Purbach am Neusiedler See

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Purbach am Neusiedler See
Wappen von Purbach am Neusiedler See
Purbach am Neusiedler See (Österreich)
Purbach am Neusiedler See
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Eisenstadt-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: EU
Fläche: 45,75 km²
Koordinaten: 47° 55′ N, 16° 42′ OKoordinaten: 47° 54′ 53″ N, 16° 41′ 36″ O
Höhe: 128 m ü. A.
Einwohner: 2.835 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 62 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7083
Vorwahl: 02683
Gemeindekennziffer: 1 03 12
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptgasse 38
7083 Purbach am Neusiedler See
Website: www.purbach.at
Politik
Bürgermeister: Richard Hermann (ÖVP)
Gemeinderat: (2012)
(23 Mitglieder)
15
8
15 
Von 23 Sitzen entfallen auf:
Lage der Stadt Purbach am Neusiedler See im Bezirk Eisenstadt-Umgebung
Breitenbrunn am Neusiedler See Donnerskirchen Großhöflein Hornstein Klingenbach Leithaprodersdorf Loretto Mörbisch am See Müllendorf Neufeld an der Leitha Oggau am Neusiedler See Oslip Purbach am Neusiedler See Sankt Margarethen im Burgenland Schützen am Gebirge Siegendorf Steinbrunn Stotzing Trausdorf an der Wulka Wimpassing an der Leitha Wulkaprodersdorf Zagersdorf Zillingtal Eisenstadt Rust BurgenlandLage der Gemeinde Purbach am Neusiedler See im Bezirk Eisenstadt-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Purbach am Neusiedler See im Burgenland (Österreich) ist eine Stadt mit 2835 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) am Westufer des Neusiedler Sees. Bekannt ist Purbach auch durch die Legende Der Purbacher Türke.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im nördlichen Burgenland nahe der Landeshauptstadt Eisenstadt. Zu der Stadtgemeinde gehören keine weiteren Orte. Teile des Stadtgebietes befinden sich im Naturpark Neusiedlersee – Leithagebirge.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannersdorf am Leithagebirge und Hof am Leithaberge Sommerein Breitenbrunn am Neusiedler See
Donnerskirchen Nachbargemeinden Neusiedler See
Donnerskirchen Donnerskirchen und Neusiedler See Neusiedler See

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsgebiet gibt es Funde aus der frühen und späten Bronzezeit. Eine hallstattzeitliche Siedlung ist durch Funde auf dem Burgstall (nördlich des Ortes) bezeugt. Weiters gibt es römerzeitliche Siedlungsfunde. Unter den Römern, lag das heutige Purbach in der Provinz Pannonia.[1]

1527 wurde Purbach zum Markt erhoben. 1529 und 1532 wurde der Markt durch die Türken gebrandschatzt.[1]

Purbach am damals ausgetrockneten Neusiedler See, um 1873 (Ausschnitt aus dem Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Feketeváros verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Stadtgemeinde ist Purbach am Neusiedler See seit 1997 (durch VO 22, Marktgemeinde 24/1976).

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mandatsverteilung (23 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 8, ÖVP 15, FPÖ 0, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.

Bürgermeister
  • 1950–1962 Michael Sandhofer (ÖVP)
  • 1963–1968 Robert Schüller
  • 1968–1977 Rudolf Lang
  • 1977–1992 Josef Wein
  • 1992–2000 Franz Steindl (ÖVP)
  • 2000–2001 Rudolf Wallner, interim als 1. Vizebürgermeister[2]
  • seit 2001 Richard Hermann (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Purbach am Neusiedler See von Westen
Keller in Purbach
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Purbach am Neusiedler See
  • Pfarrkirche Purbach am Neusiedler See mit zweithöchstem Kirchenturm des Burgenlandes.[3]
  • Historische Stadtmauer mit Türkentoren und Sonnwendstein (1630–1634)
  • Historisches Kellerviertel
  • Kulturlandschaft Neusiedler See (UNESCO Weltkulturerbe)
  • Türkenkeller Der Purbacher Türke
  • Nikolauszeche (Renaissancezeit)
  • Kirschblütenregion
  • Frauensäule
  • Pestsäule (1713)
  • Das Ruster Tor

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Purbacher Wirtschaft ist geprägt vom Weinbau und Tourismus. Als einziger größerer Industriebetrieb befindet sich der Dämmstoffhersteller Austrotherm mit einer Niederlassung vor Ort.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Purbach am Neusiedler See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Burgenland, Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1980, 2. Auflage
  2. Alle Bürgermeister von Purbach fuhno.at, abgerufen am 15. Oktober 2016
  3. Kirchenführer. Herausgeber und Verleger: Röm.-kath. Pfarramt Purbach