Pro Evolution Soccer

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Pro Evolution Soccer (oft auch nur Pro Evo oder Pes bzw. PES genannt), in Japan als Winning Eleven bekannt, ist eine jährlich aktualisierte Fußballsimulation, die für mehrere Spielkonsolen wie die PlayStation 2, die PlayStation 3, die Wii, die Xbox, die Xbox 360, die PlayStation Portable und den PC erscheint.

Pro Evolution Soccer wird von der japanischen Firma Konami entwickelt. Es hat im Gegensatz zum unmittelbaren Konkurrenten der FIFA-Reihe weniger Lizenzenrechte und somit weniger Daten wie Namen und Spielerwerte oder Mannschaften, stellt aber laut Kritiken zahlreicher Fachzeitschriften das realistischere und taktisch anspruchsvollere Fußballspiel dar.[1][2][3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pro Evolution Soccer findet seinen Ursprung in der Reihe International Superstar Soccer, die ebenfalls von Konami entwickelt wurde und dessen erster Teil für das Super Nintendo Entertainment System (SNES) erschien. Der erste unter dem neuen Namen entwickelte Teil erschien Ende des Jahres 2001 für die PlayStation 2.

Die erste Fußballsimulation der ISS/PES-Reihe war International Superstar Soccer (Japan: Perfect Eleven) und wurde für 1994 für das SNES veröffentlicht. Eine verbesserte Version, International Superstar Soccer Deluxe (Japan: Fighting Eleven), erschien 1995 ebenfalls für das SNES, ein Jahr später für den Mega Drive und 1997 in einer etwas überarbeiteten und erweiterten Fassung für die PlayStation.

Im selben Jahr erschienen auch International Superstar Soccer 64 für das Nintendo 64, sowie International Superstar Soccer Pro für die Sony PlayStation. 1998 wurde International Superstar Soccer '98 für das Nintendo 64 und für die Sony PlayStation veröffentlicht. Im Jahr 2000 kam der letzte Titel der Reihe für den Nintendo 64, und hieß ISS 2000 (Japan: Perfect Striker 2) sowie ISS Pro Evolution für die Sony PlayStation.

2001 erschien International Superstar Soccer Pro Evolution 2 für die Sony PlayStation, sowie Pro Evolution Soccer (Winning Eleven 5) für die PlayStation 2. Im folgenden Jahr (2002) kam International Superstar Soccer 2 für den GameCube, Sony PlayStation 2 und für die Xbox auf den Markt. Der vorerst letzte Teil der ISS-Serie wurde 2003 unter dem Namen ISS 3 veröffentlicht, von der es auch eine PC-Version gab. Fortan erschienen im Jahresrhythmus weitere Teile für die damals gängigen Konsolen (siehe Tabelle). Alle neueren Versionen bieten zudem einen Online-Modus, in dem Vier-Spieler-Duelle möglich sind. Ab dem fünften Teil der Serie ist das Spiel auch für die PlayStation Portable (PSP) erhältlich.

Im Jahr 2005 schlossen sich die beiden Entwicklerteams von Konami, ISS (Osaka team) und Winning Eleven (Tokyo) zusammen und entwickelten gemeinsam.

Im Jahr 2006 erschien Pro Evolution Soccer Management für die PlayStation 2. Das Spiel orientierte sich an den Fußball-Manager-Spielen und gab dem Spieler die Möglichkeit, einen Verein durch die Saison zu begleiten. Zudem ist das Spiel zu Pro Evolution Soccer 4 und 5 kompatibel.

Zum Teil PES 2014 kündigt Konami an, Teile der FOX Engine von Kojima Productions zu benutzen, um das Spiel damit auszuarbeiten. Es folgt also ein Enginewechsel.

