Quendorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Quendorf führt kein Wappen
Quendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Quendorf hervorgehoben
Koordinaten: 52° 20′ N, 7° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Grafschaft Bentheim
Samtgemeinde: Schüttorf
Höhe: 33 m ü. NHN
Fläche: 14,13 km2
Einwohner: 553 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km2
Postleitzahl: 48465
Vorwahlen: 05922, 05923
Kfz-Kennzeichen: NOH
Gemeindeschlüssel: 03 4 56 018
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 2
48465 Schüttorf
Bürgermeister: Hermann Rademaker
Lage der Gemeinde Quendorf im Landkreis Grafschaft Bentheim
Landkreis Grafschaft BentheimNiedersachsenKönigreich der NiederlandeLandkreis EmslandNordrhein-WestfalenBad BentheimOhneSamernSchüttorfSchüttorfQuendorfIsterbergEngdenNordhornWietmarschenGeorgsdorfOsterwaldLage (Dinkel)Halle (bei Neuenhaus)UelsenGeteloWielenItterbeckWielenRingeEmlichheimLaar (Grafschaft Bentheim)WilsumGölenkampEsche (Grafschaft Bentheim)NeuenhausHoogstedeKarte
Über dieses Bild

Quendorf ist eine ländliche Gemeinde im Landkreis Grafschaft Bentheim. Die Gemeinde ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Schüttorf im südwestlichen Niedersachsen. Ein Dorfkern ist nicht vorhanden, einige Siedlungen und einzeln gelegene Bauernhöfe bilden die Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem Jahr 1197 stammt die erste urkundliche Erwähnung als „Quenethorpe“, die ältesten archäologischen Funde stammen aus der Jungsteinzeit (ca. 3500–1800 vor Christus). Der Name stammt entweder vom Wort „Querne“ (Bezeichnung für eine halbmechanische Mühle) oder vom westfälischen „Quene“ für ein junges Rind. Eine ganz andere Deutung sieht den Ursprung im „Quenna“-Titel für eine hohe Frau.

1971 schloss sich Quendorf mit der Stadt Schüttorf und den Gemeinden Drievorden (seit 1974 zur Gemeinde Engden), Engden, Neerlage (seit 1974 zur Gemeinde Isterberg), Ohne, Samern, Suddendorf (seit 2011 zur Stadt Schüttorf) und Wengsel (seit 1974 zur Gemeinde Isterberg) zur Samtgemeinde Schüttorf zusammen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus neun Mitgliedern. Mit einer Wahlbeteiligung von 79,3 % wurde die einzig zur Wahl stehende Wählergemeinschaft Isterberg alleinige Fraktion im Gemeinderat.[2]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenamtlicher Bürgermeister ist nach der konstituierenden Sitzung des Rates der Gemeinde Quendorf vom 15. November 2016 Hermann Rademaker.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des Baus der A 30 entstand ein kleiner See (Quendorfer See), der als Naherholungszentrum genutzt wird. Die Vechte, ein kleiner Fluss, der ins Zwarte Water mündet, teilt die Ortschaft und bietet Anglern und Kanufahrern Gelegenheit, ihrem Hobby nachzugehen.

Im Rahmen der Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs zum Dezember 2018 zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus ist ein Haltepunkt in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs in Quendorf geplant.[3]

Eine kleine Grundschule nimmt Kinder aus Quendorf und der benachbarten Gemeinde Isterberg auf. Im Norden der Gemeinde liegt der mittelalterliche Klusenplatz.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. itebo.de: Endergebnisse der Kommunalwahl 2016. 26. September 2016, abgerufen am 7. September 2017.
  3. Nutzen-Kosten-Untersuchung zur Reaktivierung von Schienenstrecken für den SPNV nach dem Standardisierten Bewertungsverfahren. Lose I und II, Abschlussbericht. VerkehrsConsult Dresden-Berlin GmbH, 2015, S. 31–40, abgerufen am 4. März 2016 (PDF).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Quendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien