Province of Georgia

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Grenzen der Provinz Georgia zwischen 1732 und 1777

Die Provinz Georgia (17321776) (Englisch: Province of Georgia) war eine der Dreizehn Kolonien in Nordamerika, die sich 1776 in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten vom Königreich Großbritannien lossagten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georgia wurde 1732 als letzte der Dreizehn Kolonien aus weitgehend unbesiedelten Teilen von Carolina gebildet und wurde nach Georg II. benannt. Am 17. November 1732 fuhr der englische Abenteurer James Oglethorpe mit 120 Genossen nach Georgia, um die erste britische Siedlung in Georgia zu gründen. Er und 114 Kolonisten erreichten am 12. Februar 1733 Yamacraw Bluff und gründeten die Stadt Savannah. Später schlossen sich weitere Menschen der Siedlung an, so Salzburger Exulanten und Schotten. Nach blutigen Kämpfen mit den Spaniern und inneren Streitigkeiten erhielt die Kolonie 1752 einen königlichen Gouverneur und 1755 eine Provinziallegislatur. 1776 sagte sich Georgia von Großbritannien los. Georgia war der vierte Bundesstaat, der die Verfassung der Vereinigten Staaten am 2. Januar 1788 ratifizierte.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]