Erschienene Versionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Winning Eleven (Japan), International Superstar Soccer und Pro Evolution Soccer (Rest der Welt)
Titel Jahr System
Winning Eleven (ISS) 1995 SNES, PlayStation, Game Boy
Winning Eleven '96 (ISS Deluxe) 1995 (1996) Mega Drive, Super Nintendo, PlayStation, Game Boy
Winning Eleven '97 (ISS Pro) 1996 (1997) PlayStation
Winning Eleven 3 (ISS Pro 98) 1997 (1998) Nintendo 64, PlayStation, Game Boy
Winning Eleven 4 (ISS Pro Evolution) 1999 Nintendo 64, PlayStation, Game Boy
Winning Eleven 2000 (ISS Pro Evolution 2) 2000 (2001) PlayStation
Winning Eleven 5 (Pro Evolution Soccer) 2001 PlayStation (als WE 2001), PlayStation 2
Winning Eleven 6 (Pro Evolution Soccer 2) 2002 PlayStation (als WE 2002), PlayStation 2, GameCube (Japan)
Winning Eleven 7 (Pro Evolution Soccer 3) 2002 (2003) PlayStation 2, PC (2003)
Winning Eleven 8 (Pro Evolution Soccer 4) 2004 PC, PlayStation 2, Xbox
Winning Eleven 9 (Pro Evolution Soccer 5) 2005 PC, PS2, PlayStation Portable, Xbox, PSP
Winning Eleven 10 (Pro Evolution Soccer 6) 2006 DS, PC, PS2, PSP, Xbox 360
Winning Eleven 11 (Pro Evolution Soccer 2008) 2007 Mobiltelefon, DS, PC, PS2, PS3, Xbox 360; PSP, Wii (2008)
Winning Eleven 12 (Pro Evolution Soccer 2009) 2008 Mobiltelefon, PC, PS2, PS3, PSP, Xbox 360, Wii (2009)
Winning Eleven 13 (Pro Evolution Soccer 2010) 2009 Mobiltelefon, PC, PS2, PS3, PSP, Xbox 360, Wii (2010)
Winning Eleven 2011 (Pro Evolution Soccer 2011) 2010 Mobiltelefon, PC, PS2, PS3, PSP, Xbox 360, 3DS, Wii (2011)
Winning Eleven 2012 (Pro Evolution Soccer 2012) 2011 Mobiltelefon, PC, PS2, PS3, PSP, Xbox 360, 3DS, Wii (2012)
Winning Eleven 2013 (Pro Evolution Soccer 2013) 2012 PC, PS2, PS3, PSP, Xbox 360, 3DS, Wii (2013)
Winning Eleven 2014 (Pro Evolution Soccer 2014) 2013 PC, PS2, PS3, XBox 360, PSP (2014)

Anmerkungen: Anfangs wurde Winning Eleven sowohl nach Jahreszahlen als auch nach Sequenz (WE 3, 4 etc.) durchnummeriert. Hinzu kommt, dass bis einschließlich Winning Eleven 6 neben einer J-League- auch eine internationale Variante (World Soccer Winning Eleven) erschien. Daher existieren viele leicht unterschiedliche Versionen des gleichen Spiels.[4]

Pro Evolution Soccer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Spiel in der „Pro Evolution Soccer“ genannten Fortsetzung von ISS wurde im Oktober 2001 für die PlayStation und die PlayStation 2 veröffentlicht.

Im Spiel waren 32 Clubmannschaften und 50 Nationalmannschaften enthalten. Mangels Lizenz wurden diese mit ihrem Städtenamen genannt, z. B. Madrid für Real Madrid oder FC London für FC Chelsea. Im Gegensatz zu späteren Titeln waren diese jedoch nicht durch einen Editor veränderbar.

Pro Evolution Soccer 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Fortsetzung wurde im Oktober 2002 veröffentlicht und erweiterte den Vorgänger.

Besonders herausragend waren die gestiegene Spielgeschwindigkeit und Beweglichkeit der Spieler.

Durch das Fehlen der niederländischen Lizenz wurden alle Spieler aus den Niederlanden mit Oranges bezeichnet. Auch die Praxis, die Teams nur noch ihren Städten zu benennen wurde zugunsten erfundener Spitznamen wie Rekordmeister für Bayern München fallen gelassen. Mit dem enthaltenen Editor konnten diese Namen jedoch einfach abgewandelt werden und mittels eines vereinfachten Grafikprogramms, eigene Wappen und Trikots erstellt werden.

Dieser Titel war zugleich der letzte auf der Sony PlayStation.

Pro Evolution Soccer 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der im folgenden Jahr erschienen Fortsetzung wurde die Grafik- und Physikengine verbessert und die Spieler ihren realen Vorbildern weiter angepasst.

Die Meister-Liga wurde in zwei Divisionen aufgeteilt und durch einen Champions-League-ähnlichen internationalen Wettbewerb erweitert.

PES 3 war die erste für den PC erschienene Version des Spieles. Da es sich aber um eine reine Konsolenumsetzung auf Basis des PlayStation-2-Spieles handelte, wurden die daraus folgenden Probleme wie überhöhte Systemanforderungen und mangelnde Integration an die PC-Peripherie kritisiert.

Pro Evolution Soccer 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pro Evolution Soccer 4 war der erste Teil der Serie der eine vollständige Integration von Ligen bot, namentlich der englischen, französischen, spanischen, italienischen, niederländischen und der deutschen. Wenngleich von diesen nur die italienische, niederländische und spanische vollständig lizenziert waren.

Mit einem weniger weiterentwickelten Spielsystem als das des Vorgängers, wurde dieses schnell für seine einfachen Tormöglichkeiten kritisiert.

Pro Evolution Soccer 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der im Oktober 2005 für die PlayStation 2 erschienene Teil war der Erste mit einer Mehrspieler-Variante über das Internet.

Durch einen Fehler im Schwierigkeitsgrad war es schwerer einen 3-Sterne-Gegner (mittel) als einen 6-Sterne-Gegner (sehr schwer) zu schlagen, da Ersterer im Allgemeinen defensiver agierte und so dem Spieler weniger Torchancen zuließ.

Pro Evolution Soccer 5 war der erste für die PSP erschienene Teil.

Pro Evolution Soccer 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2006 wurde PES 6 für die Playstation 2, den PC sowie für die Xbox 360 veröffentlicht und somit erstmals auf der nächsten Konsolengeneration. Allerdings blieb die PC-Version eine 1:1-Umsetzung der PS2-Version und spiegelte somit nicht den grafischen Fortschritt wider. Des Weiteren wurde mit PES 6 zum ersten Mal ein PES-Spiel auf der Nintendo DS veröffentlicht.

Durch seinen extrem hohen Realismus und dem damit zusammenhängenden Schwierigkeitsgrad wird PES 6 von weiten Teilen der Community immer noch als der forderndste, aber als auch der beste Teil der Serie angesehen. Für jede neue Fußballsaison werden sämtliche Kader und Trikots mit umfangreichen Erweiterungen (Community-Patch) auf den aktuellen Stand gebracht. Diese Erweiterungen beinhalten oft Ligen und Mannschaften, die über den eigentlichen Umfang des Spiels hinausgehen wie die Bundesliga.

Pro Evolution Soccer 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler bei einem PES-Turnier
UEFA Champions League: Seit 2009 im Spiel
Copa Libertadores: Seit 2011 im Spiel
AFC Champions League: Seit 2014 im Spiel
FIFA-Klub-Weltmeisterschaft: Seit 2015 im Spiel

Mit PES 2008 wurde auch der PC mit der neuen Engine bedacht und umfangreiche Veränderungen durchgeführt, welche die Basis des Spieles auf die Zukunft vorbereiten sollten. Die gewählten Schritte führten aber nicht zu unerheblicher Kritik (siehe Kritik).

Trotz des gleichen Namens wurde die Wii-Version von PES 2008 erheblich verändert gegenüber den Fassungen der übrigen Spieleplattformen.

Aufgrund der Tatsache, dass mit der Wii-Steuerung nur eine begrenzte Anzahl an Knöpfen zur Verfügung steht und man mit dem Controller auf den Bildschirm zielen muss, wurde die Steuerung erheblich angepasst.

Der bedeutende Unterschied ist, dass man die Spieler nicht mit Analog-Stick oder Steuerkreuz in eine Richtung laufen lässt, sondern man mit Hilfe der Wii-Fernbedienung eine Laufspur (durch einen Pfeil dargestellt) vorgibt und der Spieler dieser folgt. Ebenso verhält es sich mit Flanken oder dem Passspiel.

PES 2008 war, nach der PES-6-Version für die Xbox 360, die erste echte Konvertierung des Spieles auf die Konsolen der nächsten Generation. Die für die PlayStation 2 erschienene Version baute weiterhin auf der alten Engine auf.

Pro Evolution Soccer 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der 2009er Version wurde der Become-a-Legend-Modus eingeführt der an frühere Varianten aus ISS erinnerte. Des Weiteren wurde die UEFA Champions League eingeführt, die sowohl als eigener Modus gespielt werden konnte als auch als Teil des Liga-Modus.

Pro Evolution Soccer 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pro Evolution Soccer 2010 ist der neunte Teil der Serie, der am 22. Oktober 2009 erschien. Zum Verkaufsstart lieferte Konami drei Millionen Kopien des Spieles aus, die auflagenstärkste Veröffentlichung Konamis im Jahr 2009.[5]

Als Veränderungen im Vergleich zur Vorversion galten veränderte Spielgesichter mit emotionalen Veränderungen, erweiterte Taktikoptionen, Spielsituationsabhängige KI, Gewichtung von Heim- und Auswärtsmannschaft und eine Erweiterung der Meister-Liga.

