Progymnasium

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Ein Progymnasium oder ein Untergymnasium ist meist eine Sonderform des Gymnasiums. Der Begriff hat in verschiedenen Ländern unterschiedliche Bedeutungen.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Progymnasium ist in Deutschland ein allgemeinbildendes Gymnasium, das jedoch nicht voll ausgebaut ist, also nicht alle Klassenstufen eingerichtet hat; es endet meist nach der 10. Klasse. Die Schüler haben mit dem Versetzungszeugnis die Möglichkeit, auf einem umliegenden voll ausgebauten Gymnasium oder einem beruflichen Gymnasium das Abitur zu absolvieren.

Vorteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorteil der Progymnasien liegt in ihrer Größe, die oft die Schülerzahl von 250 nicht übersteigt.

Progymnasien findet man meist in kleineren Orten, um den Schulweg der Schüler zu verkürzen und erträglich zu gestalten. Ein Ausbau zur Oberstufe wird von einigen Progymnasien angestrebt oder ist bereits umgesetzt.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Progymnasium oder Untergymnasium ist in der Schweiz jener Teil der gymnasialen Schulbildung, der noch während der obligatorischen Schulzeit verläuft. Siehe dazu Kantonsschule

Litauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Litauen ist das Progymnasium (progimnazija) eine allgemeinbildende Schule mit 8 Klassen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ludwig Adolf Wiese: Das höhere Schulwesen in Preussen. Historisch-statistische Darstellung. Wiegandt & Grieben, Berlin, 2. Aufl. 1869, S. 72–74 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek).