Preble-Spitzmaus

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Preble-Spitzmaus
Systematik
Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Insektenfresser (Eulipotyphla)
Familie: Spitzmäuse (Soricidae)
Unterfamilie: Soricinae
Gattung: Rotzahnspitzmäuse (Sorex)
Art: Preble-Spitzmaus
Wissenschaftlicher Name
Sorex preblei
Jackson, 1922
Verbreitungsgebiet der Preble-Spitzmaus

Die Preble-Spitzmaus (Sorex preblei) ist ein kleiner Vertreter der Gattung der Rotzahnspitzmäuse. Sie ist nach E. A. Preble benannt, der den Holotyp fand. Die Art gilt als nicht gefährdet (Least Concern).

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Art erreicht eine Gesamtlänge von 77 bis 95 mm, eine Schwanzlänge von 28 bis 38 mm sowie ein Gewicht von 2,1 bis 4,1 g. Sie hat 7 bis 11 mm lange Hinterfüße und 8 bis 11 mm lange Ohren. Die Oberseite ist mit grauem Fell bedeckt, während das Fell der Unterseite eine silbergraue Färbung aufweist. Die Füße haben auf der Oberseite hellbraune Haare und der Schwanz ist in eine olivbraune Oberseite sowie eine haselnussbraune Unterseite aufgeteilt. Die Preble-Spitzmaus unterscheidet sich von nahe verwandten Arten wie der Merriam-Spitzmaus (Sorex merriami) in abweichenden Details des Schädelbaus.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet der Art liegt im Westen Nordamerikas und reicht von der Hochebene des Columbia Plateau über Teile der Rocky Mountains bis in höhere Bereiche der Great Plains. Die Preble-Spitzmaus wurde zwischen 1.280 und 2.550 Meter Höhe registriert. Das Habitat variiert zwischen halbtrockenen Gebieten mit Wiesen und Büschen, Nadelwäldern im Bergland, Feuchtgebieten im Anschluss an Seen und Landschaften die von Pappeln sowie Vertretern der Gattung Artemisia dominiert werden.

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Art entspricht im Verhalten den anderen Rotzahnspitzmäusen. Sie frisst Insekten und andere Wirbellose wie Regenwürmer, Weichtiere und Hundertfüßer. Die Preble-Spitzmaus hält keinen Winterschlaf und kann tag- oder nachtaktiv sein. Sie toleriert in ihrem Revier verschiedene andere Spitzmäuse und Nagetiere.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]