Windbeutel

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Windbeutel

Windbeutel (schweizerisch Ofenküchlein, österreichisch Brandteigkrapferl[1]) sind meist faustgroße, hohle Gebäckstücke aus Brandmasse. Sie werden häufig mit Schlagsahne oder Vanillecreme, eventuell zusätzlich mit Früchten, gefüllt. Da der Brandteig nicht gesüßt wird, können Windbeutel sowohl süß als auch pikant gefüllt werden. Als Grundlage für Füllungen eignen sich z. B. Quark, Frischkäse und pürierte Avocado.

Zur Zubereitung werden kleine Portionen Brandmasse mit einem Löffel in größerem Abstand auf ein Backblech gesetzt oder mit einem Spritzbeutel gespritzt. Windbeutel werden noch heiß seitlich aufgeschnitten und nach dem Abkühlen gefüllt.

Eine aus Windbeuteln zusammengesetzte Torte ist die Croquembouche.

Sehr kleine Windbeutel werden Profiteroles genannt.

Profiteroles mit Karamellsoße

Profiteroles (frz.: „kleiner Gewinn, kleines Geschenk“) sind kleine Windbeutel aus zuckerloser Brandmasse.

Als klassisches Dessert der deutschen, italienischen und französischen Küche werden sie meistens – wie Eclairs – mit Schlagsahne, Vanille- oder Mokkacreme, oder Vanilleeis gefüllt und oft mit dicker, dunkler Schokoladensauce überzogen serviert.

Mit einer Füllung aus Käsecreme oder würzigem Püree (z. B. aus Wild) dienen sie aber zuweilen auch als Einlage für klare Suppen oder als Snack. Ähnlich sind die Gougères, eine Spezialität aus dem Burgund, für die der Brandteig mit geriebenem Käse angereichert wird.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Windbeutel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Profiterole – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. GuteKueche Medien GmbH: Brandteigkrapfen - Rezept. In: www.gutekueche.at. (gutekueche.at [abgerufen am 10. Dezember 2017]).