In der Realität äußern sich die Änderungen jedoch eher negativ, so pfeifen die Schiedsrichter manche klare Fouls nicht, pfiffen aber grundsätzlich Abseitsstellungen, unabhängig davon ob der Spieler die Chance erhielt, ins Spielgeschehen einzugreifen oder nicht. Des Weiteren wurde die Vorteilsregel ungenau interpretiert. Weiterhin standen sich die Mitspieler häufig gegenseitig im Weg oder spielten Pässe auf gedeckte Mitspieler, obwohl sie auch einen freien Mitspieler in der gleichen Richtung hätten anspielen können. Auch die geänderte Elfmetersteuerung hatte ihre Nachteile: Der Spieler verschob beim Zielen ein unsichtbares Fadenkreuz, sodass es oft vorkam, dass der Ball meterweit am Tor vorbei oder direkt in die Mitte schoss.

Problematisch wurde auch die Funktionsweise des Ligensystem gesehen, da die Ligaposition als weiterer Einflussfaktor in die Leistung der jeweiligen Spieler (je nach Mentalitätswert) einfloss.

Erstmals wurde in dieser Version die UEFA Champions League lizenziert. Bereits kurz nach dem Verkaufsstart veröffentlichte Konami einen Patch, der dem Spiel weitere Vereine der spanischen Liga sowie der Champions League hinzufügte.

Pro Evolution Soccer 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Gamescom 2010 hat Konami den neuesten Titel der PES-Serie für Xbox 360, PlayStation 3 und PC angekündigt, der am 30. September 2010 erschienen ist. PSP-, PS2- und mobile Versionen folgten im Oktober.[6] Neben dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München ist auch erstmals der SV Werder Bremen lizenziert spielbar. Darüber hinaus ist die Latein-amerikanische Copa Libertadores als Spielmodus integriert.[7] Als erstes Spiel der Serie erschien es unter dem Namen Pro Evolution Soccer 2011 3D für den Nintendo 3DS. [8]

Pro Evolution Soccer 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pro Evolution Soccer 2012 ist der elfte Teil der Serie, der am 29. September 2011 erschien. Neuerungen sind die verbesserte Gegner-KI, die Off-the-Ball-Funktion und eine verbesserte Grafik enthalten, so befinden sich Kameramänner und Presseleute am Rand des Spielfeldes. Es gibt auch nun einen neuen Spielmodus, Club-Boss, in dem man als Präsident einen Verein leitet.

Neben dem FC Bayern München und der Allianz Arena ist in diesem Jahr auch Bayer Leverkusen spielbar. Auch die 1. portugiesische Liga ist neu lizenziert. Weiterhin ist die UEFA Champions League, die UEFA Europa League und die Copa Santander Libertadores im Spiel.[9]

Inhaltlich sind auch die Animationen verbessert worden, die Spieler bewegen sich flüssiger über das Feld.[10] Die Torwart-KI wurde zudem mit dem neuesten Patch 1.03 verbessert.[11] Die neue Funktion myPES bildet eine Verbindung zu Facebook und erlaubt Spielern, sich über das Spiel zu vernetzen und beispielsweise Spielstatistiken auszutauschen.[12]

Pro Evolution Soccer 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 2012 erschien die neue Version Pro Evolution Soccer 2013 für PlayStation, Xbox 360, Windows PC, PlayStation 2, PlayStation Portable, Nintendo 3DS und Wii. Die als PES FullControl bezeichnete Neuerung soll dem Nutzer laut Herstellerangaben noch bessere Kontrollmöglichkeiten der virtuellen Fußballspieler bieten, etwa bei der Ballannahme sowie bezüglich der Höhe und Stärke der Ballabgabe. Auch die Präzision der Torhüter wurde gesteigert. Die Spieler werden zudem noch stärker mit individuellen Charakteristika und Spielweisen im Sinne ihrer realen Vorbilder ausgestattet sein.[13]

Am 25. Juli 2012 erschien die erste von zwei geplanten Demos zu PES 2013. In dieser sind die Teams Deutschland, Italien, Portugal, England, FC Santos, Fluminense, CR Flamengo und SC Internacional spielbar.[14] Vier Tage darauf wurde die zweite Demo für die Plattform Xbox 360 verfügbar gemacht.[15] Heftige Kritik erntete Konami, weil viele Spieler den einfachen Liga-Mode sowie den bisherigen Community-Modus vermissten.

