Prinzenerzieher

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Ein Prinzenerzieher ist ein Erzieher, der eigens mit der Ausbildung eines oder mehrerer Fürstensöhne beauftragt ist.

Die berühmtesten Prinzenerzieher der Antike waren Aristoteles, der den jungen makedonischen Prinzen Alexander (den Großen) ausbildete, sowie Seneca, der Erzieher und Ratgeber des späteren Kaisers Nero. Wie Seneca behielten auch andere Prinzenerzieher später ihre Vertrauensstellung und hatten so Einfluss auf die Regierungstätigkeit.

In der Frühen Neuzeit wurden Prinzenerzieher auch oft als Prinzenhofmeister bezeichnet. Sie bildeten ihre Zöglinge in den höfischen Tugenden und Fertigkeiten (Fremdsprachen, Konversation, Tanzen, Fechten) und begleiteten sie auch auf ihrer Kavalierstour durch mehrere europäische Länder an auswärtige Höfe und Universitäten.

In der Gegenwart besuchen Nachkommen regierender Häuser überwiegend öffentliche Schulen und Universitäten.

Berühmte Prinzenerzieher und ihre Zöglinge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]