Publik-Forum

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Publik-Forum
Publik-Forum-Logo.svg
Beschreibung deutsche Zweiwochenzeitung
Verlag Publik-Forum Verlagsgesellschaft mbH
Erstausgabe 1972
Erscheinungsweise 14-täglich
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2017)
35.010 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 3/2017) 36.083 Exemplare
Chefredakteur Wolfgang Kessler
Herausgeber Leserinitiative Publik-Forum e.V.
Weblink publik-forum.de
ISSN 0343-1401
ZDB 188441-4

Publik-Forum ist eine 14-täglich erscheinende Zeitschrift mit inhaltlichem Schwerpunkt auf kirchlichen, religiösen und gesellschaftlichen Themen. Sie steht dem Kirchenvolksbegehren und der Initiative Kirche von unten nahe. Das Magazin erscheint in der Publik-Forum Verlagsgesellschaft mbH, deren Anteile mehrheitlich von einem eingetragenen Verein mit rund 1100 Mitgliedern gehalten werden. Weitere Gesellschafter des Verlags sind die Vereinsvorsitzende Agnes Frei, der Chefredakteur Wolfgang Kessler und der Herausgeber Norbert Copray.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgängerin von Publik-Forum war die Wochenzeitung Publik, die 1968 von der Katholischen Kirche in Deutschland gegründet und bis 1971 finanziert wurde. Publik sollte die damalige Idee einer - durch das Zweite Vatikanische Konzil - erneuerten Kirche symbolisieren, die sich im Aufbruch befindet und einen offenen Dialog mit der gesamten Gesellschaft führt. Das Experiment wurde nach drei Jahren beendet, da die Redaktion und die Bischöfe unterschiedlicher Meinung über die Inhalte der Zeitung waren. Die finanzielle Unterstützung wurde gestrichen; das hatte zur Folge, dass die Zeitung Publik eingestellt werden musste.[2]

Den Startschuss für Publik-Forum gab die (damals) römisch-katholische Leserinitiative Publik e. V.[3] Heute versteht sich Publik-Forum als ökumenische Zeitung.

Knapp 60 Prozent der Leser sind laut einer Leserbefragung katholisch, etwa ein Drittel evangelisch (Stand 2009).[4] Prägend ist nach wie vor ein ausgesprochen linkskatholisches Profil.

Weitere Produkte des Verlags sind

  • das Publik-Forum EXTRA, das monatlich im Wechsel als EXTRA Thema und EXTRA Leben erscheint,
  • der wöchentlich per E-Mail verschickte Weisheitsletter,
  • der kostenlose tägliche Spiritletter sowie
  • Buchproduktionen zu kirchlich-religiösen und sozialen Themen.

Ein Versandbuchhandel mit ausgewählten Produkten wie handsignierten Büchern prominenter Autoren rundet das Angebot ab.

Die Jugendzeitschrift provo, die teilweise von Jugendlichen selbst verfasst wurde, wurde 2012 eingestellt.

Im Jahr 2007 wurde in der Kategorie „Öffentlicher Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ der Bremer Friedenspreis an den Co-Chefredakteur von Publik-Forum, Wolfgang Kessler, vergeben.

Der langjährige Claim Zeitung kritischer Christen wurde 2010 durch kritisch – christlich – unabhängig ersetzt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. LESERINITIATIVE PUBLIK E. V.: Geschäftsbericht für das Jahr 2010, in: Mitgliederrundbrief April 2012 (PDF; 707 kB)
  2. Würzburger Synode: Pressearbeit
  3. http://www.publik-forum.de/lip
  4. Publik-Forum: Mediadaten und Leseranalyse (PDF; 2,91 MB)