Quadrivium

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Das Quadrivium (lateinisch „vier Wege“) umfasste die weiterführenden vier der septem artes liberales – der „sieben freien Künste“ (in Antike und Mittelalter) – als Fortsetzung der sprachlichen Fächer des Triviums und bestand aus den – ebenfalls durchwegs lateinisch unterrichteten – mathematischen Fächern:

Zusammen mit den Fächern des Triviums bildeten sie den Lehrstoff der „Artistenfakultäten“ (in heutiger Terminologie: Philosophischen Fakultäten) der mittelalterlichen Universität. Einen Eindruck von den konkreten Inhalten dieser Fächer kann man z.B. durch die (um 630 n.Chr. abgeschlossene) Enzyklopädie des Isidor von Sevilla gewinnen.

Literatur[Bearbeiten]

  •  John North: Das Quadrivium. In: Walter Rüegg (Hrsg.): Geschichte der Universität in Europa. Band I: Mittelalter, Beck, München 1993, ISBN 3-406-36952-9, S. 303–320.
  • Die Enzyklopädie des Isidor von Sevilla. Marixverlag, Wiesbaden 2008 (übersetzt von Lenelotte Möller), darin "Buch III" (S.123-154), ISBN 978-3-86539-177-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Quadrivium – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen