] Die Veröffentlichung eines physischen Tonträgers folgte europaweit am 19. September 2014. Das Album besteht aus 20 neuen Remix- und Studioaufnahmen. Neben der regulären Albumveröffentlichung folgte zeitgleich auch die Veröffentlichung einer „Extended Version“. Diese beinhaltet eine zusätzliche Studioaufnahme, sowie vier Liveaufnahmen und ein Livevideomitschnitt vom iTunes Festival in London 2014.[2] Als Vorbestellerbonus war im iTunes Store das Stück Prayer erhältlich.

Um das Album zu bewerben folgte, neben dem Auftritt beim iTunes Festival 2014, ein Liveauftritt in der ultimativen Chartshow. In der Ausgabe der „Jahrescharts 2014“ trat er zusammen mit Jasmine Thompson und ihrem gemeinsamen Hit Sun Goes Down auf.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liedtexte des Albums sind in deutscher und englischer Sprache verfasst. Musikalisch bewegen sich die Lieder in einem breiten Spektrum von Akustik, Dance-Pop, Folk-Pop, R&B usw., jeweils kombiniert mit elektronischen Einflüssen. Eingespielt und gesungen wurden die Remixversionen von den Originalinterpreten.

Titelliste
# Titel Autor(en) Interpret(en) Länge
1 Prayer in C (Robin Schulz Radio Edit) Benjamin Cotto, Nili Hadida Lilly Wood & the Prick feat. Robin Schulz 3:12
2 Willst du (Radio Mix) Lukas Strobel Robin Schulz & Alligatoah 3:12
3 Sun Goes Down (Radio Mix) Tom Havelock, Robin Schulz Robin Schulz feat. Jasmine Thompson 3:00
4 No Rest for the Wicked (Robin Schulz Edit) Lykke Li, Björn Yttling Lykke Li 3:21
5 Rather Be (Robin Schulz Edit) Grace Chatto, Nicole Marshall, James Napier, Jack Patterson Clean Bandit feat. Jess Glynne 3:12
6 We Don’t Have to Take Our Clothes Off (Radio Mix) Preston Glass, Narada Michael Walden Lexer & Nico Pusch 3:21
7 House on Fire (Radio Mix) Robin Schulz & Me and My Monkey 3:20
8 Taking Me Home (Radio Mix) HeyHey 3:02
9 Never Know Me (Radio Mix) Daniel Bruns, Robin Schulz Robin Schulz & Dansir 3:18
10 Snowflakes (Radio Edit) Pingpong & Robin Schulz 3:25
11 Waves (Robin Schulz Radio Edit) Dennis Princewell Stehr Mr. Probz 3:25
12 Warm Minds (Radio Mix) Robin Schulz 3:24
13 Wrong (Radio Mix) Robin Schulz 3:26
14 Summer Nights (Radio Mix) Scheinizzl & Chroph feat. David Lageder 3:47
15 Spree Ahoi (Radio Edit) Thomas Lizzara feat. Steven Coulter 4:00
16 Hier mit dir (Robin Schulz Radio Mix) Marius Förster, Tom Ulrichs Tom Thaler & Basil & Robin Schulz 3:17
17 Changes (Robin Schulz Remix – Radio Edit) Sam Littlemore, Nick Littlemore, Peter Mayes Faul & Wad Ad vs. Pnau 3:24
18 A Sky Full of Stars (Robin Schulz Edit) Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin Coldplay 3:15
19 Whatever (Radio Mix) Stil & Bense 3:19
20 In the Morning Light (Radio Mix) Alex Schulz 3:16
iTunes Bonus-Track (Vorbestellerbonus)
21 Prayer (Continuous DJ Mix) 1:17:55
Extended Prayer
21 Sunset Robin Schulz Robin Schulz 5:53
22 A Sky Full of Stars (Robin Schulz Remix) (Live – iTunes Festival London 2014) Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion, Chris Martin Coldplay 4:47
23 Sun Goes Down (Live – iTunes Festival London 2014) Tom Havelock, Robin Schulz Robin Schulz feat. Jasmine Thompson 5:02
24 No Rest for the Wicked (Robin Schulz Remix) (Live – iTunes Festival London 2014) Lykke Li, Björn Yttling Lykke Li 5:13
25 Prayer in C (Robin Schulz Remix) (Live – iTunes Festival London 2014) Benjamin Cotto, Nili Hadida Lilly Wood & the Prick feat. Robin Schulz 5:30
26 Prayer in C (Robin Schulz Remix) (Live – iTunes Festival London 2014 Video) Benjamin Cotto, Nili Hadida Lilly Wood & the Prick feat. Robin Schulz 5:31

Singleauskopplungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knapp ein Jahr vor der Veröffentlichung des Albums wurde am 22. November 2013 vorab die Single Waves (Robin Schulz Remix) ausgekoppelt. Ein halbes Jahr später am 31. Mai 2014 folgte die zweite Singleveröffentlichung Prayer in C (Robin Schulz Remix). Ebenfalls vorab erschien am 5. September 2014 die dritte Single Willst du. Zeitgleich mit dem Album folgte die vierte und vorerst letzte Singleveröffentlichung Sun Goes Down.

Alle Singles konnten sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz platzieren. Im Vereinigten Königreich platzierten sich drei und in den Vereinigten Staaten zwei Singles in den Charts. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich schafften es jeweils zwei Singles in folge auf Position eins der Singlecharts. In den D-A-CH-Staaten platzierten sich drei Singles in den Top 10. Des Weiteren platzierten sich Stücke des Albums weltweit auf Position eins der Charts.

Chartplatzierungen
Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2013 Waves (Robin Schulz Remix) 1 5-fach-Gold
(59 Wo.)
1 Gold
(33 Wo.)
1 Platin
(53 Wo.)
1 Doppelplatin
(… Wo.)
14 Platin
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. November 2013
(mit Mr. Probz)
2014 Prayer in C (Robin Schulz Remix) 1 Doppelplatin
(… Wo.)
1 Platin
(38 Wo.)
1 3-fach-Platin
(… Wo.)
1 Platin
(… Wo.)
23 Platin
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Mai 2014
(mit Lilly Wood & the Prick)
Willst du 35
(10 Wo.)
42
(4 Wo.)
47
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. August 2014
(mit Alligatoah)
Sun Goes Down 2 Platin
(… Wo.)
3 Gold
(29 Wo.)
4 Platin
(35 Wo.)
94
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. September 2014
(feat. Jasmine Thompson)

Mitwirkende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitwirkenden der Originalkompositionen (Gesang, Instrumente und Produktion) werden hier nicht ausgeführt.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rezensionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik-Website mix1-music.de bewertete das Lied mit 7/8 Punkten.[4]

„Fluffig harmonisch, angenehm poppig kommen die Erzeugnisse des Osnabrücker Jungen. Drogen nehmen, Rosen regnen, das würde vielen so in den Kram passen: Sch(n)ulz vertont die Bude ziemlich cheesy für die sonnentanzende Generation Swag. (…) Schöne Geigenhooks und lockere Percussion auf Schulzens Edit von Clean Bandits Rather Be lassen die Verwirrung darüber schnell wieder im White Noise verschwinden. (…) Lexer und Nico Pusch postulieren: We Don’t Have to Rake Our Clothes Off. Dieser Gastbeitrag dürfte zumindest was die Aussage betrifft das ein oder andere Groupie schwermütig stimmen, musikalisch zieht einem der Track jedoch wenigstens die Schuhe aus. (…) Deephouse ist Robins Hauptwohnsitz, Wrong kann man dafür als Paradebeispiel nennen. Vielleicht ein wenig zu viel Kinderklavier, aber mit entspannter Grundstimmung und ohne Effekthascherei, ein schönes Lied. (…) Robin Schulz hat sich seinen guten Ruf sicherlich verdient. Einzig der sehr starke Popeinschlag und die damit einhergehende größtmögliche Massenkompatibilität in seinen Tracks dürften dem ein oder anderen Bauchschmerzen bereiten.[5]

Martin Tenschert von laut.de

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Echoverleihung 2015 wurde Schulz für den großen Erfolg des Albums im vergangenen Jahr mit einem ECHO Pop in der Kategorie Dance (national) ausgezeichnet.

