Que viva Mexico!

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Filmdaten
OriginaltitelQue viva Mexico!
ProduktionslandMexiko
Erscheinungsjahr1979
Stab
RegieSergei Michailowitsch Eisenstein
DrehbuchSergej Eisenstein, Grigori Wassiljewitsch Alexandrow
KameraEduard Kasimirowitsch Tisse
Besetzung
  • Mexikanische Bauern

Que viva México! ist ein unvollendeter Film von Sergej Eisenstein, der das Leben im modernen Mexiko veranschaulichen sollte.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Produzent des Films war der Amerikaner Upton Sinclair. Sergej Eisenstein durchquerte Mexiko einige Jahre, ehe er sehr viel Filmmaterial zusammengetragen hat. Der Schriftsteller Sinclair verlor aber das Vertrauen in Eisenstein und stoppte 1932 weitere Zahlungen. Eisenstein wurde unterdessen dringlich gebeten, wieder in die UdSSR zurückzukehren. Anders als zu Beginn ausgemacht, überließ Sinclair Eisenstein das gedrehte Material nicht, sondern versuchte es in Amerika zu Geld zu machen. Zuerst versuchte er das Material an ein sowjetisches Filmbüro zu verkaufen, das das Material aber nicht akzeptierte oder nicht wollte. Dann machte er 1933 einen Vertrag mit dem Produzenten Sol Lesser, der daraus den Spielfilm „Thunder over Mexico“ oder auch „Donner über Mexiko“ herstellte. Er verwendete fast ausschließlich das Material aus der zweiten Episode.

1939 bekamen noch Marie Seton und Paul Burnford die Materialien. Diese versuchten mit viel Respekt, eine Ahnung von Eisensteins Grundgedanken zu vermitteln. Aus Material der ersten und zweiten Episode entstand dann der Film „Time in the sun“ oder auch „Unter Mexikos Sonne“. Jay Leyda 1957 und Grigori Alexandrow 1977 erhielten ebenfalls das Filmmaterial.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Que viva Mexico ist ein unvollendeter Film Eisensteins. Eigentlich sollte der Film aus vier Episoden, einem Epilog und einem Prolog bestehen.

1. Episode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Episode heißt „Sandunga“. Es geht um eine Liebesgeschichte des Mädchens Concepcion, die Jahr für Jahr für eine goldene Halskette spart, damit diese dann an ihrer Hochzeit das wertvollste Schmuckstück ist. Dies ist bei südamerikanischen Indianern eine alte Tradition.

2. Episode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Episode heißt „Maguey“ oder auf Deutsch „Die Agaven“. Der Peon Sebastian hat eine Braut, die er dem Haciendero [Besitzer einer Farm] nach alter Tradition vorstellen muss. Seine Braut wird dabei von einem betrunkenen Gast vergewaltigt. Dies nimmt Sebastian nicht einfach hin und wehrt sich. Deshalb wird er mit seinen Mitstreitern bis zum Hals in Sand begraben und die Unterdrücker reiten so lange über sie hinweg, bis sie tot sind.

3. Episode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Episode heißt Fiesta. Es laufen die Vorbereitungen für einen Stierkampf. Zeremoniell ziehen die Matadore ihre Gewänder an. Einer der Matadore verlässt die Arena heimlich, um sich mit einer Frau zu treffen, die verheiratet ist. Dies funktioniert nicht wie gewünscht und der Matador entgeht nur knapp der Rache des Mannes.

4. Episode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vierte Episode heißt Soldadera. Es geht um das Schicksal der Frauen, die in der mexikanischen Revolution mit Soldaten mitgezogen sind, um sie zu versorgen. Geplant war das Ende dieser Episode mit dem Sieg der Revolution.

Prolog[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Prolog von „Que viva Mexico“ sollte es um die Totenzeremonien der Maya gehen.

Epilog[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Epilog wollte Sergej Eisenstein das Leben im Modernen Mexiko veranschaulichen.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sergej Eisenstein wollte in diesem Film die Vergangenheit und Gegenwart Mexikos behandeln. Die Entwicklung Mexikos zu einem Modernen Staat wollte er auch darstellen. Dies sollte der Schluss zeigen, bei dem der Mythos des Todes überwunden wird. Er wollte veranschaulichen, wie die verschiedenen Kulturen miteinander leben. Mit den erhaltenen Teilen des Films kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob Eisenstein dieses Ziel erreicht hätte.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oksana Bulgakowa: [Artikel] Sergej Eisenstein. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [1. Auflage 1999], ISBN 978-3-15-010662-4, S. 214–218.
  • Dieter Krusche: [Artikel] Que viva Mexico!. In: Dieter Krusche (Hrsg.): Reclams Filmführer. 13., neubearbeitete Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [zuerst 1973], ISBN 978-3-15-010676-1, S. 587f.
  • Dieter Krusche: [Artikel] Thunder over Mexico. In: Dieter Krusche (Hrsg.): Reclams Filmführer. 13., neubearbeitete Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [zuerst 1973], ISBN 978-3-15-010676-1, S. 710.
  • Dieter Krusche: [Artikel] Time in the sun. In: Dieter Krusche (Hrsg.): Reclams Filmführer. 13., neubearbeitete Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [zuerst 1973], ISBN 978-3-15-010676-1, S. 712.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aussage Artikel Que viva Mexico [* Dieter Krusche: [Artikel] Que viva Mexico!. In: Dieter Krusche (Hrsg.): Reclams Filmführer. 13., neubearbeitete Auflage. Reclam, Stuttgart 2008 [zuerst 1973], ISBN 978-3-15-010676-1, S. 587f.]