Preußen Merchweiler

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Preußen 1919 Merchweiler
Vereinslogo
Basisdaten
Name Sportverein Preußen 1919 Merchweiler
Sitz Merchweiler, Saarland
Gründung 1919
Farben Schwarz-Weiß
Website www.sv-merchweiler.de
Erste Mannschaft
Spielstätte Sportplatz Haldy
Plätze
Liga Verbandsliga Nord-Ost
2016/17 3. Platz

Der Sportverein Preußen 1919 Merchweiler ist ein Fußballverein aus dem saarländischen Merchweiler.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1919 gründete sich der SV Viktoria Merchweiler, der sich bereits im folgenden Jahr mit dem SC Hellas 1920 Merchweiler zum SV Victoria Merchweiler zusammenschloss. 1931 spaltete sich der SC Preußen Merchweiler ab, der ursprüngliche Verein löste sich unterdessen 1932 auf.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Klub als SV Merchweiler wieder gegründet. Anschließend spielte er in der Ehrenklasse Saar 1946/47 sowie nach der eine Spielzeit währenden Eingliederung der saarländischen Klubs in den gesamtdeutschen Spielbetrieb in der zweitklassigen Ehrendivision Saar 1947/48. Anschließend gehörte der Klub zu den Gründungsmitgliedern der 1948 aus der Taufe gehobenen Ehrenliga Saarland, der höchsten Spielklasse im seinerzeit unabhängigen Saarland. Hier platzierte sie sich in den ersten beiden Jahren des Bestehens der Meisterschaft im mittleren Tabellenbereich und beendete die dritte Spielzeit als Vizemeister hinter der zweiten Mannschaft des 1. FC Saarbrücken. Somit gehörte somit der Klub zu den neun Vereinen, die alle drei Spielzeiten bestritten hatten.

Zur Spielzeit 1951/52 erfolgte die abermalige Eingliederung der saarländischen Vereine in den deutschen Ligabetrieb, als Tabellenvorletzter hielt der nun als SV Preußen Merchweiler firmierende Verein mit einem Punkt Vorsprung auf den SV Mittelbexbach in der drittklassigen 1. Amateurliga die Klasse. In den folgenden Jahren beendete der Verein regelmäßig die Spielzeiten in der Amateurliga Saarland im mittleren Tabellenbereich, 1958 verpasste er als Vizemeister hinter dem VfB Theley die Aufstiegsrunde zur II. Division bei besserem Torquotienten um einen Punkt nur knapp. Nach einem dritten Platz in der Folgesaison wurde er 1960 erneut Vizemeister, der „Saarlandmeister“ SV Röchling Völklingen hatte jedoch fünf Punkte Vorsprung. Nach einem erneuten dritten Rang rutschte die Mannschaft in den folgenden Jahren wieder in den mittleren Tabellenbereich ab und stieg 1965 mit lediglich neun Pluspunkten als Tabellenschlusslicht aus der dritthöchsten Spielklasse ab. Dies ging einher mit der Unbespielbarkeit des eigenen Platzes, der seit Anfang der 1930er Jahre genutzte „Haldy“ war aufgrund von Bergschäden unbespielbar geworden. Während die Mannschaft im unterklassigen Amateurfußball spielte, nutzte sie verschiedene Sportplätze in der Umgebung. In der Deutschen B-Junioren-Meisterschaft 1979/80 machte der Klub noch einmal überregional auf sich aufmerksam, die Nachwuchsspieler erreichten dort das Viertelfinale. Mit Uwe Haas kam in der Folge einer der Junioren über den 1. FC Saarbrücken zum 1. FC Köln und dort zu Europapokaleinsätzen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]