In PES 2013 ist es nicht mehr möglich, eine der lizenzierten Ligen zu spielen, ohne auf den mit allerlei Fußballmanager-Anteilen gespickten Meisterliga-Modus auszuweichen. Der Verlust des Community-Modus hat zur Folge, dass Spieler, die sich in der Offline-Welt treffen, keine Möglichkeit haben, langfristige Statistiken aufzeichnen zu können. Die 2013er Version bedeutet für diese Spieler, ihre Liga mit Freundschaftsspielen zu bestreiten und die Tagesstatistiken auf Papier zu führen. Es wurde zwar ein „Community“-Modus nachträglich per DLC von Konami geliefert, dieser ist jedoch ausschließlich für Online-Freunde vorgesehen. Der Wegfall dieser Spielmodi wurde im Vorfeld der Veröffentlichung weder von Konami bekannt gegeben, noch in der Fachpresse erwähnt. Auf die Vorwürfe reagierte Konami bisher nicht.

Pro Evolution Soccer 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. September 2013 erschien Pro Evolution Soccer 2014. Neu dabei ist die AFC Champions League und die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Die Lizenzen der UEFA Champions League, UEFA Europa League und Copa Libertadores sind ebenfalls enthalten.[16]

Pro Evolution Soccer 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basierend auf der Fox Engine von Kojima Productions entwickelt der Hersteller nun den nächsten Ableger der bekannten Fußballsimulation. Weiterhin besitzt PES Productions auch die offiziellen Lizenzen der UEFA Champions League, UEFA Europa League und Copa Libertadores sowie der AFC Champions League, der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft und der niederländischen Nationalmannschaft seit einem von dem Hersteller während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft offiziell herausgegebenen Update. Neuerungen in der technischen Umsetzung sind das neue Schussverhalten, mehr individuelle Dynamik der Spieler und schnellere Reaktionszeiten.[17] Am 24. September 2014 erschien die Demo für die PlayStation 4, PlayStation 3, Xbox One und Xbox 360.[18]

Pro Evolution Soccer 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. September 2015 erschien mit "Pro Evolution Soccer 2016" ein weiterer Ableger der Videospielreihe von Konami.

Pro Evolution Soccer 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. Mai kündigte Konami einen neuen Ableger an, der sich in einigen Punkten deutlich von seinen Vorgängern unterscheiden soll. Die Spieler sollen vor allem beim Passspiel sowie bei der Grafik spürbare Verbesserungen erleben. Darüber hinaus versprechen die Entwickler neue Eckstoßoptionen und Animationen. Pro Evolution Soccer 2017 wird voraussichtlich 2016 für Windows, PlayStation 4, PlayStation 3, Xbox One und Xbox 360 veröffentlicht werden.[19] Während der Spielemesse E3 2016 kündigte Konami an, dass für Nutzer der Konsolenversionen globales Data-Sharing einführt werden soll. Dadurch ist es möglich, selbsterstellte Inhalte wie beispielsweise Spielergesichter und Teamlogos innerhalb der Community zu tauschen.[20]

Spielmodi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freundschaftsspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Einzelspiel kann der Spieler aus der gesamten Palette an wählbaren Mannschaften auswählen und sie mit unveränderten Statuswerten gegeneinander antreten lassen. Die Mannschaften können hier wahlweise vom Computer oder von menschlichen Gegenspielern übernommen werden. Es ist auch möglich, dass sich mehrere menschliche Spieler eine Mannschaft teilen.

Farbige Pfeile geben dabei die Form der Mannschaft oder von Spielern an. Ein aufsteigender Pfeil (Aufsteigende Form) hat einen positiven Einfluss auf den Fußballer, ein horizontaler Pfeil bedeutet eine normale Form (Gleichbleibende Form) und ein sinkender (Schwache Form) schränkt seine natürlichen Fähigkeiten ein.[21]

Endet ein Freundschaftsspiel nach der regulären Spielzeit unentschieden, kann man mit Elfmeterschießen oder Verlängerung fortfahren, jedoch muss dies vor dem Spiel in den Einstellungen gewählt werden.

Meisterliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Meisterliga startet der Spieler wahlweise mit einer Fantasiemannschaft oder einer realen Mannschaft. Dort leitet man sie als Trainer, man kann aber auch die Mannschaft selbst in Spielen steuern. Es ist möglich, Spieler zu kaufen und zu verkaufen, um seine Mannschaft zu verstärken. Fantasiemannschaften bestehen aus eher schwächeren Spielern, die sich im Laufe der Zeit entwickeln und die durch Spielertransfers verstärkt werden können.[21]

An- und Verkäufe durch Spieler werden durch ein Gehaltssystem reguliert, das bei Überschreitung das Spielende bewirkt.

