Quenstedtsche Gliederung

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Zu diesem Lemma sollte sich eigentlich ausreichend Fachliteratur finden, denn es handelt sich nicht um einen trivialen Begriff der Geologie, sondern um ein sehr spezielles Thema (irgendwoher müssen ja die Infos stammen, die der Ersteller des Artikels hatte). Wir sind nicht mehr in den Anfangstagen der Wikipedia, als völlig belegfreie Artikel noch akzeptabel waren! --Gretarsson (Diskussion) 17:23, 27. Okt. 2016 (CEST)

In der Quenstedtschen Gliederung werden die drei Hauptschichtstufen der Juragesteine (von unten nach oben: Lias, Dogger, Malm) Süddeutschlands in jeweils 6 weitere Schichtstufen unterteilt.

Diese Zwischenstufen werden mit 6 Buchstaben des griechischen Alphabets bezeichnet (von unten nach oben: Alpha, Beta, Gamma, Delta, Epsilon, Zeta). Benannt ist die Quenstedtsche Gliederung nach dem bekannten Tübinger Geologen Friedrich August Quenstedt (1809–1889). Diese Gliederung kann nur in den Jura-Schichtstufen Süddeutschlands angewandt werden und beruht auf litho- und biostratigraphischen Erkenntnissen. Für die weltweite Einteilung hat die Internationale Gliederung Gültigkeit, die auf bio- und chronostratigraphischen Erkenntnissen beruht. In der Biostratigraphie werden Leitfossilien, die nur in einer bestimmten Schicht vorkommen, zur Festlegung der Schichtstufen herangezogen. In den Juraschichten sind diese Fossilien fast ausschließlich Ammoniten, woraus sich die Bezeichnung „Leitammoniten“ ergibt.