Quinn Slobodian

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Quinn Slobodian (2017)

Quinn E. Slobodian (* 1978 in Edmonton) ist ein kanadischer Historiker, der auf den Gebieten Zeitgeschichte und Globalisierung forscht und seit 2015 als Associate Professor am Wellesley College, Mass., lehrt.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Slobodian begann das Studium der Geschichtswissenschaft mit einem Stipendium am Lewis & Clark College in Portland (Oregon) und schloss 2000 mit dem Bachelor ab. 2008 promovierte er an der State University of New York zum Doktor der Modern History. Seine Lehrtätigkeit am Wellesley College unterbrach er 2017 für ein Jahr als Residential Fellow am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University.[2]

Seine Forschungsgebiete sind die Geschichte des Neoliberalismus und die Epoche des Kalten Krieges.[3]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Slobodian ist 2019 für sein Werk Globalists mit dem von der American Historical Association (AHA) verliehenen George Louis Beer Prize ausgezeichnet worden.[4]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor:

Als Herausgeber:

  • Comrades of Color: East Germany in the Cold War World, New York: Berghahn Books, December 2015, ISBN 9781782387053

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wellesley College: CV. 2020, abgerufen am 12. Mai 2020.
  2. Lewis & Clark College: Alumni-Profile. 2020, abgerufen am 12. Mai 2020.
  3. Toynbee Prize Foundation: Global Histories of Neoliberalism: An Interview with Quinn Slobodian. 21. März 2018, abgerufen am 12. Mai 2020.
  4. AHA: Preisträger. 2019, abgerufen am 13. Mai 2020.