Quäkertum

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Quäkertum bezeichnet die Gesamtheit der quäkerischen Weltanschauung, Organisationen und Bräuche.

Das Wort Quäker (englisch Quaker, „Zitterer“) war ein früher Spottname der für die Mitglieder der Religiösen Gesellschaft der Freunde (englisch Religious Society of Friends), so der formelle Name der Organisation der Quäker, verwendet wurde. Jedoch wurde der Begriff bald von den Mitgliedern selbst adaptiert und ist heute normaler Sprachgebrauch.

Das Quäkertum ist eine religiöse Gruppe mit christlichen Wurzeln im England der 1650er Jahre. Als Gründer gilt George Fox; aber auch Margaret Fell, Francis Howgill und James Nayler waren von zentraler Bedeutung in der Gründungsphase. Heute ist das Quäkertum als christliche Denomination zu bezeichnen, wenngleich nicht alle Quäker sich als Christen sehen und es diesbezüglich eine minderheitliche Interpretation des Quäkertums als einer Universalreligion gibt.

Grundlage der Weltanschauung der Quäker ist der Glaube, dass das Licht Gottes in jedem Menschen ist. Demzufolge hat jeder einzelne Mensch einen einzigartigen Wert, woraus sich die intensiven Bemühungen der Quäker erklären, die Erniedrigung und Diskriminierung von Individuen und Gruppen zu verhindern. Religiöse Wahrheit wird in inneren Erfahrungen gesucht, womit zugleich das menschliche Gewissen betont wird. Indem die religiösen eigenen Erfahrungen im Zentrum stehen, spielen Riten und Klerus eine vergleichsweise nachrangige Rolle bei den Quäkern. Stattdessen sind Religiosität und Alltag stark verbunden.

Während sich in Ländern wie dem Vereinigten Königreich und Deutschland die ursprüngliche Einheitsgemeinde erhalten hat, kam es in den Vereinigten Staaten zu einer Spaltung des Quäkertums in die drei Hauptströmungen liberal, konservativ und evangelikal, die auch andernorts teilweise Schule gemacht hat.

1947 wurde den Quäkern, vertreten durch das American Friends Service Committee (Philadelphia) und das Friends Service Council (London), der Friedensnobelpreis für ihre Hilfsleistungen verliehen.

Namensgebung[Bearbeiten]

Ursprünglich war das Quäkertum eine eschatologische Erweckungsbewegung,[1] die sich nach Ende des Englischen Bürgerkriegs 1649 aus Dissenters und Seekers herausbildete. In den Anfängen des Quäkertums waren eine ganze Reihe von anderen Namen gebräuchlich, die auch zum Teil den eschatologischen Erweckungsbewegungs-Charakter der Bewegung erkennen lassen. Dies waren unter anderem:

  • Friends
  • Friends Among
  • Friends of the Truth
  • Publishers of Truth
  • Quiet Helpers
  • Saints
  • Seekers of Truth
  • Society of Friends

Zu der Entstehung des Namens „Quaker“ (bzw. „Quäker“) gibt es keine gesicherte Erkenntnis. George Fox gibt in seiner Biographie die folgende Erklärung dazu:

„[…] Es war Richter Bennet zu Derby, welcher uns zuerst Quäker genannt hatte, weil ich ihnen gesagt hatte, sie müßten erzittern vor dem Wort Gottes. Solches geschah im Jahre 1650.“[2]

Oft liest oder hört man die Behauptung, die Quäker wären für ihr ekstatisches Verhalten bei den Zusammenkünften so benannt worden. Dieser Mythos scheint auf eine Fußnote der Übersetzerin der deutschen Ausgabe der Tagebücher von G. Fox zurückzugehen. Dort heißt es:

„Quäkerer, das heißt ‚Zitterer‘, der Spottname, den die Gegner den Freunden anhängten, wegen der in ihren ersten Versammlungen sich einstellenden Konvulsionen.“[2]

Diese Behauptung der Übersetzerin wird aber durch keine Quelle belegt und steht im Widerspruch zu der Aussage von Fox.

An einer anderen Stelle seiner Autobiographie gibt George Fox den Inhalt eines Briefes wieder, den er auf Grund der Spötteleien verfasste:

„Ein Wort vom HERRN an euch, die ihr über das Zittern und Beben spottet; und die ihr solche, welche zittern und beben, verhöhnt, schlagt, bedroht und Verwünschungen gegen sie ausstoßet. Ihr kennet alle die Apostel und Propheten nicht! […] Moses, der Richter über Israel war, zitterte und bebte, als der HERR zu ihm sagte: ‚Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs‘ (2. Mose 3). […] Der König David zitterte; und sie verspotteten ihn (Ps. 38) […] Hiob zitterte, bebte; und sie verlachten ihn (Hiob 21) […] Der Prophet Jeremia bebte; es schüttelte ihn, sein Glieder zitterten, und er taumelte hin und her wie ein trunkener Mann (Jer. 23,9), als er die Betrügerei der Priester und Propheten sah, die sich vom HERRN abgekehrt hatten. […] Jesaia sagte: ‚Höret was der HERR sagt, ihr, die ihr erzittert bei seinem Wort‘; und weiter sagt er: ‚Ich sehe an den Elenden und der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert bei meinem Wort‘ (Jes. 66,2) […] Habakuk, der Prophet des HERRN zitterte. […] Und Joel, der Prophet des HERRN sagte: ‚Blaset die Posaune zu Zion, erzittert alle Einwohner im Land‘ (Joel 2,1) […] Daniel, ein Diener des Allerhöchsten, zitterte, und er hatte keine Kraft mehr (Dan. 10,16); und er war gefangen, gehasst und verfolgt. […] Hütet euch darum, ihr Großen der Erde, die zu verfolgen, welche man zum Spott Quäker (Zitterer) nennt, die aber in der Kraft Gottes sind, damit sich die Hand des HERRN nicht gegen euch kehret und euch verderbe. Es ergeht das Wort des HERRN an euch: fürchtet euch und zittert und hütet euch! Denn der HERR siehet den an, der erzittert bei seinem Wort (Jes. 66,2); ihr aber die ihr von dieser Welt seid, verspottet, verlacht, verhöhnt, verfolgt ihn und nehmt ihn gefangen. Daran könnt ihr sehen, daß ihr den Propheten und Aposteln zuwider handelt, wenn ihr die hasset, die der HERR ansieht, während wir, die ihr im Spott Quäker nennt, sie achten. Wir ehren und preisen die Macht, die den Teufel erzittern macht, die Erde erbeben läßt und den Stolz und Hochmut niederschmettert, […] Diese Kraft ehren und verkünden wir; aber alle, die spotten und höhnen und peitschen und plagen, die verabscheuen wir; denn alle, die solches tun und es nicht bereuen, werden das Reich Gottes nicht erben, sondern das Verderben (2. Tess. 1). Selig aber sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; sie werden ihren Lohn im Himmel haben (Matth. 5,12) […].“[3]

Daraus ist zu sehen, dass die Quäker in erster Linie dafür verspottet wurden, dass sie andere vor dem Gericht Gottes und seinem Urteil warnten, das sie als Sünder zu fürchten hätten. Hier spielen auch die eschatologischen Einflüsse hinein, unter denen die frühen Quäker standen. Das Gericht Gottes wurde nicht in ferner Zukunft erwartet, sondern in absehbarer Zeit. Die Frage, ob ein Mensch zu Lebzeiten, nach seinem Tod oder an einem Jüngsten Tag zur Rechenschaft gezogen werde, wird von Fox nicht dogmatisch beantwortet. In dem Brief wird außerdem das Konzept des Sufferings sehr deutlich, also des Leidens der gerechten Sache wegen.

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte des Quäkertums
Swarthmoor Hall, Wohnort von Margaret Fell und geistiges Zentrum der jungen Quäkerbewegung

Nachdem der Quaker Act 1662 die Versammlungen von Quäkern in England verboten hatte, ermöglichte der Toleration Act von 1689 eine nachhaltige Konstituierung. Schon 1676 formulierte die Apology von Robert Barclay theologische Grundsätze auf akademischem Niveau und trug so zur Profilbildung bei. Im gleichen Jahr wurde das Meeting for Suffering von dem ein Jahr zuvor gegründeten London Yearly Meeting organisiert, um Maßnahmen gegen die Verfolgungen zu koordinieren. Bis dahin wurden die regen Missionstätigkeiten von Margaret Fell in Swarthmoor Hall organisiert. Schon 1657 reichten die Missionsreisen bis zum Sultan von Konstantinopel. Und ein Jahr später wurde sogar versucht, den Papst Alexander VII. in Rom[4] selbst zu bekehren (was für einen der zwei Missionare tödlich endete, während der zweite nur mit Mühe und Not über diplomatische Wege befreit werden konnte).[5] Ein wichtiger Meilenstein war das so genannte Heilige Experiment, als William Penn von König Karl II. im Jahre 1681 zur Begleichung einer größeren Geldschuld ein riesiges Gebiet in der nordamerikanischen Wildnis vermacht bekam und zum dortigen Gouverneur ernannt wurde. Hier galt nun die Religionsfreiheit, nicht nur für Quäker.

Um das Jahr 1827 kam es in Nordamerika zur ersten großen Spaltung zwischen den sogenannten Hicksites und den orthodoxen Quäkern. Im Laufe der Zeit ergaben sich weitere Spaltungen und Wiedervereinigungen.

Heute kann man drei Hauptströmungen unterteilen: Evangelikal, Konservativ und Liberal. Diese Gruppen unterscheiden sich in ihren Ansichten zum Teil erheblich. Das zeigt die folgende tabellarische Übersicht:

Heutige Hauptströmungen des Quäkertums[6]
Evangelikal Konservativ Liberal
Bibel und spirituelle Erfahrung sind gleichrangig Spirituelle Erfahrung ist wichtiger als die Bibel Spirituelle Erfahrung ist am wichtigsten
Definiert sich durch Glauben Definiert sich durch Glauben und Form Definiert sich durch Methoden/Form
Versteht sich primär als Christ Versteht sich primär als Quäker Versteht sich primär als Quäker
Christlich Christo-zentrisch Christlich, post-christlich und nontheistisch
Biblische Heilsgeschichte gilt als komplett und unumstößlich wahr Biblische Heilsgeschichte gilt als komplett und unumstößlich wahr Dem Einzelnen überlassen, ob er biblische Texte (teils) wörtlich versteht oder nicht
Es gibt im Gottesdienst eine Liturgie oder ein Programm Keine Liturgie oder Programm Keine Liturgie oder Programm
Es gibt ein personelles Pastoren-Amt zur Leitung der Gemeinde Priestertum aller mit unsichtbarer Führung (durch den Heiligen Geist) Priestertum aller mit unsichtbarer Führung (durch den Heiligen Geist)
Christliche Mission wird als Pflicht verstanden Begrenzte Öffentlichkeitsarbeit wird als Pflicht verstanden Öffentlichkeitsarbeit wird als verzichtbar erachtet
Traditionelle christliche Einstellung zur Sexualmoral Teils traditionelle, teils liberale Ansichten zur Sexualmoral Liberale Ansichten zur Sexualmoral

Auf Grund des breiten Spektrums an theologischen Auffassungen ist es schwer, Allgemeingültiges über das Quäkertum auszusagen. Der kleinste gemeinsame Nenner dürfte das sein, was als Quäkerzeugnisse bezeichnet wird. Das „Historische Friedenszeugnis“ ist das einzige, was davon auch schriftlich fixiert wurde. Als weitere Zeugnisse sind unter Quäkern das „Zeugnis der Einfachheit“, das der Gleichheit und das der Wahrhaftigkeit allgemein anerkannt.

Quäkerzeugnis[Bearbeiten]

Hauptartikel: Quäkerzeugnis

Die Ursache für die kaum ausgeprägte Dogmatik im Quäkertum ist in der Betonung und Gewichtung der persönlichen Erfahrung/Offenbarung zu sehen. Ein (unter Quäkern) oft zitierter Ausspruch soll das verdeutlichen:

“You may say Christ saith this, and the apostles say this, but what canst thou say? Art thou a child of the Light and hast thou walked in the Light, and what thou speakest is it inwardly from God?”

„Ihr mögt sagen: Christus hat dies gesagt und die Apostel jenes – aber was kannst du selbst sagen? Bist du ein Kind des Lichts und bist du im Licht gewandelt, und was du sprichst, ist es im Innersten von Gott?“

Die Bibel steht bei den frühen und den konservativen Quäkern an zweiter Stelle nach der persönlichen Offenbarung. Bei den liberalen Quäkern ist die Bibel zum Teil optional neben der eigenen spirituellen Erfahrung. Bei evangelikalen Quäkern ist die Bibel der persönlichen Erfahrung gleichgestellt und darf dieser auch nicht widersprechen.

Theologie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Quäkertheologie

Identitätsstiftende Wirkung haben auch die so genannten Ratschläge und Fragen,[7] durch die die Mitglieder und Versammlungen aufgefordert werden, sich und ihr Handeln zu prüfen. Diese Ratschläge und Fragen sind aber nicht einheitlich unter den verschiedenen Flügeln des Quäkertums. Und sie werden auch ständig weiterentwickelt. Ursprünglich, zu den Zeiten der heftigen Verfolgungen, wurden die Ratschläge und Fragen vom Meeting of suffering vom London Yearly Meeting erstellt und landesweit verschickt. Im Vordergrund der Fragen stand damals, ob die Mitglieder trotz der Verfolgung an den Zeugnissen festhielten. Es wurde auch erfragt, wie viele in Gefängnissen saßen oder erschlagen worden waren, ob Güter konfisziert worden waren und ob Geld gebraucht wurde, sei es wegen Händler-Boykotten[8], sei es für Gerichtsverfahren oder Hinterbliebene. Als die Verfolgung für die meisten Quäker – für sie persönlich – nicht mehr im Vordergrund stand, wurden die Fragen und Ratschläge angepasst.

Bei der Glaubenspraxis der Quäker kann man heute grob zwei Lager ausmachen. Den evangelikalen Quäkern mit ihrem sogenannten programmierten Gottesdienst und dem Pfarramt stehen die konservativen und die liberalen Quäker gegenüber, die an der ursprünglichen Form des Gottesdienstes der frühen Quäker festhalten und einen sogenannten unprogrammierten Gottesdienst haben und weiterhin auf hauptamtliche Prediger – also Pastoren – verzichten. Ein programmierter Gottesdienst hat einen geplanten Ablauf, eine unprogrammierte Andacht enthält lange Phasen des Schweigens, spontane Redebeiträge und keine (geplanten) musikalischen Elemente.

Bräuche und Organisation[Bearbeiten]

Durch die Zersplitterung in den letzten anderthalb Jahrhunderten gibt es zahlreiche Quäkerorganisationen, die jeweils die eine oder andere Strömung zu vereinnahmen versuchen. Dazu kommt noch eine Reihe von Organisationen mit Lobby-Charakter, die sich für bestimmte gesellschaftliche oder politische Ziele einsetzen und die über den inneren theologischen Differenzen stehen. Als Beispiel sei hier das Quaker United Nations Office (QUNO) genannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Eigenverlag

  • Katharina Provinski, Ilse Wandrowsky: Die religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker). Quäkerhaus, Bad Pyrmont 2002, ISBN 3-929696-29-0.
  • Quäker, Glaube & Wirken. Deutsche Übersetzung des Handbuchs zur christlichen Lebensführung. Bad Pyrmont 2002, ISBN 3-929696-29-0.
  • Religion ohne Dogma. Darstellung des Glaubens der Quäker. Bad Pyrmont 1995, ISBN 3-929696-13-4.
  • William Taber: Vier Türen zur Andacht, unserem Gottesdienst. Quäkerhaus, Bad Pyrmont 1992, ISBN 0-87574-306-4.

