Provinz Sajama

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Provinz Sajama
Lage
Basisdaten
Staat Bolivien
Departamento Oruro
Sitz Curahuara de Carangas
Fläche 5790 km²
Einwohner 9390 (2012)
Dichte 1,6 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 BO-O
Der namensgebende Vulkan Sajama
Der namensgebende Vulkan Sajama

Koordinaten: 18° 15′ S, 68° 12′ W

Sajama ist eine Provinz im nordwestlichen Teil des Departamento Oruro im Hochland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz Sajama ist eine von sechzehn Provinzen im Departamento Oruro. Sie liegt zwischen 17° 39' und 18° 39' südlicher Breite und zwischen 67° 38' und 68° 45' westlicher Länge.

Sie grenzt im Nordwesten an das Departamento La Paz, im Westen an die Republik Chile, im Südwesten an die Provinz Sabaya, im Südosten an die Provinz Litoral, im Osten an die Provinz Carangas, und im Nordosten an die Provinz San Pedro de Totora.

Die Provinz erstreckt sich über eine Länge von 120 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und über 135 Kilometer in Ost-West-Richtung.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl der Provinz Sajama ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten um etwa ein Fünftel angestiegen:

  • 1992: 7.891 Einwohner (Volkszählung)
  • 2001: 9.096 Einwohner (Volkszählung)
  • 2012: 9.390 Einwohner (Volkszählung)[1]

43,4 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre. 90,4 Prozent der Bevölkerung sprechen Aymara, 88,6 Prozent Spanisch und 4,2 Prozent Quechua. (2001)

97,0 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität, 90,8 Prozent leben ohne sanitäre Einrichtung (1992).

68,2 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft, 0,3 Prozent im Bergbau, 5,4 Prozent in der Industrie, 26,1 Prozent im Dienstleistungsbereich (2001).

66,1 Prozent der Einwohner sind katholisch, 26,9 Prozent sind evangelisch (1992).

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz unterteilt sich in die folgenden beiden Landkreise (bolivianisch: Municipios):

Ortschaften in der Provinz Sajama[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Instituto Nacional de Estadística Bolivia (INE) 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]