Prunkjagd

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Das Festinjagen 1812 beim Dianenfest in Bebenhausen im Schönbuch

Die Prunkjagd (auch das Festinjagen) ist eine historische Form der Jagd, die bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts üblich war. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form einer Hauptjagd (auch eingestellte Jagd), bei der das zu jagende Wild zuvor in großer Zahl zusammengetrieben und eingestellt wurde. Bei der im Vergleich zu normalen Hauptjagden relativ selten abgehaltenen Prunkjagd wurde das Wild dabei auch aus entlegenen Revieren hertransportiert, oft bereits mehrere Tage zuvor.

Eine solche Prunkjagd war nur den hohen gesellschaftlichen Schichten vorbehalten. Üblich war für die Jäger das Tragen der Galauniform, zudem gehörte neben weiterem Prunk und Zierden das Blasen von Fanfaren bei Erlegung jedes Stückes zum Rahmen einer solchen Veranstaltung.

Häufig wurden die Ereignisse derartiger Jagden in Gemälden festgehalten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]