Process identifier

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Ein Process identifier (process ID, PID; deutsch Prozesskennung) ist in der Informatik ein einzigartiger Schlüssel, welcher der eindeutigen Identifikation von Prozessen dient. Der PID ändert sich während der Laufzeit des Prozesses nicht. Nach dem Beenden des Prozesses wird der Prozess ein Zombie und der Elternprozess (identifiziert durch die Parent Process ID) kann den Status abfragen. Erst danach wird der PID wieder für neue Prozesse frei.

Die meisten Betriebssysteme (z. B. UNIX, Windows usw.) verwenden dafür eine natürliche Zahl. Process IDs werden hauptsächlich für die Interprozesskommunikation benötigt.

Eine Parent Process ID (PPID) ist der PID des Elternprozesses.

Beispiel[Bearbeiten]

Die Bash läuft als Prozess auf einem Unix-System. Diesem Prozess wird eine einzigartige Prozess-ID zugewiesen (beispielsweise: 3139). Startet man nun aus diesem Prozess einen weiteren sogenannten Kindprozess, so läuft dieser nun mit seiner eigenen PID (zum Beispiel: 4071) unter der PPID des Elternprozesses (3139).
Unix-Befehl zur Prozessübersicht incl. PID und PPID: $ ps -l oder $ ps-f

Beispiel-Ausgabe einer Unix-Shell beim Aufruf des Befehls $ ps -f

Siehe auch[Bearbeiten]