Quercus emoryi

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Quercus emoryi
Quercus emoryi (2008).jpg

Quercus emoryi

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eurosiden I
Ordnung: Buchenartige (Fagales)
Familie: Buchengewächse (Fagaceae)
Gattung: Eichen (Quercus)
Art: Quercus emoryi
Wissenschaftlicher Name
Quercus emoryi
Torr.

Quercus emoryi ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Eichen (Quercus) innerhalb der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Ein englischsprachiger Trivialname ist Emory oak, ein spanischsprachiger Trivialname ist Bellota.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Zweige mit Laubblättern

Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quercus emoryi ist eine immergrüne verholzende Pflanze, die ihre Laubblätter den Winter über behält, bis im folgenden Frühjahr neue Laubblätter austreiben. Quercus emoryi wächst als großer Strauch oder kleiner Baum und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 17 Metern.[2]

Die Laubblätter sind 3 bis 6 Zentimeter lang, ihr Rand ist wellig und gezähnt. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und -unterseite heller.[2]

Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eicheln sind 1,5 bis 2 Zentimeter lang und schwärzlich-braun.[2]

Ökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eicheln von Quercus emoryi reifen 6 bis 8 Monate nach der Bestäubung.[2] Ihr Kern ist süß und daher als Nahrung für viele Säugetiere und Vögel bedeutsam.[2]

Natürliches Verbreitungsgebiet

Vorkommen und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quercus emoryi kommt in den südwestlichen USA in Arizona (einschließlich Saguaro National Park), New Mexico, im westlichen Texas (einschließlich Big Bend National Park) und im nördlichen Mexiko in Sonora, Chihuahua, Coahuila (einschließlich Parque Nacional Maderas del Carmen), Durango, Nuevo León und San Luis Potosí vor.[3][4][2] Typischerweise wächst sie auf trockenen Hügeln mittlerer Höhenlagen.

Von der IUCN wird 2017 Quercus emoryi als „least concern“ = „ungefährdet“ eingestuft.[1]

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstbeschreibung von Quercus emoryi erfolgte 1848 durch John Torrey in William Hemsley Emory: Notes of a Military Reconnoissance, S. 151, Tafel 9.[2]

Das Artepitheton emoryi ehrt den Vermesser der United States Army, Lieutenant William Hemsley Emory, der das Gebiet von West-Texas zu vermessen hatte, wo Quercus emoryi 1846 entdeckt wurde. Synonyme für Quercus emoryi Torr. sind: Quercus balsequillana Trel., Quercus duraznillo Trel., Quercus hastata Liebm.[2]

Quercus emoryi gehört zur Sektion Lobatae in der Untergattung Quercus innerhalb der Gattung Quercus.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Quercus emoryi in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2019-2. Eingestellt von: E. Beckman, D. Jerome, 2017-02-14. Abgerufen am 1. Oktober 2019.
  2. a b c d e f g h Kevin C. Nixon: Fagaceae. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico, Volume 3 – Magnoliidae and Hamamelidae, Oxford University Press, New York und Oxford 1997, ISBN 0-19-511246-6: Quercus emoryi Torrey in W. H. Emory – textgleich online wie gedrucktes Werk.
  3. Quercus emoryi Torr.. In: SEINet. Southwestern Biodiversity, Arizona chapter. Abgerufen am 26. Juni 2019.
  4. Quercus emoryi, 2014 county distribution map. Biota of North America Program. Abgerufen am 12. Juni 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Quercus emoryi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien