Qin Kai

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Qin Kai Wasserspringen
Divers Qin Kai, He Chong and Alexandre Despatie (2008 Summer Olympics).jpg

Qin Kai (li.) bei den Olympischen Spielen in Peking mit He Chong und Alexandre Despatie (2008)

Persönliche Informationen
Nationalität: China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China
Disziplin(en): Kunst- /Synchronspringen
Geburtstag: 31. Januar 1986
Geburtsort: Shaanxi
Größe: 170 cm
Gewicht: 65 kg

Qin Kai (chinesisch 秦凯, Pinyin Qín Kǎi, * 31. Januar 1986 in Shaanxi) ist ein chinesischer Wasserspringer. Er startet im Kunstspringen vom 1 m- und 3 m-Brett sowie im 3 m-Synchronspringen. Bei einer Körpergröße von 1,70 m beträgt sein Wettkampfgewicht 65 kg.[1]

Qin Kai begann 1990 im Kindesalter mit dem Turnen in Xi'an, ehe er vier Jahre später im Provinzteam von Shaanxi sich dem Kunstspringen zuwandte. 2005 gelang ihm der Sprung in die chinesische Nationalmannschaft, nachdem er bereits 2001 bei den Juniorenweltmeisterschaften die Einzelkonkurrenz vom 3-Meter-Brett und einen zweiten Platz vom Turm belegt hatte. Seit 2006 ist Qin der Partner des sieben Jahre älteren Wang Feng. Dem Duo war seither großer Erfolg im Synchronspringen vom 3-Meter-Brett beschieden, dazu zählen seit 2007 sechs Siege in der World Series, zwei Grand-Prix-Siege und der Weltmeistertitel von Melbourne. Am 13. August 2008 konnten Qin und Wang auch überlegen die Konkurrenz bei den Olympischen Sommerspielen 2008 im heimischen Peking für sich entscheiden.

Nach fünf zweiten Plätzen in der Saison 2008 bei Grand-Prix- und World-Series-Wettbewerben galt Qin bei den Spielen in Peking auch als einer der möglichen Medaillenkandidaten in der Einzelkonkurrenz und gewann beim Sieg seines Landsmanns He Chong die Bronzemedaille. Der Aufstieg in die Weltspitze als Einzelspringer gelang Qin 2006, als er beim Grand Prix von Italien und beim Weltcup-Wettbewerb im heimischen Changshu Siege vom 3 m-Brett erzielen konnte. Ein Jahr später gewann er bei den Weltmeisterschaften in Australien neben der Synchron- auch die Einzelkonkurrenz vom 3 m-Brett vor dem Kanadier Alexandre Despatie und dem Russen Dmitri Sautin. Letzteren zählt Qin zu seinen Vorbildern.

Im Juli 2009 gelang es Qin an frühere Erfolge anzuknüpfen und gewann bei der Schwimm-WM in Rom die Konkurrenz vom 1 m-Brett vor seinem Landsmann Zhang Xinhua und dem Australier Matthew Mitcham. Auch im Synchronspringen vom 3 m-Brett siegte er mit seinem Partner Wang Feng. 2011 wiederholte er diesen Sieg, er gewann in Shanghai Gold im 3-m-Synchronspringen, diesmal an der Seite von Luo Yutong. Im Einzel vom 3-m-Brett verpasste er als Vierter eine Medaille. Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London trat er mit Luo ebenfalls im Synchronspringen vom 3-Meter-Brett an. Mit 477,00 Punkten gewannen sie mit großem Vorsprung die Goldmedaille. Im Einzel vom 3-Meter-Brett führte Qin bis zum letzten Sprung die Konkurrenz an, ehe er noch vom Russen Ilja Sacharow abgefangen wurde und mit Silber Vorlieb nehmen musste, vor seinem Landsmann He Chong.

Qin Kai lebt in Peking und wird momentan von Hu Enyong trainiert. Zu seinen Hobbys zählt Qin, der in der Öffentlichkeit als schüchtern gilt, das Basketball- und Fußballspielen.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Profil bei london2012.com (englisch; abgerufen am 2. August 2012).
  2. Kurzporträt bei nbcolympics.com (englisch; aufgerufen am 15. August 2008)
Chinesische Eigennamen Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Qin ist hier somit der Familienname, Kai ist der Vorname.