Qaisar Qysylorda

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Qaisar Qysylorda
Vereinswappen
Basisdaten
Name Fußballklub Qaisar Qysylorda
Sitz Qysylorda
Gründung 1968
Präsident vakant
Erste Mannschaft
Trainer BulgarienBulgarien Stojtscho Mladenow
Stadion Gany Muratbajew-Stadion
Plätze 7.000
Liga Premjer-Liga
2017 6. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Qaisar Qysylorda (kasachisch: Қайсар Қызылорда Футбол Клубы / Qaisar Qysylorda Futbol Kluby, russisch: Футбольный клуб Кайсар Кызылорда / Futbolny klub Kaissar Kysylorda) ist ein kasachischer Fußballverein aus der Stadt Qysylorda.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namenshistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1968 – Wolna Ksyl-Orda (Волна Кзыл-Орда)
  • 1969–1973 – Awtomobilist Ksyl-Orda (Автомобилист Кзыл-Орда)
  • 1974–1978 – Orbita Ksyl-Orda (Орбита Кзыл-Орда)
  • 1979–1989 – Meliorator Ksyl-Orda (Мелиоратор Кзыл-Орда)
  • 1990–1995 – Qaisar Qysylorda (Кайсар Қызылорда)
  • 1996–1997 – Qaisar-Munai Qysylorda (Кайсар-Мунай Қызылорда)
  • 1997–2000 – Qaisar-Hurricane Qysylorda (Кайсар-Hurricane Қызылорда)
  • seit 2001 – Qaisar Qysylorda (Кайсар Қызылорда)

Sowjetische Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde im Jahr 1968 als Wolna gegründet. In der sowjetischen Meisterschaft spielte der Club stets in den untersten Ligen. An den Austragungen des Sowjetischen Fußballpokals nahm der Verein nur ein einziges Mal teil. In der Austragung 1988/89 wurde die Mannschaft im Sechzehntelfinale vom ukrainischen Team Metalist Charkiw geschlagen.

Kasachische Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Unabhängigkeit Kasachstans 1991 spielte der Verein in der höchsten Spielklasse des Landes. 1993 belegte die Mannschaft den enttäuschenden 21. Platz und stieg ab. Zwei Jahre verbrachte der Club in der zweiten Liga, bevor der Wiederaufstieg mit dem Gewinn der 2. Liga erreicht wurde. 1998 wurde das bisher erfolgreichste Saison gespielt, als der 4. Platz in der Meisterschaft errungen und das Finale des kasachischen Pokals knapp mit 1:2 gegen Irtysch Pawlodar verloren wurde. Nach der Saison 2004 stieg Kaisar wieder in untere Liga ab. Im darauffolgenden Jahr gewann die Mannschaft erneut die Meisterschaft der 2. Liga. Von 2006 bis 2009 war der Verein erstklassig. Nach der Spielzeit 2009 stieg das Team erneut ab und schaffte in der darauffolgenden Spielzeit den sofortigen Wiederaufstieg. Vor der Spielzeit 2013 musste der Verein wegen finanziellen Schwierigkeiten auf die Teilnahme an der Premjer-Liga verzichten. Es erfolgte erneut der sofortige Wiederaufstieg.

Teilnahmen an AFC-Wettbewerben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum ersten Mal trat der Verein aus Qysylorda bei dem Pokal der Pokalsieger in der Saison 1998/99 in Erscheinung. In der westasiatischen Gruppe musste sich der Club mit dem Nisa Aşgabat aus Turkmenistan in der ersten Runde messen und schied nach einer 0:1-Auswärtsniederlage und einem 1:1-Heimunentschieden aus dem weiteren Wettbewerb aus.

In der folgenden Austragung 1999/2000 wurde in der ersten Runde der tadschikische Vertreter Khuja Karim Gazimalik bezwungen. In der zweiten Runde war die Mannschaft dem Navbahor Namangan aus Usbekistan nach einem 2:2-Heimunentschieden und anschließender 0:1-Auswärtsniederlage unterlegen.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein trägt seine Heimspiele im 7.000 Zuschauer fassenden Gany Muratbajew-Stadion aus, das im Jahre 1968 erbaut wurde.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader zur Saison 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nummer Spieler Nationalität Geburtsdatum Bei Qaisar seit
Torhüter
16 Alexander Grigorenko KasachstanKasachstan 6. Februar 1985 2017
71 Marsel Islamkulow KasachstanKasachstan 18. April 1994 2016
Abwehr
13 Iljas Amirseitow KasachstanKasachstan 22. Oktober 1989 2017
22 Bauyrschan Omarow KasachstanKasachstan 3. August 1990 2017
27 Dmitri Jewstignejew KasachstanKasachstan 27. November 1986 2017
31 Alexei Muldarow KasachstanKasachstan 24. April 1984 2017
33 Abdel Lamanje FrankreichFrankreich 27. Juli 1990 2017
55 Ivan Graf KroatienKroatien 12. Juni 1987 2016
88 Walentin Tschurejew KasachstanKasachstan 29. August 1986 2017
- Alexander Marotschkin KasachstanKasachstan 14. Juli 1990 2018
Mittelfeld
7 Maqsat Baischanow KasachstanKasachstan 6. August 1984 2017
8 Ruslan Sachalbajew KasachstanKasachstan 27. Juni 1984 2016
9 Wolodymyr Arschanow UkraineUkraine 29. November 1985 2017
10 Duman Narsildajew KasachstanKasachstan 6. September 1993 2012
17 Schambyl Kukejew KasachstanKasachstan 20. September 1988 2017
19 Mathias Coureur MartiniqueMartinique 22. März 1988 2017
21 Aibol Schachajew KasachstanKasachstan 15. Dezember 1996 2016
23 Waleri Korobkin KasachstanKasachstan 2. Juli 1984 2017
25 John Kamara Sierra LeoneSierra Leone 12. Mai 1988 2017
39 Saïdi Ntibazonkiza BurundiBurundi 1. Mai 1987 2017
Sturm
11 Jelschas Altynbekow KasachstanKasachstan 22. November 1993 2014
77 Toktar Schangylyschbai KasachstanKasachstan 25. Mai 1993 2017
90 Milan Bojović SerbienSerbien 13. April 1987 2017
99 Franck Dja Djedje ElfenbeinküsteElfenbeinküste 2. Juni 1986 2017

Stand: April 2017

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kasachstan

GUS und ehemalige Sowjetunion

Europa

Afrika

Südamerika

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]