Werde zur Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Modus ermöglicht es dem Spieler, einen eigenen Fußballer zu kreieren und eine ganze Fußballerkarriere zu durchlaufen. Ein neu erstellter Spieler startet gewöhnlich mit 17 Jahren, dabei ist es möglich, ab 27 seinen Rücktritt anzukündigen. Man kann auch mit realen Spielern starten. Der Fußballer wird dabei individuell bewertet und in seinen Fähigkeiten aufgewertet bzw. stagniert bei ausbleibendem Erfolg. Es ist möglich, seinen Verein zu wechseln, unterschiedliche Agenten unter Vertrag zu haben oder auch seine Anhängerschaft und Popularität in einer Statistik anzeigen zu lassen.

Club-Boss-Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Club-Boss-Modus, der nur in PES 12 verfügbar ist, leitet man einen Verein aus der Perspektive des Präsidenten und kontrolliert den Verein von oben. Man kann Trainer einstellen und sie auch wieder entlassen. Ihnen kann man bspw. taktische Anweisungen geben oder Spielerkäufe anregen. So kümmert man sich aber auch um die finanziellen Belange des Vereins, wie z. B. bei der Sponsorenwahl. Dieser Modus muss erst mit spielinternen GP (Game Points) freigeschaltet werden.

UEFA Champions League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ist der Modus, in dem man die Endrunde der UEFA Champions League mit seinem Team nachspielen kann. Im aktuellen Teil PES 12 ist dieses Turnier lizenziert, mit all seinen Logos, Bällen und Hymnen, nicht aber aller Vereinsteams. So ist die Teamauswahl im Spiel nicht vollständig. Die Spielerzahl an einem Computer geht von 1 bis 32 Teams.

Liga-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ím Liga-Pokal-Modus kann man einen bestimmten Wettbewerb auswählen und eine Saison in einer Liga oder ein Pokalturnier mit seinem Team durchspielen.

Online[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Online-Modus kann man andere Spieler über das Internet zu einer Partie herausfordern. Somit erhält der Spieler auch Einsicht auf Ranglisten und Statistiken, also sein eigenes Abschneiden verfolgen. Diese Daten kann der Spieler auch in Verbindung mit der Facebook-App myPES nutzen.

Training[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Trainingsmodus kann der Spieler ohne Zeitbegrenzung auf dem Feld mit einer Mannschaft das Spiel trainieren, Standardsituationen wie Ecken, Elfmeter oder Freistöße üben und seit PES 2012 auch Trainingsherausforderungen annehmen, bei denen es beispielsweise darum geht, eine Strecke mit Hütchen abgesteckt in einer bestimmten Zeit zu dribbeln.

Lizenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während die ersten Versionen des Spiels kaum Lizenzen aufweisen konnten, wurde dieser Makel im Laufe der Jahre versucht, zu beheben. So konnten Lizenzen (Stand: PES 2013) der Ligen bzw. nationalen Verbände von Italien, Frankreich, Spanien, Brasilien, den Niederlanden und ausgewählte Clubteams wie z. B. Manchester United, FC Liverpool, Schachtar Donezk, FC Porto und Celtic Glasgow erworben werden.

Seit der 2009er Ausgabe liegt zum anderen die Champions-League-Lizenz vor. Die Lizenz bezieht sich aber nur auf die Verwendung des eigentlichen Wettbewerbes mit seinen Logos, nicht aber auf die teilnehmenden Teams. Auf der PlayStation 2 und PlayStation Portable sind diese zudem erst ab der Version Pro Evolution Soccer 2010 enthalten. Die meisten der 32 Champions-League-Teams sind offiziell lizenziert, acht davon jedoch sind lediglich unlizenziert im Spiel enthalten (wie z. B. Arsenal oder FC Chelsea). Als neuer Wettbewerb trat die lateinamerikanische Copa Santander Libertadores mit PES 2012 in die Serie ein, im Gegensatz zur Champions League mit allen Mannschaften und Spielern.

Jedoch sind viele Lizenzen bis heute immer noch nicht vorhanden. Durch die exklusive Vergabe der Lizenzrechte der DFL an Electronic Arts und deren Spiele FIFA und Fussball Manager, muss das Spiel ohne die, insbesondere für den deutschen Markt, wichtigen Bundesliga-Rechte auskommen. Zum Teil werden für unlizenzierte Teams ähnlich klingende Fantasienamen wie Pomatski für Podolski verwendet.

