Push-Model

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Das Push-Model ist ein Entwurfsmuster zur Datenübertragung, bei dem der Datenlieferant die Daten überwacht. Erkennt dieser Änderungen, sendet er die geänderten Werte an den Datenempfänger. Der Empfänger verhält sich passiv und wartet, nachdem er sich nach dem Beobachter-Muster angemeldet hat, auf neue Werte. Das Gegenteil ist das Pull-Model.

Vorteile:

  • Daten werden nur übertragen, wenn sich auch tatsächlich Werte geändert haben.
  • Der Sender kann die Daten unmittelbar nach Wertänderung absenden und benötigt deshalb keine zusätzlichen Puffer.

Nachteile:

  • Der Datenlieferant benötigt eine Auswertelogik für die Änderungserkennung.
  • Nach Verlust eines Wertes bei der Übertragung sind Sender und Empfänger asynchron. Diese Asynchronizität wird erst bei der nächsten Wertänderung behoben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frank Buschmann, Regine Meunier, Hans Rohnert, Peter Sommerlad, Michael Stal: Pattern-oriented Software Architecture. John Wiley & Sons, Chichester/ New York 1996, ISBN 0-471-95869-7.