Priwolschski (Saratow)

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Siedlung städtischen Typs
Priwolschski
Приволжский
Föderationskreis Wolga
Oblast Saratow
Rajon Engels
Siedlung städtischen Typs seit 1939
Bevölkerung 34.364 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 40 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 8453
Postleitzahl 413102
Kfz-Kennzeichen 64, 164
OKATO 63 450 554
Geographische Lage
Koordinaten 51° 24′ N, 46° 3′ OKoordinaten: 51° 24′ 30″ N, 46° 3′ 0″ O
Priwolschski (Saratow) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Priwolschski (Saratow) (Oblast Saratow)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Saratow
Liste großer Siedlungen in Russland

Priwolschski (russisch Приво́лжский) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Saratow mit 34.364 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Siedlung liegt etwa 15 Kilometer südlich der Oblasthauptstadt Saratow am gegenüberliegenden, linken Ufer der Wolga.

Priwolschski ist der Verwaltung der Stadt Engels unterstellt, deren Zentrum etwa zehn Kilometer nordöstlich der Siedlung liegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entstand ab den 1920er Jahren als Arbeitersiedlung im Zusammenhang mit der Errichtung einer Eisenbahnbrücke über die Wolga und erhielt 1939 den Status einer Siedlung städtischen Typs. Der Name steht im Russischen für an der Wolga.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 4.317
1959 15.168
1970 23.041
1979 27.421
1989 28.910
2002 32.087
2010 34.364

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Priwolschski ist ein industriell geprägter Vorort der Stadt Engels.

Die Siedlung liegt an der Eisenbahnstrecke Saratow–Astrachan bzw. –Oral (Uralsk; Kasachstan), die bei Priwolschski über die mehrere Kilometer lange Saratower Eisenbahnbrücke das östliche Wolgaufer erreicht. Name der Station ist Anissowka; hier zweigt eine Strecke nach Engels (Station Pokrowsk-Priwolschski) ab.

Durch Priwolschski führt die Regionalstraße R226 Samara–Engels–Wolschski, die auf diesem Abschnitt dem linken Wolgaufer folgt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)