Prey (2022)

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Film
Deutscher Titel Prey
Originaltitel Prey
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2022
Länge 100 Minuten
Altersempfehlung ab 16[1]
Stab
Regie Dan Trachtenberg
Drehbuch Patrick Aison
Produktion John Davis
Jhane Myers
Kamera Jeff Cutter
Schnitt Claudia Castello
Besetzung

Prey ist ein Science-Fiction-Film von Dan Trachtenberg. Es ist der fünfte Predator-Film und ein Prequel zu den ersten vier Filmen.

Der Film wurde am 5. August 2022 auf Hulu und Disney+ veröffentlicht.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1719, nördliche Great Plains: Die junge Frau Naru vom Volk der Comanchen möchte Jägerin werden, wobei sie in ihrem Stamm die einzige derartige darstellen würde. Ihr Bruder unterstützt sie dabei und sie darf eine Gruppe begleiten, die einen Puma stellen will. Sie wird nachts von jenem Puma angefallen, stürzt jedoch und ihr Bruder Taabe erlegt heldenhaft das Tier. Naru sieht trotzdem eine andere Gefahr aufkommen und will allein der Spur folgen. Sie entdeckt eine Reihe gehäuteter Büffel und begegnet schließlich einem aggressiven Grizzlybären. Dieser wird jedoch von einer teilweise transparenten Kreatur getötet. Voller Angst flüchtet sie und wird von französischen Trappern gefangen. Bei diesen richtet die Kreatur ein Gemetzel an und Naru und ihr Bruder werden an einen Baum gefesselt, wo sie sich trickreich befreien können. Nachdem auch ihr Bruder von der Kreatur getötet wird, kann Naru die Kreatur in einem langen Kampf erledigen. Als echte Jägerin kehrt sie zu ihrem Stamm zurück.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorproduktion des Films begann gleichzeitig mit der Produktion von Predator – Upgrade (2018). Ursprünglich war ein R-Rating anvisiert.[3]

Die Dreharbeiten waren im Jahr 2021 in Calgary vorgesehen.[4] Im September desselben Jahres waren die Dreharbeiten abgeschlossen.[5]

Der Film enthält einige deutliche Anspielungen auf andere Teile der Predator-Reihe. Beispielsweise das Zitat „Wenn es blutet, können wir es töten“ aus Predator (1987) oder ebenfalls gegen Filmende wird die Steinschloss-Pistole mit der Inschrift Raphael Adolini 1715, deren Herkunft nun bekannt ist, aus Predator 2 (1990) in den Händen des Hauptcharakters gezeigt.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Filmmagazin Neon Zombie hielt fest, dass „die bekannte Handlung und der zu erwartende Verlauf der Storyline […] lediglich auf ein neues Setting übertragen [wird]“. Dieses würde man allerdings „kreativ, packend und ohne Längen“ präsentieren.[6]

Laut Rotten Tomatoes erhielt der Film bei über 2500 Zuschauerrezensionen zu 78 % positive Rückmeldungen. 93 % der 227 Filmkritiker bewerteten Prey positiv.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prey. In: Disney+. Abgerufen am 5. August 2022.
  2. Carsten Knobloch: Prey: Predator-Spektakel ab dem 5. August auf Disney+. In: Caschys Blog. 16. Mai 2022, abgerufen am 30. Mai 2022 (deutsch).
  3. Jeff Sneider: Exclusive: New 'Predator' Movie Title, Plot Details, and Timeline Revealed by Producers John Davis and John Fox. In: Collider. 27. Juli 2021, abgerufen am 30. Mai 2022 (amerikanisches Englisch).
  4. Mike Lowery: Predator 5 synopsis revealed ahead of Calgary shoot. In: Moviehole. 16. Februar 2021, abgerufen am 30. Mai 2022 (amerikanisches Englisch).
  5. Marco Vito Oddo: New ‘Predator’ Movie Wraps Filming and Reveals Cast. In: Collider. 13. September 2021, abgerufen am 30. Mai 2022 (amerikanisches Englisch).
  6. Markus Haage: „Prey“ (USA, 2022). In: Neon Zombie. 3. August 2022, abgerufen am 3. August 2022.
  7. Prey. In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 12. August 2022 (englisch).