Pulsphasenmodulation

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Die Pulsphasenmodulation (auch Pulspositionsmodulation; englisch pulse-position modulation, PPM) ist ein Modulationsverfahren für zeitdiskrete (d. h. abgetastete) Signale. Dabei wird ein Impuls, i. d. R. ein Rechteckimpuls, relativ zu einem konstanten Referenztakt in der Lage (Phase) verschoben. In dieser Phasenverschiebung ist der Abtastwert kodiert. Die Dauer des Impulses ist dabei konstant. Das modulierte Signal ist wieder zeit- und amplitudenkontinuierlich.

Die in Funkfernsteuerungen früher verwandte Puls-Pausen-Modulation lässt sich als differentielle Pulsphasenmodulation auffassen. In neuerer Zeit gewinnt die PPM bei Ultrabreitbandanwendungen, als sogenanntes Pulsradio, wieder an Bedeutung.

Für den Versatz \Delta \tau gegenüber dem Referenztakt gilt:

\Delta \tau(k) = \frac{T}{2} \Big( 1 + \frac{v(kT)}{v_\text{max}} \Big)

Dabei ist

  • v(kT) der k-te Abtastwert bei einer Periodendauer T (Referenztakt) und
  • vmax der Betrag der maximalen Amplitude.

D. h. je näher der Impuls dem Beginn des Referenztaktes kommt, umso niedriger ist die Amplitude des Originalsignals, also der Abtastwert. Umgekehrt je später der Impuls innerhalb des Referenztaktes kommt, umso höher ist die Amplitude.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  •  Karl-Dirk Kammeyer: Nachrichtenübertragung. 4. Auflage. Vieweg + Teubner, 2008, ISBN 978-3-8351-0179-1, S. 203 f.