Querverlag

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Der Querverlag bezeichnet sich selbst als „Deutschlands erster und einziger lesbisch-schwuler Buchverlag“.[1] Er wurde 1995 von Ilona Bubeck und Jim Baker mit dem Ziel gegründet, Literatur mit schwulen und lesbischen Inhalten zu verlegen. Sein Sitz ist in Berlin.

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verlag gibt Romane und Sachbücher heraus, seit 1995 waren es rund 250 Publikationen. Ein Schwerpunkt ist erotische Literatur. Der Sachbuchbereich umfasst Ratgeber und Nachschlagewerke bis hin zu wissenschaftlicher Grundlagenliteratur wie Anne-Marie Jagoses Queer Theory – Eine Einführung,[2] Lutz van Dijks Einsam war ich nie – Schwule unter dem Hakenkreuz 1933-1945 oder Grenzen lesbischer Identitäten, herausgegeben von Sabine Hark. Der Verlag konzentriert sich auf die Entdeckung und Förderung deutschsprachiger, lesbischer und schwuler Autoren und Autorinnen.[3] Zu den bekanntesten gehören Stephan Niederwieser, Peter Ralf Hofmann, Karen-Susan Fessel, Antje Wagner, Karin Rick, Ariane Rüdiger, Axel Schock, Ariane Rüdiger, Jan Stressenreuter, René Oltmanns, Regina Nössler und Malou Berlin.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Querverlag GmbH, Frankfurter Buchmesse 2017
  2. Rezension von Rolf Löchelin in: Literaturkritik.de
  3. Querverlag feiert 20-jähriges Jubiläum, queer.de, 31. August 2015