Push-Back (Grenze)

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Als Push-Back (engl. für zurückschieben), auch Push-Back-Aktion, wird das Zurückdrängen von ausländischen Personen ohne entsprechende Aufenthaltstitel für das Zielland in Grenznähe bezeichnet. In Deutschland wird diese Formulierung im Zusammenhang mit der europäischen Grenzschutzagentur Frontex oder Grenzpolizeieinheiten der europäischen Länder gebraucht. Hierbei handelt es sich um die Verletzung des Grundsatzes der Nichtzurückweisung. Während das Push-Back in Europa verboten ist, ist es in Australien gängige Praxis im Umgang mit Bootsflüchtlingen. Menschenrechtsorganisationen wie Pro Asyl beklagen regelmäßig Push-Backs an den EU-Außengrenzen.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Grenzkontrollen in der EU: Flüchtlinge illegal abgewiesen? In: taz.de. 25. Januar 2017, abgerufen am 14. Januar 2018.