Andere Verlage

Deutsch

  • Manfred Henke: "Wir haben nicht einen Bettler unter uns". Studien zur Sozialgeschichte der frühen Quäkerbewegung. be.bra verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-95410-027-9.
  • William Penn: Ohne Kreuz keine Krone. Eine Studienausgabe, hrsg. von Claus Bernet, Olaf Radicke, 2009, ISBN 978-3-8391-2608-0.
  • Claus Bernet: Deutsche Quäkerschriften des 18. Jahrhunderts. Olms, Hildesheim 2007, ISBN 3-487-13408-X.
  • Claus Bernet: Quäker aus Politik, Wissenschaft und Kunst. – 20. Jahrhundert. Ein biographisches Lexikon. Bautz, Nordhausen 2007, ISBN 3-88309-398-X.
  • Claus Bernet: Deutsche Quäkerbibliographie, vollständiges Schriftenverzeichnis des deutschen Quäkertums von den Anfängen um 1660 bis heute. Bautz, Nordhausen 2006, ISBN 3-88309-363-7.
  • Sünne Juterczenka: Über Gott und die Welt: Endzeitvisionen, Reformdebatten und die europäische Quäkermission in der Frühen Neuzeit. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2008, ISBN 978-3-525-35458-2 (Zugleich Dissertation an der Universität Göttingen 2006).

Englisch

  • Jack D. Marietta: The Reformation of American Quakerism, 1748–1783. University of Pennsylvania Press, Pennsylvania 2007, ISBN 0-8122-1989-9.
  • Howard H. Brinton: Friends for 350 years. The history and beliefs of the Society of Friends since George Fox started the Quaker movement. Penndle Hill Publications, Philadelphia Penn 1996, ISBN 0-87574-903-8.
  • H. Larry Ingle: First among Friends. George Fox and the Creation of Quakerism. Oxford University Press, Oxford NY 1994.
  • Douglas V. Steere: Quaker Spirituality. Selected Writings. Paulist Press, Mahwah NJ 1984, ISBN 0-8091-2510-2.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Quaker – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Quäker – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikibooks: Einführung in das Quäkertum – Lern- und Lehrmaterialien
 Wikisource: Quäkertum – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dass die frühen Quäker (nicht nur in Deutschland) als „eschatologische Erweckungsbewegung“ eingestuft werden können, weist Claus Bernet in seinem Buch Gebaute Apokalypse (ISBN 3-8053-3706-X) nach.
  2. a b George Fox – Aufzeichnungen und Briefe des ersten Quäkers. Übersetzerin: Margrit Stähelin, Verlag I.C.B. Mohr (Paul Siebek), Tübingen 1908, S. 34.
  3. George Fox – Aufzeichnungen und Briefe des ersten Quäkers. Übersetzerin: Margrit Stähelin, Verlag I.C.B. Mohr (Paul Siebek), Tübingen 1908, S. 101–102.
  4. Pink Dandelion: An Introduction to Quakerism. 2007, ISBN 0-521-60088-X, S. 29.
  5. Bei dem überlebenden Missionar handelt sich um John Perrot und bei dem getöteten um John Luffe (Love). Siehe Claus Bernet: PERROT, John. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 20, Bautz, Nordhausen 2002, ISBN 3-88309-091-3, Sp. 1160–1167.
  6. Pink Dandelion: The Quakers: A Very Short Introduction. Oxford University Press, Oxford 2008, ISBN 0-19-920679-1, S. 108.
  7. Die „Ratschläge und Fragen“ online
  8. Irgendwann schlug die Situation in das Gegenteil um, und die Quäker wurden sehr beliebt als Handelspartner, da sich herumsprach, dass sie nicht betrögen. George Fox – Aufzeichnungen und Briefe des ersten Quäkers. Übersetzerin: Margrit Stähelin, Verlag I.C.B. Mohr (Paul Siebek), Tübingen 1908, Kapitel 7, S. 83.