Prometheus Society

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Prometheus Society
Verein PrometheusSociety Logo.png
Gründer Ronald Kent Hoeflin
Gründung 1982
Personen

Dan Barker, Ronald K. Hoeflin, Marilyn vos Savant

Aktionsraum Global
Schwerpunkt Hochbegabung (IQ 160+)
Mitglieder 100 (Aktive)
Motto ignis aurum probat (Feuer prüft das Gold)
Website http://prometheussociety.org

Die Prometheus Society ist eine Hochbegabtenvereinigung für intellektuell Höchstbegabte.

Beitrittsbedingungen[Bearbeiten]

Der Beitritt steht Menschen offen, welche einen IQ mit einer theoretischen Seltenheit von mehr als 1:30.000 vorweisen können. Diese sind intelligenter als 99,997 % der Menschen und weisen einen Intelligenzquotienten von 160 (Standardabweichung: 15) vor. Zum Vergleich: Mensa International, der weltweit größte Hochbegabtenverein, nimmt (bei dieser Standardabweichung) Menschen mit einem IQ über 130 auf. Dies entspricht dem 98. Perzentil und einer theoretischen Seltenheit von 1:50. Die Prometheus Society ist damit sechshundertmal selektiver als Mensa.

Gründung[Bearbeiten]

Gegründet wurde die Prometheus Society 1982, ursprünglich als Xenophon Society, von Ronald K. Hoeflin, einem mit dem Rockefeller Preis ausgezeichneten Philosophen und Autoren mehrerer IQ Tests, welcher den Verein als Sozialisationsinstrument, vor allem aber auch als Normgruppe für weitere IQ-Tests im schwer messbaren Bereich jenseits eines IQ von 145 ersonnen hatte.

Mitglieder[Bearbeiten]

Der Verein hat zurzeit rund 100 aktive Mitglieder, darunter international bekannte Persönlichkeiten wie den Atheisten Dan Barker, Vorstände internationaler Unternehmen aus dem High-Tech-, Biotechnologie- und Werbegeschäft, Militärberater, Mathematik- und Physikprofessoren sowie NASA-Mitarbeiter. Viele der Mitglieder haben sich inzwischen über das Internet in sozialen Netzwerken wie Facebook, linkedin und XING organisiert.

Grady Towers, selbst Wachmann, schrieb einen unter Hochbegabten bekannten Essay namens The Outsiders zu diesem Thema. Der Artikel, welcher auch auf der Internetseite des Vereins einzusehen ist, beschreibt das Leben von William James Sidis, einem Wunderkind des frühen 20. Jahrhunderts und zeigt an diesem Beispiel, sowie anhand der Daten der Terman-Studie auf, dass Hochbegabung keine ausschließlich positive Charakteristik ist, sondern eine komplexe Charaktereigenschaft, die auch zu negativen Entwicklungen, insbesondere im sozialen Leben, führen kann.

Aufnahmekriterium und akzeptierte Tests[Bearbeiten]

Die Prometheus Society akzeptiert eine Reihe von standardisierten und gemeinhin akzeptierten Intelligenztests, darunter mehrere Versionen des amerikanischen Wechsler Intelligenztests für Erwachsene (WAIS-R, WAIS-III), den Cattell Culture Fair III und den Miller Analogies Test. Neben diesen Tests werden Ergebnisse einiger älterer Schulleistungstests (SAT, GRE) akzeptiert, da diese Tests zu den entsprechenden Zeitpunkten mit IQ-Tests vergleichbare Ergebnisse vorwiesen.

Publikationen und Medienpräsenz[Bearbeiten]

Der Verein ist in den letzten Jahren durch Medienberichte zu einer gewissen Prominenz gekommen. Er wurde in mehreren Büchern zur Hoch- und Höchstbegabung, einem Buch über Kriegsveteranen[1] sowie als Beispielfall für brand recognition in einem Buch über Marketing[2] erwähnt und von der New York Times als Hinweis in ihrem Kreuzworträtsel verwendet.[3] Für die Mitglieder selbst gibt der Verein ein Magazin namens Gift of Fire heraus.

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Wounded Warriors von Mike Sager
  2. Spent von Geoffrey Miller
  3. The New York Times Crosswords

Weblinks[Bearbeiten]