Der Lizenzenumfang in PES[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Komplettlizenz:

Eingeschränkte Komplettlizenz (komplette Mannschaften und Spielernamen, aber kein Ligenname und -logo):

  • ItalienItalien Serie A (als Italienische Liga)
  • BrasilienBrasilien Série A (als Brasilianische Liga)

Lizenz (korrekte Spielernamen, aber nur einige korrekte Teamnamen, kein Ligenname und -logo):

Wettbewerbe:

Mannschaften:

Eine Abwandlung der Bundesliga erschien in früheren Versionen (z. B. PES 5) als „Deutsche Liga“, jedoch wurde jegliche Verwendung wegen der großen Ähnlichkeit zur echten Bundesliga durch den Rechteinhaber untersagt.

Das Fehlen von Lizenzen versuchen Freiwillige in der Fangemeinde durch eigens erstellte Programme und Patches auszugleichen. So gab und gibt es praktisch seit der Ausgabe PES 5 bis heute (PES 2013) trotz erfolgter Drohungen der Rechteinhaber sehr umfangreiche Patches, welche die Spieler- und Vereinsdatenbank sowie Grafiken anpassen und ergänzen. Oft werden als Ligen die 1. und 2. Bundesliga implementiert (die dann die fiktive PES League und WE League ersetzen), alle korrekten Ligen- und Mannschaftennamen eingefügt, offizielle Logos und Bälle integriert, Grafiken wie Spielergesichter ersetzt und Mannschaften im europäischen Raum hinzugefügt. Stadien kann man mit dem eigens im Spiel vorhandenen Stadioneditor erstellen.

Durch die Bereitstellung leerer Mannschafts-Speicherplätze (sog. Team-Slots) wird es dem Spieler ermöglicht, auch ohne externe Programme eigene Teams inkl. aller Spieler und Trikots zu erstellen. Die Editierer können hierbei den integrierten Editor-Modus nutzen und relativ originalgetreue Trikot-Designs durch das Einbinden von Wappen, Stilen und Werbeschriftzügen ins Spiel einfügen.

Werbefiguren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langjährige Coverstars: Lionel Messi

Seit PES 3 werden für Plakat- und Anzeigenwerbung sowie die Covergestaltung Stars des internationalen Fußballs unter Vertrag genommen. Die folgende Tabelle bezieht sich auf die Gestaltung der deutschen Spieleverpackung. Bemerkenswert war der Wechsel des dreimaligen Coverstars Lionel Messis zur FIFA-Serie. Er wurde in PES 2012 durch Cristiano Ronaldo ersetzt.

Titel Cover[22]
PES 1 Artwork Schemenhafter Spieler
PES 2 Artwork Spielerbrust
PES 3 Pierluigi Collina
PES 4 Thierry Henry, Pierluigi Collina und Francesco Totti
PES 5 John Terry und Thierry Henry
PES 6 Adriano und Roque Santa Cruz
PES 2008 Jan Schlaudraff und Cristiano Ronaldo
PES 2009 Lionel Messi
PES 2010 Lionel Messi und Fernando Torres
PES 2011 Lionel Messi
PES 2012 Cristiano Ronaldo
PES 2013 Cristiano Ronaldo
PES 2014 Artwork Champions League
PES 2015 Mario Götze
PES 2016 Neymar und auf der Day 1 Edition zusätzlich Álvaro Morata

Rezension[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gamezone.de[23] 4Players[24] Gameswelt[25] EuroGamer.net[26] Metacritic[27]
PES 1 6,2 91 % 91 % 9/10 93
PES 2 8,5 90 % 89 % /[28] 93
PES 3 9,0 91 % 85 % 8/10 92
PES 4 8,9 92 % 91 % 9/10 92
PES 5 9,1 90 % 89 % 9/10 92
PES 6 9,0 (PS2)
8,1 (Xbox 360) 8,5 (PSP)
87 % 91 % 8/10 89
PES Management 6,5 (PS2) 78 % / 4/10 55
PES 2008 8,6 (Xbox 360)
7,3 (NDS)
84 % 84 % 8/10 76 (Xbox 360)
83 (Wii)
PES 2009 8,6 (PS3) 82 % 80 % 7/10 77 (PS3)
83 (Wii)
PES 2010 8,8 (PS3) 75 % 90 % 7/10 78 (PS3)
82 (Wii)
PES 2011 8,7 (Xbox 360) 79 % 88 % 7/10 77 (PS3)
78 (Wii)
PES 2012 8,5 (Xbox 360) 86 % 90 % 8/10 80 (PS3)
79 (Wii)
PES 2013 8,6 (Xbox 360) 87 % 87 % 9/10 83 (PS3)
TBA (Wii)