Charts und Chartplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prayer erreichte in Deutschland Position sieben der Albumcharts und konnte sich insgesamt eine Woche in den Top 10 und 47 Wochen in den Charts halten. In Österreich erreichte das Album Position zehn und konnte sich insgesamt eine Woche in den Top 10 und zwölf Wochen in den Charts halten. In der Schweiz erreichte das Album Position vier und konnte sich insgesamt drei Wochen in den Top 10 und 51 Wochen in den Charts halten. Im Vereinigten Königreich erreichte das Album in zwei Chartwochen Position 86 und in den Vereinigten Staaten in 19 Chartwochen Position 42 der Charts. Für Schulz ist es weltweit der erste Charterfolg in den Albumcharts. 2014 platzierte sich Prayer in den Album-Jahrescharts auf Position 82 in Deutschland und auf Position 70 in der Schweiz. 2015 platzierte sich Prayer in den Schweizer Album-Jahrescharts auf Position 51.

Chartplatzierungen
Charts Höchstplatzierung Wochen
DeutschlandDeutschland Deutschland (GfK)[3] 7 47
OsterreichÖsterreich Österreich (Ö3)[3] 10 12
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI)[3] 4 51
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (OCC)[3] 86 2
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Billboard)[3] 42 19
Jahrescharts
Charts (2014) Platzierung
DeutschlandDeutschland Deutschland (GfK)[6] 82
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI)[7] 70
Charts (2015) Platzierung
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI)[8] 51

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2016 wurde Prayer in Deutschland mit einer Platin-Schallplatte für über 200.000 verkaufter Exemplare ausgezeichnet. Es folgten weitere Auszeichnungen in Kanada, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Insgesamt wurde das Album weltweit drei Mal Gold und zwei Mal Platin für über 405.000 verkaufter Einheiten ausgezeichnet.

Land/Region Auszeichnung Verkäufe
DeutschlandDeutschland Deutschland (BVMI)[9] Platinum record icon.svg Platin 200.000
KanadaKanada Kanada (MC)[10] Platinum record icon.svg Platin 80.000
NorwegenNorwegen Norwegen (IFPI)[11] Gold record icon.svg Gold 15.000
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI)[12] Gold record icon.svg Gold 10.000
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI)[13] Gold record icon.svg Gold 100.000
Insgesamt Gold record icon.svg 3× Gold
Platinum record icon.svg 2× Platin
405.000

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prayer – Robin Schulz. itunes.apple.com, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  2. Extended Prayer – Robin Schulz. itunes.apple.com, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  3. a b c d e f Chartquellen: DE AT CH UK
  4. Robin Schulz – Prayer. mix1-music.d, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  5. Robin Schulz – Prayer. laut.de, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  6. Jahres-Albumcharts 2014. offiziellecharts.de, abgerufen am 8. Mai 2015.
  7. Swiss Year-End Charts 2014. swisscharts.com, abgerufen am 1. Januar 2015.
  8. Swiss Year-End Charts 2015. swisscharts.com, abgerufen am 5. Januar 2016.
  9. Gold für „Prayer“ in Deutschland. musikindustrie.de, abgerufen am 18. März 2015.
  10. Gold/Platinum. musiccanada.com, abgerufen am 19. August 2017.
  11. Gold für „Prayer“ in Norwegen. ifpi.no, abgerufen am 4. Januar 2018.
  12. Gold für „Prayer“ in der Schweiz. swisscharts.com, abgerufen am 25. Oktober 2015.
  13. Silber für „Prayer“ im UK. bpi.co.uk, abgerufen am 5. Januar 2018.