Preußisches Laserkraut

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Preußisches Laserkraut
Preußisches Laserkraut (Laserpitium prutenicum)

Preußisches Laserkraut (Laserpitium prutenicum)

Systematik
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Unterfamilie: Apioideae
Tribus: Scandiceae
Gattung: Laserkräuter (Laserpitium)
Art: Preußisches Laserkraut
Wissenschaftlicher Name
Laserpitium prutenicum
L.

Das Preußische Laserkraut (Laserpitium prutenicum)[1] ist einer Pflanzenart aus der Gattung Laserkräuter (Laserpitium) innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Gefiedertes Laubblatt
Doppeldoldiger Blütenstand mit Döldchen und Blüten im Detail
Gefurchter, behaarter Stängel und freie Hüllblätter

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Das Preußische Laserkraut ist eine sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze.[1] Sie besitzt einen charakteristisch kantig gefurchten Stängel, der der steif behaart ist. Die zwei- bis dreifach gefiederten Laubblätter haben lanzettliche Blattzipfel, die am Rand bewimpert sind.

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Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blütezeit liegt zwischen Juli und August. Der doppeldoldige Blütenstand ist 10- bis 20-strahlig. Die lanzettlichen Hüllchenblätter sind breit hautrandig und zottig bewimpert. Die Kronblätter sind gelblich-weiß.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.[2]

Vorkommen und Gefährdung[Bearbeiten]

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Laserpitium prutenicum wurde 1996 auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten für ganz Deutschland als stark gefährdet bewertet.[1] In einigen westlichen Bundesländern ist er bereits verschollen.

Laserpitium prutenicum besiedelt wechselfeuchte Wiesen und Gebüsche und ist z. T. auch in lichten Eichenwäldern zu finden. Er kann als Kennart des Verbandes Molinion caeruleae angesehen werden und besitzt auch Vorkommen in der Assoziation Potentillo albae-Quercetum petraeae.[2]

Unterarten[Bearbeiten]

Man kann folgende Unterarten unterscheiden[3]:

  • Laserpitium prutenicum L. subsp. prutenicum
  • Laserpitium prutenicum subsp. dufourianum (Rouy & E. G. Camus) Braun-Blanq.: Sie kommt nur in Portugal, Spanien und Frankreich vor.[3]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Eckehart J. Jäger, Klaus Werner (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. Begründet von Werner Rothmaler. 10., bearbeitete Auflage. Band 4: Gefäßpflanzen: Kritischer Band, Elsevier, Spektrum Akademischer Verlag, München/Heidelberg 2005, ISBN 3-8274-1496-2.
  •  Franz Fukarek, Heinz Henker: Flora von Mecklenburg-Vorpommern. Farn- und Blütenpflanzen. Weissdorn, Jena 2006, ISBN 3-936055-07-6.
  •  Henning Haeupler, Thomas Muer: Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz (= Die Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Band 2). Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2000, ISBN 3-8001-3364-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Laserpitium prutenicum L., Preußisches Laserkraut. In: FloraWeb.de.
  2. a b  Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. Unter Mitarbeit von Angelika Schwabe, Theo Müller. 8., stark überarbeitete und ergänzte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 724.
  3. a b Hand, R. (2011): Apiaceae. Laserpitium prutenicum In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Berlin 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Preußisches Laserkraut (Laserpitium prutenicum) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien