Preiļi

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Preiļi (dt.: Prely)
Wappen von Preiļi
Preiļi (Lettland)
(56° 18′ 0″ N, 26° 43′ 0″O)
Basisdaten
Staat: LettlandLettland Lettland
Landschaft: Lettgallen (lettisch: Latgale)
Verwaltungsbezirk: Preiļu novads
Koordinaten: 56° 18′ N, 26° 43′ OKoordinaten: 56° 18′ 0″ N, 26° 43′ 0″ O
Einwohner: 7.074 (1. Jan. 2016)
Fläche: 5,1 km²
Bevölkerungsdichte: 1.387 Einwohner je km²
Höhe:
Stadtrecht: seit 1928
Webseite: www.preili.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:
Фонтан - panoramio (84).jpg
Fontäne im Stadtpark von Preiļi

Preiļi (deutsch Prely) ist eine Stadt in Latgale, Lettland, 204 Kilometer südöstlich von Riga und 55 Kilometer nördlich von Daugavpils gelegen. Sie ist Hauptort des nach ihr benannten Bezirks (lettisch: Preiļu novads). Durch die Stadt fließt die Preiļupe. Im Jahre 2016 zählte Preiļi 7074 Einwohner.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier befanden sich lettgallische Siedlungen. 1250 wurde der Ort erstmals schriftlich erwähnt.

1897 hatte der Ort 2104 Einwohner. Wegen des Ersten Weltkriegs und Migration sank die Einwohnerzahl bis 1935 auf 1662, mit einem Anteil von 51 % Juden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte durch Ansiedlung von Industrie sowie Anwerbung aus anderen Sowjetrepubliken eine Vergrößerung. 1991 waren 9421 Einwohner registriert. Die Bevölkerung setzte sich 1999 aus folgenden Gruppen zusammen:Letten (54,4 %); Russen (39,6 %); Polen (1,9 %); Weißrussen (1,5 %); Zigeuner (1,2 %).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Kirche der Heiligen Jungfrau Maria in Preiļi, erbaut 1886 im neugotischen Stil
  • Herrenhaus Prely (Preiļu muiža) aus dem frühen 19. Jahrhundert, von 1860 bis 1865 im neugotischen Stil erneuert
  • Mausoleum des Adelsgeschlechts Von der Borch-Lubeschütz, den seinerzeitigen Eigentümern des Guts, erbaut 1817 im klassizistischen Stil

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Verwaltungsreform bildeten 2009 die Stadt und vier Landgemeinden einen Bezirk (novads). Es lebten hier im Jahr 2010 11.764 Einwohner.

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. «Latvijas iedzīvotāju skaits pašvaldībās pagastu dalījumā»