Anmerkung: Bis PES 5 handelt es sich um die Wertung der PlayStation-2- bzw. Xbox-Version. Bei marginalem Unterschied in der Bewertung wurde die besser bewertete Version angegeben. Ab PES 2008 analog, bei denen die PlayStation-3- bzw. Xbox-360-Version verglichen wurde.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über Jahre stand PES in dem Ruf, die mit Abstand beste Fußballsimulation zu sein und im Gegensatz zum Konkurrenten FIFA ein authentisches und unberechenbares Fußballspiel zu bieten. Mit dem Wechsel auf die neuere Konsolengeneration um Xbox 360 und PlayStation 3 litt dieser Ruf erheblich,[29] da Konami es nicht vermochte, das altbewährte Konzept an die neuen Gegebenheiten anzupassen und sich das Spiel zu sehr an der Vergangenheit orientiere.[30] So wurde weiterhin auf die bereits betagte Spieleengine der Vorgängerspiele und bei der Spielerrepräsentation auf Motion Capturing verzichtet und auf handgezeichnete Spielermodelle vertraut.[31]

Mit dem Wechsel auf die Konsolengeneration um PlayStation 4 und Xbox One konnte PES mit PES 2015 an alte Erfolge anknüpfen.

Speziell in der deutschen Fachpresse gilt das Fehlen der Bundesliga als eklatanter Makel der wenngleich sehr beliebten Fußballsimulation.[32]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pro Evolution Soccer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. GameStar, Test zu Pro Evolution Soccer 2010 (PC), Abgerufen am 9. September 2010.
  2. PC Games, Test zu Pro Evolution Soccer 2010 (PC), Abgerufen am 9. September 2010.
  3. GamePro, Test zu Pro Evolution Soccer 2010 (PS3 und Xbox 360), Abgerufen am 9. September 2010.
  4. Versionsübersicht in der OGDB (Online Games Datenbank)
  5. Gamesindustry.biz: Konami ships 3 million for PES 2010 launch. 23. Oktober 2009. Eingesehen am 26. Oktober 2009.
  6. prorevoBlog – Deutschlands PES-Blog Nr.1. KONAMI kündigt PES2011 für den 30. September an
  7. prorevoBlog – Deutschlands PES-Blog Nr.1. FC Bayern München in PES2011 lizenziert
  8. http://www.nintendo.com/games/detail/YiLUcu6mLFxJtLXEYyPr3WfPnCkXHteA
  9. PES 2012 – Teamlist, Lizenzen, Stadien …. play3.de, Abgerufen am 24. Dezember 2011.
  10. PES 2012 Test PC bei COMPUTERBILD SPIELE. computerbild.de, Abgerufen am 24. Dezember 2011.
  11. PES Patch 1.03 bei 4players. 4players.de, Abgerufen am 24. Dezember 2011.
  12. KONAMI erklärt myPES – Gamezone.de. gamezone.de, Abgerufen am 24. Dezember 2011.
  13. PES 2013: Konami kündigt neue Fußball-Simulation an, netzwelt, 24. April 2012. Abgerufen am 25. April 2012.
  14. PES 2013: Demo erscheint am 25. Juli, KONAMI, 27. Juli 2012. Abgerufen am 27. Juli 2012.
  15. PES 2013: Zweite Demo ab sofort für Xbox 360 als Download erhältlich, videogameszone.de, 29. August 2012. Abgerufen am 9. September 2012.
  16. KONAMI announce AFC Champions League license for PES 2014, peseditblog.com, 22. April 2013. Abgerufen am 22. April 2013.
  17. PES 2015: Weitere Screenshots veröffentlicht (Update: Gameplay-Features enthüllt). Abgerufen am 15. Oktober 2014.
  18. PES 2015: Die Demo unter der Lupe! Abgerufen am 15. Oktober 2014.
  19. PES 2017 - Konami kündigt neue Fußballsimulation an. In: ps4info. Abgerufen am 28. Mai 2016.
  20. Christian Dörre: PES 2017 auf der E3 angespielt: Ein großer Schritt zur Titelverteidigung? - mit Video-Fazit. Artikel von pcgames.de, 15. Juni 2016, abgerufen am 15. Juni 2016
  21. a b Pro Evolution Soccer 4 Handbuch, Konami 2004.
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