Prečín

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Prečín
Wappen Karte
Wappen von Prečín
Prečín (Slowakei)
Prečín
Prečín
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Trenčiansky kraj
Okres: Považská Bystrica
Region: Severné Považie
Fläche: 17,631 km²
Einwohner: 1.478 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Höhe: 337 m n.m.
Postleitzahl: 018 15
Telefonvorwahl: 0 42
Geographische Lage: 49° 5′ N, 18° 31′ OKoordinaten: 49° 5′ 7″ N, 18° 31′ 11″ O
Kfz-Kennzeichen: PB
Kód obce: 513563
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung Gemeindegebiet: 2 Gemeindeteile
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Anton Lagíň
Adresse: Obecný úrad Prečín
č. 304
018 15 Prečín
Webpräsenz: www.precin.eu
Statistikinformation auf statistics.sk

Prečín (ungarisch Soltészperecsény – bis 1907 Precsin) ist eine Gemeinde in der Nordwestslowakei mit 1478 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) und gehört zum Okres Považská Bystrica, einem Kreis des Trenčiansky kraj.

Prečín Kostol.jpg

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich inmitten des Gebirges Súľovské vrchy in Tal des Flüsschens Domanižanka (Flusssystem Waag) am Zusammenfluss mit der Bodianka. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 337 m n.m. und ist acht Kilometer von Považská Bystrica entfernt.

Neben dem Hauptort gehört seit 1979 der ehemalig selbständige Ort Zemianska Závada zur Gemeinde.

Nachbargemeinden sind Považská Bystrica im Westen und Norden, Bodiná im Nordosten, Veľká Čierna im Osten, Domaniža im Südosten und Süden sowie Počarová im Süden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archäologische Untersuchungen beweisen Siedlungen der Hallstattzeit, Puchauer Kultur, Latènezeit, Römerzeit sowie aus der Zeit des Mährerreichs.

Der Ort wurde zum ersten Mal 1385 als Prichen schriftlich erwähnt und gehörte anfangs als Gut den Familien Perecsényi und Podmaniczky, später zum Herrschaftsgut von Waagbistritz. 1828 zählte man 45 Häuser und 437 Einwohner, die in der Forst- und Landwirtschaft beschäftigt waren.

Bis 1918 gehörten beide Orte im Komitat Trentschin zum Königreich Ungarn und kamen danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei.

Die heute wieder selbständigen Gemeinden Bodiná und Počarová waren 1979–1990 beziehungsweise 1976–1992 Ortsteile von Prečín.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Prečín 1.401 Einwohner, davon 1.311 Slowaken, zehn Tschechen und ein Ukrainer. 79 Einwohner machten keine Angabe. 1.161 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, jeweils sieben Einwohner zur evangelischen Kirche A. B. sowie zur griechisch-katholischen Kirche und jeweils ein Einwohner zur apostolischen Kirche, zur evangelisch-methodistischen Kirche sowie zur kongregationalistischen Kirche; zwei Einwohner bekannten sich zu einer anderen Konfession. 92 Einwohner waren konfessionslos und bei 129 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.[1][2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • römisch-katholische Kirche Mariä Geburt, ursprünglich gotisch, zuletzt im 18. Jahrhundert barock umgestaltet
  • Kapelle im Barockstil aus dem Jahr 1758
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Prečín

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 nach Ethnie (slowakisch) (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)
  2. Volkszählung 2011 nach Konfession (slowakisch) (Memento vom 7. September 2012 im Internet Archive)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]