Preis des Europäischen Buches

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Der Preis des Europäischen Buches, offizielle Bezeichnung: Prix du livre européen, wurde 2007 gegründet und wird jährlich verliehen. Er wird von Jacques Delors, dem ehemaligen Präsidenten der EU-Kommission, unterstützt und zeichnet Werke aus, die sich mit der Thematik Europa auseinandersetzen und in einem der 28 Mitgliedstaaten der EU im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden. Die Auszeichnung hat zum Ziel, die europäischen Werte zu fördern und dazu beizutragen, Europa den Bürgern näherzubringen.

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begründet wurde der Preis des Europäischen Buches durch France Roque (Public-Relations-Direktor des Nouvel Observateur und Mitbegründer der Editions Saint-Simon, Publishing), Luce Perrot (Gründer und Präsident der Vereinigung Lire la Politique und Veranstalter verschiedener Fachbuchmessen) und François-Xavier Priollaud (Mitbegründer der Editions Saint-Simon, Publishing und Dozent am Institut d’études politiques de Paris).

Der Preis wird jährlich verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert (Stand 2018). Zusätzlich werden die in die Auswahl einbezogenen Bücher in einer Shortlist bekanntgegeben.

Unterstützerkomitee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter der Präsidentschaft von Jacques Delors versammelt es zwölf bekannte Persönlichkeiten, die für ihr proeuropäisches Engagement bekannt sind:

Jury[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jury wurde von Henning Mankell geleitet; sie besteht aus zehn Journalisten, die ständige Auslandskorrespondenten in Brüssel sind und aus den verschiedenen Mitgliedstaaten stammen:

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: Paul Lendvai, Ungarn/Österreich, in der Kategorie Essay für Orbán. Europe’s New Strongman und Géraldine Schwarz, Frankreich, in der Kategorie Roman für Les Amnésiques / Die Gedächtnislosen – Erinnerungen einer Europäerin; Sonderpreis der Jury: Philippe Sands für Retour à Lemberg
  • 2017: Raffaele Simone, Italien, in der Kategorie Essay für Si la démocratie fait faillite und David Van Reybrouck, Belgien, in der Kategorie Roman für Zinc
  • 2016: Erri De Luca, Italien, in der Kategorie Essay für Le Plus et le Moins und Javier Cercas, Spanien, in der Kategorie Roman für L’Imposteur
  • 2015: Robert Menasse, Österreich, in der Kategorie Essay für Un messager pour l’Europe und Jean-Pierre Orban, Belgien, in der Kategorie Roman für Vera
  • 2014: Anthony Giddens, Großbritannien, in der Kategorie Essay für Turbulent and Mighty Continent: What Future for Europe? und Pascale Hugues, Frankreich, in der Kategorie Roman für La robe de Hannah. Berlin 1904–2014
  • 2007: Guy Verhofstadt: Die Vereinigten Staaten von Europa (Les Etats-Unis d’Europe); Editions Luc Pire

Short list[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]