Qassiarsuk

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Qassiarsuk (kleiner Versammlungsort)

K'agssiarssuk (Alte Rechtschreibung)
Blick auf die Bauernhöfe von Qassiarsuk aus Richtung Norden
Blick auf die Bauernhöfe von Qassiarsuk aus Richtung Norden
Geographische Lage 61° 9′ 8″ N, 45° 30′ 54″ WKoordinaten: 61° 9′ 8″ N, 45° 30′ 54″ W
Qassiarsuk (Grönland)
Qassiarsuk
Höhe m
Einwohner 75 (1. Januar 2017)
Gründung 1924
Zeitzone UTC-3

Qassiarsuk [ˌqasːiˈɑsːuk] (nach alter Rechtschreibung K'agssiarssuk) ist eine kleine Schafzüchtersiedlung 40 km nordnordöstlich von Narsaq im Süden Grönlands. Auf dem gegenüberliegenden Ufer des Tunulliarfik (Eriksfjord) liegt Narsarsuaq.

Qassiarsuk besteht seit 1924 und hat heute 75 Einwohner (Stand 2017)[1], die von Schafzucht und zunehmend auch Tourismus leben. Bis zum 1. Januar 2009 gehörte die Siedlung politisch zur Gemeinde Narsaq, seither zur Kommune Kujalleq.

Erik der Rote gründete hier 985 die erste Wikinger-Siedlung auf Grönland mit dem Namen Brattahlíð. Dort waren auch Thinge abgehalten worden, was sich im Namen des heutigen Ortes noch widerspiegelt. In Brattahlíð wurden die Grundmauern der ersten christlichen Kirche in Grönland freigelegt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen 2017 bei der grönländischen Statistikbehörde